„Stadtentwicklung braucht einen langen Atem“

NEUE PLÄNE FÜR TEGEL
Aha, oller Wein in neuen Schläuchen oder soll man es anders sehen?
Es beginnt mit: Wenn der Flughafen Tegel schließt, beginnt ein neues Zeitalter auf dem Gelände. Der Chef der Tegel-Projekt GmbH verrät seine Pläne.
Philipp Bouteiller
find´ ich gut! – denn irgendwie kommt er mir wie ein Dercon-Verschnitt vor, meine damit aber lediglich seine wichtigtuerischen Schnackereien…
Während des Studierens jener geprinteten Gefälligkeit, kamen mir aber eine Haufen Fragen hoch, ähnlich eines sich andeutenden Erbrechens.
Alles begann bereits bei den kursiven Sätzchen, einige Zeilen höher.
Nein, stimmt gar nicht!
Wenn sein grinsendes Konterfei irgendwo auftaucht, denke ich sofort daran, wann VroniPlag sich endlich auch mal seinen Titel vornimmt, zumal er an einer neoliberalen Kaderschmiede erworben wurde…
Das lustigste am Job des Geschäftsführers der landeseigenen Tegel Projekt GmbH ist doch die Tatsache, dass er mit seiner Crew bereits seit sieben (7) Jahren das imaginäre Fell von einem Bären extensiv striegelt und toupiert, obwohl der sich noch bei bester Gesundheit und vollgefressen, auf Jahre hinaus, weiterhin im legendären Berliner Baufilz aalen darf…
In den Räumen der Tegel-Projekt an der Lietzenburger Straße erklärt Bouteiller, wie er und seine Mannschaft sich auf den Endspurt vorbereiten.
Kaum ein Entwicklungsvorhaben ist in Berlin derart lange vorbereitet worden wie die Urban Tech Republic, ein Wissenschafts- und Gewerbegebiet auf dem Noch-Flughafengelände.
Herr Bouteiller, die Arbeit der Tegel Projekt GmbH nimmt 18 Monate vor der geplanten Eröffnung des neuen Flughafens BER und der anschließenden Schließung Tegels an Fahrt auf. Ihr Etat wurde auf 24 Millionen Euro erhöht und sie wollen das Personal von 36 auf 47 Mitarbeiter erhöhen. Was planen Sie schon heute konkret in Tegel?

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Verflucht, Andre Williams geht nun auch nicht mehr einkaufen

Andre Williams: 10 Essential Tracks From the Soul Great…
Wenn ich daran denke, wie viele Größen, die mich mein ganzes Leben begleitet haben, noch auf der Liste das sympathischen Herren mit der Sense stehen, wird mir ganz schlecht!
Zumal die Einschläge in unmittelbaren Umgebung, zeitweise einem Dauerbombardement glei­chen…
Und dann muss ich zwischen der Mucke von Andre Williams, auf Dlf-Kultur auch noch vernehmen, was zwischendurch das süße Wuschelköpfchen ablässt, da ist autogenes Training angesagt, um nicht sofort rückwärts zu essen,,,
Wohin sind wir eigentlich abgeglitten, wenn Radio und Fernsehen diesem hartnäckigen Dauerschwätzer die Quotenstange halten, damit die hören- und sehenden Plebse auch wirklich nachhaltig verblöden können. Nebenher habe ich Otto nun auch abgehakt(Dachte bisher immer, dass für die Vokabel „bestürzt“, Politiker auf das Copyright bestehen können, wenn sie nach irgendwelchen Attentaten usw. ihr Mitgefühl ausquetschen müssen.)
Abschließend noch etwas vom verbalisierenden Maschinengewehr hiesiger Kulturredakteure: Mir ist so oft das Ende angekündigt worden, mein eigenes, und das Ende des Fernsehens im Allgemeinen, dass ich inzwischen an meine Unsterblichkeit glaube.
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Twang-Gitarren-Linksfotsch Dick Dale, König der Surfmusik, geht nicht mehr einkaufen

