310 mal werden wir noch wach – dann is´ er da, der revoluzzertach

Im vergangenen Jahr schienen sich die 68er-Wixer eine Schonfrist auferlegt zu haben, bei immer höher steigender Sonne legten sie dann los…
MMIX hat keine 48 Stunden auf dem Buckel und schon werden Breitseiten verballert, wie anno ´14 vor den „Islas des Malvinas“, obwohl besagter Tag noch über 10 Monate entfernt liegt – die Risse in der Mauer, die Schneisen „bei ALDI“.
Auf zwei Seiten viel Weihrauch, natürlich durfte die Maske von Leszek Wałęsa nicht fehlen und Pastor Führer hielt im „Tagesspitzel“, vom 2. Januar, eine lange Predigt.
Heute, gegen halb zwei, nächtens, zog ich mir diesen Artikel ein. Im D-Radio etwas Ähnliches – wie sich herausstellte, für die nächsten 2 ½ Stunden. Zone, Urschleim, 68, Ost und West, ganze Generationen dafür ausgehorcht, bis Ende Ost…
Nach zirka 50 Minuten konnte ich es nicht mehr ertragen und legte mir ein „Weihnachtsgeschenk“ auf.

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KATER HIN(t)Z(e) WILL ZUM MOND

In der nächsten Zeit muss ich mich wieder befleißigen, um nicht zu vergessen: statt der 8 muss in den nächsten 363 Tagen an die Endung eine  N e u n! Gut, in zwei, drei Wochen habe ich es hoffentlich gefressen. Wegen der üblichen Advents- und Weihnachtsfloskel hatte ich im Kiez ja bald Ruhe, lustig waren immer die blöden Gesichter und das Entschuldigungsgestammel der Wünscher, wenn meine Frage kam, ob sie mich beleidigen wollten, denn ich sei Mohammedaner…
Außerdem sind nun auch bald diese Jahresend- und Jahreswendschleimereien vorbei. „Ich wünsche ein frohes und gesundes neues Jahr…“, lässt heute das Scheffchen bei Feinkotz-LIDL auf mein: “Hey“ ab.
„Wieso soll das Jahr  F R O H  und  G E S U N D werden, bitte schön? Wo bleibe ich dabei“? …  „Ich meine damit natürlich SIE“, sich wegdrehend und schon wieder am Einstapeln, dann scheinbar mehr zu den Regalen, “weil ich nett bin und dass allen wünsche“…
„Ohh Gott, ich hasse nette, dressierte Leute“… Weiterlesen

Seit 50 Jahren: Fiete Castro

Anlässlich der Wiederkehr jenes Tages, an dem der Fiddelkasten auf Cuba revolutionierte (Zu dem er sicher von diesem Argentinischen Medizinmann angestiftet wurde.), fand ich jene Hausseiten: Habe dazu einen Spruch von Владимир Ильич Ленин abgeändert, der da hieß: Yчиться, учиться и еще раз учиться! – Nähen , nähen , nochmals nähen
(Dazu habe ich von erster Seite etwas in PDF gestaucht, zumindest das wichtige Geschreibsel für alle Kreativlinge, die beginnen endlich ihre Klamotten selber herzustellen – aus eigener Erfahrung kann ich einen Nähkurs an der VHS nur empfehlen.) Siehe – Schneider-abc!
Hier noch etwas zu Stretchnähten!
War sicher eine freudsche Fehlleistung, wegen des grünlichen Sackleinens in dem dieser rote Gaudillo so gern umherstiefelte. Auf jeden fall gab seine Kluft und sein Gesichtsfell mehr her, (Was weg sollte, wenn die Revolution gesiegt hätte, dies habe ich von einem Grundschullehrer aus vergangenen Zeiten!) als dieses Outfit jener pickeligen Softis in violetten Latzhosen und fettigen Haaren. Die dazugehörigen getönten Windeln in der Weibermischfarbe hätten zu den Palmen und dem blauen Meer auf dieser Karibischen Insel sicher etwas hergegeben… aber – um eine Revolution zu veranstalten, gehört mehr dazu, als ewiges Klappern mit Stricknadeln während der Produktion von Pulswärmern  bei öden Kapitalkursen oder in Männergruppen.
Vor 50 Jahren waren killende Machos gefragt…
Den Rest könnt ihr euch gefälligst selber zusammenreimen…

Abschließend noch etwas von unserem Freund, der helvetischen Politlästerzunge Andreas Thiel: wg. Fidel C.

IWANS KRIEG – Catherine Merrydale

Im Gegensatz, zu Willy Peter Reese – “Mir selber seltsam fremd”, schildert C. M. das Kriegsgeschen aus der anderen Perspektive.Wobei ich froh bin, dass es sich bei der Autorin um eine Historikerin aus UK handelt. Leider erschien dieses Werk fast 50 Jahre zu spät. Da in beiden Deutschlands die Traumatisierung im und nach dem II. Weltkrieg nie aufgearbeitet wurde, interessiert dieses Thema doch heute kein Schwein mehr. Die Alten verklärten diese Zeit, aus Opfern wurden Täter, die  Täter mutierten zu Opfern – siehe diese Betroffenheitsschmonzette “ANONYMA” – und die heutigen Kids geilen sich an digitalen Kriegen auf, wo die Helden unsterblich sind.

