Bei Gaulands Rede platzt Schulz der Kragen – für was auch immer, bei dem vermeintlichen Choleriker bestimmt nicht viel dazugehört…
Ob die SPD da gut beraten war, bei jenem Thema den kleinen roten Schreihals mal wieder aus der Versenkung zu holen und ihn im halbleeren Haus herum krakeelen zu lassen, weeß nich.
Was sollte dies eigentlich? Auch die Inanspruchnahme seiner Claqueure im Rund, änderten absolut nichts an der Tatsache, dass dem Mr.100% letztlich nur wieder eine Steilvorlage in Richtung AfD gelang. Es war mehr als traurig, aber der Punkt ging eindeutig an den rechtslastigen Verein…
Wie heißt es so schön, wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert!
Es ist halt ganz schlecht um die Hellroten bestellt, wenn sie niemanden in ihren Reihen haben, der in dem besonderen Fall, mit süffisanter Scharfzüngigkeit und geschliffener Rhetorik der anderen Seite gebührend Paroli geboten hätte.
Wobei der rollende Schwabe mit seinem moralischen Einwand, zum Prozedere des demokraturischen Rede und Gegenredespielchens, die ganze Sache auch noch abrundete, als er dem Genossen einen entsprechenden Wink mit dem Zaunpfahl angedeihen ließ…
Kategoriearchiv: ALLGEMEINES
Deutschland“funk“ Kultur, DDR-Umerziehungsheim Torgau (1/5) – „Ihr könnt mich umbringen“ – Wie Kinder zu Mördern gemacht werden
Der Mordversuch, von Nathalie Nad-Abonji und Alexander Krützfeldt.
Schön gemacht, auch toll, dass sich ein Sender findet, der solch ein Feigenblatt in den digitalen Äther ejakuliert – aber weshalb und für wen?
Vielleicht haben N.N.-A. + A.K., wobei erstere, ihre nicht nachvollziehbaren Jahre, zwangsläufig auch in einem absterbenden stalinistischen Schlaraffenland erlebte. Schließlich, auch wieder zwangsweise, ihre weiter Sozialisation in einem sog. freiheitlich/demokratischen Staatengebilde genießen musste…
Über Meister Krützfeld findet man nichts weiter im Netz.Liegt sicher daran, dass er sich vielmals abduckte und deshalb öfters unter Pseudonym Schreibereien produzierte…
Jener Begriff, eines Umerziehungsheimes, macht sich aber gut. Erinnert er doch an permanente Gehirnwäsche und führt dadurch zu wesentlich mehr Betroffenheit bei Unwissenden. Dem war aber, zumindest in Heimen der sog. offenen Art und Jugendknästen, nie so. Dort regierte die latente und offen ausgetragene Gewalt, von oben und untereinander, die man dann als Kollektiverziehung erfahren durfte. Dort wurde nirgends, auch nur in Ansätzen, der Versuch von Resozialisierung unternommen, sämtliche Opfer sollten nämlich seelisch zerbrochen werden!
Am schlimmsten traf es in solchen sog. offenen Heimen, wie der Stolberger Bleibe, Halb- und Vollwaisen. Welche sich dem perfiden Erziehungssystem absolut nicht entziehen konnten. In der Gemeinschaft wurden sie ebenso malträtiert! Hinzu kam die tägliche Mobberei von vielen Pädagochen und den anwesenden Stadtkindern in der Schule…
Als längerer, eigentlich bis zum 65sten Lebensjahr verdonnerte Beobachter der sozialistischen Umtriebe in der Zone, finde ich es immer wieder Scheiße, wenn unbedarfte Vollpfosten sich erdreisten und versuchsweise die damaligen Zeiten entsprechend zu klittern. Es beginnt schon beim Umgang mit gewissen Begrifflichkeiten solcher Feigenblattpresser*INNEN. Mir ist zu meinen Zeiten (26 Jahre) im ersten sozialistischen Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern, niemals der Ausdruck Umerziehungsheim an meine Lauscher gekommen! Torgau wurde immer als Jugendwerkhof bezeichnet! Was ich aus dortigen Episoden registrierte, erinnerte alles mehr an die Zustände in KZ´s, vielleicht nicht ganz so hart ausgedrückt, zumindest an Zuchthäuser zu kaiserlicher Zeiten…
Da war das „Walter-Schneider-Heim“, im Luftkurort Stolberg/Harz, in dem ich anderthalb Jahre untergebracht war, lediglich ein Erholungsheim, trotz gewisser Erziehungsmethoden, die man auch dort als Folter bezeichnen konnte. Mich tangierten solche Handhabungen allerdings nur peripher, lag sicher daran, weil ich mich bereits in der Anfangsphase, meines dortigen Aufenthaltes, mit dem Heimleiter prügelte… Weiterlesen
“Wir brauchen einen Mietenstopp für fünf Jahre”
Wenn es sich bei dem Artikel nicht um Gefälligkeitsjournalismus handelt, was Stephan Haselberger + Hans Monath mit ihrer Hilfe auf fast einer gesamten Seite präsentiert haben, dann weiß ich nüscht mehr! Sicherlich haben sie der großen Vorsitzendenin auch vorher noch die Fragen irgenwie zukommen lassen und die anschließenden Antworten verzapfte jemand aus ihrem Redenschreiberstab…
Gut geknurrt Miezekatze! Vor einigen Monaten sprang sich noch wie eine wild gewordene Löwin herum, nervte großkotzig mit proletarischer Lautmalerei auf ihren Lippen, nun kommt sie mir schon vor, als ob sie eine unschickliche Landung als Bettvorleger hinlegte. Wahrscheinlich waren die beiden Schreiber auch in jener Richtung beseelt und mitleidig artete deshalb alles in einen seichten Cocktail-Small-Talk aus.
