Archiv des Autors: ede
Eine KuK-Tour, erst Köpenick, anschließend Karlshorst…
GMX war wieder dabei!
Eklat bei der Bambi-Gala – harsche Kritik an Bushido und Jury
Las ich eben.
Der homosexuelle Rosenstolz-Songschreiber mobberte herum wegen der Verleihung an Bushido. “Du! Du! Du böser, kleiner Bushido!”
Konsequent kann ich sein Verhalten aber nicht finden, er hätte dann seinen hässlichen Esel aber auch zurückgegeben sollen. Nehme deshalb stark an, dass alles mit der Regie abgekaspert war…
Dazu fällt mir ein: „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist!“
Wer weiß, wer neben dieser Flachzange noch beliefert wurde.
Schaute deshalb erneut in den Text.
Bieber Justin wurde von nervösen Fans geherzt und verschwand gleich hinter Bühne, sicher wusste er, wo sich dort eine Besenkammer befindet, war sicher ein heißer Tipp von Bobbele.
Ob das wirklich Komplimente waren, die Gaga Lady Herrn Charles ins Ohr flötete? Kann ja auch in der Richtung gewesen sein, „also Charly, ich habe dir letztens schon mal gesagt, in deinem Alter solltest du wirklich mal dein Parfüm wechseln…“
Ob Schmidt-Schnäuzchen sich sein Stelzenkerbtier wirklich in eine Vitrine stellt? Zu Lokis Zeiten währe es bestimmt nicht machbar gewesen….
…der junge Chartsstürmer Tim Bendzko (Who the fuck is TB? Ich will es gar nicht wissen!!!)(“Nur noch kurz die Welt retten”) will sein Rehkitz dagegen auf die Toilette stellen.
Der soll sich das Vieh an die Wand nageln, da kann er die Hufen als Klopapierhalter umfunktionieren…
Ciao Silvio
…und ab nach Bahía de Guantánamo! Damit dort endlich mal jemand sitzt, der es wirklich verdient hat…
Berlusconis Rücktritt soll endgültig sein
Heimat für ungewöhnlichen Luxus
Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er zum Vögeln aufs Eis.
Damit das Grautier es auch nachts tun kann, gibt es neuerdings Beleuchtungen für seine Hufen.
Ein Katalog in Brailleschrift kann angefordert werden! Weiterlesen
wg. TARANTEL´n
Bisher habe ich noch nie darauf reagiert, wenn mich jemand über Eigenheiten des BLOGs ansprach. Ausnahmen bestätigen die Regel!
Heute soll es mal geschehen.
Es betrifft die „TARANTELN“.
Warum ich mir solche „Arbeit“ machen würde, die Dinger scannen und sie dann im Netz zu verewigen.
Weiß gar nicht, wie ich beginnen soll.
Meine Intention war folgende.
Da heute fast jeder versucht, auch wirklich alles in Knete umzufunktionieren, wollte ich solchen Schmierpissen nebst §§-Komikern zuvorkommen, die sich mit Hilfe von Gebrauchsmusterschutz auch ehemals “frei zugängliches Kulturgut“ unter den Nagel reißen würden. Dadurch einem Haufen wirklicher Interessenten jene Sachen zwangsläufig vorenthielten, da sie nur noch arschteuer zu erstehen wären.
Da bieten sich die Scheinfreiheiten im Netz geradezu an. Einmal ins Netz gepinnt, hängt es ewig dort herum.
Ich finde, dass bin ich all den Menschen schuldig, welche ich zu meinen Zonenzeiten kennen lernte, die für Witze oder dem Besitz von westlichen Publikationen im Lager oder Zuchthaus landeten. Zwei ältere Leutchen drunter die dafür, kurz nach dem Krieg, im KZ Sachsenhausen büßen mussten.
Aus dieser Klientel rekrutierte die Firma auch gern ihre freischaffenden Mitarbeiter, kam damals auch leicht ins Trudeln, bei mir waren u.a. Pornos und Musikzeitschriften das auslösende Moment.
Noch etwas für vergessliche Ostalgiker!
Bis 1962 fanden in der Schulen ewig Filzereien nach Schund- und Schmutzliteratur statt.
Betreffs: „Netzfreiheit“!
Muss ich nun doch noch auf diesen unsinnigen Spruch von Rosa Luxemburg zurückkommen.
Wie gestern bereits erwähnt, sind mir die Worte niemals bewusst untergekommen. Wenn er wirklich aus ihrer Feder stammen sollte, dann hat man ihn garantiert aus dem Zusammenhang gerissen.
Werde mal danach suchen.
Jahrelang ist es nur beim Wollen geblieben. Heute habe ich den Satz endlich heraus gekramt – dem Netz sei Dank – in meinen Folianten hätte ich ihn nie gefunden…
– Rosa Luxemburg, Die russische Revolution
Quelle: Politische Schriften, Band 3, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt a. Main, 1968, Seite 106- 141
Zuerst veröffentlicht 1922 von Paul Levi nach dem handschriftlichen Manuskript aus dem Nachlaß.
– Man findet den bestimmten Satz im IV. Caput des letzten Drittels, nebst der vollständigen Interpretation, die da lautet: Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der “Gerechtigkeit”, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die “Freiheit” zum Privilegium wird.
