Jimis letzter großer Gig – Feature 04.09.2010 · 18:05 Uhr – bei El Fielitz entdeckt

Das Festival auf der Isle of Wight (Ursendung) Von Volker Skierka

Da Hendrix so früh den Abflug machte, ist er für uns immer jung geblieben, wie all die anderen. Drei Wochen später gesellte sich auch Janis Joplin dazu, ein Jahr später Jim Morrison
Die Kommunisten haben es aber nicht gerafft, uns in dem seichten Schleim von Lutz der Erdbeere, Bärbel Wachholz oder eines Frank „Brrrrrr“ Schöbel und seiner dümmlichen Alten zu ertränken…

Löw schwächelt und stärkt Ballack – Neuer im Tor

Löw stärkt und schwächt Ballack – Neuer im Tor

Ich habe eins sehr viel – ganz wenig Ahnung! Deshalb melde ich mich als Fußballexperte mal
zu Wort. Großen Dank an Herrn Löw, den Präsidentenoberschefftrainer, dass er sich nach sehr viel wenn und aber und aBERs und wENNs, ganz spontan dazu entschloss, Ballack als Caudillo UNSERER Nazionalmannschaft, wieder auf den Schild heben zulassen und Herr Lahm musste dabei helfen, in diesem Moment konnte der wenigstens nichts sagen.
Jogis „einstiger Führungsspieler“ darf sich wieder mit der „Kapitänswürde“ schmücken, allerdings nicht mit so einem großen Mützchen und riesiger Kokarde. Ein bunter Lappen am Ärmel des Trikots macht ihn quasi zum Kanzler UNSERER Naziolnaldreiundzwanzig, man könnte ihn deshalb als männliches Pendant der Frau Bundeskanzler bezeichnen, aber nur auf einer Planstelle.
Herr Lahm gefällt mir in der Rolle als Vizekanzler auch wesentlich besser. Wie sagt Guida Schwesterwelle immer: „Leistung muss sich wieder lohnen!“
Wenn Lahmy diese großen Worte beherzigt, dann könnte er sehr schnell wieder Duce werden. Seine grenzenlose Eitelkeit sollte Jogi aber in Betracht ziehen und sich zu einem Deal entschließen.
Nie wieder Interviews, dafür an beiden Armen sehr breite „Käpt´n-Binden“, von den Schultern bis zu den Handgelenken…

Auf einem Thing der Nostalgie – Teil (I) – 28. August

Mit etwas Mühe habe ich meinen Finger aus der Perforierung meiner Gesäßfalte gezogen und heute morgen den Bootleg vom letzten Samstag leicht bearbeitet. Einen Oskar erhalte ich dafür nicht, höchstens den „Relaxenden Suffgnom“. Da sich einige erkundigten, was mit den Aufnahmen geschehen würde und sie auch Interesse bekundeten, kippe ich diesen digitalen MP3-Müll ins Netz. Verbunden mit einigen Sätzen zum Wochenende.
Gemeinsam mit Manu und Herrn M. (dem ehemaligen „Knuff-Trommler) gings am späten Vormittag über die Piste in Richtung Mittelgebirge, durch momentan noch bewaldete Steppen von Südbrandenburg, an meiner kalten Heimat vorbei. Dieses Stückchen Mitteldeutschland nennen sie heute: „Das Land der Frühaufsteher“. Keine Ahnung wer auf diese bescheuerte Idee kam und sie auch noch als witzig verkaufen konnte. Mit was für einen Scheiß mag dieser Werbeknechte sein Näschen gepudert haben, bis diese kolossale Eingebung durch seine Hirnwindungen schossen?
Weiter ging es in das „Land der Ausgeschlafenen“! Hinter Jena runter vom Beton, auf der „Bier und Burgenstrasse“, durch auf die Höhen des östlichen Ilmtales.
Vom Anwesen des Gastgebers ein gigantischer Blick von Ost nach West, dort am Horizont, hinter vielen Erhebungen der „Kickelhahn“.
(Jemand ließ mal ab, dass auch folgende Zeilen dort entstanden:
Matte Fliegen, wie sie rasen, wie sie summsend überkeck,
träufeln ihren Fliegendreck auf Tyrannennasen.)
– Suchte bei „Google“ den korrekten Text, fand dabei nur mit Fragezeichen versehen: „Matte Fliegen, wie sie rasen. Wie sie summsend über eck.“
Klasse, was da ein ungebildeter Fachidiot von Programmierer verzapft hat, damit letztendlich so etwas herauskommt.
– Kindheitserinnerungen wurden bei dieser Weite wach.
Was dort der Entfernung zum „Gickelhahn“ entsprach, waren damals ungefähr 12 Kilometer zum „K(i)ffhäuserdenkmal“. Stundenlang konnte ich oben, von meinem Zimmerfenster aus, alte 2000 Ω Kopfhörer  auf den Lauschern (natürlich mit den Klängen von AFN-Frankfurt), im südwestlichen, fast endlosen Tal von 35 km, durch die Goldene Aue, den Sonnenuntergang zwischen Kyffhäusergebirge und den südlichen Ausläufern des Harzes beobachten. Ebenso interessant, wenn nicht sogar spannender, waren aufkommende Unwetter…
– Schon seit Jahrzehnten muss ich direkt bis zum Fenster latschen, nur um ein Fetzen Himmel zu erblicken. Kann mich allerdings auch nicht über eine der vielen Wohnungen beklagen, die ich in den letzten 35 Jahren bewohnte, jede Butze hatte ihre ganz besonderen Vorzüge.
Etwas Wehmut kam trotzdem auf…
…denn Häuserschluchten sind doch nicht das Gelbe vom Ei, bei allem Konsum der ringsherum gedeiht, der mich: „GsD!“ – nicht besonders tangiert…
Irgendwann nachmittags musste ich mich etwas verkrümeln.
Ständig wurden mit Neuankömmlingen diverse Krankheitsbilder durchgehechelt.
Brrrrrrrrr. Mit Krankheiten verhält es sich wie mit Geld. Entweder man besitzt welches, oder hat keins – aber geredet wird darüber nicht! Weiterlesen

