Am vergangenen Wochenende wurde mal wieder etwas „Guldur gedädichd“

Samstag.
Annehmbares Wetter.
Rein in den kleinen, roten Stinker und ab an den kalten Busen der Natur.
Als erstes gab es einen Satz mit „X“!
Det war allet nix…
La Vache qui ritEs ging nach LDS, wir Blödmaxen wollten in die gläserne Molkerei nach Münchehofe. Diese Idee hatten aber einige andere Leute auch, wegen der vorangegangenen Durchsage am Abend im rbb.
Die Menschenschlange erinnerte an alte Zonenzeiten, als ob sie Bückware verscherbeln wollten oder gab es dort Käsetaler als Begrüßungsgeld?
Kampf dem Spekulantenpack?Also wieder rin in die Karre und kreuz und quer durch die Pampa in Richtung Bundeshauptdorf.
Wir hatte Zeit, deshalb fuhr ich nach dem recht bleichen Sonnenstand – zwischen Bohnsdorf und Altglienicke war dann alles zu spät. Weiterlesen

Bundespräsident Wulff darf Lügner genannt werden

Zu dem neuen Titel vom Herrn Bupräsi fand ich im Netz leider keinen Hinweis, ob es sich lediglich um ein Privileg für den Fraktionsvorsitzenden der Chlorophyllmarxisten im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel handelt, der das Wülffchen einfach so einen Lügner nennen darf.
Ist mir dann freigestellt selbiges auch ungestraft zu äußern?
Eigentlich schon, wenn die hannoversche Oberstaatsanwältin Irene Silinger der Meinung ist, alles sei in diesem Zusammenhang von der Meinungsfreiheit gedeckt. Dann darf es bestimmt auch gegen mich keinen Anlass für Ermittlungen geben, falls ich ihn mal so bezeichnen würde.
Finde ich geil, von Justizseite hatte mal jemand den Arsch in der Hose und fällte solch eine   Entscheidung.
Seien Sie bedankt Frau Sillinger!
Allerdings sind mir in diesem Zusammenhang viele Fragen aufgekommen.
Handelt es sich bei den Leuten die den Bupräsi damals wählten ebenfalls um Lügner? Ist doch eine hinlängliche Tatsache, dass im Bundestag ein Haufen Leute hocken, die es mit einer gewissen Ehrlichkeit auch nicht so genau nehmen, da wird doch auf Deubel komm raus mit Notwahrheiten jongliert…
Werden wir demnächst für den Rest der Welt als ein Volk von Lügnern dastehen, weil der erste Mann im Staat diese ehrenhafte Bezeichnung juristisch verbrieft bekam?
Hinter dem Horizont lachen sich doch die Leute in allen Himmelsrichtungen kaputt über dieses “Made in Germany”…
Jahrelang amüsierte ich mich über Silvio, zum Schluss habe ich die Itaker fast bedauert wegen ihres Mipräsis. Der permanent versuchte seine Rolligkeit auszuleben, bei all den Mädels die nicht schnell genug auf einen Baum entfleuchen konnten, wenn er irgendwo auftauchte. Dieser Erdnuckel aus Milano hatte einfach etwas von einem Stehaufmännchen.
In der Richtung scheint UNSER Nochbupräsi mehr ein Hypnotikum zu sein. Bei ihm handelt es sich vielleicht auch um jene Spezies, die ihren One-Night-Stand sofort für den gewissen kleinbürgerlichen Akt vor den Traualtar zerren, selbiges Hobby gehört ja für viele Politiker zum Lifestyle. Die kommenden Jahre werden zeigen wie es Herr Wullf in der Zukunft angeht, mehrfache Ehelichungen gelten schließlich als eine gute Übung für das Gabeln von Meineiden.
Was vernahm ich letztens?
Peter Hintze (!?) will in der nächsten Zeit den Coach für Herrn Wulff spielen, nachdem dem nun Christian mit einem Tiefschlag fast ausgeknockt wurde, muss sich der ehemalige Pope aber mächtig anstrengen.
Vielleicht entschließt er sich und schmeißt das Handtuch in den Ring, die Zeit dafür ist gekommen…