Daraus ergibt sich natürlich ein ganz anderer Sinnzusammenhang, auch ist der Satz nicht allgemeingültig. Weiterlesen
Der zweite „offene Brief“ an Gerwald Claus-Brunner
Es entspricht schon seit vielen Jahren dem Zeitgeist und auch der Art von Frau C. Knobloch, wie sie sich dem Thema näherte – über einen „offenen Brief“.
Ich finde die Form solcher Vorgehensweise nicht nur respektlos, sondern auch feige. Weil es lediglich eine billige, populistische Meinungsmache darstellt, allerdings dem entsprechenden Blättchen die Auflage etwas erhöht. (Weiß gar nicht, gibt es in einem solchen Fall für den Autor auch Prozente?) Sie wird mit Bestimmtheit das „philosemitische Flaggschiff“ UNSERER Republik gewählt haben, jene Postille mit den vielen Ablichtungen und großen Buchstaben, die sich liebend gern speziellen ethnischen Problematiken zu wendet…
Trotz der Prägung, durch widerliche Umstände in der Vergangenheit, hätte ich ihr doch etwas Contenance zugetraut, zumal es sich bei GC-B um einen jungen Mann der zweiten Nachkriegsgeneration handelt. Einen Emil an ihn, das hätte Stil gehabt…
Warum hat sie nicht damals aufgeschrien, als ihr Kanzler ewig mit seiner späten „Nachgeburt“ kokettierte.
Zu jener Zeit war Charlotte doch noch relativ frisch und wäre in der Lage gewesen dem Herrn Kappes daraufhin einen Satz warme Ohren zu verpassen. Beate Klarsfeld war da von einem anderen Kaliber, als sie jenen „Wendedemokraten“, dem Kutte eine langte. (Auf den Tag genau vor 43 Jahren!)
Wo waren denn 1978 ihre „offenen Briefe“, als ein ganz großer Demokrat seine großen Auftritte hatte.
Es gab damals bestimmt kein Papier.
Wie lautete Hänschens berühmtester Ausspruch?
“Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.”
Da frage ich mich doch, bekam er das „Große Verdienstkreuz mit Stern am Schulterband“ sowie das „Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ für sein durchgängiges Demokratieverständnis?
Möchte langsam zum Schluss kommen
Mir fällt noch etwas ein, dass ich die Ideen von Theodor Herzl durchgängig auch nicht gerade prickelnd finde, zumal was daraus geworden ist…
Den Satz von CK: „Ob Sie wollen oder nicht, solange Sie dieses Tuch tragen, bringen Sie damit auch Einverständnis und Unterstützung des Kampfes gegen Israel und die Juden zum Ausdruck“, kann ich auch nicht so stehen lassen.
Was heißt hier, …gegen Israel und DIE Juden…?
Ist etwas viel sowohl als auch, ich habe nichts gegen Juden, ich habe aber etwas gegen diese Politik ganz bestimmter Regierungskreise, weil es in dem Land nur um eine jüdische Freiheit geht und der andere semitische Bevölkerungsteil außen vor bleiben muss, seit Jahrzehnten bereits. Weiterlesen
Das etwas andere Musik-Vijo
Mit “modischem Chic” in den Herbst
Über allen Gipfeln
Ist Ruh’,
In allen Wipfeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur! Balde
Ruhest du auch.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Eigentlich wollte ich etwas ablassen zu den stellenweise doch recht unverschämten Zeilen der Frau Knobloch, die sie an Gerwald Claus-Brunner richtete wegen seiner Kufiya.
Schon witzig, gerade vor zwei Wochen fand sich mein Palästinenserfeudel wieder an. Wo der mit dem schwarzen Muster abgeblieben ist, weiß ich gar nicht, auch egal…
Als Fußnote sollte der folgende Text herhalten, der lange als verschollen galt: Mahnmale
von westen nach osten und retour
Freunde mussten gestern 2 Stunden überbrücken, da sie Karten für “Gesichter der Renaissance” im
Bode-Museum erstanden hatten. Mit der „Dame und ihrem Hermelin“ war es ja nichts mehr, die hing bereits woanders. Außerdem lässt sie sich ansonsten in Kraukau bewundern und soweit ist diese wunderschöne Stadt auch nicht entfernt, zumal von der sächsischen Landeshauptstadt aus.
Während dieser Wartezeit hieß es für mich, eine Touriefalle aufzusuchen.
In den Hackeschen Höfen sollte mir meine Pferdedecke übergeben werden, die letztens in Dresden liegen blieb.
Mir fällt eben noch etwas ein! Gestern flunkerte ich, was meine Aussage über eine Portraitsammlung betraf. Es handelt sich dabei nicht um das Schloss „Oranienbaum“ (dort befinden sich auch jede Menge Ölschinken!) sondern um das kleine Anwesen in Mosigkau, gleich in der Nähe. Zur Erinnerung: Ferropolis, Wörlitzer Park, die beiden Schlösser, das Industriemuseum bei Tschornewitz…
Nach einem leckeren Imbiss ging es in Richtung Ausstellung, dort hieß es dann, „leider sind Probleme aufgetreten und sie haben weitere zwei Stunden Zeit, besuchen sie doch einfach andere Abteilungen unseres Museums…“
Auf der Brücke musizierten zwei junge Polen, ihre Mucke erinnerte an Lämmerhirt und Wader.
Nahm deshalb etwas von ihnen auf. Andys Wunsch nach Neil Young konnten sie leider nicht erfüllen.
Anschließend latschte ich in Richtung S-Bahn. Weiterlesen







