GMX war dabei

Diener des Papstes festgenommen – Verdacht auf Verrat
Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, handelt es sich um einen multiplen Aufklärer. Der neugierige Herr soll für fünf Auftraggeber seine Lauscher und die entzündeten Äuglein aufgesperrt haben.
Seine Auftraggeber waren Gianluigi Nuzzi, Kim Yŏng-so-wie-noch, Genossin Margot Honecker, UNSER gütiger Maḥmūd Aḥmadī-Nežād und der liebe Herrgott…
Kann mir gut vorstellen, Benedikt XVI. ist sehr knauserig. Kein Wunder, soll er doch seine Leute vernünftig bezahlen. Das Gehalt vom Butler wird so gering sein, dass damit noch nicht mal ein Schäferviertelstündchen in einem Mittelklasse-Bordell finanziert werden kann…
…aber da wäre ja noch das kostenlose Frischfleisch Weiterlesen

Robert Allen Zimmerman – vollendet heute sein 71stes Lebensjahr!

Nun geht der Schefff auch hart auf die 80 zu, allerdings steht er an seinem 72sten Geburtstag noch auf einer der untersten Stufen – but the time flies.
Als ich den Herren Anfang der 60ger registrierte, erinnerte mich seine Stimme leicht an Frau Elster,
das Gitarrenspiel noch etwas ans Gesschrammel am Lagerfeuer. Dies kam mir beliebig vor, zumal  sich im Osten diese Mucken mit Konzertgitarren als staatstragende Singebewegungen etablierten.
Registrierte aber recht schnell, dass dieser Typ nur von ganz besonderen Leuten gemocht wurde.
Die Musikszene änderte sich 1964/65 mit einem Schlag, dabei kam es aber auch darauf an, wo man sich mehr hin orientierte, auf Amiland oder UK. Western- unf Folkmusik waren halt ganz weit im Westen angesiedelt – hinter dem großen Teich.
Skandinavische Radiostationen (Zu jenen Tagen hing ich in Warnemünde rum) orientierten sich an den Highlights beider Gestaden des Atlantiks, ebenso hatte die Macher von RFE mitunter ein Gespür für die Bedürfnisse der „verdorbenen Jugend in der Ostzone*
In diesen wilden Zeiten überschäumender Macharten von Popmusik, stach im Spätsommer ´65 Bob Dylan mit seinem: LIKE A ROLLING STONE vollkommen aus dem Mainstream heraus, wobei auch im Osten Puristen ausflippten. Meiner Wenigkeit gefiel Dylans Wechsel ausgesprochen gut, außerdem hatte es auch bei mir einen recht schnellen Wandel gegeben, was meinen Musikgeschmack betraf. Ein halben Jahr vorher, zum Ende der 10. Klasse hin, nahm ich bei dem bescheuerten Aufsatzthema – „Mein Vorbild“ – zum Leidwesen vom alten S. – Elvis Presley. In den beiden Unterrichtsstunden strahlte er mich immer wie ein Honigkuchenpferd an, wegen meiner emsigen Schreiberei…**
Tiefgründiger kam ich bei der Truppe mit den Texten von Dylan in Verbindung, bei dem größten Fan dieses Folkbarden der mir im Osten je über den Weg lief, mein Spezi wollte anschließend Englisch studieren und dann abhauen…
Am meisten fasziniert mich während dieser Scheißtage die Übersetzung von „The Times They Are a-Changin’“…
Was an westlicher Musik im Osten herausgekommen war, diese Scheiben lagen zu Hause herum, auch Dylan, obwohl ich gar keinen Plattenspieler besaß. Allerdings befand sich in Omas Radiomöbel solch ein Teil, wovon ich allerdings fast keinen Gebrauch machte.
Bob Dylan gehört zu den Größen neben „Cash“ und den „Stones“, die ich mir am meisten einzog, mit allen Höhen und Tiefen die den Leuten manchmal anhafteten…
Zwei richtige Scheißkonzerte waren jene, im einen versuchte er sich als esoterisch angehauchter Himmelskomiker mit sehr schrägem Sendungsbewusstsein, dann folgte noch eine Mucke, als er meinte auf Marleys Pisse Kahn fahren zu müssen…
-In knapp zwei Monaten, am 2. July, tritt er wieder in der Spandauer Zitadelle auf!
-Hoffentlich klappt es bald auch mal mit diesem Keks oder was das für ein Literaturpreis ist, der da aus Stockholm stammt, schließlich ist die Zeit dafür reif und es sollte vor seinem endgültigen Meeting mit den vielen anderen Größen des Showbiz geschehen.
Diese Befürchtung hegte Bob nach einer schweren Erkrankung im Jahr ’97 schon mal, als er erklärte, er sei “unterwegs gewesen, Elvis zu treffen“…
Eigentlich ist er fast sein ganzes Leben integer umhergewandert – dass er zwischendurch Knete in Aktien der Dow Chemical Compny anlegte, haben sowieso alle vergessen…
¡¡¡Also Bob! Halte weiterhin Deine Löffel steif!!! Weiterlesen

VERSCHIEDENES u.a.

