Wieder mal etwas ganz wichtiges bei GMX gefunden…

…meinem Knesebecker Yellow-Press-Ersatz –  Bedeutsame Infos über europä- ische Blaublüter, so genannte „Promis“ und Unterkante Stammtischklatsch und Tratsch, finde ich sonst immer in den bunten Zeitschriften von Schwiegermutter, die sie nur we- gen der Rätsel ersteht…
GOTT SEI DANK existiert GMX

– Boris Becker (41) schritt mit seiner Freundin Lilly Kerssenberg (32) Who the fuck is LK?) die berühmte Treppe herunter und kaum auf der Couch fragt Gottschalk, wie es denn kommt, dass Boris diesmal in weiblicher Begleitung erscheint. (Hat man etwa schon gemunkelt, dass Bobbele zum anderen Stern gewechselt ist?)
Dieser bedankte sich herzlich für die Einladung und sagte stolz: “Heute ist ein besonderer Abend. Ich möchte etwas verkünden: Wir werden am 12. Juni in St. Moritz heiraten!” (Aha, um Steurn zu sparen.) Weiterlesen

UND TSCHÜSSSSSSSSSSSS

Ego te absolvo a peccatis tuis in nómine Patris et Fílii et Spíritus Sancti - PROST !

Ego te absolvo a peccatis tuis in nómine Patris et Fílii et Spíritus Sancti - PROST !

EPILOG

Nach einem längeren Leiden

ist am heutigen Tage

durch ein folgenschweres Malheur,

das Rudel Volksdrogenabhängiger zu Vollwaisen

geworden

The Blue Café

Nachtrag vom Samstag:

Man kann vom Schefff halten was man will, bei den letzten Stunden die er uns gewährte, verhielt er sich gentlemanlike.
Was man von der Tante mit ihrem merkwürdigen Abgesang nicht behaupten kann. Meine Geste hatte sie außerdem ganz falsch verstanden, das Taschentuch war nicht für die heuchlerischen Krokophantentränen gedacht, sie sollte es sich in ihren Mund stopfen…
Auch die Beständigkeit von Herrn M. muss hier lobend erwähnt werden – nicht nur, was seinen Abgang betrifft…

TARANTEL – Satirische Monatszeitschrift der Sowjetzone (II) Fortsetzung vom 18.2.09

Nach der kurzen Geburtstagsfeier, die im November 1974 mein Vernehmer, Genosse Feldwebel Klopffleisch (Klasse Name, da war es doch vorgegeben, dass er bei der Stasi landen musste.) im „Roten Ochsen” für mich inszenierte, beendete er das lustige Beisammensein mit der abschließenden Frage: „Sag mal, haben deine Schwester und du, überhaupt den gleichen Vater, weil ihr beide, nicht nur vom Aussehen so unterschiedlich seid?” Anschließend hörte ich wochenlang nichts mehr von dieser Flachzange. Hat mich damals doch etwas beschäftig.
Mehrere einschneidende Erlebnisse kamen mir damals hoch, an denen ich meine Schwester am Boden zerstört erlebte. Habe allerdings niemals mit ihr darüber gesprochen.
Absolut down erlebte ich sie nach einer Aktion, die auch etwas mit Flugblättern zutun hatte. Was allerdings ihrer Mutter mit ihrem idiotischen Verständnis vom Klassenkampf zuzuschreiben war, weil sie ewig andere mit hineinzog, egal in welchem Alter die sich befanden. Dabei verheizte sie auch permanent ihre Ableger.
So geschehen, an jenem wunderschönen Spätsommertag Anfang Herbst 1958/59.
Vor dem sonntäglichen Frühstück, gewahrte ich beim Blick aus dem Küchenfenster, auf der gegenüberliegenden Talseite, im frisch gepflügten Acker, kreisförmig weiße Schnipsel liegen. Gleich nach dem Essen ging es mit Opa rüber und wir fanden dort hunderte Flugblätter. Sie hatten sich beim Aufprall der Pappkiste (etwas größer als ein Männerschuhkarton), im Umkreis von mehreren Metern verteilt. Aus dem Ballon schien das Gas recht schnell entwichen zu sein. Er lag jetzt da, wie einer der Präservative*, die sich unterhalb unseres Gartens oft in Büschen und Bäumen wieder fanden – nur zigfach größer, aus dickerem Gummi und bedruckt.

