Mal wieder in der Apostel-Paulus-Kirche gewesen

Eigentlich wollte ich gar nicht mitgehen, denn in der Hütte klingen manche Konzerte so, als ob eine Ziege in den Melkeimer scheißt.
Hinzu kam, dass mir das Trio nichts sagte, entschloss mich dann doch mitzugehen.

Auf ihrem Poster stand KLEZMER AVANTGART, na ja…
Nach kurzer Zeit war ich froh, mitgegangen zu sein.
Der Sound kam gut rüber, ihre Klänge zogen einen Streifen von Südpolen bis an das östliche Mittelmeer. Vieles kam für mich als gute ruhige Dope-Mucke rüber, dafür mussten die Volksdroge meines Flachmannes herhalten, ein guter Tropfen Calvados. In der Pause kamen noch zwei Pappbecher (Brrrrrr, solche Behältnisse sind für mich Kulturbolschewismus höchster Qualität.) Glühwein hinzu, der schmeckte sogar.

Also, KLEZMER AVANTGART war es für mich nicht!
Machte mir aber auch keinen Kopf, was der Posterfuzzi damit eigentlich ausdrücken wollte. Scheinbar handelt es sich um einen verkaufsfördernden philosemitischen Touch. Ist auch scheißegal, welchen Namen jenes Kind bekam, das Konzert fanden wir affenscharf! Oftmals kamen dabei Erinnerungen an Claude Chalhoub hoch…

Während der Rücktour trafen wir im U-Bahnhof auf Emile Bernard, der hat eine tolle Stimme und die Auswahl seiner Songs gefällt mir. Stunden vorher, saß fast an gleicher Stelle ein Russe, der aus seinem Zerrwanst klassische Klänge zauberte. Finde ich immer wieder merkwürdig und auch traurig, da schaffen sich großartige Musiker in den zugigen Aufgängen, nur wegen ein paar Ficksechser – die zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel sind!
Derweil können massenhaft kulturlose Flachzangen, die weltweit dafür Sorge tragen, dass alles den Bach hinunter geht, sich Millionen unter ihr mistiges Präputium wuchten oder in ihre fetten Ärsche schieben…

SPD-Chef Martin Schulz kämpft um sein Amt

Wie soll das den aussehen?
Kannnn der dennnne das überhaupt?
Vor einigen Monaten hatte er es doch schon mal probiert, allerdings nur mit seiner großen Klappe.
Dabei schien er etwas vergessen zuhaben, vielleicht hat man ihm das aber nie vermittelt.
Wie heißt es doch so schön?
Erst Gehirn einschalten und dann reden!
Alles sollte so ähnlich ablaufen, wie bei einer Stern-Dreieck-Anlaufschaltung!
Wo ein großer Drehstrommotor mit reduzierter Leistungsaufnahme im Sternmodus startet und nachfolgend auf Dreieckschaltung umgestellt wird.
Hierbei handelt es sich lediglich um mehrfache simple physikalische Probleme.
Man kann davon ausgehen, in den grauen Zellen läuft es ähnlich ab, allerdings etwas komplizierter!
Um die 86 Milliarden Neurone müssen ständig miteinander kommunizieren, damit der Mensch fühlen, handeln, denken kann. In Millisekunden finden an tausenden Zellen komplexe chemische und elektrische Prozesse statt – für eine einzige sinnvolle Handlung.
Die beiden letzten Sätze geben lediglich die Grundvoraussetzungen wieder, in welch affenartiger Geschwindigkeit die Korrespondenzen zwischen den Programmen auf der menschlichen Festplatte ablaufen. Fast jeder könnte sich ja nun vorstellen, was für chaotische Zustände entstehen, wenn ganz bestimmte Dateien* schlicht fehlen, deren Vermittlung nicht für notwendig erachtet wurden. Weil stattdessen, in vollkommener Ahnungslosigkeit, zu diesem Zweck aber im frühkindlichen Stadium bereits, jenes Räderwerk der unendlichen Verdummung bis hin zur Urne, anlaufen musste. Nicht zu vergessen sind Myriaden von Viren, welche auf Grund schräger Erfahrungen in lebenslangen Sozialisationsprozessen hinzukommen und letztlich für die Laufmaschen am Geflecht der Nervenbahnen sorgen…
Also, ehe nicht die volle Leistung ansteht, unbedingt die Klappe halten!