Will mich nicht über den Inhalt dieser Plapperei auslassen, mir fiel bloß auf, dass Madame die politisch korrekte Verbalhurerei nicht fehlerlos beherrscht, man muss dazu die ansatzweisen anderen populistischen Verkündigungen mit einbeziehen.
Eine TAGESSPITZEL-Seite voller Bla Bla und fünf Jahren Mietzinsstop in Gänsefüßchen, icke weeß nich, keine Glanzleistung aller Beteiligten!
„Der Kitt der Demokratie“ – heutiger Tagesspiegel, Hannes Soltau
Eigentlich ein recht vernünftiger Artikel, Adorno hätte man aber nicht erwähnen brauchen, die wenigsten Leute könne ja noch nicht mal etwas mit dem Namen anfangen. Viele werden ihn sicher für eine italienische Automarke oder eine dortige Apfelsorte halten…
Außerdem wurden bereits vor tausenden von Jahren fundierte philosophische Verhaltensmaßregelungen, mit seltsam verbrämten humanistsichen Touch, in Tontafeln gekratzt…
Als den witzigsten Typ, in jene moralische Richtung, muss man allerdings, den viel später aufgetauchten Immanuel Cunt sehen (☺??)!!!
Er verzapfte zwar, wie viele andere ausgebufft geläuterte Schreiberlinge, wiederholt unendlich viele Denkansätze, war aber als gebildetes Menschenskind eine recht armen Kreatur!
Päpste und entsprechende Popen sind so ähnlich, lassen sich permanent über Vögelei und deren Folgen aus, dürfen aber selber noch nicht mal Hand an sich legen! Predigen aber allesamt Wasser und saufen dazu erlesene Weine…
Hier zeigt sich die ewige unüberwindbare Kluft zwischen Theorie und Praxis.
Meister Immanuel übertrieb alles auch noch, jedoch in seinen letzten Jahrzehnten.
Seine Parole des kategorische Imperativ klingt im ersten Moment richtig gut: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Er ist im System Immanuel Kants das grundlegende Prinzip der Ethik. Er gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, ihre Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer für alle, jederzeit und ohne Ausnahme geltenden Maxime dienen können, auf ihren lustwandelnden Pfaden in Richtung Urne… Weiterlesen
Chemnitzer Allerlei
Das Handling mit jenem Perforierungsfall nimmt mittlerweile sehr spannende und interessante Wandlungen an, wobei niemand etwas bemerkt, denn letztlich kommen dabei nur Steilvorlagen für den rechten Rand heraus.
Wobei hinterher sich mancher Rechte bestimmt in seinen Arsch biss, als herauskam, dass der verblutete Menschen einen DNA-Migrationhintergrund besaß.
Was sämtliche Reaktion darauf betreffen, momentan gibt es ja nüscht anderes für die Medien und Luschen von Politikern. Kommt mir so vor, wenn es nicht passiert wäre, hätte man es schlicht erfinden müssen…
Als bisheriges Fazit, kann ich nur feststellen, dass alle etwas davon hatten, jeder auf ganz spezielle populistische Art sein Scherflein in Trockne bringen konnte. Sogar Helene Fischers Management wachte irgendwann auf und schien sie zu einem Statement verdonnert zu haben…
Schließlich haben ihrer trällernden Kollegen, lange vor ihr, die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und letztlich ein Haufen Werbekosten einsparen können.