Auschwitz: “Sinnloseste Nachhilfe” wider des Vergessens…

Aha, morgen jährt sich in deutschen Landen zum 67sten mal der dickste Tag des schlechten Gewissens, mir kommt es so vor, als ob nichts weiter übriggeblieben ist…
Ganz „wichtige“ Leute mit erigierten Zeigefinger bringen zwar noch immer gleichlautende  Worthülsen unter das Volk und sonst?
Ach so, parallel dazu wabert auch „Betroffenheit“ durch die Gegend und nebenher werden dann Statistiken vermeldet, wie heute in der BZ geschehen – „Jeder Fünfte Jugendliche kann mit dem Begriff Auschwitz nichts anfangen!“ und deshalb gibt es auch Ein „Pladoyer“ für das Erinnern!
Wo stammt denn diese Statistik her, mir schwante sie sehr geklittert.
Da es schon lange fast keinen mehr interessiert was vor 90 Jahren schleichend begann, wo sollen die künftigen tragenden Säulen der Gesellschaft denn ihr Wissen her beziehen?  Etwa von der Micky-Maus-Geschichtsvermittlung aus der Glotze?
Im letzten Jahr besuchte ich zweimal mit jungen Bekannten meiner und der nachfolgenden Generation das KZ Sachsenhausen. Alles aufgeschlossene und politisch interessierte Menschen, bei allen führten die Präsentation der damaligen Grauen zu reichlichen Irritationen, zumal ich dort den Scout tätigte.
Beim letzten Besuch war ein Schweizer Kabarettist mit bei, wir mussten oft lachen, denn viele Darstellungen sind einfach nur peinlich. Ähnliche Empfindungen kamen mir vergangenen Dezember in Dachau hoch – aber wie soll man der fetten, geistig trägen Fun Generation jenen Lifestyle der damaligen Zeit anschaulich rüber bringen?
Wir hatten auf unserem Rundgang einige Ideen entwickelt, da würden politisch korrekte Gutmenschen der älteren Generationen die Welt nicht mehr verstehen, aber die Kids vielleicht…
Mir kam damals die Idee, auf dem KZ-Gelände etwas ähnliches zu etablieren, wie ich es, 1985, auf dem Anwesen von Konfuzius erlebt habe. Man stelle zwei Tafeln auf, allerdings etwas ausgebuffter, als die in Qufu!
Auf einem sollte sich das Abbild eines SS-Mannes befinden und auf dem anderen ein Häftling, in entsprechender Kleidung. Steckt jemand seinen Kopf durch die entsprechende Öffnung, wird mit Hilfe einer Lichtschranke gezählt. Auch sollte es möglich sein, anonym die Gespräche in der unmittelbarer Umgebung aufzuzeichnen…
Dies Art von Studie würde sich natürlich niemand wagen, weil alle einig wären, was dabei herauskommen würde, ähnlich des damaligen Milgram-Experiment´s!
Denn damit würde prompt das gesamte Lügenkartenhaus zusammenbrechen und belegen, was alles, auch 75 Jahre nach Beendigung des letzten Weltkrieges noch latent in den Köpfen herumspukt, trotz sog. demokraturischer Alt-68er Bildungsschieflage, dem pathologischen Gutmenschentum, der neuzeitlichen genderfaschistoiden politischer Korrektheit…

Hier noch ein älterer Text von mir: MAHNMALE

Fußnote:
In dem Text wird anfangs eine Dame erwähnt, selbige machte sich zu Beginn des neuen Jahrtausends  regelrecht zum Affen, in Verbindung mit der steinernen Betroffenheitswiese nahe des Brandenburger Türchens.
Diese Tante kokettierte unbewusst mit ihren Defiziten was jüdische Traditionen betrafen, dass ich mir damals dachte, wenn Dummheit quietschen würde, dann müsste sie immer eine Ölkanne bei sich führen.
Na dämmert es?
Sie wollte stolz ein Fundstück aus dem Vernichtungslager Bełżec, scheinbar als Reliquie dort verbuddeln lassen. Ohne DNA-Analyse behauptete sie damals, dass es sich um den Zahn eines jüdischen Häftlings handeln würde.
Zu jener Zeit wurde mir in trauter Kneipenrunde während einer endlosen Diskussion, bei der auch reichlich Allohol im Spiel war, Antisemitismus, Pietätlosigkeit und eine latent faschistoide Ader unterstellt, weil ich irgendwann die Schnauze von dieser ewigen Sülzerei voll hatte und scheinbar etwas recht unpassendes einwarf.
„Wieso seid ihr eigentlich auch alle der Meinung, dass es sich nur um den Backenzahn eines jüdischen Häftlings handeln kann?
Nur weil er aus Bełżec stammt?
Er könnte ebenso von einem SS-Mann sein, der besoffen die Treppe eines Wachturm hinabstürzte, sich dabei das Häckerchen ausschlug und es anschließend ausspuckte!“

PS: In dem folgenden Geschreibsel, das einen Tag ableuchtet, kommt irgendwo auch etwas über einen gedenkenden Hinkelstein vor!

