Archiv für den Monat: April 2014

DAS KUNDEN-BUCH

Blues in Thüringen, von Michael Rauhut, ist bei meiner Vorstellung im letzten Jahr etwas zu kurz geraten…
Hier noch ein winziger Nachtrag!
Vergaß letztens auch noch den Hinweis auf eine Mucke vom Sommer 2010, da gab es ein Revival*, des in jener Dokumentation erwähnten Tanzmusikorchesters aus Weimar, der berühmten KNUFF-Band. Wegen ihres unstillbaren Dranges nach westlich/dekadentem R´n´B, landeten einige schließlich auf der anderen Seite von Mauer und Zaun. Während ihrer großen Zeit im Osten, war es mir Gott sei Dank schon lange vergönnt, die Originale zu genießen.
Ach so, werde demnächst endlich mal beginnen meine vielen Bootlegs auf jener Wolke zu platzieren, angefangen von den vielen Blues&Rock-Sessions in unserer Wohnung…

Sharp(Mit dieser kleinen Möhre wurde der Gig aufgenommen. Erstanden hatte ich jenes Teil mal in MG, zwei Tage nachdem die Twin Towers abgebust wurden. Getreu einer sowjetrussischen Reparatur läuft dieser Digi-Aufnahmeautomat immer noch…)

*Hier die damalige Besetzung: Stefan Meier (dr), Wolfram „Wolle“ Schröter (g, harm, viol, mando), Dieter „Ditschek“ Tzschentke (g, voc), Micha Roetsch (g), Robert Boddin (b)

Kneipenkultur in Berlin

Unbenannt

Das „Alt Berlin“ schließt nach 121 Jahren
Hier noch ein Beitrag* von Freya Reiß: Vor der Umsiedlung – Letzter Frühschoppen in der Bierstube „Alt Berlin“

* Wobei der DF aus irgendwelchen Gründen auf die politisch korrekte Verbalhurerei verzichtet und deshalb bei den Mitarbeiterinnen auch nur „Autor“ steht! Was journalistisch vorbelasteten Damen heutzutage sicher mit Gelassenheit ertragen, da sie ein ganz anderes Selbstbewusstsein an den Tag legen, im Gegensatz zu den älteren „Klassenkämpferinnen“, denen dieser „unerträgliche“ Fauxpas noch nicht aufgefallen ist! Ich meine damit jene Tanten, die damals in lila Latzhosen und mit fettigen Haaren in der Gegend herumsterzelten…

BIERSTUBE – Alt Berlin

„Das schönste aller Dinge, ein schneller Schluck bei Heinz & Inge
Nun ist Sense!
121 Jahre haben sich hier Leute die Kante gegeben. Jene Pinte hat den Kaiser überlebt, Weimarer Zeiten, Adolf, sogar Ulbricht und Honecker fast schadlos überstanden aber nach einem viertel Jahrhundert „Demokratie“ ist nun alles im Arsch…
Dennoch ist Radek guter Dinge.
Es bleibt dem jungen Mann auch nichts anderes übrig, schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt!
Allerdings gehen trotzdem sämtliche ideellen Werte den Bach hinunter.
Am kommenden Sonntag besteht die Chance, sich bei einem letztmaligen großen Beißen noch einmal den Ranzen vollzuschlagen…
Vielleicht sollte jemand zu dem Event eine entsprechende Voo-Doo-Puppe mit dem Konterfei von HM-S mitbringen…

PS.
Die meisten Photos meines heutigen Stream sind fast alle von den S-Bahnbögen in der Dircksenstraße, ab Liebknecht- in westlicher Richtung und der unmittelbaren Umgebung

