Mir fällt eine Frage ein.
Ob die Männin und Proffessorin Simon jemals in ihrem Leben auf solche Erleuchtungen gekommen wäre, wenn sie für die Hälfte des Gehaltes (da bin ich großzügig) die doppelte Anzahl von ihrer jetzigen „Arbeitszeit“, einer schweren körperlichen Maloche hätte nachgehen müssen?
Es ist frappierend, wie viele Leutinnen auf UNSERER Erdenscheibe herumkrebsen, die eigentlich nichts sonderlich produktives für den Erhalt der menschlichen Spezies tun, sich aber permanent und ganz wichtig medial irgendwo einbringen.
Abgesehen von der Tatsache, dass sie manchmal sogar Nachkommen in die Welt setzen. Hierfür bedarf es aber keine Diplome und Titel! Dazu sind sogar schlicht gestrickte Zeitgenossen in der Lage, deren IQ vielleicht dem sechsfachen Wert des aktuellen Pegelstandes der Elbe bei Dresden nahe kommt…
Was jenen Artikel im TAGESSPITZEL betrifft, solche zwanghaften Eingebungen sind mir noch nie gekommen, auch nicht in ganz schrägen Drogenräuschen. Mich tangieren solche Auswüchse des christlich-demokratischen Abendlandes allerdings auch recht wenig. Ansonsten versuche ich ganz unnachhaltig auf irgendeine mir genehme Art die verbleibenden Tage bis zum endgültigen Asyl in der Urne, sinnvoll zu verbringen.
Jetzt und hier möchte ich nicht weiter ausführen, weshalb bereits vor Jahrzehnten gerade im Amiland, erstmalig linguistische Freier es lustvoll auf dem intellektuellen Straßenstrich der Kommunikation trieben, sich dort, während ihrer ausufernden Hurerei, mit der Verbalseuche der politischen Korrektheit infizierten und nebenbei, dem Zeitgeist entsprechende sprachliche Chimären zeugten, wobei kein Ende abzusehen ist.
Gott sei Dank, fallen nicht sämtliche synthetischen Wortschöpfungen auf fruchtbares Ackerland. Weshalb sollte denn auch nur ein Menschenkind für solchen Blödsinn Interesse zeigen, wenn es mit beiden Beinen auf dem Boden der traurigen Realität ausharrt, im Gegensatz zu den gebildeten Schnackern, die sogar in ihren Elfenbeintürmchen Scheuklappen tragen… Weiterlesen
Edgar Hilsenrath – Der Nazi & der Frisör
Gestern rief mich eine Bekannte an, die zufällig registrierte, dass irgendwer im Papiercontainer mal wieder Bücher versenkt hatte. Sofort auf den Drahtesel drauf und dort hin, u.a. fand ich den Hilsenrath. Kam mir sehr gelegen, denn letztens wollte ihn jemand ausleihen und musste feststellen, er war entfleucht.
Im Zusammenhang mit E.H. fällt mir noch etwas ein.
Wenige Lesungen sind mir haften geblieben, die gar keine waren – so z. B. eine der ersten Veranstaltungen im damals neu eröffneten „Einstein“, Stanisław Lem – im „Deutschlandhaus“, etwas später Schleef – irgendwo Hilsenrath (Camerstrasse?), dann lange nichts besonderes, bis fast hin zum neuen Jahrtausend – Kelly James dann noch in den 90ern…
Wer in den siebziger/achtziger Jahren alles Lesungen im kleineren Rahmen veranstaltete!
Öfters gings sogar nach Spandau!
Mit dem Mauerfall flachte es in Westberlin mächtig ab, leicht abgewandelt gings es dann aber niveauvoller in Ostberlin weiter. Weiterlesen
Peter Köhler – Die besten Zitate der Politiker
Der “Riesenstaatsmann Mümmelmann” beschloss vor zehn Jahren nicht mehr einkaufen zugehen
An jenem Tag trennte er sich(*) in ca. 330 Fuß Höhe von seinem hinderlichen Gebamsel und beschleunigte ab diesem Zeitpunkt mit g = 9,81m/s² in Richtung des Erdmittelpunktes. Kurz darauf, um 12 Uhr 36, verursachte der abrupten Stop seiner Fallgeschwindigkeit auf der Rasenfläche eine leichte Delle, mit den hinreichend bekannten Folgen…
Dieser liberale Freiefall Demokrat war vorher schon ein recht bunter Vogel.
Nicht nur mir hat er, als durch ihn, für ein Semester das Bafög auf Volldarlehen umgestellt wurde, ein Haufen Schulden an die Backe genagelt…
Aber einstecken konnte der Mann!