Hatte ja vor ein paar Tagen bereits mein Senf dazu abgelassen, nun wedelt sogar Konfliktforscher Anatol Itten mit einem Fähnchen aus seinem Elfenbeintürmchen. Vielleicht hat ja der Eksperte schon mal den Namen, T.W. Adorno, vernommen. Selbiger Frankfurter Durchblicker nahm sich bereits vor 50 Jahren diese seltsame Verquickung von Popmusik und Protest vor, (Zitiere ihn in dem Text.) Weiterlesen
Kultur „#wirsindmehr“ in Chemnitz
„Wir“, sagt Casper, „schreiben heute Geschichte“
Recht hatte er, Herr Darwin! Der Mensch stammt von tierischen Lebewesen ab. Andere bezeichnen jenes Konstrukt sogar als Krone der Schöpfung, jener Vergleich stammt aber aus einer anderen Ecke, ist auch egal.
Jedenfalls kommt Darwins Aussage meiner Interpretation wesentlich näher.
Will aber vorher noch etwas einschieben, wie Angehörige späterer Generationen, möglicherweise den gestrigen Spruch von Kasper interpretieren werden. Der dann noch nicht mal die geringste Wertigkeit einer x-beliebigen damaligen Polit-Fußnote entsprechen wird und sie werden anschließend in Lachkrämpfe ausbrechen.
Den veranstalteten musischen Krach werden Eksperten später, lediglich als hilfloses Pfeifen im Walde, einer linkslastigen Minderheit, leichtsinniger übermütiger und recht unbedarfter junger Traumtänzer, interpretieren.
Bei einer Herde von Schafen kann man es sehr gut beobachten, wie sie bereits flugs zusammenrücken, wenn es in großer Entfernung donnert, ist das für sie nicht nachvollziehbare Phänomen endlich vorüber, widmen sich sich wieder ihrer ureigenen Bestimmung, grasen friedfertig weit verstreut vor sich hin, bis irgendwann der Metzger erscheint, dem sie dann nichts entgegensetzen können…
Bei Gänsen verhält es sich ähnlich, bei denen kommt hinzu, dass sie in solchen Momenten, gemeinschaftlich mit schiefen Hälsen und saudoofen Blicken in Richtung des Donnergrollens glotzen…
arte – Seiji Ozawa, zurück in Japan
Verfügbar von 26/08/2018 bis 01/11/2018
Zappte bei arte herum und stieß auf jene sehr gelungene Doku über diesen Kosmopolit. Seinen Namen vernahm ich irgendwann in den 1970/80ern, im Zusammenhang mit einer Mucke der Siegel-Schwall Band: Three Pieces for Blues Band and Symphony Orchestra.
Kam nicht oft vor, dass es Musikstücke gab, bei denen man jedes mal nach einem Hörnchen, permanent noch bis dahin unbekannte Töne vernahm, die drei kurzen Stücke machten es möglich.
War außerdem sehr ungewöhnlich, schwarze Musik im Zusammenhang mit symphonischen Klängen zu erleben, kommt aber geil rüber…
Hier die drei Teile: Parts 1 & 3, 2nd Part
Popsängerin gesteht – Lily Allen: Habe für Sex mit Frauen bezahlt
Eine gelungenen Schlagzeile für Spießer aller sexuellen Richtungen…
Muss dazu auch etwas ablassen!
Lieber lesbisch auf ´m Esstisch , als locker vom Hocker!
Hier für eine andere Fraktion: Lieber Schamlippen küssen, als sich lahm schippen müssen… (Dies sollte eigentlich gar nicht kommen!)
– Wäre ja noch schöner gewesen, wenn sie nicht gelöhnt hätte – immerhin handelte es sich ja um eine Dienstleistung!
Hoffentlich war sie mit den Therapeutinnen zufrieden und hatte viel fun dabei gehabt…
ZEUGHAUSKINO im De hi muhhh
Bei WIKI heißt es: Das Zeughauskino ist ein nichtkommerzielles Kino in Berlin. Es ist Teil des Deutschen Historischen Museums und ist im Zeughaus untergebracht (Unter den Linden 2, Eingang Spreeseite). Es ist neben dem Arsenal das wichtigste Programmkino Berlins.