Nehme jenes Ereignis zum Anlass, mal wieder etwas in die Tasten zu masturbieren…
Las vorhin im TAGESSPITZEL den entsprechenden Artikel – dem ist nichts weiter hinzuzufügen, lediglich die Tatsache, der verblichene Typ wird bei heutigen Zeitgenossen *INNEN usw. relativ unbe­kannt sein. Wusste allerdings auch nicht, dass er in den letzten Jahren immer noch herum tourte.
Nur gut, der Artikel stammte Christian Schröder!
H. P. Daniels hätte sich bestimmt wieder in Nebensächlichkeiten verstrickt, jenen Part nehme ich Ätsch Pi mal ab.
Im Laufe des Tages wollte ich Stingray Music lauschen und machte dafür die Glotze an, dort lief gerade ein Programmhinweis für heute Abend: Plattgemacht, Wenn ein Stadtteil verschwindet – bekam mit, wie toll alles mal war!
Unter der Prämisse, die in Jahrzehnten gewachsenen Strukturen abzuleuchten, ist beliebig. Wäre in einem Slum auch nicht anders! Um wie viel besser das Leben von großen Bevölkerungsteilen vorher ablief, wenn plötzlich gewohnte Rahmenbedingung wegbrechen, registrierte ich 1966 in einer Rostocker Heinkel-Siedlung. Eine Ische von mir lebte dort mit ihren Eltern, diese schwärmten genauso, wie deren Altvorderen, von den tollen Lebensverhältnisse unter Adolf damals… Weiterlesen

wg. Litfaßsäulen – Da muss ich dem Scheff harsch widersprechen!

– Amtliche Bekanntmachung, aus dem Lieben Tagebuch
Denn für meine Begriffe wurde mal wieder eine riesige Sauerei mit momentan undurchsichtiger Kungelei gestartet. Über kurz oder lang verkloppen irgendwelche Senatsstellen immer wieder Allgemeingut an Spekulanten und ähnliches Pack. Verbal herumgehurt wird dann ewig mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen. Wobei es sich lediglich um abgewixxte Beschwichtigungslügen handelt. Möchte nicht wissen, wie viel Kohle irgendwo im Hintergrund, von einer schweißigen Pfote in die andere wanderte…
Schon vergessen, wie unter der Ägide vom Herrn Pobereit, der hiesige Stadtmöbelschnitzer den Berliner Oberdorfschulzen in die Enge trieb mit seiner Ankündigung, wenn der Senat nicht auf seine neuen Bedingungen eingehen würde, er nach Hamburg gehen wollte.
Was kam dabei heraus?
Ein Geheimvertrag, für deren finanziellen Mehrausgaben die Steuerzahler aufkommen mussten. Wenn ich im mittlerweile total vermistetem Dorf die absolut hässlichen Reklamedrehteile sehe, könnte ich immer kotzen. Zumal sie nächtens auch noch beleuchtet werden.
In der Regel glotzen ein von den riesigen Postern, mehrheitlich nette lauwarme Knaben an, durchweg mit Photoshop zu harten Kerlen gemorpht!
Beim dritten und weiteren Geschlechtern sieht es nicht anders aus. Oftmals weibliche Hungerharken darunter – kein Arsch, keine Tittchen – mit Figuren, wie Schneewittchen! Aber stieren mit jenen lasziven Blicken herab, in die man hineininterpretieren könnte: Küss mich, es kommt!
Lightpornos für viele der 2015er Neuankömmlinge… Weiterlesen

Howgh! Innerhalb kürzester Zeit hat Genossin „A.K. minus K.“ ein zweites mal gewitzelt