GMX war dabei – Gericht verbietet Veröffentlichung von “Mein Kampf”

Finde es recht eigenartig was Peter McGee mit seiner merkwürdigen Wochenzeitung:  “Zeitungszeugen” für einen Staub aufwirbelt – 66 Jahre nachdem auf Anweisung aller vier Alliierten „Mein Kampf“ aus deutschen Haushalten verschwinden musste.
Was natürlich nicht an dem war. In meinem Leben las ich dieses Druckwerk dreimal, mit 13 und 23 Jahren im Osten, über zehn Jahre später im Westen nochmals, allerdings als Begleittext zu John Tolands Hitlerbiographie, anlässlich eines Seminars am OSI.
Nach der Bibel das meist verlegteste Buch im deutschsprachigem Raum. Allerdings könnte es endlich auch im Guinessbuch der Rekorde erwähnt werden, nämlich als das Buch, welches bei seiner riesigen Auflage in 20 Jahren, auch in Anspruch nehmen kann, dass es am wenigsten gelesen wurde. In den meisten teuschten Haushalten stand es oft gut platziert, für alle sichtbar herum, das war es dann aber auch.
(Diese Tatsache erinnert mich immer an den Bücherschatz in der Wohnküche eines Kumpels. Auf einem Winzbord befand sich zwischen zwei Bierseideln eingekeilt, Ostrowskis „Wie der Stahl gehärtet wurde“ und ein dünner Schmöker – „Das Kommunistische Manifest“…)

Der Freistaat Bayern hat wiedermal einen Prozess gewonnen, wenn ich mich richtig erinnere, lief es vor Jahren bereits ähnlich. Hatte damals der Freistaat nicht eine Verlängerung der Urheberrechte des gleichen Buches erstritten?
Was passiert überhaupt mit den 15 oder 20 Millionen EU, die durch jährliche Veröffentlichungen auf der ganzen Welt nach München fließen. In der heutigen Zeit, wo Notwahrheiten ganz selbstverständlich an der Tagesordnung sind, bin ich mir fast sicher, dass es wesentlich mehr Knete ist, die mit den gesamten Druckwerken aus dem ehemaligen Zentralverlag der NSDAP verdient werden…
Was lässt ein Christsozialist in der „dpa-Meldung“ recht zweideutig ab?
…Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) begrüßte die Entscheidung. “Es ist gut, dass es dem Verlag jetzt gerichtlich verboten ist, diese Hetzschrift zu verbreiten”, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. “Der Freistaat Bayern wird auch in Zukunft sein Urheberrecht verteidigen.” Das Ministerium hat als Rechtenachfolger des Eher-Verlags der Nationalsozialisten die Urheberrechte an “Mein Kampf” geerbt.(dpa)
Welchem Verlag wurde denn die Verbreitung dieser „Hetzschrift“ verboten? Es muss sich doch um eine staatliche Institution handeln, wenn Bayern weiterhin sein „Urheberrecht“ verteidigt und eine recht ansehnliche Summer dafür einstreicht. Da müsste eine Oma aber verdammt lange für stricken und ganz nebenher das Alter von Methusalem erreichen, um annähernd auf diese Summe zu kommen…
Nebenbei fand ich die Heimatseite vom Dealer für „Böse Bücher“. Dort verblüffete mich eine Sache, weshalb existieren preislich solche Unterschiede zwischen diesen recht simplen „Kampfesfibel“ und dem eigentlichem Standardwerk des Dritten Reiches von Alfred Rosenberg – „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“?
Das hängt bestimmt nur mit der Rangordnung zusammen. Für die eigentlich nichtssagende Dünndruck-Tornisterausgabe vom α-Tier werden 95 EU aufgerufen und den „Mytus“ von Rosenberg (dieser Name klingt sehr jüdisch*) gibt´s ohne Schutzumschlag bereits für 25 EU auf dem Schnäppchentisch – Das verstehe, wer will.
Ganz nebenbei, allein diese beiden Bücher erreichten bereits in den „demokratischen“ Zeiten von Weimar sehr hohe Auflagen…
Andere „ Rassen-Theoretische-Standartwerke“ kamen bereits Ende des 19. Jahrhundert  auf den Mark, Sachen von Ernst Henrici, Adolf Stöcker, Max Liebermann von Sonnenberg und Theodor Fritsch („Handbuch der Judenfrage“)…
Die muss man gar nicht käuflich erstehen, ist alles im Netz zu finden, nebst dessen „Kampf“ und und und…
Eigentlich ist dieses neuerliche Feigenblatt, an dem sich wieder alle nur saisonbedingt aufgeilen können, schlicht zum Kotzen!
Auch KULTURZEIT ist auf diesen Zug aufgesprungen. Morgen Abend gibt es auch bei denen noch etwas mehr über „Adolf dem Gütigen“ am Kiosk!

