Kategorie-Archiv: Alltäglicher Wahnwitz

Schwer nachvollziehbare „Gegebenheiten“ nebst entsprechendem Prozedere und deren Auslegungen, welche scheinbar von meteorologischen Einflüssen abhängen. Deshalb akzeptable wertkonservativ und moralische fundierte Spielregeln, einer vorgeblich „demokratischen Gesellschaftsform“, auch von der Judikative nur noch als störend empfunden werden.
Man deshalb bei den Untertanen mehrheitlich bereits einen schleichend ausbreitenden Gewöhnungsprozess beobachten kann, der sich bei periodisch stattfindender kläglichen „Urnengängen“, lediglich an entsprechenden Kreuzchen auf dafür vorgesehenen Waschzettel ablesen lässt. Mit denen lediglich die politisch motivierten Kleingartenvereine der extremen Ränder belohnt werden, wovon besonders die rechte Seite zehrt…

HuffPost-These, Euphorie mit Haken:

Solange Merkel Kanzlerin bleibt, geht das Chaos weiter
Auch wenn DIE GANZE WELT Mutti ob ihrer ehrfurchtgebietenden Leistungen über den grünen Klee lobt, kommt sie mir so vor, wie jener Käpt´n auf einem sinkenden Schiff, der sich lediglich die Epauletten von der Uniform gerissen hat und trotz seiner zerschlissenen Montur weiterhin bedingungslos als Oberhaupt der Crew gelten will, als sei nichts weiter geschehen.
Nun streiten sich gleich drei traumtänzerische Wichtigtuer um die unbrauchbar gewordenen Rangabzeichen der beschädigten Kommandantin, in deren zerschlissenes Jäckchen sie letztlich auch noch krauchen wollen.
Obwohl es viele heutige Politiker als Traum ihrer schlaflosen Nächte ansehen, urplötzlich in der Wirtschaft aufzuwachen, scheint der eine, ehemals degradierte Offizier, keinen Spaß mehr darin zu finden. Möchte nun reumütig alles wieder zum Besten wenden. Taucht deshalb wie Kai aus der Kiste mit einem Mal wieder auf.
Der andere, machthungrig, will weiter nach oben.
AK minus K, Frau Kanzlers begünstigte Seilschafterin ist viel zu schnell vorgeprescht und hat dadurch Mutti´s Quotenbonus bereits verspielt.
So steht nun die Fata Morgana einer Erneuerung des christdemokratischen Kleingartenverbandes auf unbestimmte Zeit weiterhin in den Sternen.

