Archiv für den Monat: Oktober 2016

K-Frage in der SPD

Martin Schulz – einer fürs Volk (Für welches Volk?)
Der Startschuss erfolgte bereits, nun treten Medienheinze an und beginnen einen Kanzlerkandidaten zu basteln, wobei sie nebenher kontinuierlich die bereits bröcklige Basis von Blase Gabriel weitergehend unterminieren.
So geht Kanzlerkandidaten-Kandidatur. So wie es Martin Schulz macht. Da steht er am Sonntagabend in der Leipziger Nikolaikirche, die Zuhörer drängen sich, derart viele sind es geworden. Sie wollen Schulz, den Präsidenten des Europaparlaments, reden hören. Thema: die Demokratie.
Kann es nicht sein, dass nur deshalb soviel Leute in das Gotteshaus drängten, weil es draußen noch regnete und nicht, weil sie de lütt Matten reden hören wollten. Die Lauscher hatten insofern Glück, da er eine abgelesene Rede redete, seine Schreiber werden sich da schon Mühe gegeben haben. Wenn er sonst aus dem Stehgreif etwas abließ, da kam oft ein Haufen Blech zusammen, so sind sie halt, die verhinderten kleinwüchsigen Profifußballer, denke dabei auch an seinen Genossen Acker
Genau das ist es, was Sigmar Gabriel, der SPD-Chef, der sich nicht nach der Kanzlerkandidatur drängt, in Schulz sieht: Er ist authentisch und stetig in seinem Engagement. Er ist in der Welt bekannt und doch immer noch nahbar. Er hat seinen Posten im Europaparlament einflussreicher denn je gemacht und damit auch der Institution geholfen. Ob Schulz weitermachen kann, steht in den europäischen Sternen. Könnte sein, dass er das Amt Anfang 2017 absprachegemäß abgeben muss – dann wäre er frei. Heißt: für eine Kanzlerkandidatur. Und nicht wenige Genossen sehen in ihm eine Idealbesetzung.
Ob (Charles) M. Schulz wirklich Ambitionen haben sollte, um im Kleinen kurzfristig die Nummer 1 spielen zu dürfen, wage ich zu bezweifeln, aber auch nur dann, wenn sich die EU-Absprache als Fußangel für ihn herausstellen sollte. Bliebe noch das Trostpflästerchen eines SPD-Schefffchens! Die Frage ist dann nur, ob die SPD das mitmacht.
Natürlich, mit Schulz kommt immer der europäische Geist. Aber er wendet ihn an: da ist der Mut der Menschen, die 1989 in Leipzig auf die Straße gingen, und der Sinn des Satzes „Wir sind das Volk“. Beides macht Schulz gegenwärtig: Man dürfe ihn nicht den Anti-Demokraten überlassen, sagt er, die ihn für sich beanspruchen. Und er fordert ein Ende des „Ostdeutschen-Bashings“. Stehend applaudieren die Menschen.
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Andrzej Wajda geht nicht mehr einkaufen

Seine Verfilmung von „Asche und Diamant“ habe ich nie gesehen, das Buch ist gut. Allerdings sollte der geneigte Leser doch etwas Hintergrundwissen, zumindest über die jüngere polnische Geschichte haben.
Mit „Der Mann aus Marmor“ und seine Fortsetzung, „Der Mann aus Eisen“, kann man als gelernter Zoni doch recht viel mit anfangen.
Weshalb Andrzej aber Lech Wałęsa so idealisierte, habe ich nie verstanden, war selbiger doch auch ein Tippgeber für den dortigen Staatssicherheitsdienst…
Wie schrieben sie in der „ß“„Riesiger Verlust für die polnische Kultur“: Polen trauert um Groß-Regisseur Andrzej Wajda, der im Alter von 90 Jahren gestorben ist. Er war ein Chronist seines Landes, moralische Instanz und Romantiker.
Bin mir aber sicher, für den momentan „Riesigen Verlust für die polnische Kultur“, werden DIE Polen garantiert sehr schnell etwas Ebenbürtiges finden.
Von einer Lichtgestalt solchen Formates, können wir in hiesigen Gefilden nur träumen und das für die nächsten Jahrzehnte…

