Dem Herrn oder der Dame sei Dank, dass immer wieder saugute Leute nachwachsen – Joe B. ist einer davon.
Er war ja vor wenigen Monaten gerade im Tempodrom – in manche Hütten gehe ich absolut nicht und der Laden gehört dazu.
R´n B auf Stühlen einpfeifen, wo leben wir denn? Ist sicher der Hit für die verblödende iPad-Generation, damit sie nebenher im Sitzen auf ihren Kommunikationsprothesen masturbieren können. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
NSU-Prozess in München
BZ bekommt Fristverlängerung für Misstrauensantrag – prompt beginnen die Sternstunden der medialen Kaffeesatzleser über jenen Schachzug…
Man könnte glatt bei Charly Marx eine Anleihe nehmen und etwas von ihm ummodeln…
…was ich hiermit tue.
„Deppen aller Länder, vereinigt euch!“
Politisch ist es nicht ganz korrekt, denn zu jener Vereinigung benötigt es keinen nachträglichen Spruch, hat sich doch alles bereits erledigt.
Hinzu kommt, dass es mich auch sehr verwundert hätte, wenn nicht Mike Godwin wie ein Springteufelchen aus der Kiste gehopst wäre.
Ist doch vollkommen klar, die DFB-LED´s „sind ekelhafte Nazis“, schon wegen ihrer schwarzen Kluft, da bedarf es echt nicht Godwin’s law, das konnte sogar jeder Blinde erkennen!
Mittlerweile war es mir vergönnt, jenen Showact auch zu begutachten, die Choreographie könnte möglicherweise aus einer Therapiestunde von irgendwelchen gehandikapten Leutchen stammen…
Wie brachte es „Die Welt“ auf den Punkt: „Tatsächlich war die Vorführung keine Glanzleistung“ und es wird auch keinen „Grammy“ geben!
Dazu von mir: „Der verlorenste aller Tage ist jener, an dem man nicht über das Missgeschick eines anderen lachen konnte“, Nicolas Chamfort oder ein chinesischer Spruch: „Ein Affe lacht über den Hintern des anderen…“ Weiterlesen
Die wichtigste Nebensächlichkeit im Leben
Leute, die nächsten vier Jahre sind WIR ÜBERALL Weltmeister und Weltmeisterinnen!
Als vor fast 2000 Jahren der römische Satiredichter Juvenal mit seiner Erleuchtung über „Brot und Zirkusspiele“ den damaligen Zeitgeist beschrieb, verstanden jene Erkenntnis lediglich die paar Hanseln denen selbige Aktionen für ihr eigenes Auskommen lebensnotwendig erschien…
Mehrere Jahre später, 1985, in seinem „Wir amüsieren uns zu Tode – Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie” – griff Neil Postman diesen Umstand wiedermal auf. Weiterlesen
Schade eigentlich…
Die argentinischen Kicker haben mich doch etwas enttäuscht, weil sie versagt haben.
Ebendiese Mentalität scheint in dem Land mit einer langen Tradition behaftet zu sein, denn vor fast 50 Jahren ging es ihrem Landsmann, dem Guerrillero Heroico, auch schon so…
Natürlich habe auch ich etwas davon, dass WIR Weltmeister geworden sind!
Jene damit verbundene Proletarisierung in allen Bereichen des täglichen Daseins, lässt auf Dauer wieder eine Menge Lebensqualität flöten gehen und das geht mir mächtig auf den Zünder…
Erich Mühsam – Eine klingende Hommage
Bin mit meinem eigentlichen Schrieb nicht aus dem Knick gekommen, war nämlich am Freitag zur „Lesung“ in Britz/Neukölln…
Die Band “Der singende Tresen” erinnert an den unangepassten Dichter
Verschwistert mit der Ewigkeit
Eigentlich wollte ich in den Tagen der unsäglichen FIFI-Balltreterei und der damit verbundenen weltweiten Verdummungs- und Werbemaschinerie, nix mehr ablassen. Überall erlebe ich in meiner Umwelt nur noch Eksperten, die sich irgendwo verbal ausscheißen dürfen…
Letztens outete der TAGESSPITZEL, zumindest in einer Kopfzeile, auch unseren momentanen Innenminister als großen Fußballheinz.
