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Wege zur Vorsorge – recht merkwürdiger Titel

Nach einem entsprechenden Stichwort erhielt ich gestern vom vom grauhaarigen Kiezwolf eine  sehr wichtige Empfehlung. Daraufhin wurde gestern noch jenes Schriftstück beim Pförtner des Justizsenators besorgt, selbiger hockt mit seinem Stab im ehemaligen Nordsternhaus.
Muss zu dem Heft (Darin wird man, zwar auf dem absterbenden Ast, wieder als Zielgruppe wahrgenommen, denn alles ist in großen Lettern gedruckt!) etwas ergänzen.

Eine recht brauchbare Lektüre, zumal seit Jahren bereits die Einschläge immer näher kommen, wenn der sympathische Herr mit der Sense gnadenlos seines Amtes waltet. Damit meine ich nicht unbedingt die biologische Endlösung – den Sprung in die Urne!
Es beginnt ja oft mit der „Roten Karte“! Und was dann – wenn man sich anschließend im Rollstuhl wiederfindet oder dauerhaft in einer Klinik eingebuchtet wird, geistig zwar noch einigermaßen seine Umgebung wahrnimmt, aber physisch die Uhr bereits abgelaufen ist?
Der Inhalt des Heftchens wird bei Weitem nicht jeglichem Anspruch gerecht, der die beginnende Finsternis des Lebensabends angeht, gibt aber im Vorfeld einige gute Tips. Allerdings sollten Mann oder Frau noch im Besitz ihrer geistigen Kräfte sein, wenn sie sich an die Erledigung gewisser Modalitäten machen. Später werden ihnen Lebenspartner (Betrifft besonders LAGs* die nicht in einer staatlich sanktionierten Lebensgemeinschaft umhergeistern, sich deshalb oft in einem rechtsfreien Raum befinden!), Kids (Wenn vorhanden.), bucklige Verwandtschaftsteile und sogar Freunde dafür sehr dankbar sein!
Vor Jahren führte ich ein sehr interessantes Gespräch, besser gesagt, lauschte den mehrstündigen Ausführungen einer §§-Koryphäe, der Mann beschäftigt sich speziell mit solchen Malaisen, die auf den wenigen Seiten angerissen werden.
Was z.B. die Beantragung von Pflegestufen betrifft, sollte man sich unbedingt an Vertrauenspersonen wenden, denen das ganze Prozedere bekannt ist! Auf keinen Fall die Hilfe von gutmenschelnden, politisch korrekten Dummschwätzer annehmen, denn die wissen nicht nur alles, sondern alles auch noch besser!
Es geht nämlich ratzfatz, da ist man entmündigt (Das heißt heute nicht mehr so!) und bekommt von Amtswegen einen Pfleger gestellt. Hängt man erstmal in den Fängen solcher Experten, dann ist anschließend ein Entrinnen fast nicht mehr möglich – da könnte ich sogar mit einigen Beispielen der letzten Wochen aufwarten.
Hier enden meine Betrachtungen, schließlich kennt jeder jemanden, der jemanden kennt, der wiederum auch jemand kennt, der sich wesentlich besser auskennt als meine Wenigkeit…

*Der Begriff „LAG“ ist eine saudämliche Wortkreation, da alles vergänglich ist und es sich deshalb immer nur auf einen bestimmten Abschnitt im Leben bezieht!
In der Regel wird unter “LAG” oft nur das entsprechende Gegenstück in einer irgendwie gearteten sexuelle Notgemeinschaft verstanden…

Nur einige kurze Bemerkungen zu Artikeln aus dem TAGESSPITZEL

Auf festem Grund: Das künftige Entrée der Museumsinsel
Endlich eine gute Nachricht!
Da ist noch nicht mal der Grundstein verbuddelt und schon hat sich dieses potthässlich Stahl-Beton-Monster lediglich um 27,8 Millionen Euronen verteuert!
Lag das vielleicht an jene Computersimulation?
Schätze, wenn dieser dürre Stelzenbau* irgendwann fertig ist, wird er eine viertel Milliarde verschlungen haben. Angedenken neuzeitlicher Bautraditionen in Berlin, wird noch im Eröffnungsjahr alles wieder für folgende zwei Jahre geschlossen, da man Baufolgeschäden beseitigen muss, die sich dann abermals auf weitere 100 Millionen addieren…
*Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, außerdem habe ich ja auch nicht Arschitektur stupidiert…
Bin mir aber sicher, jedes ähnlich gelagerter Bauwerk aus Bambus, irgendwo im Mekongdelta hingestellt, würde mehr hergeben, was Ästhetik angeht. Selbige Hütte stände auch in wenigen Monaten und ließe sich nach einem kurzen Griff in Chipperfields Portokasse – ohne weitere Folgekosten realisieren… Weiterlesen