Gedächtnisskizze einer simplen Abwurfvorrichtung für Flugblätter, U.S. Patent

Gedächtnisskizze einer simplen Abwurfvorrichtung für Flugblätter, U.S. Patent

Flugblatt von 1950

Flugblatt von 1950

*(Mit Vorliebe erledigten junge Leute ihre Spermatherapien dort, weil auf dem Nachbargrundstück häufig ein riesige Schäferhund umher rannte. Schafften sich vor dessen Grundstück irgendwelche Geilhuber im hohem Gras, raste er kläffend an der Einzäunung hin und her, was dem Akt der Entsaftung natürlich jegliche Sinnenfreude raubte.
Witzig war auch die Art, wie jener Bauer manchmal seinen gut dressierten Kläffer einsetzte, um jugendlichen Obstdieben eine Lektion zu erteilen. Tat sich jemand in einem Baum gütlich, ließ er das Vieh den Hang runterrasen, der legte sich dann genüsslich vor den Stamm und lauerte auf Herrchen, selbige rupfte auf seinem Weg Brennnesseln. Dann ließ er den so Ertappten hinabsteigen, stopfte ihm das Grünzeug in die Hosen, klopfte einige male drauf und der Bösewicht musste dann in Richtung Staketen rennen, um dort wieder rüberzuklettern. Ging ihm das alles zu langsam, hetzte er den Hund nach, der auf Pfiff zwar immer stehen blieb, aber diese Hatz tat das ihrigen.)

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AS you LIKE IT – Willy Schüttelspeer

Gestern mal wieder in mehrfacher Hinsicht gemeinsam mit der Scheffin Kultur betrieben.
Erstens bekundet, damit etwas getan werden muss, um zu verhindern, dass irgendein Spekulantenpack auf der Matte steht, weil sie diese Bühne platt machen wollen. Gut, die- ses Haus ist mit kleinen Macken behaftet, eine ist die Belüftung, auch könnten die Sitze etwas bequemer sein. Bei letztgenannten liegt es vielleicht nur daran, weil ich als Pseudo- hedonist in den letzten Jahren zuviel Fett angesetzt habe…
Nebenbei auch etwas für die Seele getan.


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Egal für welche Fülle, bei Heidi gibt´s die Hülle!

Gestern, kurz vor 17 Uhr.
Während der Essenzubereitung stellte sich solch Kohldampf ein, dass ich beschloss, etwas zu mümmeln und mir nebenbei die Nachrichten einzuziehen.
Zappte von „1“ nach oben und landete im „Dritten“ vom NDR, in „Mein Nachmittag: Mein Norden“.
Es lief gerade ein Beitrag, wo es um die attraktive Verpackung der sekundären Geschlechtsmerkmale von Frauen ging. Allerdings betraf es die Sorgen und Nöte solcher Evastöchter, die mehrfach hier schrieen, als der „Liebe Gott“ Fett- und Bindegewebe für Brustdrüsen verteilte…
Infolgedessen stöberte ich heute nochmals im Netz rum, was dieses Thema anging
NDR Fernsehen Montag, 15. Dezember 2008 18:15 Uhr Weiterlesen

Fast 20 Jahre vor …

Wat man allet für einen Scheiß sammelt, das Folgende fiel mir ua. Sonntag in die Hände – zur Erinnerung – fast 20 Jahre Mauerfall.