Für alle Gaffer: Von den verschütteten Bergleuten in Chile gibt es ein erstes Video.

In unseren Breiten kratzte man im ausgehendem Sommer noch eine Kuhle, die sogenannte Sommermulde und alle Welt versucht sie mit Sarazzins Hilfe aufzufüllen. Von mittig halbrechts, den noch „demokratischen“ fast Schwarzen, bis hin zur linken Seite, aber von ganz weit links abgegrenzt, grünlich schimmernd – dazwischen die extreme, gelbe Mitte – überbieten sich fast alle und benutzen die Medien als Bedürfnisanstalten (sehr frei nach G. Schramm) und leeren dort wollüstig ihre Sprechblasen.
Morgens blätterte ich im Café die ersten Seiten von  „MoPo“, „TAGESSPITZEL“ und der „BZ“ durch, die Schülerzeitung liegt in unserem Kiez nirgends herum. Ich vermute mal, dass sie von frischer Druckerschwärze trieft.
Ob den dort zitierten Leuten überhaupt bekannt ist, was ihre Redeschreiber oder Medienlakaien verbalisieren und schließlich im Ticker versenken?
Was ließ Frau Bubimi A. Schavan (cdu) ab?
“Ich teile die Auffassung von Herrn Sarrazin überhaupt nicht; kann sie auch nicht nachvollziehen, wenn ich bedenke, dass er jahrelang politische Verantwortung getragen hat”
Woher kennt sie überhaupt die Auffassung von TiSa? Die Dame hockt in ihrem Elfenbeinturm, düst manchmal mit ihrer gepanzerten Karosse durch die Botanik, ansonsten wird sie doch immer von ihren Bodyguards total abgeschirmt.
Nur der runde Obersozi lehnte sich etwas weiter aus dem Fenster, ließ aber nichts neues ab, das dürfen in der nächsten Zeit Hinterbänkler und auserwähltes Fußvolk, die momentan noch Witterung aufnehmen, um nur nichts falsch zumachen, da sie sich ganz nebenbei Startlöcher für höhere Weihen kratzen.
Vor ganz langer Zeit wurde Teutonia als das Land der Dichter und Denker bezeichnet, allerdings konnte Heine schon damals nicht richtig pennen, wenn er an Deutschland dachte.
“Alles Schleeft, Einar wacht”, hieß es kurz in den 80ern des letzten Jahrhunderts. Nun ist E.S. vor neun Jahren bereits aus dem Traum seines unruhigen Lebens erwacht (von Percy Shelly geklaut) und ruht auf ewig am Arsch der Welt, in der Erde seiner hassgeliebten Geburtsstadt…
Wo sind all jene unruhigen Geister abgeblieben, denen man zutrauen könnte, sich mit Sarazzins „provokanter“ Thematik auseinanderzusetzen, ohne gleich netten, politisch korrekten Linxwixern oder rechten Flachzangen auf den Leim zugehen? Weiterlesen

Die folgenden Sätze widme ich dem kleinen Elektriker aus Leipzig und Herrn Fischtaler

ZEITonline – aus einem Interview der letzten Tage. Na, wessen Antworten werden es wohl sein?
…Woher wissen Sie denn, dass diejenigen, die »unten« sind, im Durchschnitt weniger intelligent sind? Das würde ja bedeuten, dass unsere Gesellschaft perfekt auswählt und die, die intelligent sind, stets nach oben befördert.
– Es gibt relativ viele Menschen von überaus mäßiger Intelligenz, die es bis in sehr hohe Positionen schaffen. Das durfte ich immer wieder beobachten. Sicherlich gibt es genauso viele kluge Menschen, die aus Gründen des persönlichen Lebenspechs ihr Dasein als Hilfsarbeiter oder Taxifahrer fristen. Es geht aber nicht um den Einzelfall, sondern um den statistischen Zusammenhang. –
…folgender Satz stammt scheinbar aus einer anderen Fragestunde – BZ, 26.08.20010
– Über naive Politiker: “In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.”
Beide Sätze werde ich nun vermanschen. Weiterlesen

