Archiv für den Tag: 2. August 2012

Das „Franzi“ und dem „Bobbele“

Kaum war die Fußball-EM endlich den Bach runter, kurz darauf ging es bekanntlich weiter – fast noch schlimmer.
Nirgendwo kann ich mich der verbalen und visuellen Folter entziehen, mir genügen dafür bereits die Sekunden beim Zappen oder der Blick auf die Titelseite eines Presseerzeugnisses. Weshalb soll mir eigentlich während der Berichterstattung jener Milliardenspielchen, die unter dem Feigenblatt des Sports irgendwo stattfinden, ewig einer abgehen?
Wie man sich auch dreht und wendet, überall wird man von dümmlich-romantisch dreinschauende Larven angeglotzt, wenn die dazugehörigen Nasen nicht ewig soviel Blödsinn von sich geben würden, wäre es fast erträglich. Aber sie schnacken in jeder Lebenslage ewig drauf los – besonders die „Experten“, es handelt sich dabei oft um besondere „Experten“, solche die durch die Bank weg auch noch respektlos agieren dürfen und dafür ein Haufen Kohle in die mittige Perforierung ihrer Sitzwangen gesteckt bekommen.
Wo man heute hinschaut, überall hängen nur „Experten“ und „Stare“ herum, momentan meine ich aber nur „Franzi“ und das „Bobbele“. Nun soll mir aber niemand erzählen, dass die Medien ihnen nur etwas Gutes angedeihen lassen wollen, wegen der Verarbeitung ihrer Kind- und Jugendtraumata, weil sie immer nur funktionieren musste. Letztendlich machen sie es immer noch, dem Zeitgeist entsprechend als moderne Hofnarren für Brot und Spiele – forciert vom Kapital – darüber hinaus stehen sie permanent in den Startlöchern zu ihrer weiteren Verwurstung in Presse, Funk und Fernsehen.
Bei  F. van A. kommt vielleicht noch so ein inneres Bedürfnis der Mitteilsamkeit hinzu, welches von mütterlicher Seite stammen könnte…
UNSER Besenkammer-Erotomane hat mächtig zugelernt, in seinen beiden ersten Lebensjahrzehnten schien er ja nicht mal in der Lage, auch nur einen vollständigen Satz zusprechen.
Und heute versteht er seine kleine Welt nicht mehr – dass Sportfreunde seines Metiers herumlaufen, denen eine Olympiade schlicht am Arsch vorbeigeht…
Was interessiert es wohl einen ausgewachsenen Baum, wenn ihn ein Köter anpisst?
Haben die beiden nicht genug mit sich selber zu tun?
Sollten mal überlegen, weshalb sie unbedingt Pädagochen einer kleinbürgerlichen Anstandsschule imitieren müssen…