Ich hasse Werbung wie ein Feuerteufelchen das Wasser

Web.de verdient seine Knete bekanntlich durch das Verscherbeln von Adressen und dann kommt so etwas an: “Michael Huber” <redaktion@feurigerliebhaber.com.> So wird ein müder Penis sofort HART wie STAHL
– Mit der Mentalität von Sieglinde Geisel – freie Journalistin – müsste ich Herrn Huber prompt einen faschistoiden Touch unterstellen. HART wie STAHL – scheinbar meinte er KRUPPSTAHL!
Der Knabe wird aber die Realität im Leben verpennt haben. Er hätte nur mal eine Frau fragen sollen, sie hätte ihm bestätigen können, dass ein Männerschwanz noch nicht mal so hart wird, wie sich das tägliche Leben darbietet und er verspricht nur 74 Minuten kalte Kruppstahlhärte.
Dabei dachte ich immer, eine richtige Frau braucht 73 Minuten (laut Kinsey-Report?) zum Warmlaufen, dann wird es ja doch nur eine Karnickelnummer.
Und Jungs, immer daran denken – DUR’OMAX 1000 ganz schnell schlucken, sonst gibt es lediglich einen steifen Hals, denn das eigentliche Corpus Delicti erreicht dann gerade mal die Vickershärte (nicht Fickershärte!) von 0,9 und jener Wert entspricht der Konsistenz einer Leberwurst bei Zimmertemperatur…
„Auto-Tester“ <newsletter@b2cmail14.com> Klaus, Infiniti lädt Sie zu einer exklusiven Testfahrt ein
– und ausgerechnet auf einem spießigen Reiskocher…
“Zalando News” <mail@newsletter.dealpost.de> Mode-Highlights jetzt entdecken
Der Firma wird nicht bekannt sein, dass mich nur Menschen beleidigen können!

ORTSZEIT: POLITISCHES FEUILLETON, d-radio

Morgens dudelte üblicherweise d-Radio…
Viel blieb nicht hängen – „Wie ein Kurator durch gezielte Provokation Aufmerksamkeit gewinnt“ und natürlich etwas über das Wulffchen…
Das “Feuilleton” sah ich mir dann nochmal auf der Heimatseite vom Sender an.
Artur Zmijewski ist momentan angesagt mit „seiner“ 7. Berlin Biennale und die Eidgenossin Sieglinde Geisel packt die Gelegenheit beim Schopfe und fährt prompt auf seiner Pisse Kahn.
Bezeichnenderweise begibt sie sich genau auf die Pfade, deren Lustwandelungen sie bei anderen kritisiert und beginnt gleich mit einem merkwürdigen Rundschlag.
„Wer auf deren Website geht, wird von einem Logo in martialischem Fascho-Look empfangen…“
Madame muss für meine Begriffe recht merkwürdig drauf sein, wenn sie sofort über einen Fascho-Look stolpert.
Für mich drückt dieses simple Logo lediglich aus, dass es sich um eine fette „7“ handelt, die dreifach sehr akkurat durchgestrichen wurde. Wo bitte schön, soll ich darin etwas faschistoides erkennen? An dem weißen Hintergrund weil er einen Kreis darstellt? Möchte behaupten, jene geometrische Darstellung existiert seit der Zeit, als die Menschheit begann vom eckigen Rad Abschied zunehmen…
Da Siegi in jungen Jahren scheinbar irgendwelchen humanistischen Gefühlsduseleien verfiel, war „Himmelskomik“ als Zweitfach angesagt, sie hätte lieber „Geschichte“ studieren sollen!
In Europa wurden bereits nach dem I.Weltkrieg keine dauerhaften Schlussfolgerungen gezogen und nach dem II. gab es im geteilten Restreich gesplittete Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, im Westen wurde schlicht ignoriert, im Osten verdrängt.
Was sollten die nachfolgenden Generation schließlich weitergeben?
Deshalb tauchen immer wieder Nasen auf, wie selbige „freie Journalistin“, die sich heute mit irgendwelchem Lexikonhalbwissen darin gefallen, ewig mit beiden erigierten Zeigefingern herumfuchteln zu müssen.
Dabei ist der Zug schon lange abgefahren.
Wenn vom Geschichtsverständnis lediglich überbleibt, dass sich gewisse Politiker zu irgendwelchen Jahrestage auf Schlachtfeldern die Händchen halten und dabei medienträchtig mit Betroffenheitslarven in Kameras glotzen, ich weiß nicht…
Da finde ich es nur legitim, wenn ein noch recht junger Pole sich das Recht herausnimmt um zu provozieren in dieser UNSEREN Demokratur… Weiterlesen