…und sein gelungener Abgang erst, den hätte ich ihm nie zugetraut, selbiger kam ja einem luftigen Harakiri gleich. Eventuell war aber J. Wilhelm Mölleman bereits größenwahnsinnig geworden, fühlte sich bereits als eine Art Ikarus, nur flatterte das Scheffchen in die falsche Richtung, eigentlich schmierte Mölli ja eher ab wie eine F 104…
Wenn er mit diese Geste der freiwilligen Rückgabe seines Lebens wenigstens ein Zeichen gesetzt hätte, aber nüscht geschah anschließend.
Eigentlich war es trotzdem ein stilvoller Abgang, schon deshalb hatte die Erwähnung jenes runden Jahrestages eine gewisse Berechtigung, vielleicht geht ja der eine oder andere nun doch noch in sich….
(*) Man beachte in dem Filmchen Körperhaltung und Betroffenheitslarven der „trauernden Volksvertreter“!
Die Story im Ersten: Der Fall Mollath
Ob es schon wieder so weit ist, angesichts der Tatsache, dass alles so schleichend abläuft und sich nicht nur bei der schweigenden Mehrheit bereits ein Gewöhnungsprozess eingestellt hat, wenn man bestimmte juristische Ereignisse der letzten Jahre ableuchtet?
…jene merkwürdige Herangehensweise der meisten Behörden in der gesamten Republik, was die NSU betrifft, der Fall Mollath, hier in Berlin: Jonny K., bestimmt gibt es noch weitere, ähnlich gelagerte Fälle in Bundesgermanien…
Im letztgenannten Prozess, tut allerdings Tina K., die acht Jahre ältere Schwester des Opfers, in Nachhinein ihrem toten Bruder keinen Gefallen, schon gar nicht mit medienwirksamen Auftritten bei „Fernseh-Talkshows“ von Anne Will und Maybrit Illner, wo Yellowpress geschädigte Gaffer und nebenher eine scheinbar unter Schlafstörungen leidende Klientel bedient werden…
Da frage ich mich doch schon länger, rafft die junge Frau es nicht, wie man sie instrumentalisiert oder leidet sie lediglich unter einem bestimmten Krankheitsbild?
Wie kann man sich sonst auch mit diesem hässlichen, langbeinigen Kurzohrkarnickel auszeichnen lassen? Wenn ich mir vorstelle, mit welchen teilweise recht merkwürdigen Leuten sie sich da auf eine Stufe stellte, also nee…
Was bleibt da eigentlich noch übrig von ihrem ursprünglichen Ansinnen, der Auseinandersetzung und dem Bekämpfen jener Auswüchse in dieser kranken Gesellschaft?
Hier mal etwas anderes als „Best of Verstehen Sie Spass?“!!!
ZDF ersetzt Kochshows durch neue Unterhaltungsformate
Da muss ich dem ZDF gratulieren, denn manchmal erwischt es mich doch, weil “Der Geist zwar willig ist, aber das Fleisch schwach”. Den Göttern sei Dank, aber nicht bei solchen „Unterhaltungsformaten“.
Natürlich tangieren mich selbige visuellen Langweilerevents, wenn zum Mümmeln die Glotze eingeschaltet wird. Als eine absolute Unverschämtheit empfand ich den Titelsong der „Küchenschlacht“. Welcher Perversling ist überhaupt auf die Idee gekommen, ausgerechnet „Respect“, der „Queen of Soul“, dafür zu missbrauchen?
In den letzten Jahren war es mir häufiger vergönnt, Seniorentempel und ähnliche Institutionen aufzusuchen. Wenn ich die zugedröhnten Herrschaften dort vor den Glotzen hocken sah, konnte ich sogar verstehen, weshalb Demente und -innen sich jene perpetuierende Gülle im HDTV-Format mit verquollenen Klüsen reinziehen, durch ihr Leiden lernen sie täglich die gleichen „Promis“ immer wieder neu kennen – und dieses Privileg haben sie sogar bis zur Urne. Die glücklichen Rezipienten registrieren wenigsten nicht, dass sogar eine Steigerung nach dem „Finale“ am Freitag möglich ist, wenn die begeisterten „Küchenschlachtopfer“ endlich beim Kochlöffel quälenden Dummschwätzer-Duo landeten…
Beim ZDF scheinen die Quoten entfleucht zu sein, deshalb jener brandneue Niveausenker: \”Der Star auf meiner Couch\” und wer da als „Prominenter“ angepriesen wird!?! – einfach elephantös!