*Meine damit Tugenden.
Will mich hier aber nicht darüber auslassen, welchiger Art ich bei Mr.100%nixKanzler richtiggehend vermisse, was Genossin N. betrifft, wird auch geschwiegen…

Fußnote: Vielleicht quatscht Mr.100%nixKanzler Mutti diesmal besoffen und sie lässt sich auf eine GroKoDo* ein. Änschie regiert dann an den Tagen mit geraden Zahlen, er an den anderen. Wobei täglich natürlich auch die Vizekanzlerschaft getauscht werden muss!

*GroKoDoppelspitzenkanzlerschaft

Versuche es mal politisch korrekt – wg. abgesoffenem Jamaika-Albtraum

Finde es ja eine grenzenlose Sauerei, dass führenden bundesgermanischen Auguren, ihre unendlich kindisches Verhalten, ausgerechnet mit der Flagge von Jamaika aufbrezelten und logischerweise auf ganz bestimmte Copyright-Sachverhalt keine Rücksicht nahmen. Nun haben die Insel bewohnenden Kanaken bestimmt etwas mehr Selbstvertrauen, als die vorgeblich sehr wichtigen Politmacher der hiesigen Republik. Das Feeling der Jamaikaner wird durch den Schwachsinn dieser probierpolitischen Hanseln*Innen bestimmt nicht in Mitleidenschaft gezogen, im Gegenteil, nebenher ward alles ganz schön Werbung für ihr Land. Allerdings hat die Insel mehr zu bieten als nur Sonne, gutes Gras, vorzüglichen Rum und exzellente Musik, oder andere Umstände, die hingegen nur ein ganz bestimmtes Klientel von Reisekaderinnen aus Mitteleuropa bestätigen könnten…
Gott nochmal, zu einer Zeit, da wir Zonen-LSD schmissen und bereits köstlich zu den irren Klängen der Ska und Reggae-Heroen abhotteten, da bastelte die heutige Frau Kanzler noch in FDJ-Schick ganz emsig am Aufbau des Sozialismus, im ersten Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden, herum. Garantiert gab es damals für sie nur eine Insel in der Karibik, nämlich das große Anwesen von Fidel Castro…
– – – – – – – Politische Korrektheit ist doch nicht mein Ding!
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Simbabwes Präsident Robert Mugabe zurückgetreten

In Afrika genügt der Rücktritt eines solchen Potentaten aber nicht! Statt der abgetakelten Pest verordnet das Militär, mit dem Nachfolger Emmerson Mnangagwa, der Bevölkerung lediglich Cholera.
Als Parlamentspräsident Jacob Mudenda das Parlament über das Schreiben informierte, brach unter den Abgeordneten lauter Jubel aus.
Für diesen Jubel werden die Simbabwenis in den nächsten Jahren noch mächtig abkotzen…

Fast vier Wochen Jamaika-“Sondierungen“, was sollte da eigentlich herauskommen?