Ich finde, umgedreht wir ein vernünftiger Schuh draus, denn seit dem Umzug zum toten Potsdamer Platz, ist das Niveau vom Arsenal mächtig abgeglitten. Hängt sicher mit den kulturlosen Ansichten der damals folgenden rötlichen Senatsfuzzis zusammen. Der Oberdorfschulze, Genosse Pobereit, brachte es seinerzeit frisch, frei und fröhlich auf sein kleinkariertes Pünktchen: „Berlin ist arm, aber sexy!“
Er hat sich bestimmt häufig im Fuggerkiez aufgehalten, aber bestimmt nie ein Fuß über die Schwelle vom Arsenal gesetzt.
Schon O.K., auch Darkrooms und endlose Promi-Feten sind ein Ausdruck von Kultur…
Wenn ich daran denke, was die Freunde der Freunde der Deutschen Kinemathek, in den 1970/80er Jahre alles auf die Beine gestellt hatten, da wird mir im Nachhinein noch ganz anders.
Weiß nicht mehr genau, glaube 5 Mmmchen musste eine Gruppe von mindestens 12 oder 15 Zuschauer pro Nase abdrücken und dann wurden Wunschfilme nach Möglichkeit besorgt!
Ist doch geil, dass man die Leuchtschrift der alten Fassade im Erdgeschoss-Foyer des neuen Kinos installierte, wenigstens noch ein Hauch aus längst vergangenen kulturellen Tagen. Was natürlich dem Zony-Center auch gut ansteht. Weiterlesen
Kritik bei Leichtathletik-EM: „Warum war Frau Merkel nicht da?“
Weshalb genügt es denn diesen Kleingeistern nicht, wenn sie zum vorhandenen Brot etwas für die dazugehörigen Spiele tun dürfen. Scheinbar wollen solche Leute nebenher auch noch ihre unstillbare Promigeilheit ausleben. Da hat es bei der Kugel werfenden Muskelklopsin gerade für Silber gereicht – wobei der zweite Platz immer der erste Verlierer in einer langen Reihe ist – und wollte dafür scheinbar von der Frau Kanzler auch noch gestreichelt werden. Was bilden sich diese ewigen Reklamefuzzis eigentlich ein?
Im letzten Abschnitt des FAZ-Artikels lassen die Macher jene entscheidende Katze aus dem Sack, denen ging es dabei mehr um sämtliche Quoten, welche selbstverständlich mit Millionenumsätzen einhergehen und sportliche Betätigung findet als Mittel zum Zweck natürlich auch Erwähnung…
(Frau Kanzler als Sportfannin! Zur vergangenen EM seiberte ihr Sprecher dazu. Sportliche Gafferpräsenz musste Änschie bekanntlich erst im Westen lernen. Wie selbstverständlich lungerte sie in früheren Jahren, als aufblühende rote Zecke, bekanntlich mit Gleichgesinnten nur auf entsprechend geselligen Polit-Kränzchen herum…)
Nebenher surfte ich etwas im Netz herum, fand dabei etwas über Cherno Jobatey. Merkwürdig, was die intellektuelle BILD für eine spekulative Begründung fand, dass er in die Wüste geschickt wurde. Vor einigen Jahren mussten wir, während des Potsdamer Stadtwerke-Festes, stundenlang sein dämliches Gequatsche über uns ergehen lassen. Seine Art empfand nicht nur ich als verbale Folter. ZZ Top, das Highlight der damaligen Nacht, tauchte erst nach stundenlanger Verspätung auf und dann zum Schluss, keinen Brösel Harz mehr zum Einpicken…
Abschließend noch etwas zu solchen sportlichen Events, da spreche ich nicht von den Dauerwerbesendungen in der Glotze, mir reichen da nämlich schon immer die dusseligen Kommentare der Auguren vor den Mikrofonen, anlässlich der Nachrichtensendungen.
Tage- manchmal wochenlang liegt das hundeverschissenen Bundeshauptdorf dann verkehrstechnisch total am Boden, eine langanhaltende Freude für fahrendes Lohngesindel. Letztes Jahr erwischte es uns auch wiedermal, als wir von west- nach südöstlichster Richtung quer durch das Nest gurkten, allerdings nicht mit dem rollenden Stinker, sondern nur auf den Drahteseln.
Veranstalten die Narren etwas im Zentrum, gehen einem dann die permanent kreisenden Helikopter total auf die Senkel. Auf das gequetschte Reisefeeling in überfüllten S-und U-Bahnen will ich gar nicht weiter eingehen, allerdings ist man daran selber Schuld…