Die „Flüchtlingslawine“ wird mal als F…Karawane, mal als F…Treck bezeichnet…

Flüchtlingskarawane in Mexiko: 50 Kilometer täglich bei 30 Grad…
Neuer Flüchtlingstreck Richtung USA…
Nebenbei ist mir bekannt, dass Flachwixer umherirren, die anonym ihr politisch korrektes Verbalejekulat wollüstig in den sog. sozialen Netzwerken verspritzen und in dem Zusammenhang Lawine bereits als unmenschliche Definition abqualifizierten. Dabei wird jene Begriffserklärung, der sich entwickelnden Situation in Mexiko absolut nicht gerecht, auch wenn das Kind verschiedene anderen Namen erhält, weil bei der Entwicklung, Tsunami als Metapher, wesentlich besser geeignet sein wird…
Das heutige Mittagsmagazin fing natürlich mit den Brief-Rohr-Bomben an.
Gleich anschließend ging es ein paar tausend Kilometer runter, an die südöstliche Spitze Mexikos. Sascha Hingst durfte sich mit seinem netten langweiligenWesen, der Anmoderation hingeben
(Warum lässt man ihn eigentlich nicht mit Arndt Breitfeld, der ist vom gleichen Kaliber, eine tägliche Show moderieren, für all jene mit Psychopharmaka voll gedopten Senioren?)
Endlich folgte etwas seichte Statistik, die Bilder vom Treck erinnerten mich eher an eine Marienprozession, irgendwo auf der Welt. Menschen mit munteren Gesichtern, Flaggen zwischendurch, alles kam recht entspannt rüber.
Für die nächste Aufzeichnung hatte sich Xenia Böttcher, Studioleiterin ARD Studio Mexiko, etwas besonderes einfallen lassen. In ihrem Beitrag ging es um Heerscharen von wandernden Mittelamerikanern.
Diesmal aber keine Bilder mit hysterisch kreischenden Frauen oder von wild gestikulierenden verwegen aussehenden jungen Männern! Möglicherweise schaden solche jahrelangen Betroffenheitssequenzen mittlerweile enorm den Quoten.
Dafür nun Konterfeis von Kleinkindern mit erstaunt geöffneten Rehaugen. Als Clou wurde eine Chica aus Honduras präsentiert! Ganz unschuldig ließ sie sich instrumentalisieren und lief sogar im geschlechtsspezifisch farblichen T-Shirt herum. Ein taffes Mädel, die ihre eingetrichterten Sätze gekonnt rüber brachte.
Was will man mit dieser neuen Masche eigentlich bezwecken? Jenen oberflächlich Mitleid erheischenden Darstellungen, muss ich noch eins drauf geben, denn unterschwellig ließen sich damit sogar pädophile Gelüste befriedigen, oder nicht?
Zur Erinnerung für bibelfeste Amis muss ich wiedermal an Hose 8:7 erinnern!
Seit fast 130 Jahre exportieren US-amerikanische Institutionen ihre unsägliche Saat nach Mittelamerika, vornweg die United Fruit Company, endlich wird die Ernte eingefahren!
Im Netz stehen haufenweise aussagekräftigere Artikel, für unbedarfte Zeitgenossen habe ich etwas einen etwas älteren Beitrag ausgesucht, in dem fast alle Sauereien angeschnitten werden, allerdings nur oberflächlich! Reicht ab für den Anfang, so als Einstieg in die momentane Problematik der gerade begonnenen Völkerwanderung!
Vergesse in dem Zusammenhang auch nicht ein weiteres Trauma – nämlich »Nine-Eleven«!
Die damaligen Ereignisse müssen als der eigentlich Dolchstoß gegen anfängliche Demokratiebebestrebungen auf dem amerikanischen Doppelkontinent gewertet werden! Weiterlesen

Kohle-Gipfel in Bergheim – Kampf um Klima und Jobs

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagt die Unterstützung des Bundes für den geplanten Ausstieg aus der Kohle zu.
Man muss sich lediglich den Artikel der MoPo zu Gemüte führen, da könnte sich jeder selbst ein Bild machen, was bei der gerade anstehenden Masturbationsperformance in Bergheim herauskommen soll, die billig populistisch/infantil unter Kohle-Gipfel firmiert!
Vier Monate sind bereits ins Land gegangen, nachdem Hasi Altmaier seine Sprechblase aufsteigen ließ. Jener Hohlkörper ging nur deshalb wie ein Sektkorken ab, weil deren Inhalt lediglich aus einer beliebigen leichtgewichtigen Beschwichtigungs-Notwahrheit bestand.
Damals trafen sich über 200 Figuren zum ersten „Lausitzer Kohledialog 2018“, zu dem das brandenburgische SPD-Landesväterchen eingeladen hatte. Mit dabei waren sein sächsisches Pendant, nebst dem körperlichen Schwergewicht, der Nummer 1 aus dem Bundeswirtschaftsministerium…
Was es nun Jens Anker wert war, betreffs aller flotten Sprüche der flugunfähigen Stare, wurde mit Gänsefüßchen gerahmt. Über den Gehalt ihrer Aussagen ist nichts weiter zusagen, dafür muss man allerdings weder Ministerpräsident, noch Bundeswirtschaftsminister sein, denn jeder Schmiermaxe einer Abraumförderbrücke, in Black Pump, hätte die Sätze glaubhafter rüber gebracht!
Auf solchen Kollegen würde in der Tat niemand hören, trotzdem existierten dort Leute, welche auf ganz gewisse Nuancen lauerten, während des ersten Lausitzer Kohledialog 2018. Besonders von Seiten der anwesenden Aktionäre, wollte nicht wissen, wie viele von ihnen dort im Rund hockten. Denen selbige Sprüche ebenso an ihren Ärschen vorbeigingen, da ihnen bekanntlich ganz andere Gelüste nachgesagt werden, wenn sie sich schon beim I. Lausitzer Kohlemonolog 2018 langweilen müssen…
Wirtschaftsminister Altmaier machte den beiden Landesvätern Hoffnung. Ein Kohleausstieg werde in Deutschland nicht vor dem Jahr 2030 geschehen, sagte Altmaier vor dem Kohledialog. Der Kohleausstieg müsse sozialverträglich gestaltet werden. Es sei seine feste Absicht, erst über die Arbeitsplätze in der Branche und den Strukturwandel zu sprechen. „Der Strukturwandel sollte so verlaufen, dass am Ende mehr und nicht weniger Arbeitsplätze in der Region vorhanden sind“, sagte er dem RBB.
Warum hakte Meister Anker nicht ein?
Da wird der Kohleausstieg in weiter Ferne angedacht – Minimum 12 Jahre – währenddessen finden drei Regierungswechsel statt, hinterher immer aus unterschiedlichsten Farbschattierungen. Da ha­ben sich die entsprechenden Konstellationen gerademal zusammengerauft und sind im An­fangs­sta­dium aus der Hüfte gekommen und schon ist die Legislaturperiode gestorben… Weiterlesen