Während der Tage hätte ich nur abkotzen können, ewig die drögen Selbstdarstellungen und Schuldzuweisungen in den Medien, nun bekommt das fortgesetzte hohle Geschwafel lediglich eine andere Dimension, allerdings wird es inhaltsleer so weiter gehen.
Nun ist Chrissi mächtig ins Straucheln geraten, weil er unbedingt in den Fußstapfen des ehemaligen FDP-Führers mit den riesigen Horchwaffeln, vorwärts stampfen wollte. Zwar toppte er mit seiner Aktion die Turbowendementalität des alten Reideburgers, ob er sich da vorher, nach jamaikaner Art, ein Horn eingezogen hatte. Ist er überhaupt Herr seiner Sinne gewesen, kam doch gerade von ihm ewig Sprechblase der HISTORISCHEN CHANCE und plötzlich: Die FDP hat ihre historische Mission noch nicht erfüllt!
Irgenwann heißt es dann: Aber wir haben auch eine Verantwortung gegenüber unseren politischen Grundüberzeugungen. Mich interessiert die Aussage jenes Satzes nicht die Bohne, falls er mal darüber referieren sollte!
Ansonsten finde ich diesen Typ janz doll, weil er mich lustigerweise immer an einen übertrieben strebsamen Pennäler mit hellem Köpfchen erinnert. Scheint sich wohl um eine Täuschung meinerseits zu handeln, vielleicht saß er in der Schulde lediglich längere Zeit am Fenster…
Ließ sich Christian vielleicht von seiner Gattin auf die Fährte von Genschman schubsen?
Es könnt allerdings auch ganz anders im Hintergrund abgelaufen sein. Allerdings hätte da auch ein Frau ihre finger im Spiel gehabt.
Muss hier noch etwas einschieben, zu Zeiten meiner streckenweisen Tätigkeit in der Schattenwirtschaft, lernte ich ein Haufen Lokalpolitiker kennen, denen die Mitläufer höhere Weihen angedeihen ließen, auch so mancher Manager und höherer Wirtschaftskapitän befanden sich darunter, vielfach recht merkwürdige Zeitgenossen! Machen draußen ewig ein auf große Macker und zu Hause sprangen sie nach der Pfeife ihre Angetrauten.
Keine Angst, Namen werden nicht genannt!
Trotzdem lebte eine wönzige Minderheit nach mir vollkommen fremden Vorstellungen. Das öfters über sie hereinbrechende Faible, sich ab und an mal von einer Domina therapieren zu lassen, konnte ich ja noch nachvollziehen. Sich aber zuhause gegenseitig mit Mutti und Vati anzureden, da fiel mir nie etwas ein…
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Letzten Freitagabend, vor dem TRACKS Magazin – ARTE

Habe mir gestern Filme vom Recorder eingezogen, ansonsten könnte man seit Wochen bereits, das gesamte Fernsehprogramm vollends in die Tonne latschen.
Wo bleiben eigentlich die Sendepausen?
Zwei Dokus gingen TRACKS voran, nur gut, dass ich mal wieder ins Programmheft geschaut hatte.
Alles begann 21:45 – Free to Rock, dann folgte 22:40 Soviet Hippies, beide Dokus sind bis zum 17. Dezember noch abrufbar!
Wobei mir der erste Beitrag nicht besonders gefiel, denn da wurde von zu vielen Unbeteiligten herum gelabert, besonders nervte da der Erdnussfarmer, er war ja eigentlich nie einer…
Bob Santelli, Geschäftsführer „The GRAMMY Museum“, hätte auch dem Schnitt anheimfallen können. Weshalb der Einwurf kam, dass die Sowjets Elvis als Bedrohung sahen, gibt für mich keinen Sinn.
Hatte doch in der McCarthy-Ära hatte Bill Haley bereits begonnen, sehr sachte mit einem neuen Musikstil das Amiland aufzumischen. Dem schloss sich ein weiteres Weißbrot an, der noch dazu seine Inspirationen aus der schwarzen Musik schöpfte. Die trotz exzessive Rassentrennung, unter den Kids der Mittelklasse, unwahrscheinlich schnell große Beleibtheit fand.
Da musste das folgsame Rock´n Rollende Muttersöhnchen einfach aus dem Verkehr gezogen werden und dafür bot sich die Army an.
Vielleicht kam als ausgebuffte Intension noch hinzu, ihn als Werbeträger für Onkel Sam zu benutzen. Ältere GI´s, allerdings waren da nur pigmentierte Zeitgenossen darunter, von denen viele hier in Berlin hängen blieben, meistens Musiker, sie meinten, dass in den Endfünfzigern der hiesige Landstrich, wegen seiner unmittelbaren Nähe zum eisernen Vorhang, gar nicht so beliebt war… Weiterlesen