IwanIwan

An die Tatsache, dass in Afghanistan ab und an mal ein demokratischer Landser über die Klinge hopst, habe ich mich längst gewöhnt. Dazu Worte von Genossen Stalin aus dem Munde von Marilyn Manson:  The death of one is a tragedy – But death of a million is just a statistic. (The Fight Song)

Gibt es wie jeden anderen Scheiß auch als Klingelton für die Kommunikationsprothese: http://www.mufa.de/823480411-klingelton-the-fight-song.html

HAROLD PINTER

Nebenbei kam heute in den Nachrichten, dass seit dem 24.12. der engl. Dramatiker Harold Pinter nun auch nicht mehr einkaufen geht.

Aus HAZ.de, 25. 12. MMVIII

Der Literaturnobelpreisträger Harold Pinter ist tot. Wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf seine zweite Ehefrau am Donnerstag meldete, starb Pinter am Heiligabend im Alter von 78 Jahren an Kehlkopfkrebs.

Harold Pinter vor seinem Haus in London. Der Nobelpreisträger ist Heiligabend im Alter von 78 Jahren gestorben. Weiterlesen

Verspätete Jahresendsonnenwendfete

8-ung!
Ich spreche hier nur ChristenInnen an, die reichen mir schon. Was ließ weiland Marxens Charly ab, Religion ist Koks fürs Volk…
Also – liebe VerbraucherInnen, liebe WeihnachtsmännerInnen!
Lassen Sie mich noch einen abschließenden Satz sagen.
Letztendlich betrifft aber alles in irgendeiner Form jenes Jahresendkonsumfest, am 25. und 26. des letzten Monats im absterbenden  Jahr…

Also, Frohes.., na Sie wissen schon!

Amen, Na denne mal Proooscht – ©michA2006

Muntadar al-Zaidi Effendi

Muntadar al-Zaidi Effendi! Respekt!
Eine gewisse klammheimliche Freude kann ich nicht verhehlen, nach dieser wütenden Geste von Dir, wegen seiner ideellen Wirkung für viele Geschöpfe auf UNSERER Erdenscheibe.
Hatte sich doch in den vergangenen Jahren niemand gefunden, der diesem Psychopaten eine Stange Dynamit in die Öffnung seiner Sitzwangen schob und an die Lunte ein funktionierendes Zippo hielt.
Dieses respektlose Wesen, vom Klapperstorch zufällig einer Familie zugestellt, die es ihm später ermöglichte, sich über Geld und Macht zu definieren, allerdings mit der Mentalität eines schlichtdenkenden texanischen Kuhjungens…
Falls es den Schöpfer geben sollte, wie ist der denn drauf? Wenn er, nach George W´s eigener Überzeugung, ihn als Volksdrogenabhängigen läuterte, damit etwas „ganZ groooooßeS“ aus ihm werde? (Nach diesem Witz begann Korsakow in seinen Grab bestimmt, wie ein Ventilator zu rotieren.) Für mich dient Bushs Ansicht lediglich als Beleg, dass “Gott“, wie er in der Bibel beschrieben wird, nicht existent sein kann.
Wahrscheinlich hat der Junge in seinem Wahn, wie andere es in ähnlichen Situationen mit weißen Mäusen tun, einfach nur ´ne Runde mit E.T. geklönt und in seiner Euphorie nahm er an, es handelte sich um Iwan Gottowitsch… Weiterlesen

Bürgeramt Wilmersburg

Als ich das letzte Mal auf dem Bürgeramt rum hing, gingen zwei Stunden ins Land, mein Ausweis ward seit 14 Monaten abgelaufen, der Pass ebenso…
Ausgerechnet heute musste ich hin, wo mich seit nächtens leichte Zahnschmerzen pieksten, darum seit drei Uhr AFN hörte, mehrere Sudokus abhakte und schließlich las. Dann raffte ich mich zum Inhalt meiner „Luftschutzapotheke“ auf, dank eines Brösels von Rathiopharm pennte ich während des Kalenderblattes auf D-radion ein. (Sie erinnerten an den Geburtstag von Hundertwasser)
Schließlich zwanzig nach acht im Amt gelandet, nur wegen neuer Steuerkarten, weil das Amt hudelte – für die gesamte Nassauische Strasse gab es keine Lohnsteuerkarten – angeblich. Nun ist dieses Problem seit Monaten bekannt, aber nichts tat sich, jeder muss folglich hinlatschen.
Am Counter kam nur: „ja, ja die Nassauische, dies ist uns bekannt!“ (Wobei ich denen nicht abnehme, dass es nur die Nassauische betraf.)
„Ist denn ob dieser Schlamperei jemand zur Verantwortung gezogen worden und ist man dabei es abzuändern?“
Lächelnd: “Neee.“
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