Bin eigentlich nur halbherzig mit ins Kino gelatscht, war aber dann sehr angetan von dem Streifen.
Obwohl mir der Sound vorkam, als ob eine Ziege in den Melkeimer schiss…
Ist man allerdings von jenem Lichtspielhaus gewohnt, auch nach über zehnjähriger Pause, kam jener lange Kompromiss wieder hoch. Weil mir schon länger Malaisen an meinem Lauschern anhängen, ist mir doch alles recht wurstig! Wo kann man ansonsten in diesem stinkigen Regierungsdrecknest, immer noch Filme von solcher Handlungsbreite und erhaltenswerter Güte einziehen?
Der Streifen brachte mir kurzfristig viele schon lange vergessenen Stare wieder in Erinnerung. Nebenher allerdings auch wieder verbunden mit selbigen Flash back, dass Massen von den abgelichteten Leuten, schon lange nicht mehr einkaufen gehen…
Zwiespältigkeit kam ebenso einher!
Wenn ich daran dachte, das dieser aufgedunsene Saumagenfresser, irgendwann das TEMPODROM wegreißen ließ, um jene potthässliche Kanzlerhütte dort hinstellen zulassen, könnte ich immer noch kotzen!
Was wurde dort für weltweite Kultur angeboten, deren folkloristisches Angebot beinahe grenzenlos schien und dies lange Zeit sogar: Umsonst und Draußen.
Als ich mich technisch emanzipierte und mit 12 Jahren mir den ersten Audion baute, unterwarf ich mich nicht mehr der dauerhaften Kontrolle von Mutti. Dieses Miststück versuchte mich rund um die Uhr, beim Lauschen von Westsendern zu erwischen, was ihr sogar manchmal gelang. Meine Lieblingssender wurden Ende 1950 dann der RIAS-Berlin und AFN-Frankfurt, hinzu kamen etwas später dann noch mehrere Piratenstationen Westeuropas… Weiterlesen
Bundesplatz-Kino – Jazz Fest: A New Orleans Story
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