Wobei man ihre damalige Aussage, eher als einen Freudschen begreifen sollte und sie möglicherweise nicht Herr, bzw. Frau ihrer Sinne war. Obwohl alles mit einer sehr bedeutsamen Mine vorgetragen wurde…
Nun ließ sie beim Stockacher Narrengericht eine Belanglosigkeit ab, mit der nun die bundesgermanische Welt, sämtlicher populistisch korrekter Genderfaschos mit ihren moralinsauren Scheuklappenansichten, vollkommen aus den Fugen geriet.
Möchte mich erst mal bei der schrägen christdemokraturischen Narrentante herzlich bedanken, durch ihren Auftritt erweiterte sich meinen geographischer Horizont etwas. Wusste bis dato nämlich nicht, dass in der Republik ein Marktlecken namens Stockach existiert.
Weshalb jetzt solch Aufschrei nebst Kritik ertönt, ist mir vollkommen schleierhaft. Ihre Ansichten kommen doch 40 Jahre zu spät! Sie betreffen allerdings Teile jener nachfolgende Generation, die von Fall zu Fall damals angerührt wurden von strickenden Frauenverstehern in violetten Latzhosen und mit fettigen Haaren…
Abgesehen davon, hat sich unsereins über dieses Klientel nicht weiter einen Kopf gemacht. In den erwähnten Tagen war allerdings noch wesentlich mehr Toleranz vorhanden, obwohl wir uns über solche Heinze mächtig amüsierten und deren damals beginnenden ideologischen Anbiederungen ans andere Geschlecht…
Allerdings kamen etliche dieser Männlein, in ihrer weibermischfarbigen Tracht, von anderen Stern. Andere Kreide fressende Chauvis in Magenta getünchten Beinkleidern, umgingen öffentliche Handarbeitsvorführungen, ebenso langweiliges Miteinander in Männergruppen, wo sie Marschrichtungszahlen in Richtung des anderen Geschlechtes erarbeiteten. Gerade solche Typen mit dem Endsechziger Kainsmal, landeten dann als Leerkörper im ZBW oder als Tutoren an den Unis. Wo dieserart Empathiekrüppel dann, in Ausübung ihrer Macht, die entsprechenden Partner für ihre sexuellen Notgemeinschaften fanden. Softies darunter, die ihre Wohnungen sauteuer untervermieteten, anschließend mit der Eroberung in besetzte Häuser zogen und dort nebenher versuchten, aus ihnen klassenbewusste Zeitgenossinnen zu basteln…
Will über solche Leute nicht weiter lästern. Schließlich partizipierte ich jahrelang an selbigen Wesen, weil es als erweiterte Form ihrer linkslastigen obskuren Grundeinstellung galt, wenn sie Handwerker aus der Schattenwirtschaft anstellten. Weiterlesen

wg. „Kiezspaziergang“, Fechnerstrasse 7 u.a.

Wenn auch nicht belegbar ist, von wem selbige Bemerkung stammt: „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch vorher eine Bahnsteigkarte! – wird sie häufig Владимир Ильич Ульянов zugeschrieben!
Ist auch egal, aber eine gewisse Berechtigung hat der Spruch schon – wie vorhin erlebt.
Rappelte mich dann doch auf und radelte zum Treffpunkt in der Uhlandstraße 61.
Von der äußere Erscheinung her, mehrheitlich Angehörige der Kukident-Generation, Grauchen, Leute mit fleischfarbenen Badekappen und Nickelbrillenfraktionäre. Man kann deshalb davon ausgehen, ein Haufen ehemals Klassenkampf erprobte Leute darunter, wo der, die oder es auf dem späteren Marsch durch die Institutionen, mit entsprechenden Diplomen ausgestattet und schön klingenden Titel behangen, gut dotierte Job ergatterten, folglich irgendwo stecken blieben. In den darauffolgenden Jahren sich ausgedehnten pseudohedonistischen Freuden hingaben, deshalb auch nicht registrierten, wie ringsumher alles den Bach hinunterging. Obwohl sie permanent, in einem Zustand absoluter Verzückung, ihren später andressierten demokraturischen Pflichten, als Angestellte im Öffentlichen Dienst oder als Beamte, kritiklos nachkamen. Will nicht in Abrede stellen, dass sich manche zwischendurch mal mit Kind und Kegel in Lichterkettenschlangen wiederfanden oder Betroffenheitsschweigemärsche bevölkerten…
Mittlerweile war die Protestherde am Treffpunkt auf vielleicht peinliche 150 Leutchen*INNEN usw. angewachsen. Was mir absolut nicht in die Birne wollte, dass der eigentliche Protest, eine Woche vorher abgesagt wurde, weil irgendein Politstar*IN usw. nicht auftauchen konnte. Und ich Depp hatte auch noch versucht einige Bekannte mit Emils und Anquatscherei, für jenen ganz wichtigen Event, zu motivieren.
Handelte sich bestimmt um die Genossin Becker, welche heute natürlich belanglose Sprechblasen durch das Mikrofon tröten durfte. Wieso war es denn so wichtig, anlässlich einer ganz speziellen Protestchose, gerade jemandIN belangloses Zeug plappern zulassen, noch dazu aus der hellroten Dauerkompromissfraktion, welche als ewige Mehrheitsbeschaffer der vergangenen Jahrzehnten für diese momentan anstehenden Miseren auf dem Wohnungsmarkt verantwortlich sind.
Will nicht alles schlechtreden!
Hatte am Treffpunkt sogar ein Erfolgserlebnis!
Ließ mir nämlich von der Modefrau das Rezept ihrer phantastisch schmeckenden Kuchenquadrate geben. Nebenbei fand ich sehr respektlos, sie hatte keine Mühen gescheut und einen sehr gelungenen Imbiss angerichtet, der total verschmäht wurde! Weiterlesen