Rubin Hurricane Carter geht nicht mehr einkaufen

Sein Fall war letztlich auch nur ein rassistischer Edelstein, kreiert im „größten Schlaraffenland der Demokratie“ auf UNSERER Erdenscheibe.
Viel geändert hat sich bisher immer noch nicht, trotz des stark pigmentierten Mannes an der Spitze aller US-Amerikaner, man kaschiert mittlerweile nur wesentlich ausgetüftelter als in den vergessenen Jahrzehnten…
Boxer und Bürgerrechtler: Rubin „Hurricane“ Carter ist tot
In dem Streifen von Norman Jewison: „Hurricane“ (ist nicht besonders!), durfte Denzel Washington die Hauptrolle mimen und erhielt dafür sogar zwei Feigenblätter –  den Golden Globe sowie den Silbernen Bären der Internationalen Filmfestspiele in Berlin.
Bereits 25 Jahre vorher engagierte sich Robert Zimmermann für den zu Unrecht eingebuchteten Box-Champion – natürlich erfolglos!

Fußnote: Positiv betrachtet, war Hurricane´s Leben im Knast sogar mit großem Glück verbunden – nicht wegen der 19 Independence Days die er im Knast erleben durfte, an denen es bestimmt einen zusätzlichen Doughnut und eine dunkle Lorke gab, durch die Kaffeebohnen geschossen wurden.
Das meine ich nicht!
Sein Freispruch hätte ebenso nach einem heißen Ritt, auf jener fantasievollen Kreation von Edisons Mitarbeiter Harold P. Brown, nach vielen Jahren erfolgen können…

Gabriel José García Márquez geht nicht mehr einkaufen.

Es ist einfach nur schrecklich, wie Eliteriche und -Innen aus allen Ecken UNSERER Erdenscheibe noch ganz schnell versuchen, auf der versiegenden Pisse von GJGM Kahn zufahren und dann auch noch mit Statement auf Flachzangenniveau kokettieren, das hat de nun wirklich nicht verdient.
Gut, bei Clinton kann ich es noch verstehen, der wurde sicher von Monica über eine SMS informiert oder die Änschie, da kam bestimmt die Sekretärin: „Frau Dr. Merkel, ein gewisser Herr Márquez hat letzte Nacht ins Gras gebissen – weiß gar nicht wer das war – da allerdings die ganze Welt von seinem Ableben spricht, habe ich vorsichtshalber für den Seibert mal einen kurzen Text vorbereitet…“
Die können ja alle plappern was sie wollen, wenn aber solch verbaler Dünnschiss, noch dazu gerührt statt geschüttelt, ausgerechnet bei „dradio“ über den Sender geht, icke weeß nicht.
Man sollte eigentlich davon ausgehen, dass deren Eksperten etwas geschult sind, da mancher sogar an der Unität stupidierte und sich ganz beiläufig auch ein Diplom erschlich, vielleicht garniert mit einem „Dr.“, sei es nur der weichgespülte mit “h.c.“
Sicher war es mit den journalistischen Fähigkeiten der heitigen Moderatorin nicht ganz soweit her. Möglicherweise ging ihr auch das Redakteurscheffchen auf den Zünder und sie sollte unbedingt etwas basteln. Aus gegebenem Anlass der optimale Pausenfüller (leider nicht im Netz zu finden), ferner ist man schließlich bei einer „Kulturwelle“ beschäftigt…
Für das Interview wurde die Übersetzerin des Verblichenen bemüht.
Nach der Anmoderation ging es mit folgender Frage los, wortwörtlich kann ich sie nicht ganz  wiedergeben, aber die lautete in etwa so: „…was dachten sie, als sie die Nachricht erreichte, dass Gabriel José García Márquez verstorben ist?“
Mir kam spontan, „keine Frage, Márquez ist dann tot!“
Langsam entwickelte sich ein Cocktail Smalltalk, deren  merkwürdige Fragen die Gästin erfolgreich parierte, schließlich ist man/frau sehr nett untereinander, natürlich auch politisch korrekt, außerdem will die Dame vielleicht, wenn der Máximo Líder seinem Freund endlich gefolgt ist, auch dessen gesammelte Werke übersetzen…
Was dann noch alles kam – Gründonnerstag: Papst wusch Behinderten die Füße – da kam mir auch nur wieder etwas ketzerisches. Weil der alte Knabe physisch recht angeschlagen scheint, hat der Vatikan bestimmt afrikanische Landminenopfer besorgt, um ihn bei der Wascherei etwas zu schonen…

Wer Mifa fährt ist Dresche wert!