Früher existierten in fast allen Zeitschriften eine Rubrik – VERSCHIEDENES – die konnte man immer auf der letzten Seite finden.
In meiner kalten Heimat war dies ebenso Usus, ich spreche von der verblassenden Ulbricht-Ära, dort hieß jene Seite der SED-Bezirkspostille „Die Frechheit“, allerdings: „Volkskorrespondenten berichten“ (oder so ähnlich). In diese Kategorie wurden Pausenfüller geschoben, Belanglosigkeiten die niemanden interessierten, oft verzapft von ideologisch 104%igen Flachzangen, aber letztlich das Blatt für den Druck komplettierten…
Für mich ist diese Tradition immer noch existent, weil ich ja eine Gazette von hinten beginne…
Letztlich liegt wieder alles im Sinne des Betrachters.
Es torkeln bestimmt ein Haufen Zeitgenossen durch unsere Weltgeschichte, die der landläufigen Betrachtungsweise anhängen, was auf der ersten Seite erscheint ist ganz, ganz wichtig.
Vielleicht resultiert der Trugschluss von der Übergröße aller Titelzeilen her.
Wen interessiert überhaupt noch die unendliche Geschichte vom künftigen Luftverkehrszentrum?
Ist doch klar wie dicke Kloßbrühe, mit den Notwahrheiten wird es sich noch Jahre hinziehen, auch viele Jahre nach der eventuellen Eröffnung, die ja noch in diesem Jahrzehnt über die Bühne gehen soll. Deshalb kann der Artikel ohne weiteres unter Ulk verbucht werden, zumindest sollte er mit seiner Wertigkeit auf die Stufe einer Meldung der halbamtlichen Nachrichtenagentur Xinhua (chinesisch 新華通訊社) gesetzt werden, in der es heißt, dass auf dem Tian’anmen-Platz zwei Radfahrer zusammenprallten und anschließend mit angespitzten Essstäbchen aufeinander losgingen.
Warum wird eigentlich niemanden zugetraut endlich mal einen Schlussstrich unter all die stinkenden Verschleierungstaktiken und Schönfärbereien zuziehen?
Was wäre denn, wenn ganz bestimmte Kreise aus Amiland als Rechtshelfer und Aufklärer herangezogen würden?
Mir fallen da „Gesprächstherapeuten“ in einer landschaftlich sehr schönen Ecke UNSERER Erdenscheibe ein – auf Bahía de Guantánamo.
Um weiteren Unbill von SteuerzahlerInnen fernzuhalten, sollten vielleicht mal Überlegungen in jene Richtung getätigt werden. Die 100%ige Auslastung einer Boeing 747 könnten für mein daher halten ausreichend Platz bieten für alle verantwortlichen Stare der oberen Garnitur, ein 7tägiges Frage-Antwort-Event – all inclusive – müsste eigentlich ausreichen um en détail Aufklärung zu erwirken… Weiterlesen

„Tittenbonus“

Mir ist dieser Begriff seit ca. 20 Jahren geläufig.
Muss aber dazu bemerken, mich hat er noch nie tangiert und ich finde ihn nach wie vor witzig.
Kurz und prägnant bringt er eine merkwürdige, gesellschaftliche Betrachtungsweise auf den Punkt – nämlich eine ganz bestimmte, jene mit Feigenblatt behaftete Quotenregelung von GutmenschenInnen, die sich irgendwann mal mit dem Virus der politischen Korrektheit infiziert haben…
Will hier aber nicht noch eine Steigerung reinbringen, auf Grund deren Tatsache zwei Kumpel ihre zugesagten Jobs (Anfang der 90ziger) bei Senatens in den Schornstein schrieben…

Milena Glimbovski ist auf den „Tittenbonus“ vielleicht nicht angewiesen, manchmal genügt ja auch ein Migrationshintergrund in der dritten oder vierten Generation…
Es ehrt Milena, dass sie zu den Piraten ging, denn jener Kleingartenverein hat noch viel nachzuholen. Bei den Chlorophyllmarxisten dauerte es keine 30 Jahre um den Anschluss an die sog. „etablierten Parteien“ zu bekommen, was das Kopieren pseudo-demokratischer Auswüchse betraf, allerdings unterliefen die „Linken“ bereits diese Zeitspanne… Weiterlesen