Grüne “entscheiden” sich für die Opposition

Hat er doch wieder schön gebrüllt der kleine Löwe.
Bonusmeilen-Cem kündigte vom verwonnenen Sieg und gab gleichzeitig den Sozis eine Steilvorlage.
Sollte sie aber darauf eingehen, wäre es der Abstieg in ihre vollkommene Bedeutungslosigkeit. Da nützt auch der angedachte linke (jemanden linken!) Schachzug nichts.
War schon recht komisch, mit welcher Dreistigkeit sich die roten Stare plötzlich basisdemokratisch gebärdeten. Da hatten sie auf eine recht befremdlich Art, nämlich in fast brüderlicher Gemeinsamkeit (in der Tat sehr ungewöhnlich für Sozis), den Karren in den Dreck bugsiert und plötzlich kann man ihre verbliebene Hilflosigkeit vielleicht so interpretieren: Geteiltes Leid ist halbe Leid – oder: Genossen aller Bundesländer, vereinigt euch!
Dem ist aber nicht so!
Andersherum wird ein Schlappen draus.
Was hat diese Truppe von Probierpolitikern herum gewerkelt und dann kam hinten nicht viel raus – etwas doch – diese armselige Idee einer Mitgliederbefragung, demokratisch verbrämt unters Volk geschmissen und keiner will es glauben, tatsächlich vollkommen kompromisslos!
Jene Tatsache sollte den Mitläufern eigentlich zudenken geben!
Da wird ja die Kacke heftig am Dampfen sein, wenn dem dicken Vortänzer und seinen Adjutanten nichts anderes einfällt, zur Freude von Mutti.
Letztlich scheint es sich um den letzten Versuch zu handeln, in irgendeiner Form noch die Reste des Gesichts zu wahren.
Egal, wie das Ergebnis zum Schluss aussehen wird, Freund und Feind können anschließend hinter einem Feigenblatt versteckt, immer der anderen Seite wahllos die Schuld zuweisen!
Ganz koscher war ja der chlorophyllmarxistische Rückzug auch nicht, da er richtig FDP-mäßig mit sehr viel sowohl als auch vollzogen wurde.
Kann es sein, dass davon auszugehen ist, bei dem offengelassenen Hintertürchen handelt es sich in Wirklichkeit um ein sperrangelweites Scheunentor?
Schließlich laufen ein Haufen Grüne mit solch großer Klappe herum, dass man denen sogar zutraut ein Brot quer zu fressen….
Eventuell bekam aber die Führungsriege von Mutti solch eine gewaltige Kröte aufgehalst und dementsprechend wird noch etwas mehr Zeit benötigt, damit jene machthungrigen Apparatschiks diesen ansehnlichen Lurch ihren Mitläufern auf die Schnelle noch schmackhaft machen können, damit ihr Fußvolk ihn relativ klanglos herunterwürgt… Weiterlesen