Fechnerstrasse 7, 10 717 Berlin

Jenes Haus, gebaut im Rahmen des Berliner Nachkriegsprogramms, wurde vor wenigen Jahren (3 oder 4?) einer vollständigen Rekonstruktion unterzogen. Will hier aber nicht auf die recht merkwürdigen Verhältnisse des letzten Eigentümers eingehen und weshalb das Objekt schließlich verscherbelt wurde. Nach dem Verkauf sollte dieses, im vollem Umfang intakte Gebäude, abgerissen werden, weil sein Baugrund für einen irrwitzigen Hyperluxusneubau benötigt wird. Mich würde ja interessieren, welche Beamten diesen baupolitischen Wahnwitz genehmigten, der allerdings seit Jahrzehnten bereits in unserem Kiez an der Tagesordnung ist. Besser gesagt, in vielen Stadtbezirken einfach so praktiziert wird und von Amtswegen einer stillschweigenden Duldung obliegt.

► Zum Beispiel ließ ich mich, am 1.1.1990, aus meiner drei-zimmrigen 100 Quadratmeter großen Wohnung für 15 000 DM freikaufen, ohne irgendwelche Renovierungen erledigen zu müssen, da alles umgebaut werden sollte. Was mir sehr gelegen kam, da die Mitbewohner unserer Langzeit-WG, zu dem Datum, sowieso ausziehen wollten. Zur absolut chaotischen Abschlussfete am Silvestertag – wobei die Maueröffnung ihren Teil dazu beitrug – schmiss ich einen Tausi für Fressalien und Getränke in die Runde, besorgte nebenher jede Menge Wachs- und Filzstifte für die massenhaft anwesenden Kids, die voller Freude angewiesen wurden, in ihrer Höhe, wirklich alles voll zu malen…
Da sich der neue Eigentümer lediglich fünf Minuten, zu Vertragsabschluss, nur die oberen Räume angeschaut hatte, zog meine Nachbar, der einen Zugang zu unserem Keller besaß, Neujahr sofort eine Preßspanwand hoch und okkupierte damit die fast 50 Quadratmeter des ehemaligen Tischtennis- und Fetenraumes. Die Nachbarn des Vorderhauses entledigten sich, bis High noon, des angesammelten Mülls ihrer Keller im Hobby- und Aufenthaltsraum.
An sich sollte die Wohnung später ein Luxusbordell werden, im unteren Bereich mit S&M-Studio. Angedacht war dann eine Monatsmiete von 3 bis 4000 Mark, wir löhnten damals gerade 640 Märker. Ein Anruf beim Amt verhinderte dieses Gewerbe, allerdings hätte der Knabe auch mächtige Probleme mit den anderen Eigentümern bekommen. Der Neue besann sich schließlich auf sein anderes Gewerbe, er vermietete seine Besitztümer ewig an Asylanten
In jedem Zimmer höhlte dann eine Familie aus Kasachstan mit jeweils zwei Kindern – pro Nase gab es monatlich 300 Mark…
Trotz mehrfacher Anrufe beim Bezirksamt, unternahmen dort niemand etwas gegen diese kostspie­lige Machenschaft. Selbige Leute waren aus den entsprechenden Statistiken getilgt worden und damit hatte es sich.