Bin wieder mal unsicher, ob es unseriös erscheint, wenn ich vermute, dass es sich bei der glotzenden Köchelshowgemeinde auch sonst nicht gerade um Intelligenzbestien handelt, die allerdings auf das neue Sendeformat ebenso abfahren werden…
Ich wünsche viel Spaß dabei!
Nachtrag zum Schrieb vom 29. Mai
Mir ist natürlich auch klar, viele von den heutigen Emporkömmlingen haben niemals in ihren Elternhäusern erfahren, was eine Parkanlage überhaupt für einen Wert darstellt, nicht nur für die menschliche Spezies, was Erholung und Freizeitverhalten in grünen Gefilden betreffen.
Auf die Bedeutung, auch als historisch gewachsenes Kulturgut, möchte ich gar nicht eingehen, das können Leute, die ihre Kinderstube in der Abgeschiedenheit einer dunklen Ecke im Flur verbrachten, sowieso nicht verstehen. Da sie folglich ganz bestimmte Programme nicht auf ihrer Festplatte haben und deshalb im fortgeschrittenen Alter auch keine Verknüpfungen herstellen können, was für Lebensqualitäten großflächig angelegte Pflanzenwelten in den Städten überhaupt mit sich bringen…
Es ist einfach nur zum Kotzen, mit was für irrwitzigen Vorstellungen Schwanzlutscher des Kapitals hausieren gehen und sich folgenlos als Westentaschencaesare aufspielen dürfen – frei nach der antiken Devise: Panem et circenses!
Wenn es so weiter geht, werden demnächst auch noch Eintrittsgelder für umzäunte Kinderspielplätze erhoben.
wg. Public Viewing* im eingezäunten Tiergarten
*im neudeutschem Kauderwelsch wird dieser Begriff für Rudelglotzen benutzt.
Zwangsläufig habe ich vor langer Zeit auch eine große Anzahl ähnlicher Situationen erlebt, jenes widerliche Feeling, stundenlang eingekeilt in der Masse herumzuhängen. Allein die Tatsache, bereits als Kind mit der Meute zu demonstrieren, später bei den stinklangweiligen Kundgebungen auszuharren, hatte mir schon beizeiten mächtig gestunken. Was mich ganz gemächlich zum gesellschaftlichen Verweigerer werden ließ, weil ich immer öfters solchen verordnenden Ansammlungen fern blieb, damit verbundenen Strafen wurden anschließend unter Ulk verbucht.
Als Mittzwanziger gings dann freiwillig in ähnliche Situationen. Bei der Unmasse an Popkonzerten, erhottete ich mir allerdings stoned ewig die entsprechende Freiräume.
Wenn Bilder von den heutigen Millionen-Events irgendwo laufen, gerade zu entsprechenden Balltreterdarbietungen, sich wildfremde Massen mit irren Blicken um die Hälse fallen und teilweise wie Köter abschlecken – weiß nicht, ist alles nicht mein Ding.
Dürfen sie ja auch, schließlich handelt es sich dabei um ein orgiastisches Massenphänomen, was mich unter solchen Umständen absolut nicht antörnt, weil das gegenseitige Verständnis fehlt.
>„Omnia tempus habent“* – während Swingerfêten war das etwas anderes, wenn man übereinander herfiel – “opportet quod libet”* – dies verband bis zum Exzess… (*aus dem Asterix)<
Bin wiedermal abgedriftet. Weiterlesen
TAGESSCHAU – anschließend DOKU auf ARTE
Zwischendurch kam die Meldung: „EU-Waffenembargo gegen Syrien läuft aus“ und merkwürdigerweise stieg zur selben Zeit Alexander Gruschko auf, wie ein Phönix aus der Jauche und verkaufte sich plötzlich als der Rächer aller Enterbten in Syrien.
Das Gesülze sämtlicher Beteiligten, bis hin zu den Nachrichtensprechern, empfand ich nur als Kotzpillen und ging eine rauchen…
Nach der Doku auf ARTE: „Sand – Die neue Umweltzeitbombe“, kamen mir andere Anwallungen im Zusammenhang mit den vorangegangenen Nachrichten.
Da tauchte ganz nebenbei die Frage auf, ob nicht Waffen, Munition und Sprengmittel permanent falsch eingesetzt werden…
Kleine Gangster, große Gangster.
Erhielt wiedermal von Ines ein Rauchzeichen aus dem Prenzelgebirge, es handelte sich um einen Artikel aus der SZ.