Ich wollte eigentlich nur etwas über Walt Disney ablassen, aber…

In Hannover, am Rande der berühmten Herrenhäuser Gärten, befindet sich das Georgenpalais und darin ein Museum. Was vor geraumer Zeit schlicht „Wilhelm Busch Museum“ hieß. Da es eine umfangreiche Dauerausstellung von jenem begnadeten Beobachter, Maler und Lästerling beherbergt, nebenher auch immer wieder grandiose Sonderausstellungen darbietet.
Habe gar nicht registriert ab wann dieser neuerliche Bandwurm: „Wilhelm Busch·Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst“, benutzt wird. Weiterlesen

Seit einer Woche geht Johnny Otis nicht mehr einkaufen

Als Wurzel der heutigen Popmusik gelten die Einflüsse der schwarzen Musik aus dem Amiland. 1952, während der Jim-Crow- und McCarthy-Ära begingen mehrere Weißbrote und eine farbige Frau ein Sakrileg, sie schissen auf die vorherrschenden Konventionen.
Die Johnny Otis-Band nahm gemeinsam mit Big Mama Thornton eine „schwarze“ Version von „Hound Dog“ auf, selbiger Titel stammte aus der Feder des Duos Leiber & Stoller. Mit diesem Hit begann deren Karriere als wichtigste US-amerikanische Musikproduzenten und Songwriter (Ihnen folgten später nur noch Jagger/Richards) der 50er und 60er Jahre.
Die rockige Ausführung von Elvis Presley war drei Jahre später allerdings erfolgreicher, was auch der Tatsache zuzuschreiben war, dass quer durch alle Bevölkerungsschichten der Konsums von R´n B jeglicher Art rasant zugenommen hatte. Als Nebeneffekt begannen die Klassenschranken zwischen schwarzer Tanzmusik und weißem Amüsierbetrieb aufzuweichen. Während z.B. Chuck Berry, Bo Diddley und Jimmy Reed ihren Stil fanden und sich treu blieben, näherte sich Little Richard –  der auch viele Stücke von Leiber/Stoller in sein Repertoire aufnahm – dem Geschmack weißer middle-class-kids, Jerry Lee Lewis ging mit zweideutigen Hit den entgegengesetzten Weg…
Nicht zu unterschätzen war der beginnende Einfluss vieler großen Fernsehanstalten mit ihren Shows…
Viele Leute kennen „Willie And The Hand Jive“, wissen aber nicht, dass es sich dabei um den erfolgreichsten Hit seiner Johnny Otis Show handelte.
Zum Nachruf von Johnny O. fiel mir sofort der Blues Doctor Manfred Paul Galden wieder ein. Weiß gar nicht ob er noch unter uns weilt. Anfang des neuen Jahrtausend ereilten ihn etliche Schlaganfälle, nur über mehrere Ecken vernahm ich öfters nichts gutes, was sein Erdendasein betraf. Viele Jahre fast täglich hundert „Rothändle“ hatten ihr Tribut gefordert…
Aber davon soll nicht weiter die Rede sein!
Für MPG war „Willie and…“ ein favored Song. Da er oft das Publikum einbezog, gehörten immer mehrere Bierdosen, gefüllt mit Reiskörnern, zum Equipment…
Ich spiele mal eine sehr eigenwillige Interpretation von ihm an, sie erinnert allerdings mehr an den Keyboarder Alan Price. Weiterlesen