Bin ganz schön sauer , da wurde am vergangenen Samstag eine recht undurchsichtige, aber demokratische Protestaktion angesagt, um was es da letztendlich ging, war noch unbekannt, aber irgendetwas sollte passieren!
Heraus kam eine Aktion X, nämlich NIX!
Und ich Depp versuchte für jene Aktion auch noch Leute zu mobilisieren, was sich als nicht einfach herausstellte bei den angesprochenen Fastmumien, dieses Klientel zu Protestaktionen zu bewegen ist fast nicht möglich, stieren sie doch abwartend und paralysiert, wie unbedarfte Schäfchen, in die Augen der Schlange und sind erst bereit die Finger aus ihren fetten Ärschen zuziehen, wenn das Kind bereits im Brunnen gefallen ist.
Dabei keiner von denen gegen den alltäglichen Unbill gefeit, was Aktionen von irgendwelchem Spekulantenpack angeht, wenn es in ihrer unmittelbaren Umgebung entsprechend kracht.
Unser Haus ist jetzt auch über die Wupper gegangen!
Was war aber der Tenor, als ich Mitmieter ansprach, um sich vielleicht mal im Vorfeld Gedanken zumachen, was auf uns zukommt?
Wir wollen doch erst mal abwarten!
Dabei könnte ich ein Liedchen singen, mit welchen Mitteln jene Leute vorgehen, wenn sie den dort lebenden, aber störenden menschlichen Unrat, während ihrer Modernisierungsvorhaben und der später anstehenden Umwandlung in Eigentum, unbedingt eliminieren wollen.
Ende der 1980er legte die Wohnwert mit ihren Aktionen los – die Firma von Dr. (Wo bleibt eigentlich VroniPlag, was seinen Titel betrifft?J. Leibfried & seinem Studienfreund T. Baumgarten.

Selbiger Projektentwickler, Dr. L., lässt heutzutage, wenige 100 Meter von der Fechner 7 in östlicher Richtung, Luxusfickzellen aus dem Boden wachsen, mit Quadratmeterpreisen bis zu 11 000 Euronen…
Will es kurz machen, was die damalige Luxussanierung in der Nassauischen betraf.
Wir, muss dazu bemerken, dabei handelte es sich eigentlich um den Pluralis Majestatis, denn während der gesetzlich vorgegebenen, demokratisch umgesetzten Vorgehensweise meinerseits und den darauf folgenden Reaktionen anderseits, war meine Freundin sehr oft am Rande von Nervenzusammenbrüchen, weil ich gnadenlos mein Ding durchzog, kam mir nämlich vor, wie in der Zone.
Muss bemerken, die zu erwartende Hilfe seitens der Ehrenamtler*INNEN usw. des Mietervereins, neigte sich dabei gegen minus Unendlich! (In weiser Voraussicht wurde anschließen eine Mietrechtsschutzversicherung abgeschlossen, in vollkommen identischer Preislage!)
Eins traf während der angesagten Rangelei nicht zu, nahm vorher nämlich an, dass die Ergänzung eines Jahrzehnte alten Bonmots allgemeingültig sei, welches da lautete: Wer betrügt uns seit eh und je? Die SPD! – Doch wer betrügt uns schneller?Der ALler!
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Es geht um die Zukunft der Kirche, welcher Kirche?

Habe wiedermal einen Schrieb, für mich unwiderruflich, versenkt.
Deshalb zum Thema nur der kurze Anriss.
Den SZ-Text: Als die Beichtstühle Gitter bekamen, ziert anfangs ein Bildchen…
Existiert eigentlich schon eine amerikanische Studie über den Zusammenhang mit der inflationären Darstellung von dickärschigen Putten mit ihren schrumpligen Pimmelchen besonders in barocken Gottesfestungen und der damit verbundenen visuellen Appetitanregung für so manches schwarze Klerikalschäflein?
Stelle ich mir nicht einfach vor, ewig von der Kanzel den unerfüllte fleischige Traum vor Augen, wobei ein Diener des Herrn bereits ein schlechtes Gewissen bekommen muss, wenn er lediglich die Hände in seinen Schoß legt…
Irgendwann sich deshalb zwangsläufig unstillbar Gier einstellt, verbunden mit dem Wunsch der Abkehr vom ewigen Anblick dieser anregenden Darstellungen aus kalten leblosen Stein oder Holz, zumal ewig anvertrautes warme Frischfleisch vorn den entzündeten Äuglein herumturnt…
Was soll die momentane Aufgeregtheit eigentlich?
Für mich scheint es sich da lediglich um ein jahrtausendelanges abgekartetes Spiel zu handeln, allerdings von beiden Seiten. Es belegt doch nur die Verlogenheit jenes kirchengeistlichen Systems, deshalb ist mir auch vollkommen unverständlich, dass Genrationen von Vätern ihre eigenen Brut anschließend stillschweigend wieder der Obhut ihrer ehemaligen Peinigern überließen. Scheinbar wurde der intime Umgang mit diesen Autoritäten irgendwie als normale Opfergabe verbucht, anders kann ich mir dies nicht erklären. Um es zu verstehen, muss man möglicherweise an irgendwelche imaginären Legenden glauben.
Wenn nun in der Folgezeit Sexueller Missbrauch nebenher auch noch mit viel Gebeten bekämpft werden soll, wie es aus Rom verlautete, fällt mir nichts mehr ein.
Für Leute mit etwas Selbstbewusstsein kann es doch nur Taten geben, da in der Regel Knaben für jene erotischen Desserts herhalten müssen, können sie in allen Lebenslagen doch vor solchen notgeilen Böcken geschützt werden, indem man religiöse Anwandlungen einfach an den Nagel hängt. Weiterlesen