Thilo Sarazzin, der Bundesbankvorständler mit Migrationshintergrund hat wieder zugeschlagen

Was die Auseinandersetzungen mit tagespolitischen Themen angehen und daraus resultierende Informationsinhalte betreffen, da waren die Siebziger Jahre in der Zone ein Scheißdreck, wenn man gewisse journalistische Glanzleistungen der letzten beiden Tage, mit denen der damaligen Zeit vergleicht. Nicht zu vergessen all jene politischen „Freunde“ und „Feinde“, die augenblicklich die Gelegenheit beim Schopf packten und auf der Pisse von Thilo Sarazzin, in ihren leckgeschlagenen Kanus wie wild um die Gunst der Medien rudern.
Vielleicht würde mich mal jemand aufklären, was das eigentliche Problem darstellt! Ist es lediglich die Namensnennung von besagtem Herrn, der sogar mit einem Migrationshintergrund kokettieren könnte?
…gehässig wie ich nun mal bin, vertrete ich hier politisch inkorrekt die These, dass zwischen den Lebensphilosophien von Hugenotten, Arabern und Osmanen schon immer Lichtjahre klafften, oder?
Nach verblassten Erinnerungen lassen sich meine Wurzeln (mütterlicherseits) bis zum 30jährigen Krieg verfolgen, also nix Hugenotte, Araber oder Türkmann. Aber was ging vorher ab?
Vielleicht doch Blutpartikel von einem Sarazenen oder gar Tataren in mir?
Ist mir gelinde gesagt scheißegal! Weiterlesen

Von Dachhasen, Grauhörnchen & Co.

Eigentlich sollte nur ein Kochrezept folgen, mir fielen aber zusätzlich wieder andere Sachen ein…
Willi, der Opa meines  Freundes Datsch, besaß eine sehr salzigen Leber. Um diesem Leiden Abhilfe zu schaffen, wurde jene Drüse nach Möglichkeit mit Nordhäuser Korn feucht gehalten. Ab einem gewissen Zustand war deshalb pausenlos Zoff mit seiner Gattin angesagt, wenn es gut lief, an mindestens 30 Tagen im Monat.
Im angesoffenen Stadium gab er häufig Schoten zum Besten, dass wir uns manchmal nicht einholen konnten und deshalb auf dem Boden wälzten, nahm dabei nie ein Blatt vor den Mund, dass öfters seine Tochter kreischend einschritt. In solchen Momenten besänftigte der olle Suffschäddel sein Kind (Was den Alk-Konsum betraf, war sie erblich vorbelastet.) ewig mit dem Spruch, „der Junge kommt nach meinem Freund Fritze und nicht nach seiner Mutter…!“
Diese Aussage machte mich immer sehr stolz.
Genauso wie mein Großvater, verachtete er als orthodoxer Sozi die meisten Kommunisten.
Neben seiner Leidenschaft für Baron Münchhausen stand er mit seinen Plattfüßen felsenfest auf dem Boden der Tatsachen und meisterte als Tausendsassa jede Lebenslage, manchmal auf eine Art, die nicht nur mich verblüffte.
Egal wie traurig seine Episoden  waren, zum Schluss musste man gezwungenermaßen lachen.
„Jungs, ihr werdet es nicht glauben, was man so alles in sich hineinfressen kann, wenn der Magen wochenlang Klimmzüge veranstaltet, der Bauch so laut knurrt, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht…“

So fing er im Herbst immer wieder Hamster.
Diese armen Viecher, hatten sich gerade einen Ranzen angefressen, wollten in den nächsten Monaten den Winterschlaf genießen und landeten stattdessen im Schaffen seiner Frau. In dem Bratutensil, erinnerten sie an genormte kleine Männchen, die  während des Bratvorganges, ausgerichtet wie Soldaten dem Gahrungsprozess unterzogen wurden.
Ihre wunderschön gezeichneten Fellchen trockneten auf kleinen Spannbrettchen. Meine Großmutter besaß für ihren Pelzmantel ein Futter aus dieser Produktion, dieses Innenteil verarbeitete ich später zu einer Weste.
Meersäuen in Südamerika werden in der Pfanne genauso ausschauen, wie einheimische Feldhamster.
Da fällt mir ein, ich habe schon lange keinen Hamster mehr gesehen, noch nicht mal flache Exemplare auf den Bundesstraßen.
Es gab in den 60er/70er Jahren noch Massen (am Südharz zumindest) von diesen Nagern, da konntest du nachts nicht jedem ausweichen, noch dazu wenn jemand besoffen fuhr. Es machte deshalb öfters mal: „Knätsch“. Weiterlesen