KÖHLER STATT GAUCK

In der geprinteten Ausgabe lautet die Headline allerdings: STAATSOBERHAUPT
Weshalb reiste er eigentlich im Namen seines Nachfolgers nach Afrika? So lautet jene Bemerkung unter dem Bildchen, wie kann das eigentlich sein? Denn der Herr sollte doch nun gar nichts mehr zusagen haben, bekannterweise zog nach Meister Köhler Christian Wilhelm Walter Wulff in die bescheidene Hütte im Tiergarten…
Anschließend prangt fettgedruckt: Ein Stellvertreter für Afrika
Was nun von MD folgt, erinnert mich an Lobgesänge von Troubadix, dem großen gallischen Barden.
Wie kann jemand in seiner damaligen Funktion als Direktor des Internationalen Währungsfonds diesen Kontinent überhaupt kennen und lieben gelernt haben? Solche wichtigen Leute tauchten doch  lediglich bei Diktatoren auf, düsten in schwerbewaffneten Helikoptern und gepanzerten Limousinen durch die Pampa, drückten sich ansonsten nur in optimal gesicherten Stahl-Beton-Burgen herum. Natürlich bekamen sie auch mal ein Zebra oder einen Elefanten zu Gesicht und wer wollte, konnte diese Exoten sogar abknallen…
Ist der Ex-Präsi etwa in der Funktion eines halbamtlichen Stellvertreters vom Joachim dorthin gedüst? Hat er dann zumindest die Hälfte seines Flugtickets selber blechen müssen, flog er in der Economy- oder Business Class?
Wenn es sich nach Beteuerung (!?) des Bundespräsidialamtes um einen normalen Vorgang handelte, dann hätte doch eigentlich die russische Toilettenfee vom Wolfsburger Hauptbahnhof selbigen Job übernehmen können.
Mutti hatte keine Lust auf einen kurzen Abstecher in das kriegszerstörte Land, Nummer 1 schien von Ermüdungserscheinungen geplagt, auf der anderen Seite, was sollten sie auch dort? Mali ist doch bereits wieder neu aufgeteilt worden, DIE Deutschen hatten mal wieder das Nachsehen, wie immer…
…Köhler jedenfalls ist keineswegs vom Erdboden verschwunden – und hat seinen eigenen Kopf. So engagiert er sich unverändert auf dem Feld der Entwicklungspolitik.
Den letzten Absatz finde ich zum Piepen.
Wenn BERLIN meint, mit Hotte hätten sie den besten Mann geschickt, den sie für Afrika finden konnten. Und ihn auch noch für Einen würdigen Vertreter halten, dann ist mir auch vollkommen klar, weshalb WIR in Europa permanent vor Lampedusa (nicht nur dort) die Rechnungen in Form von lebenden und toten Menschenmaterial präsentiert bekommen… Weiterlesen

Deutschlandradio Kultur – Politisches Feuilleton, 14. 10. 2013

Aufschrei: Mord am Intellekt!
Wichtige Debatten finden im öffentlichen Raum nicht mehr statt
Im Furor des Verschwindens ist in der gegenwärtigen Epoche des totalen Entertainments auch etwas sehr Deutsches verloren gegangen: intellektuelle Tiefgründigkeit. Geblieben ist nur die flächendeckende Flachheit, meint Christian Schüle.

Aus welchem Grund kommt ihm diese Erleuchtung eigentlich erst so spät und weshalb wird seine Erkenntnis zu solch unchristlicher Zeit gesendet? Wer lässt sich denn morgens bereits von „dradio“ berieseln und hört auch noch zu?
Letztlich doch nur jene Leute, die sowieso schon lange wissen, wie der Hase durch bundesgermanische Gefilde humpelt, wobei viele davon bereits lange resigniert haben.
…Selbst Günter Grass ist verstummt.
Gott sei Dank! Was soll man denn von der ehemaligen Reinkarnation des erigierten Zeigefingers eines deutschen Nachkriegsmoralisten noch halten, wo sich sehr spät und zufällig herausstellte, dass es mit seiner Moral doch nicht soweit her war, wegen seiner latenten Feigheit…
Wenn er sich gleich nach dem Zusammenbruch der Realität gestellt hätte, niemals wäre später jemand auf die Idee gekommen, ob seiner Jugend, ihm daraus einen Strick zudrehen…
Zumal rund 20 Millionen Wehrmachtangehörigen im tausendjährigem Reich, als Wegbereiter für anschließende Machenschaften der SS (auch nochmal so gut wie eine Millionen Leute) anzusehen waren.
Nee, nee! Günni sollte man außen vor lassen!
Da lassen sich ganz andere integere Menschen als Vorbilder einspannen, z.B. Eugen Kogon, Arthur Koestler, Sebastian Haffner, Heinrich Böll, Fritz Bauer oder Willi Brandt, leider schauen sich alle von mir genannten, schon lange die Radieschen von unten an…
Leider erwähnte Meister Schüle mit keinem Wort jene mit dem Berlusconi-Syndrom behaftete (weltweit agierende) gefährliche Spezies, ebendiese Emporkömmlinge, denen durch immense dauerhafte Finanzspritzen jeglicher Bezug zur Realität abhanden kam. Die schon lange den demokraturischen Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten unterlaufen und mit Unterhaltungsprodukten aus ihren Firmen die dröge Masse schleichend indoktrinieren, ZDF und ARD haben dafür eine stabile Basis geschaffen… Weiterlesen