Mir sind das Volg

Heute häkelte einer der allerletzten Bürgerrechtler der Dä Dä Rr, Ex-Pope Heinz Gauck, wiedermal an der berühmten Leipziger Legende der früdlichen Revoluzzion…
Medienträchtig tauchte UNSER größter Politmoralist, nebst Zweitfrau, in der neuen Berliner Freiluft-Ausstellung zum Mauerfall auf und ließ dort die üblichen Sprechblasen implodieren.
U. a. klang dies in etwa so, dass Bürger Mut zeigen und sich einzubringen sollten. Schon witzig, weil er von anderen Leuten Zivilcourage verlangt, die man in seiner eigenen Biographie vergebens sucht…
„Ohne Bürger, die sich einmischen, dünnt die Demokratie aus“, weiß der Deibel, was darunter zu verstehen ist, möglicherweise die ebenso friedlichen Montagsdemos der Pegida

Kanzlerkandidatensuche bei der SPD

Stegner: Sowohl Gabriel als auch Schulz können Merkel schlagen
Kanzlerin Angela Merkel ist zu schlagen – von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel oder EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Das glaubt zumindest Parteivize Ralf Stegner.
– Frei nach der Devise, dass der „Glaube Berge versetzen kann“.
Sollte da etwa ein ganz frommer Wunsch als Stiefvater des Gedankens herhalten oder versucht sich der Genosse Stellvertreter als UNSER Herr INRI, dessen Worte allerdings unter Matthäus 17, Vers 20 bereits in der Bibel zu finden sind? Soll er mal ruhig daran glauben, der Rote aus dem Land der Wruggen- und Fischköppe! Schließlich ist der Glaube genauso frei, wie hehre Worte.
Zum Berge versetzenden Glauben bemühte ich zusätzlich das Netz und fand dazu folgende Erklärung: Sagt man dafür, dass positives Denken und das Überzeugt-Sein von der eigenen Stärke oder von einer bestimmten Sache entscheidend zum Gelingen unmöglich erscheinender Vorhaben beitragen können.
Autsch!
In dem Satz sind ja Tugenden verwoben, von denen man bei der ganzen momentanen Riege jener sich gerade politisch korrekt versuchenden, recht schläfrigen Sozis nebst ihrer Quotenfunktionärinnen, bereits seit mehreren Jahrzehnten nüscht mehr finden kann, noch nicht mal ansatzweise…
Der Artikel beginnt folgendermaßen: SPD-Vize Ralf Stegner hält neben Parteichef Sigmar Gabriel auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz für fähig, die SPD als Kanzlerkandidat bei der Bundestagswahl 2017 zum Sieg zu führen. Diese riskante Aussage gleicht aber mehr einer implodierenden Sprechblase und hat außerdem nichts mehr mit der vorher geäußerten Glaubensvermutung zu tun.
Genauer betrachtet, hat Stegner wohl eher ein lahmende Katze aus dem Sack gelassen. Soll man in ihm bereits den Königsmörder vermuten oder will er lediglich als Minenhund für neuerliche Seilschaften verstanden werden? Schon klar, wenn alles klappen sollte, würden auf ihn ganz andere Weihen harren… Weiterlesen

Nobelpreis 2016: Fliedensnobelpleis für Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos

Welche Drogen picken eigentlich die großen Nobelpreis-Eksperten und politisch korrekten Komiker in Oslo ein?
Der momentane Frieden lässt sich in Tagen abzählen, ist sicher nur eine Ruhepause, da beide Seiten lediglich eine Verschnaufpause brauchen, weil sie neue Waffen beschaffen müssen und nebenbei neue Schweinereien ausklümsern wollen.
Zumindest wird das Preislein der Eitelkeit von J. M. Santos guttun. Während Bertha von Suttners und Alf Nobels Überbleibsel in ihren Gräbern aufs Neue rotieren, wie Turbinen jener neuerlichen Friedenstauben, welche gerade in dem Moment als explodierende Überraschungseier, irgendwo in der letzten Ecke dieser Erdenscheibe, für UNSERE freiheit, ihr todbringendes Feuerwerk entfachen.
Ich glatuliele…

Der Mensch und die Leute – José Ortega y Gasset

Da fiel mir etwas ein.
– Nach meiner Erkenntnis gibt es wenig Menschen, viel Leute aber Myriaden von Blah-Blahs…
img_20161007_0001-ae img_20161007_0002-aeMusste endlich jenes Büchlein wiedermal fertig lesen.
Auf Seite 32 schreibt der Kulturphilosoph folgende Sätze: Auch versenkt sich der Mensch des Orients auf andere Art in sich selbst als der abendländische Mensch. Dieser versenkt sich in die Klarheit seines Geistes. Erinnern Sie sich der Verse Goethes:
Ich bekenn mich zu dem Geschlecht,
das aus dem dem Dunkeln ins Helle strebt.
Auf dem Klappentext findet man den Hinweis, dass y Gasset entscheidende Impulse seines Denkens während seiner Studienzeit in Deutschland (1906-1910) empfing!
Man kann es kaum glauben…
gameIrgendwann landete ich im Netz und fand dort ein sehr aufregendes Bildchen, wurde sofort an Pofallas © mit der Fresse erinnert.
Den dazugehörigen Artikel drückte ich nach dem ersten Satz bereits weg – Nach langem Streit haben sich Union und SPD auf ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern verständigt. Da stehlen die Politkomiker dem lieben Gott ewig die Zeit und streiten sich dabei ständig und heraus kam ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern!
Einfach so zwischen das Lohngesindel der Geschlechter geklemmt, nicht bezugnehmend auf das aufklärerischen Égalité, lediglich etwas mehr! Erinnerte mich an den Wurststand bei Feinkost-Reichelt, wenn die hündisch ergebene Verkäuferin anfragt, „ darf es ein Scheibchen mehr sein?“
In der Tagesschau bauschte der smarte dynamische Oberverkünder der Sozis, sein Name beginnt glaube mit „O“, wie Xantippe, die ganze Angelegenheit noch zu einem gelungenen Kompromiss auf. Was natürlich bei den Sozen nichts besonderes darstellt, eigentlich der ewig praktizierten Realität entspricht, da wird sich auch nie etwas ändern…
Als Ergänzung zum Gasset könnte ich noch etwas von Koestler empfehlen, lasse es aber sein

Steinbrück wird Berater bei ING-DiBa

In der ZEIT kündigt Soze Peer S. nun seinen Wechsel in die Privatwirtschaft an…
Weder ziehe ich mir meinen Hose mit der Kneifzange an, noch möchte ich wegen eines irrwitzigen Glaubens selig im Himmel ankommen!
Da seine Ministerzeit sieben Jahre hinter ihm liegt, könne er daher eine Interessenkollision nicht erkennen…
Beim Anblick des Konterfeis vom blassrötlichen Genossen Peer, erinnerte ich mich zusätzlich an Aussprüche von Pofalla und Liebermann.
Wobei mir schon klar war, dabei handelte es sich um ein sehr zweifelhaftes Unterfangen, gleichzeitig die Namen des pampigen CDU-Aufsteigers und den des Weltbürgers, im gleichen Atemzug in meine Tasten zu hacken. Wobei sich im Zusammenhang mit deren Aussprüchen ganz unterschiedliche Sachverhalt spiegelten, die tief blicken ließen. Beim einen in die vermeintlich desaströse Kinderstube, der andere sah bereits die Abgründe für kommende Zeiten voraus…

