Berlin-Treptow: Modell für sowjetisches Ehrenmal gestorben
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.man muss nicht wissen, welcher sprucH sich unter hoseA 8, verS 7 verbirgT
.ab morgen werden die folgeN lange zeiT im HDTV-formaT zu bestaunen seiN
.hier nun eine kurze toncollagE – “heute”, 19 uhR und die anfangssprechblasE wenige stundeN späteR Weiterlesen
Kurrentschrift und Sütterlin
Gestern erhielt ich vom Scheff aus dem ehemaligen amerikanischen Sektor ein digitales Rauchzeichen zu einer witzigen Hausseite – eigentlich Werbung in Richtung Grafikdesign – aber nicht mit dem üblichen Reklame-Lala-Scheiß bestückt, sondern vielseitig informativ.
Gleich anfangs wird auf den neuen Kurrent-Font von Georg Salden hingewiesen.
Irgendwann in den 1980ern begann ich während meiner Neckermann-Abizeit am Berlinkolleg, wieder Sütterlin zu schreiben.
Minimaler Input bei maximalem Output war nicht nur bei mir angesagt, dass aber laufend irgendwelche Leute auf meiner Pisse Kahn fahren wollten, ohne jemals etwas von ihnen zurückzubekommen, dass stank mir irgendwann. Deshalb besann ich mich auf diese alte Schrift. Anfangs wurden mit ihrer Hilfe lediglich besonders wichtige Gedankengänge notiert, was man zunehmend als unsozial kritisierte, hinzu kam meine vielfache Verweigerung an Gruppenarbeiten teilzunehmen…
War es bereits ein Sakrileg, wenn ich an der Schule und später an der FU, montags mit der FAZ zu bestimmten Seminaren erschien, erfuhr alles noch eine Steigerung. Beim Gebrauch der alten deutschen Schrift kam es sogar vor, dass ein paar Linxwixer mir deshalb bereits einen Fascho-Touch unterstellen wollten…
So mancher Dummfick von damals wird es heute bestimmt auch anders sehen, wobei diese Bewertung keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt, weil sich etliche Leute nach Diplomen und evtl. angehängten Titeln zu noch krasseren Dödeln entwickelten…
Der erster Versuch, meine Unterschrift in Kurrentschrift auf einem Dokument unterzubringen, ging voll in die Hose, als ich auf der Warnowwerft einen Werksausweis beantragen musste, der seine volle Gültigkeit nur im Zusammenhang mit dem Personalausweis erlangte und natürlich einen anderen Signatur aufwies. (Fragten die Vopos der Betriebswache stichprobenartig nach dem Ausweis, hatte man ihn aber nicht bei, dann hieß es sofort abtraben…)
In dem Zusammenhang bereitete mir ein anderes Vorkommnis mächtigen Trouble. Als der Fragebogen natürlich erneut ausgefüllt werden sollte, ließ ich meinem Unmut freien Lauf und bestand auf ein anderes Papierchen. Denn mir wollte partout nicht in die Birne, dass man von einem 16jährigen zukünftigen Stift, Baujahr 1948, wissen wollte, ob er Angehöriger der Deutschen Wehrmacht, Waffen-SS oder SA, Mitglied der NSDAP, HJ oder einer anderen nationalsozialistischen Organisation war… (Diese merkwürdigen Fragebögen für Kaderakten blieben noch bis in die 70er Jahre im Umlauf.)
– Bis 1974 wurden mehrere Personalausweise von mir in der Waschmaschine versenkt. Da es die einzige Möglichkeit blieb, bei der Neuausstellung seine langen Haare auf dem Passbild ohne größere Schwierigkeiten zu sanktionieren. Allerdings bestand angeblich ein Verbot die entsprechende Unterschrift in Kurrentschrift zu leisten. Ich konnte mich drehen und wenden wie ich wollte, jeder neue Krakel ging durch – aber nix mit alter deutscher Schreibschrift.
