Belangloser Nachtrag zum Schrieb vom 26. Oktober: „In der DDR haben sich viele am Händchen durchs Leben führen lassen“

Es kam ja noch viel schlimmer!
Als ein bestimmtes Zonenpack jenen Spruch unters Volk brachte: „Helmut, nimm uns an die Hand, führ’ uns ins Wirtschaftswunderland!“
– Dieser Slogan tauchte im Frühjahr 1990 im Zuge der ersten freien Volkskammerwahl (?) in der DDR auf Transparenten und Plakaten auf (unter anderem in Leipzig und Dresden). Er war direkt an den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl gerichtet und drückte die enorme Sehnsucht vieler DDR-Bürger nach der D-Mark, schnellem Wohlstand und wirtschaftlicher Sicherheit nach der Wende aus.
Untersuchungen zufolge stammte die Parole ursprünglich aus der Bonner CDU-Zentrale (Konrad-Adenauer-Haus) und wurde gezielt für den Wahlkampf der Allianz für Deutschland entworfen.
Frage mich entsetzt, wie Hauswald eigentlich auf jenen blöden Spruch kommen konnte und ihn lediglich den vielen biegsamen Erfüllungsgehilfen seiner ehemaligen Landsleuten aufdrückte.
Dabei handelt es sich doch um den Wink mit dem Zaunpfahl zum Ringelpiez mit Anfassen, welcher in allen Systemen, zwingend die entsprechende Wertigkeit erhält. Besonders wird doch in sog. De­mokraturen ebendiese unbedingt brauchbare Enge, unter allen Umständen, sehr dringend in den Statuten der politischen Kleingärtnervereinen, mit aller Gewalt, nach wie vor konserviert.
Nebst der von Erfolg gekrönt Erscheinungsformen, entsprechender Verbalhurereien, welche man dann alternativlos, besonders in solch kranken Systemen folgerichtig ausbaldowert, wie in unserem freiheitlich&demokraturischen Irgendetwas…
Deren zwischenmenschliche Standards sich seit Jahrtausende vollendet bewährt haben und nun mit Hilfe von Künstlichem Irrsinn, endlich einem bravourösen Super-GAU entgegenfiebern kann…