Der Schweizer Thiel Eulenspiegel

Bin gestern extra nach Hause gegangen und wollte mir 21:05 auf „DLF“ QUERKÖPFE reinziehen – Roter Iro, schwarze Seele – Der Schweizer Kabarettist Andreas Thiel, von Luigi Lauer und hatte es doch glatt verpennt.
Sicher kein Problem, dann hörst du es dir einfach im Netz an.
Scheibenhonig!
Ob 2d.radio“ oder „DLF“, beide versenken soviel Pille-Palle auf ihren Heimatseiten, allerdings keine wirklich interessanten Beiträge, dies fiel mir bereits öfters auf.
Beim Stöbern fand ich etwas anderes vom Vortag: Mein Klassiker: Andreas Thiel über Jonas Jonasson: “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“
Was haben wir in alten Tagen für verbale Luftkämpfe über Politik und Literatur miteinander ausgefochten, an unserem riesigen Küchentisch bei einem guten Tropfen oder wenn das Kalumet kreiste, oft bis zum Morgengrauen…
Auch wechselte so manches gedruckte Werk aus meinen Beständen den Besitzer, außerdem gab es häufig noch schriftliche Gedächtnisstützen.
Hilsenrath´s – „Der Nazi & der Frisör“ – scheint er aber immer noch nicht gelesen zuhaben

Fußnote:
Muss in dem Zusammenhang über eine ähnliche Situation, allerdings bei „d-radio“ krittel.
Ende September lief im Rahmen: AUS DEN ARCHIVEN
Die Story der Beatniks – Ein Generationenporträt von Barry Graves – Vorgestellt von Martin Hartwig
Schon klar, auf Allen Ginsburg, Jack Kerouac und William S. Burroughs fliegen bestimmt nicht allzu viel Leute, aber diese Sendung war einfach nur geil, ein Haufen Erinnerungen kamen hoch und deshalb wollte ich sie nochmals hören – mein frommer Wunsch konnte nicht in Erfüllung gehen…

Nobelpreis für Schreiberei

Da in heutigen Zeiten Leseratten zu einer aussterbenden Spezies gehören, sollte man doch endlich mal denjenigen nobel bepreisen, der seine Texte auch noch musikalisch untermalt.
Fragte mich schon manchmal, welche Drogen jene akademischen Schweden einpicken, die für besagten Literaturpreis verantwortlich zeichnen oder werden sie bestochen?
Robert Zimmermann, der nun wirklich weltweit eine Nummer ist, wird aus schlechtem Gewissen heraus bestimmt erst bedacht, wenn er nach einer weiteren Herzatacke, out of order – sabbernd im Rollstuhl hängt…

Philip Chevron geht nicht mehr einkaufen

Der Gitarrist der Folk- und Punkband The Pogues, Philip Chevron, traf gestern im Alter von 56 Jahren Jimi Hendrix…
Ewan MacColl´s über 60jährige Hymne passt bekanntlich auf viele Nester dieser Erdenscheibe und ist eins meiner Lieblingssongs der Pogues, dieses Vijo lebt allerdings noch von der gigantischen Fressleiste des Sängers Shane MacGowan…

Denn man tau!

Beginne heute mal mit einer Fußnote…
Viele Bekannte und Freunde durchstreiften Persien und Afghanistan, Ende der 1960er/70er, bis hoch zum Khaiberpass und trafen während ihrer monatelangen Ausflüge auf teilweise sehr arme Menschen, wurden aber trotzdem immer herzlich aufgenommen. Allerdings handelte es sich durchweg um Zeitgenossen, die in Berlin gelandet waren, weil sie sich durch die Bank weg, erstens nicht für Y-Tours shanghaien ließen und zweitens auf Mopeds oder mit Bullys einreisten. Mancher überführte auch mal eine größere Limousine in jene Region und konnten sich anschließend von dem Gewinn mindestens ein halbes Jahr dort unten gut durchschlagen, bis weit nach Indien hinein.
Ende der Fußnote! (© Johann)