Jene Deppen in der Zone kamen mit dem Argument, dass man kein Relikt aus dem III. Reich zur Wiedergeburt verhelfen wollte, ähnlich der Betrachtungsweise von bundesgermanischen Linxwixern – dabei erfolgte das Verbot von Kurrent- und Sütterlinschrift ausgerechnet im Nazireich.
Frappierend, was nach wie vor alles Adolf dem Gütigen und seinen Schergen angelastet wird, gegen diese gefährliche Dummheit ist immer noch kein Kraut gewachsen…
ARTE – “Bonjour DDR!”
Kaum war der erste Dokfilm des Abends bei ARTE zu Ende – den ich sehr gut fand – gings zum Rauchen auf die Terrasse. Als ich zurückkam, meinte die Scheffin, „bin beim Sender hängen geblieben, hier läuft jetzt eine weitere Dokumentation über die versuchte Annäherung der DDR an Frankreich und umgekehrt.“
“Bonjour DDR! – Frankreich und der Osten“
Anfangs kam es mir recht zäh vor, war aber nach 51 Minuten erstaunt, was man diesen recht unspektakulären Film alles rein gepackt hatte.
…das der gemeine heranwachsende Ossi im Ferienlager Franzosen kennenlernen konnte, stimmt nicht ganz! Wegen der Indoktrination fanden solche Aufenthalte mit westlichen Kindern nur in Pionierlagern statt.
Mir widerfuhr selbiges Februar 1962, da tauchten arrogante rote Kids aus dem Ruhrpott im Pionierlager „Soja Kosmodemjanskaja“ bei Stolberg/Harz auf.
Rund zwanzig Jahre später hat mein Landsmann – Nils Heinrich – fast identische Erfahrungen mit westdeutschen Pionieren gemacht, fand ich zum Piepen. Weiß aber nicht in welchem Buch er diese Geschichte veröffentlichte.
Erwähnung fand im Film auch die Aufmüpfigkeit von westlichen Gästen, was ich durch ein Erlebnis mit französischen Junggewerkschaftlern bestätigen kann. Alles spielte sich 1970 ab und stammt aus dem Manuskript: „Geschichten vom Arsch der Welt und anderswo…“ – CGT
Als fröhlich renitente Zeitgenossen sind mir in Rostock/Warnemünde (1965/66) immer nur Schweden und Dänen hängen geblieben, ansonsten irgendwo in der Zone wirklich nur Franzosen. (1969/74)
Kann es nicht lassen, muss noch etwas verzapfen! Weiterlesen
ARTE – DROGEN: Amerikas längster Krieg, 104 Min.
Die Drogenpolitik der USA am Pranger
Aus “programm ARD.de:
Amerika befindet sich in einem Krieg, auch im Inneren des Landes. Es geht um den jahrzehntelangen mehr oder weniger erfolgreichen Kampf gegen den Drogenmissbrauch. Hier werden Milliarden von Dollar investiert. Auffällig ist, dass im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität sowohl aufseiten der Opfer als auch aufseiten der Täter überdurchschnittlich viele schwarze Amerikaner involviert sind. Der Dokumentarfilm zeigt eine amerikanische Gesellschaft, die einen schwarzen Präsidenten an der Spitze hat, deren Alltag und Justiz aber dennoch nicht frei von Rassismus ist.
Nebenbei mal wieder ein Buchtippppp – Richard Wagner & Co.
…einfach nur so!