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Was sich Mutti und ihre Schäfchen noch so einfallen lassen wegen des sonntäglichen Wahlganges in Hessen. Oder soll man deren gerade stattfindenden, vermeintlich humanistisch angehauchten Lustwandeleien vor den Mikrofonen anders interpretieren?
Khashoggi´s Tod scheint sich für viele Leute momentan zu einem Glücksfall zu mausern, in trauter Einigkeit sind alle massenhaft schockiert, betroffen und sonst was. Nebenher wird verurteilt, einhellig Aufklärung gefordert, vornweg die Herr- und Frauschaften der CDU, mit Frau Kanzler an der Spitze, die lediglich eine sofortige Einfrierung der Waffenexporte nach Saudi Arabien fordern, weil sämtliche Leute in irgendeiner Form ihre Gesichter wahren wollen.
Allerdings hat sich noch keiner geäußert, an welche Zeitdauer dabei gedacht wurde, vielleicht an mehrere Wochen, eventuell soll die Wartezeit auf einige Monate gestreckt werden.
Gut Ding braucht Weile!
Außerdem lassen sich mit genügend Zaster, ohnehin sämtliche jetzige Diskrepanzen aus der Welt schaffen, dafür genügt bei den Saudis doch ein etwas tieferer Griff in deren Portokasse.
Jedenfalls wird immer noch ein Feuerwerk von implodierenden Sprechblasen abgefackelt. Hier lausche man Mutti oder Herrn Dr. Röttgen, ebenso hat hat sich Erdoğan Effendi auch schon eingeklinkt…
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#ROLEX-kalle & ZOCKER-uli drehen auf

Bin im Netz auf jenes Blatt gestoßen, da sie am besten jenes schräge Duo an-kratzten.
Auf dem Verhoff-Foto haben beide die Jalousien ihre Seeschlitze runter gefahren, bestimmt deshalb, damit niemand das vermeintliche Blitzen von €-Symbole in deren Pupillen bemerkt…
Da kam mir doch prompt – im Zusammenhang mit der gestrigen Vorstellung des Drogen- und Suchtberichtes 2018 – die Fragte hoch, als ich deren Auftritt in den Nachrichten registrierte, Gott nochmal, was hatten die beiden Jungs eigentlich für ein dröges Zeug eingepickt? Selbige Eingebung wandelte sich aber nach Bekanntgabe des Wetterberichtes sofort wieder, wahrscheinlich ist den Bayern-Schefffchens der nicht enden wollende Sommer mächtig auf die grauen Zellen geschlagen…
Welches nun die Ursachen für ihre absurde Interpretation war, ist ja eigentlich egal, zumindest haben sie sich damit zu weit aus dem Fenster gelehnt. Wenn sogar Springers Gazette so harsch gegen schießt, die sich sonst immer sehr zurückgehalten haben, wenn es um gewisse bundesgermanische Befindlichkeiten ging, welche im Zusammenhang mit Brot und Spiele standen, besonders was die unermüdlichen Kickereien betrafen.
Als Rucksack-Saupreiß freue ich mich natürlich bannig über die losgetretenen Lawine von Häme, die sich in der nächsten Zeit nach Süden ergießen wird.
Hoffentlich reißt sie nicht nur in den Münchener Vorstandetagen einige dieser selbstgerechten Leute mit, allerdings so, dass sie trotz ihrer bisherigen Seilschaften, anschließend nicht wieder auf ihre Gehwarzen kommen…