Aber dann ging es doch um ganz andere Dinge, nebenher wurde auch noch geklittert. Ganz, ganz beiläufig wurde auch ein Lebensabschnitt seines Dads herangezogen, der hochgeachtete Generalinspekteur, plötzlich als Bürger in Uniform sein gewendetes Wesen demokratisch zur Schau stellen durfte…
Anfang 1945 noch im Generalstab des OKH tätig, habe den Namen seinen großen Schefffs vergessen, ging er mit dem etwas kleineren, dem Großadmiral Karl Dönitz, dann fünf nach High Noon in britische Kriegsgefangenschaft…
Mir liegt es sehr fern, mich auch noch als Kicker-Fachidiot zu probieren, da lasse ich anderen den Vortritt (z.B. Mäh_mad S.), schließlich will ich keine Erpelpellenfraktur oder einen Gäsehauttripper einfangen. Reicht schon, dass ich an jenen Krankheitssymptomen vorbeischrammte, als ich letztens das Ergebnis vernahm – 70 zu 10 – war im Endeffekt recht merkwürdig.
…nun bleibt es an den Argentiniern hängen, den elf Deutschen einen auf die Zwölf zu hauen.
Heute verstand ich UNSERE Erdenscheibe nicht mehr, die Berliner Senatspostille präsentierte einen riesigen Artikel über Erich Mühsam – jener Text interessiert in den heutigen Tagen natürlich keinen.
Hier geben ich zu bedenken, ein Mensch seines Formates wäre heute genauso gefährlich!
Die Regierenden aller Couleur im hundeverschissenen Bundeshauptdorf haben wirklich Glück, denn im Umkreis von rund 40 000 km findet sich niemand, der nur annähernd seinen Platz einnehmen könnte.
Mit einem Hinweis auf eine Scheibe, ich bekam sie zu meinem halben Jahrhundert geschenkt, endet erst mal alles…
Bobby Womack geht nicht mehr einkaufen
Seit dem die FIFI-Dauerwerbesendungen überall laufen, sind für mich Glotze und Radio fast tabu.
Mir genügt da bereits der Scheiß in den Printmedien, schließlich will ich mir auf keinen Fall auch eine Gänsehautentzündung einfangen.
Deshalb registrierte ich den Heimgang von Bobby W. natürlich nicht.
Hier die Links zu zwei Artikeln die eigentlich alles sagen.
Als Ergänzung des FAZ-Textes noch etwas von WIKI, dazu das Original der „Valentinos“*, jene Coverversion der “Rolling Stones” kennt ja fast jeder, von den vielen Varianten fand ich später die von Ry Cooder immer am witzigsten. *(Nachtrag vom 7.7. – Ein paar Tage war das Original noch abrufbar, dann hat das Pack es aus der Tube genommen, dafür eine wesentlich jüngere Live-Version mit dem Schefff! )
Fußnote.
In den Mitsechzigern existierte eine Band am Arsch der Welt, ich spreche gerade von meiner Geburtsstadt. Dort coverte eine Truppe den Hit der Stones auf eine Art und Weise, die mir so originalgetreu in der ganzen Zone nie wieder an meine Lauscher kam.
Allerdings möchte ich über den späteren Wandel dieser Leute nichts weiter ablassen, denn da könnte ich nur noch abkotzen. Schließlich sollte jeder für seine Feindbilder selber etwas tun…
Nostalgie
Viele Jahre hat es gedauert, ohne irgendwelche Geheimdienste, endlich unseren alten Kumpel Stoni aufzutreiben. (Letztlich ist das Netz sogar besser als als die NSÄ!)
Er machte sich riesige Mühe und scannte aus einem Album jene vielen Bilder.
Damals hätten sich die Genossen der Firma viele Löcher in ihre fetten Ärsche gefreut, um an solche Photos zukommen…