Malcolm Young geht nicht mehr einkaufen

Fuck´n bullshit, mit seinem Tod habe ich nun überhaupt nicht gerechnet und dann nur 64 Lenze auf dem Buckel.
Hatte mich letztens, nach dem Abflug von Fats Domino, noch mit einem Bekannten darüber unterhalten, wer von den alten Heroen aus unseren ausgehenden Kindheitstagen, noch in ihren Warteschleifen auf den endgültigen Trip nach Walhalla lauern. Da erinnerten wir uns nur an Methusalems der Rock und Pop-Geschichte, doch nicht an solch junge Knaben…
Wie bemerkte mein Spezi damals, es trifft halt immer die falschen Leute!
Es schon fast nicht mehr wahr, als ich AC/DC das letzte mal in den Coca-Cola-Sektoren gehört habe.
Übrig bleibt wieder nur ein Häkchen in der Erinnerungsstatistik aus guten alten Tagen…

Jamaika-Sondierungen im Liveticker, unter der GMX-Rubrik wird weiterhin genervt

Sie nennen dies: Verhandlungen gehen in die Verlängerung
Weshalb firmiert jener infantil anmutenden Ringelpiez mit Anfassen eigentlich unter Verhandlungen?
Soll man sich über jene scheinbar nie enden wollende Farce eigentlich einen Buckel lachen, alles sehr schadhaft initiiert von demokraturisch angekreuzten Volksvertretern, welche sich auch noch erhobenen Hauptes als sog. Führungseliten, weit über deutsche Provinzen hinaus erkühnen wollen, Weltpolitik zu betreiben…
Die Ergebnisse ihres hilflosen Agierens dieser Probierpolitker kann jeder tagtäglich über sich ergehen lassen.
Da hatte ich mir in den letzten Jahren endlich eine Angewohnheit aus Zonenzeiten abgewöhnt, Tageszeitungen und andere unsägliche Machwerke der Journaille, rückwärtig beginnend einzuziehen und nun dies. Seit Tagen macht sich Bammel breit, schon beim Betrachten der Postillen, eine Mehmet Schollsche „Gänsehautentzündung“ oder Hornhautkrätze an den Glubschen einzufangen. Hinzu kommt die täglich wachsende Aversion, anlässlich der HDTV-Bilder nebst dem unsäglichen Schwachsinn aus den Mündern UNSERER Politiker. Stehen die etwa in einem noch nicht bekanntgegebenen Wettkampf mit Donald Trump oder handelt es sich dabei lediglich um ein global anzutreffendes Phänomen von neuzeitlichem Politikverständnis? Weiterlesen

Eine Sternstunde für medial gehypte Volksverdummer*Innen, abschließend gab es während eines Mordsrummel das gülden schimmernde langbeinige Kurzohrkarnickel

Fand im Netz, natürlich bei GMX, einen farbigen Aufmacher für alle, die selbiges weltbewegende Event leider verpassten.
Auch der berühmteste Trittbrettfahrer unter den ostdeutschen Bürgerrechtlern durfte solch Metallguss mit nachhause nehmen, da wird sich die unerwähnt geblieben Frau Schadt, (57, wahrscheinlich Parteilos) bestimmt tierisch gefreut haben.
„Immer haben Sie für Freiheit und Gerechtigkeit gekämpft“: Mit diesen Worten überreicht Schauspielerin Sibel Kekilli (Gott nochmal, ist sie eine vermeintlich unbedarfte Blindfisch*In.) dem früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck den Millennial-Bambi. Ein würdiger Abschluss der Verleihung, die in „Das Erste“ übertragen wurde.