Drogenbeauftragte kritisiert Marihuana-Legalisierung in Kanada

Öffentlich muss Tante Mortler ja hin und wieder etwas tun, deshalb durfte sie mal wieder zuschlagen.
Meine getroffene Aussage ist politisch vollkommen inkorrekt und daneben, denn Madame wedelte lediglich mit dem Drogen- und Suchtbericht 2018 in der Weltgeschichte herum. Für irgendetwas ist ja solch eine managenden Galionsfigur auch irgendwie brauchbar. Da wird ihr Lohngesindel monatelang drangsaliert und abschließend darf die Scheffoberpräsidentin mit dem entstandenen Konvolut, sich ihrer Selbstdarstellung hingeben. Ob sie den Inhalt jenes gebundenen Exemplars überhaupt kennt?
Was drückt sie nebenher mit ihrer unnatürlich grinsenden Physiognomie eigentlich aus?
Vielleicht in die Richtung: Jetzt habe ich es euch Haschdeppen aber gezeigt, ebenso den Volksdrogenabhängigen!
Mein Gottchen, Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin. Doch ohne Schnaps und Rauch, stirbt die andere Hälfte aber auch!
Wie jene Christsozialistin ewig aus ihrer Wäsche schaut, kommt mir prompt die Vermutung hoch, diese Frau scheint sogar Schokolade als gefährliche Droge erkannt zuhaben. Deshalb wird sie sich bestimmt, nur einmal wöchentlich, eine homöopathische Dosis einverleiben. Deren Menge sie vorsichtigerweise auf einer handlichen Digitalwaage bestimmt, auf der man bis zu einem Hundertstel genau das entsprechende Gewicht ablesen kann. Solche schnuckeligen Wunderwerke benutzen ansonsten nur Apotheker oder Koks-Dealer…
Außerdem scheint sie schon mal etwas von Theophrastus Bombast von Hohenheim gehört zuhaben, der kluge Mann meinte bereits vor Jahrhunderten: Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei!
Wen interessiert eigentlich der Drogen- und Suchtbericht 2018? Mich absolut nicht, besser gesagt, solche irrwitzigen Schriften gehen den Usern sowieso immer kalt am Arsch vorbei. Allerdings hatten wir noch nie solch eine lustige Drogenbeauftragte, die so unverdrossen ihre Wichtigkeit manifestiert, dass ich immer quieken könnte. Sie war anfangs bekanntlich als agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag und im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft tätig. Was hätte sie endlich für einen großen Tummelplatz, wenn man Marihuana legalisieren würde…
Weshalb wird eigentlich solch ein Aufriss, mit THC-haltiger Kost gemacht? Weiterlesen

Gestriges Demo-Feigenbatt mit „geschätzten“ 250 000 Mitläufern

Veranstalte jetzt ein Rechenexempel!
Die bundesrepublikanische Gesamteinwohnerzahl beträgt 82.790.000 Einwohner.
Habe ein bisschen in gewissen Netz-Statistiken gekramt, kam dabei auf 13, 8% Jugendliche bis 17 Jahre und einen Ausländeranteil von 12%. Dabei weiß ich nicht, ob da alle hiesigen Passgermanen mit auftauchen, alles in allem entspricht die Zahl runde 26%, welche man nicht zu den bundesgermanischen Wahlesel zählen darf! Bleiben geschätzte 62 092 500 mündige Hanseln*INNEN usw. übrig, die immer mal wieder auf den Waschzetteln ihre recht witzlosen Kreuzchen pinseln dürfen.
Aus der kalligrafierenden Runde tingelten gestern nun 250 000 Leute durch Berlin.
Wenn ich richtig überschlagen habe, machen die paar Leute, lediglich 0,004 % aller wahlberechtigten Eingeborenen aus. Dies prozentuale Ergebnis entspricht lediglich einem VogelFliegenschiss auf dem Monitor meines Klappcomputers!
Da kann man die Realität exorbitant beschönigen, wie in den Medien geschehen, weil die für Stunden verstopften mehrere Kilometer Berliner Straßen, nicht darüber hinwegtäuschen können, welch peinliche Angelegenheit jener Demonstrationszug eigentlich darstellte. Dazu müsste man allerdings die Prozentpunkte der heutigen Wahl, des zänkischen Bergvolkes nördlich der Alpen, mit heranziehen…
Die nächst Wahl dräut bereits am Horizont… Weiterlesen