ARTE – British Blues Explosion

Hatte ich fast vergessen.
Letzten Freitag wurden in eine Doku Menschenkinder vorgeführt, die statt Knarren lieber Gitarren und Sticks in ihre Hände nahmen. Ganz nebenbei wirklich etwas für die Völkerverständigung taten…
Der Film wird er zu einer unchristlichen Zeit nochmals wiederholt: 26.05.2012 um 03:50
British Blues Explosion
(Frankreich, 2010, 59mn)
ARTE F
Regie: Philip Priestley

Rambo (14?) in Memmingen

Fast den ganzen Tag gab es heute Meldungen, die den Frontberichten des OKWs in nichts nachstanden. Das betraf aber nicht nur die „Zufriedenstellung” von neugierigen Bedürfnissen mündiger VerbraucherInnen, wird in erster Linie wieder nur um Einschaltquoten gegangen sein.
Alle Nachrichtendeppen an den Mikros durften nämlich ihren irrwitzigen Spekulationen freien Lauf lassen.
Deshalb kam mir in den Sinn, dass der Bengel vielleicht nur irgendwie Rache für die Münchener Niederlage vom vergangenen Wochenende nehmen wollte…
Dem scheint aber nicht so gewesen, dies entnahm ich den merkwürdigen Betrachtungen des ZDF-Medienknechtes vor der Kamera. Wobei mir immer das Gefühl kam, dass alle auf etwas Action hofften und dann geschah nichts.
Hochgerüstet mit Knarren von Pappi (?) wollte der Knabe – bestimmt wieder aus „besserem Hause“ – scheinbar einen vorangegangenen Disput auf seine Art regeln. Schwer bewaffnet hat man in solchen Momenten natürlich die besseren Argumente auf seiner Seite. Weiterlesen

Nachtrag zum gestrigen Schrieb

Wenn man bereit ist, alles zu glauben, was der Stadtentwicklungssenator gerade vor der Kamera ablässt, dann kann man bereits einpacken. Wie schon bemerkt, war ich froh, keinem der Politstare begegnet zu sein.
Man lauschen mal genauer den Worten ab der 38. Sekunde,  die „Grünfläche“ des „Naherholungsgebietes“ wird von den Eingeborenen angenommen…
Nun kann sich jeder davon überzeugen, dass fast dreiviertel aller Rasenflächen mit rot/weißem Flatterband abgesperrt wurden – wegen der Bodenbrüter. Mir ist nicht bekannt, wie viel Quadratkilometer ein Feldlerchenpärchen als seinen Lebensraum zum Brüten benötigt. Weiterlesen

Neue Töne im Mauerpark

Wenn irgendwo in dieser Stadt Leute (besonders junge!) fun haben, bricht sofort der Beamte für das entsprechende Ressort seinen Büroschlaf ab, macht sich augenblicklich in die Spur um die Möglichkeit zu checken, ob man da nicht etwas Knete rauspressen kann. Kohle, die anschließend sofort und vollkommen zweckentfremdet irgendwo verpulvert wird.
Vermutlich ist der Pankower Stadtrat Jens-Holger Kirchner nur deshalb bei den Chlorophyllmarxisten gelandet, weil in den anderen Kleingartenverbänden alles ausgebucht war.
In UNSEREM Kiez agiert ein ähnlicher Turboaufsteiger, allerdings bei den Hellroten. Mit widerlich-nettem Auftreten, wobei man Obacht geben muss, dass man auf deren Schleimspuren nicht auf die Fresse fliegt. Andersherum – beide pädagochisch vorbelastet – sammeln sie mit ganz billigem Populismus ihre Punkte für den weiteren Aufstieg…
In der heutigen Abendschau ging es u.a. um Karaoke im Mauerpark, seit Jahren der große Renner dort, zum Piepen, was der Ire Joe Hatchiban dort kreiert hat. Nun trifft ausnahmsweise Wilhelm Busch´ Spruch nicht zu, der da heißt: „Musik wird oft nicht schön empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden.“
Joe will man um die 1500 EU jährlich erleichtern, weshalb eigentlich?
Klar, für weitere Konzepte stört dieser Mann nur.
Rund 30 000 Leute jeden Sonntag, das ist ein riesiges  Potential zum Melken.
Gnadenlose Kommerzialisierung dräut bereits am Horizont. Weiterlesen

Zweiräder in Bärlin

Berlin fährt Rad – worauf strampeln Sie?
…und einige Sprüche aus alten Tagen:
Bahnhofshalle Sangerhausen“Ein Stück Gummi, ein Stück Draht und fertig ist das Mifa-Rad”
“Wer Mifa fährt, fährt nie verkehrt, weil Mifa überhaupt nicht fährt”
„Wer MIFA fährt, ist Dresche wert“
„Wer Möve lenkt, wird aufgehängt“
„Diamant, dieser Schmand, liegt an jedem Straßenrand“
Untitled