Gleichwohl der Titel nicht so sehr auf uns vollgefressenen Pseudo-Hedonisten gemünzt ist, da er lautet: „Lasst uns die Schwerter ziehen, damit die Kette bricht…“
Allerdings findet man auch nach über 160 Jahren viele Parallelen zur heutigen Ära, obwohl sich zumindest in den reichen Industrienationen viele Ebenen mächtig verschoben haben…
Außerdem passt es nachträglich noch zum 201sten Geburtstag von Richard Wagner, neben seinem ausgeprägten Hang zur Mucke und der antisemitischen Ader, gab es auch noch jene Seite von ihm…
Mucken im Rathaus Köpenick, frei nach einem digitalen Rauchzeichen von Micha Maass
Der Innenhof gibt eine schöne Kulisse her und der Sound ist auch toll…
Hier zwei Hinweise zu Veranstaltungen:
13 und 14. Juli, „Jazz in Town Festival“ – Mississippi Blues Night
24. und 25. August, „Jazz in Town Festival“ – Maassters of Boogie – The Wilde Women
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
– Das Gute ist am Denunziant, auch wenn er uns bekannt, steht er im Schutz der Macht. Er steht im Schutz der Heilgen, der Dummen und der gut – Gläubigen… (Ist aus dem Netz, weiß aber nicht von wem.)
In Bezugnahme auf gewisse Aktivitäten der berühmten Nationalen Spitzel Agentur aus US-Gefilden, wurden dem hiesigen Regierungssalbader auch mal wieder einige Worte in den Mund gelegt, die er auch ganz brav zum Besten geben durfte. Was er dann mit ganz wichtiger Mine kundtat, dem konnte ich mal wieder nicht so richtig folgen. Wie meint er das überhaupt mit dem „Kalten Krieg“?
Gerade in jenen Zeiten hätten sich doch Freundschaften beweisen müssen, zumal man sich Freunde bekanntermaßen aussuchen darf. Da lief natürlich in beiden deutschen Staaten vieles ganz schräg.
Der Sowjetunion lagen ihre Musterschüler immer schwer im Magen, aber nicht weil der „große Bruder“ sie gefressen hatte, nein – weil sie ihm permanent in den Arsch krochen. Viel anders verhielt es sich bei den Bundesgermanen auch nicht, in ihrem vorausgalloppierenden Gehorsam kupferten und kopieren sie immer noch sämtliche Segnungen von der anderen Seite des Atlantiks vorbehaltlos ab. Weiterlesen
National Security Agency
Bin mir wiedermal nicht sicher ob es unseriös erscheint, wenn mich deucht, dass die intellektuelle BILD aus Hamburg hart am Wind auf der weltweiten Quotenpisse segelt und ob deren journalistische Sichtweise nicht der einer x-belieben Schülerzeitung eines Schwachstromkollegs irgendwo in der bundesgermanischen Pampa gleicht.
Wer sich nebenher auf jener Schmalspurtrasse auch noch in der Rolle als Trittbrettfahrer gefällt, ich weiß ja nicht…
Statt Julian Assange und Edward Snowden wenigstens ein Quentchen Dankbarkeit entgegenzubringen, wird in UNSERER Republik von allen Seiten lediglich versucht, recht flüssigen Darmauswurf wegen der anstehenden Wahl zu quirlen. Man hätte doch den Anstoß der beiden Jungs dazu nutzen können, um mal vor der eigenen Haustüre zu kehren!
Sogar ein Blinder mit Krückstock würde niemals annehmen, dass die Schlapphutträger der hiesigen Lausch- und Späherorganisationen sich mit etwas anderem beschäftigen als deren Kollegen in UK und US-Amiland.
Was soll wohl später in den riesigen Betonwürfeln an der Chausseestraße in Berlin-Mitte gemodelt werden? Abgesehen von den noch anstehenden Lobhudeleien, der speziell in Berlin immer wieder anzutreffenden Schießscharten-Architektur, wird in den Hochbunkern doch feinste und beste Elektronik installiert! Etwa um BVG-Schwarzfahrer zu orten und anschließend zu outen?
Irgendwie scheint Änschie zum – Neuland im Internet – mit dem Vorschlaghammer ein Bilderahmennägelchen voll auf den Kopf getroffen zuhaben. Weiterlesen