(II) – NZZ, 12.Okt. – Wir sind zum Vertrauen verurteilt

Drei Menschen erzählen, wie ihr Vertrauen missbraucht wurde: von der Partnerin, der Mutter, dem Chef

Die Anfrage erreichte mich rein zufällig, aus Gründen, die ich nie aufklären konnte. Er lag die ganze Zeit in einem Kühlhaus, deshalb die verspätete Meldung an das Sterberegister in Sangersdorf. In jener Amtstube erinnerte sich eine Beamtin an die Wochen vorher beantragte Auskunft, deshalb konnte man mich überhaupt finden.
Das war vielleicht ein Saftladen in Erfurt, hatte mehrfach versucht, den verantwortlichen Typen zu erreichen. Ließ schließlich ausrichten, an einem bestimmten Tag dort aufzukreuzen und jemand sollte es ihm stecken.
Wir waren in der Nähe von Weimar auf einem Bauerngehöft abgestiegen, die Landschaft ganz toll, auch die umgebaute Scheune, aber…
Das geschmackvoll eingerichtete Zimmer müffelte abartig nach frischer Auslegeware, im Bad hingen mehrere Stinketannenbäumchen und pünktlich zur Morgendämmerung begannen, hunderte kleine Schwalbenmonster, etwa ein Meter über dem Fenster, mit infernalischem Geschrei. Auf der gesamten Länge des Hauses, von vielleicht 25 Metern, hing eine Nest neben dem anderen…
Zumindest gab es ein gigantisches Frühstück!
Obwohl sehr geladen, ging es mit dem Nachlasspfleger sofort in die Wohnung des verblichenen, anderthalb Zimmer, alles sehr sauber und gepflegt.
Anfangs kam ich mir vor, wie ein Leichenfledderer, nur gut, dass meine Freundin keine Skrupel hatte. Sie fand auf Anhieb die wichtigsten Sachen, geordnet in zwei großen Schubladen, dort machte ich eine Entdeckung, die mich kreischend auflachen ließ und alles ward gut.
Fand seine Geburtsurkunde auf einer Familienbibel liegend vor, unter diesem Folianten wiederum, lag zusammengefaltet die Sondernummer der SED-Bezirkszeitung, FREIHEIT, zum Todestag von Иосиф Виссарионович Сталин, vom März 1953!
Der Rest Jahrgangsweise penibel geordnet in den Fächern, teilweise mit Fäden zusammengebunden oder Schnippgummis drumherum.
Einige Papiere fanden wir in einer DIN A4 Hartpapiertüte, Unterlagen aus seiner kurzen Westzeit…
Nur der Inhalt beider Schübe interessierten mich, den Rest hätten sie in die Tonne treten können.
Anschließend gingen viele Monate ins Land, bis ich endlich den Erbschein besaß, entgegen aller Warnungen von der Schefffin.
Abzüglich sämtlicher Kosten, Miete, Zeitungsabonnements und sonst was, blieben 21 000 an Cash übrig, Netto für mich, abzüglich… – drei Mille!
Glücklicherweise gab es ein frisch besetztes Haus, mit mehreren Punkies. Sie waren sofort Feuer und Flamme, wollten fast alles haben, als äußerst hilfreich stellten sich eine nagelneue riesige Glotze und ein Öko-Lavamat heraus. Emsig wie Bienen halfen sie mir an zwei Tagen beim Ausräumen der Wohnung.
Was gab es noch erwähnenswertes für die jungen Leute? Ein Plastiksack, mit ehemals 500 Gummihirschen, jene Kondos besaßen solch eine Wandstärke, dass es nur einem Typen gelang einen davon aufzupusten, einen Zehnlitereimer mit Vaseline, einen großen Sack mit 10 Kilo Talkum. Als absoluter Hammer stellte sich ein ziemlich großes Heizkissen heraus, ein Mädel registrierte gleich, dass es sich dabei um ein neuwertiges beheizbares Vibratorkissen handelte… Weiterlesen