Es liegt bekanntlich immer im Sinne des Betrachters, wie man bestimmte Situationen einschätzt und welche Schlussfolgerungen daraus zuziehen sind.
Allerdings ist es in heutiger Zeit, bei jenen weltweit bewusst geschürten Desinformationenkampagnen, unter rührender Einbeziehung sämtlicher Medien überhaupt nicht mehr möglich, sich auch nur annähernd ein Bild zu machen vom Selbstlauf aller blutigen Gewaltorgien auf UNSERER Erdscheibe. Wer im Einzelnen die Drahtzieher sind, wenn es darum geht, irgendwo irrwitzige Sachverhalte zu provozieren und welche Gruppierungen hinterher den größtmöglichen Nutzen davon haben.
Zumindest können WIR momentan noch davon ausgehen, dass unsereins bestens partizipiert am unsäglichen Leid der Betroffenen aller Krisenregionen…
– Will nicht weiter abdriften, wollte lediglich etwas zu einigen Betrachtungsweisen der Medien ablassen, wobei es um Afghanistan geht.
Beginne mit einem Beitrag der ARD zum Abzug UNSERER Landser aus Kundus – zehn Jahre Freiheitsverteidigung am Hindukusch scheinen zu genügen, man muss ja nicht alles übertreiben.
War doch einen Versuch wert – oder!
Hat zwar nicht ganz geklappt – wat soll´s?
Der Rest wird unter Ulk verbucht…
Da wurden in der Zeit Milliarden verpulvert und was haben die Streitkräfte während ihrer Anwesenheit verändert? Sie hinterlassen Ratlosigkeit unter den Eingeborenen, viel Müll und schafften eine optimale Basis für kommendes Chaos.
– Muss allerdings noch etwas einschieben, es betrifft sehr weiträumig das dortige Areal.
Seit über 2000 Jahren wurden in der Gegend viele Bevölkerungsgruppen blutig unterdrückt, teilweise ganze Landstriche immer wieder entvölkert. Alles begann mit Alexander dem Großen, die Horden Dschingis-Khans und Tamerlans folgten, nebst anschließender blutiger Plänkeleien mit unzähligen lokalen Größen.
Viel später, im 19ten Jahrhundert, tauchte erstmalig en masse Heerscharen aus Frankreich und UK auf und blechten dafür unermesslichen Blutzoll.
Vor über 30 Jahren versuchten es die roten Zaren ebenso, nach relativ kurzer Zeit fuhren ihre Truppen gezwungenermaßen wieder heimwärts.
Ihre überstürzte Abreise hatten sie auch den verwegenen Truppen unter Führung vom Gulbuddin Hekmatyar zu verdanken, die damals noch unter dem Begriff „Freiheitskämpfer“ firmierten, hochgerüstet von den US-Amerikanern. Deren Stare konnten sich nach Abzug der Russen wiederum nicht vorstellen, dass viele Afghanen auch keine anderen Besatzer im Land dulden wollten. Von nun an kämpften Mudschahedingruppen gegen alle anderen Eindringlinge und setzten dann auch Westentaschenraketen gegen die ehemaligen großzügigen Spender ein.
Habe mich immer gefragt, weshalb die Boden-Luft-Geschenke der Amis vorher nicht mit Sensoren versehen wurden, programmiert z. B. auf die schimmligen Sterne ihres fliegenden Equipments, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt, beim Anflug in sicherer Entfernung abgeschmiert wären.

– Jene paar Minuten die über den Sender liefen waren eigentlich nur peinlich. Da spulte UNSER „Vermi“ etwas ab, was vorher ein Stab von Mitarbeitern verzapfte, nichtssagend, trotzdem für jeden eine Kleinigkeit dabei und alles natürlich politisch ganz korrekt abgefasst…
Beiläufig bekam sogar Herr Schwesterwelle, als „Aumi“ ohne Geschäftsbereich, nochmals eine Reise gesponsert und durfte auch zwei Sätzchen ablassen, in dem einen befand sich sogar eine folgenlose Erkenntnis…
Ende gut, alles gut!
Kann man so nicht im Raumstehen lassen!
Viele Heimkehrer werden sich nun in jahrelangen Therapien wegen PTBS wiederfinden und müssen dann, letztlich irgendwann fallen gelassen, zusehen wie sie mit ihrem weiten Leben klarkommen.
Viel schlimmer sind aber die Afghanen dran.
Was mit Kollaborateuren geschieht, ist schließlich hinreichend bekannt.
Gut, der eine oder andere wird wohl nebst seiner Familienangehörigen dran glauben müssen, aber zu guter Letzt werden viele, aus purem Selbsterhaltungstrieb heraus, mit fliegenden Fahnen die Fronten wechseln.
So erhält Al-Qaida ganz nebenbei recht gut ausgebildete Kämpfer für ihren Dschihad…