Fußnote: Habe längere Zeit vergessen auf die Mucken hinzuweisen, die nebenher liefen
Long Distance Call
THEBLUESROOM 555

Probleme bei der Herstellung eines Memory-Spiels

Dachte mir so, das geht ratzfatz und schon hast du ein politisch korrektes Aufklärungsspielchen für die kleinen Plagen, aber – Denkste!
Da haben sich tausende Eksperten in Brüssel jahrelang mit der Krümmung von Bananen befasst, sind aber nicht in der Lage, eine vernünftige Normung für diese hübschen Glimmstengel-Warn-Bildchen(?!) aus dem Hut zu zaubern.
Es existieren auf dem legalen Zigarettenmarkt drei verschiedene Größen, was sich als leichtes Problemchen herausstellte – O K, folglich muss ich einigen Leuten etwas länger auf den Geist gehen und kreiere nebenbei gleich drei Spiele. Von der Größe her, eignen die sich sehr gut für Fernreisen…
Schon mal registriert, welche visuelle Gülle mittlerweile sämtliche erigierten Zeigefinger ersetzt? Laufend wird jene Dussligkeit kontinuierlich getoppt, verteuert die Drucke ungemein und die verwendeten Farben sind eine zusätzliche Umweltbelastung.
img_a1Habe mal einige dieser geistig anspruchsvollen Ergüsse gescannt, nebst einer Schachtel, auf der ein gekrümmter Schläfer abgebildet wurde, sicher der liegende Denker, frei nach Rodin?
Darunter die eckige Sprechblase: Rauchen bedroht ihre Potenz
Weiß nicht so recht, ein scheinbar bescheuerter Wink mit dem Zaunpfahl, zumal nämlich sehr viel Vorsicht geboten ist, wenn man in der heutigen Zeit, zum Zweck der Reproduktion, dafür das entsprechende Pendant anbaggern will – bloß nicht mit Mäuschen beginnen!
Beim Überlegen, wie man als Typ diesen Spagat bewältigen will, ist der junge Mann bestimmt eingepennt, denn auf den ersten Blick liegt er in einer recht entspannten Löffelchenstellung da herum. Allerdings ist sein Mund geöffnet, scheinbar redet der Träumer doch wirres Zeug.
Möglicherweise ist ja etwas ganz anderes vorgefallen, siehe das Bildchen, unten links neben der Schachtel. Einem hochintellektuellen Designer ist dazu prompt die passende Erklärung eingefallen und im Traum verfolgt ihn der aschige Embryo. Wie kann solch Homunkulus eigentlich gezeugt werden? Ist mir da etwas entgangen und es besteht bereits die Möglichkeit etwas menschenähnliches zu zeugen, wenn man als Bursche sich einen von der Palme wedelte und nachfolgend im gefüllten Aschenbecher erleichtert…?
– Mir fiel zu der vermeintlichen Schnarchnase aber etwas ganz anderes ein.
Kann es nicht sein, dass der Mann unter wahnsinnigen Schmerzen leidet und deshalb schreit, da gäbe die geöffnete Gosche auch einen Sinn!
Dazu mein abgekupferter Spruch auf der Schachtel… Weiterlesen

Neuartiges Burkdl ermöglicht strenggläubigen Musliminnen Oktoberfestbesuch und hemmungslose Sauferei

Hatte letztens ganz vergessen etwas zu einem Bildl vom Postillion abzulassen, allerdings betraf es nicht das hübsche Tittenbukett, sondern die unfertige Gesichtsverhüllung.
burkaHabe das Photo politisch korrekt geradegerückt, gleich daneben ist noch ein Artikel zu UNSEREM GröMaZ*. Die ersten drei Buchstaben haben aber nichts mit seinem Nachnamen zu tun! *(Größter Medizinmann aller Zeiten)