Richtig Klasse, wie sich sächsische Kommunisten die ländlich Idylle südlich der Alpen vorstellten. Da be- kommt die alte Forderung: „Nieder mit den Alpen! Wir fordern freie Sicht auf´s Mittelmeer!“, eine gewisse Bedeutung.
(Der Leiter des damaligen, sozialistischen HO-Gaststättenkollektivs, kannte bestimmt noch  den Anblick auf Monte Casino von der Kanzel seiner JU 87 aus, deshalb: „Italienisches Dörfchen“.) (Diese Namensgebung hatte einen anderen Grund) Weiterlesen

Besondere Lichtspielhäuser

In Michas Blog zum „Maxim“ fand ich das Stichwort.
Es betrifft die Entwicklung jener visuellen Befriedigung gewisser Bedürfnisse, vom über- wiegend männlichen Klientel in Deutschen Kinos – Pornoxe.
In jener Zeit, im November 1975, als ich nach meiner ganzen Lauferei zu den Geheim- diensten und Behörden endlich Land sah, wurde begonnen meinen ellenlangen Merkzettel mit Kinowünschen abzuarbeiten. Mindesten an drei Tagen war nur Leinwand angesagt.
In der Regel ging es 9 Uhr los, mit Softpornos, im „Aktualitätenkino“ nahe des Bahnhofs Zoo, in der Kantstrasse. Gegen 11 ging es dann weiter den „Hurfürstendamm“ hoch, bis ich Stunden Später seitlich in den kleinen Programmkinos landete. Man konnte an der Vielfalt, von Schmuddelfilmen und anspruchsvollem Kino schier ersticken, wenn man Zehlendorf, den finstersten Wedding und bis weit nach +Berg rein, dieses Angebot wahrnahm. Manche meiner Touren endete erst nach 16 Stunden Leinwandgeflimmer. Weiterlesen

Jimi Hendrix: Leben im Überschall

Bevor ich übergehe zu: „Leben im Überschall“ und mir dabei die Flöhe aus meinem Pelz schüttle, beginne ich mein Fell zu striegeln. Was heißt, so als Nebeneinleitung wird im Urschleim gequirlt.
Als ich mich Ende der 70er auf dem Zweiten Bildungsweg bemühte mein Neckermann-Abitur zu erlangen, lief mir am BK ein Le(H)erkörper (ein Pädagoche in lila Latzhose und fettigem Haarkranz) über den Weg, der zu jeder Projektwoche eine Theweleit-Hocketse abhielt und damit kokettierte, dass er mit dem Verfasser besagter Männerphantasien, befreundet sei.
Zu eben dieser Zeit durchlebte ich die symbiotische, sexuelle Notgemeinschaft mit einer Buchhändlerin. Das Fräulein jobbte in dem großen Büchertempel am Reuterplatz. Als Angestellte konnte sie jedes verkäufliche Buch für wenige Tage ausleihen, also drückte sie mir eines abends, süßsauer lächelnd, DEN Theweleit in die Hand, “´n Bestseller, solltest du mal lesen!“ Madame schien zu vergessen haben, dass ich grundsätzlich keine Kassenschlager einzog. Aus langer Weile tat ich es dann doch. Drehte mir ein Dreiblatt und blätterte lustlos, zwischen den Boxen liegend, in dieser Publikation herum. Stellte bald fest, da schien jemand mächtig bei Magnus Hirschfeld abgekupfert zu haben. Musste aber trotzdem öfters auflachen, was zu einem Streit führte. Ähnliches geschah auch, wenn ich Camis Frauenliteratur begutachtete.
O.K., dachte ich mir, dass Buch liest du jetzt nicht weiter, meldest dich aber bei diesem Softie an. Am entscheidenden Tag, der Raum erstrahlte in den unterschiedlichsten Abtönungen von Weibermischfarbe, ging es nach meinem obligatorischen Pausenhörnchen zu Kafka. War auch nüscht, den Rest der Woche verbrachte ich sinnvoller. Weiterlesen