(I) – NZZ, 12.Okt. – Wir sind zum Vertrauen verurteilt

Alle Welt misstraut: der Politik, Journalisten, der Wissenschaft, Muslimen und den Versprechungen von Autoverkäufern.
Muss damit beginnen, letztlich beinhaltet Vertrauen im zwischenmenschlichen Bereich, sei es nur unter zwei Individuen, eine korrekte Wechselbeziehung auf gleicher Ebene. Mir wurde jene Umgangsform nur einmal im Leben zuteil, eine Frau darunter, zu der allerdings auch nie sexuelle Ambitionen aufkeimten.
Es handelte sich um meine Großeltern mütterlicherseits…
Stimmt nicht ganz, fast hätte ich Mar… vergessen, eine sehr attraktive Milf, die damals mehr als doppelt so alt war, wie meine Wenigkeit. Allerdings dauerte jenes blinde Vertrauensverhältnis lediglich ein Wimpernschlag, es geschah 1971 beim Trampen, von Freitag Nachmittag bis Sonntagabend…
Dies wäre aber auch eine ganz andere Geschichte.
Möchte eine Verknüpfung zu dem folgenden Artikel herstellen: Drei Menschen erzählen, wie ihr Vertrauen missbraucht wurde: von der Partnerin, der Mutter, dem Chef – wo eine Frau über ihre Mutter spricht. Dort könnte ich lediglich mehrere gleichlautende Ergänzungen hinzufügen.
Die jahrzehntelange Gehirnwäsche, hatte Spuren in mir hinterlassen, was meinen Erzeuger anging – ein schwarzes Loch in den grauen Zellen.
Erste Aufklärungen erfolgten, da war ich Anfang 20, sie resultierten aus einem Missverständnis heraus. Hatte kurz vor Schichtschluss meine Lohntüte erhalten, ohne drauf zuschauen, auf der Rückseite meinen Wilhelm gemacht, wunderte mich allerdings kurz, weshalb wesentlich mehr Kohle darin lag als sonst und sofort ging es in den Blutigen Knochen zu Lisbeth…
Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass man mir den Restlohn eines Angehörigen, der Mischpoke meines Alten, ausgehändigt hatte…
Natürlich ging jene pekuniäre Verwechselung im Meisterbereich herum, worauf mich auch der Chef von den Rundmachern ansprach. Da lebte ich bereits mehrere Jahre mit Heinz P. in der gleichen Platte, sogar im selben Eingang und wusste bis dato nicht, dass mein Anrührer ein Klassenkamerad von ihm war.
Jene Problematik wurde am gleichen Abend, diesmal allerdings im Klosterkeller ausdiskutiert, besser gesagt, der Kollege wurde von mir ausgiebig gelöchert und ich schien anschließend leicht deformiert zu sein.
Danach kam mir kurz, den Kerl mal aufzutreiben. Ließ es aber sein, denn eigentlich existierte er für mich ja nie, wenngleich nun ein ganz anderes Bild von ihm entstand, weil wir zeitlebens von seiner Ex ganz harsch angelogen wurden. Weiterlesen

Papst Franziskus: Abtreibung ist wie „Auftragsmörder“ bestellen

Endlich!
Hat ja sehr lange gedauert, bis er die Katze aus dem Sack ließ.
Danke!
Nun können die Medienheinze mit ihrer unsäglichen Hyperei, was diesen netten alten Mann betrifft, endlich zwei Gänge zurückschalten.
Hoffentlich tun sie es auch!
Mir fällt dazu nur ein Spruch aus älteren Klassenkämpfertagen ein, allerdings etwas abgewandelt: Hätt‘ Maria abgetrieben, wär´ uns auch dieser Papst erspart geblieben!
Bei der ganzen Entwicklung in heutiger Zeit, kommt es mir trotz jahrelanger Abtreibungsmöglichkeiten langsam so vor, als ob immer wieder Nachgeburten großgezogen wurden…