Die Kindes/Missbrauchs/Skandal/Krisen/Gipfel/Posse – eine himmlische Masturbationsperformance im Vatikan…

Sogar mir fällt im Moment recht wenig zu jener unwürdiges Schmierenkomödie ein, in der ich lediglich eine Verhöhnung vergangener und zukünftiger Opfer sehe.
Da lud der oberste Himmelkomiker hunderte Telecom-Magenta- und Rotkäppchen aus allen Ecken UNSERER Erdenscheibe ein, weil er scheinbar meinte, nur die Masse macht es. Um weltweit zu belegen, dass sich endlich etwas bewegen wird – in heutigen Tagen natürlich nicht nur im Genitalbereich von ganz bestimmter Amts- und Würdenträger…
Gehe mal davon aus, bei jener Ansammlung von Mumien, handelt es sich um einen repräsentativen Querschnitt von Gottesdienern, wobei dort logischerweise so mancher darunter sein wird, der auf dem Weg in höhere hierarchische Gefilde während seiner Laufbahn dorthin, auch analerotische Gepflogenheiten oder Schwänzchenschnattereien erlag, weil der Geist zwar willig ist, aber das Fleisch eben schwach!
Was ich letztlich nur so verstehe, dass sich dort auch verflossenen geile Böcke, nun altersbedingte, als moralinsaure Gärtner betätigen dürfen.
Geht vielleicht nicht nur unsereins so, wenn man beim Registrieren jener medialen Feigenblattshow, nicht nur innerlich vor unbändiger Wut kocht. Welche Art von Betroffenheit kommt in einem eigentlich hoch, wenn ich mich daran erinnere, wie letztens Caren Miosga, die tagesthemenMärchentante, hinter der redaktionell verordneten blassen Betroffenheitslarve, einführend mit dem Begriff GLAUBEN jonglierte?
Auf dem Petersplatz müssten doch täglich hunderttausende von GELBWESPTEN auftauchen. Schließlich existieren global gesehen Landstriche in denen sich die Katholische Kirche wie der Staat im Staate aufführen darf!
Mir fällt nichts dazu ein, wenn ich daran denke, dass Taten von Frischfleisch-Kifis verjähren(!), aber massenhaft betroffene armen Schweine, welche ihre Traumatisierungen bis zu Urne herum schleppen müssen (Nebenher Pücholochen und Seelenklempnern zu erklecklichen Gagen verhelfen.), aber mit Trinkgeldern aus der Portokasse des Vatikans abgefunden werden sollen.
In bundesgermanischen Landstrichen sind Opfergagen(!) von lächerliche 5000 Euronen im Gespräch.
Die eine klerikale Institution großzügig unters betroffen Volk pissen will, welche in zwei Jahrtausenden Vermögenswerte anhäufen konnte, auf Kosten von statistisch nicht mal erfassbaren Abschlachtereien und damit verbundenem Leid vieler überlebender Generationen bis in heutige Tage hinein…
Im Vergleich zum vorhandenen Hab und Gut des Vatikans schrumpft sogar Software-Tycoon Bill Gates mit seinem gesamten Milliardenvermögen auf die Größe eines Wilmersdorfer Pfandflaschen-Nomaden!