Ein ganz alter Kumpel aus meiner Kalten Heimat zwingt mich doch, etwas auf der Klapp-Bit-Möhre von der Scheffinnnn zu verzapfen.
Vom alten Spezi erhielt ich folgende Emil: „Mifa hat Grundstück verkauft und Sanierer berufen“
Geil!
Jetzt wird die alte Traditionsfirma bestimmt auf Stelzen gestellt, damit alle staatlich sanktionierten, arbeitsbefreiten Mansfeller darunter durchlatschen können.
Hier nur meine Antwort auf seine Emil:
Klasse, was die Dilettanten der Arbeitsplatzhurerei da wieder veranstalten, diese Schwanzlutscher des Kapitals!
Wer hat denn da wieder seine Wixgriffel aufgehalten?
Was hat Casten da wieder für einen Joker in seinem Ärmel, der könnte doch alles aus der Portokasse bezahlen?!?
Braucht er etwa Knete für die staatliche Sanktionieren seiner Zweierbeziehung?
Vielleicht sollte die Mifa auf Kettenkräder mit Solar- und Ökodieselantrieb umsteigen? Auf beiden Seiten in Ukrainien würde man sie bestimmt gern sehen und nicht nur dort!
Grusssssssssssssssssssssssss

PS: Kannst Du ja als meinen Kommentar auf dem „Fezbuckdingens“ oder bei „Google“ reinsetzen!
Und ich war auch mal ein Mifa-Rianer und würde heute sogar Kettenkrädertandems dort bauen wollen, eine Amphibienfahrzeugvariante, auch noch mit Tropensicherheit und bis minus 60 Grad C tauglich!
Der Ex-Mifa-Rianer* grüßt den Alt-Mafarianer!

Fußnote:
Dabei sind mir in den letzten Tagen massenhaft Lästereien eingefallen, z.B. ein Kommentar zum obersten Erdnuckel des BER!
Der Typ rafft wirklich nichts! Bekommt noch nicht mal einen korrekten Crash gebacken. Da schon niemand in der Lage ist ihn endlich zu canceln, versagen nun auch auch noch der Liebe Gott oder der Teifi, dabei hätte für ihn die Chance bestanden, oben oder ganz unten, eine Skatrunde mit Mümmelmann und Barschi zu gründen…

*(Dabei war ich auch mal eine Mafa-Ochse...)

, …

Diskussion um Ehrentitel

Bitte keinen Dr. Dankeschön, doch!
Für Nettchen Schavan aber gleich in doppelter Ausführung, falls ihr der eine auch wieder abhandenkommt!
Leute! Lasst uns zusätzlich noch etwas Knete sammeln und ihr einen weiteren Dr.!? h.c. von der University of the South Pacific in Tonga kaufen!
…möglicherweise ist solch ein Para-Doktor-Titel ja wesentlich billiger bei Ebay zu ersteigern, wir sollten es versuchen!

Möbelhaus ruft Hitler-Tasse zurück (Warum eigentlich?)

Aus den Höhen des hundeverschissenen Bundeshauptdorf, dem Prenzelgebirge, erreichte mich vor einigen Stunden jener Hinweis (Danke!) den das HANDELBLATT wie folgt titelte: „Peinliche Panne“.
In meiner mir eigenen Art sehe ich jenen Import-Gag noch nicht mal als Witz oder Faux pas an!
Da es sich bestimmt um eine, dem Zeitgeist entsprechende Form von proletarischen Internationalismus handelt! Jener gewendete Maoist (der Produzent!) agiert vielleicht irgendwo im Reich der roten Mitte schon länger als Gauleiter im Untergrund und deshalb nun brüderliche Kampfesgrüße an die schwarzen Langnasen in Europa – rechtzeitig zu den vollkommen demokratischen (!) Wahlerfolgen der „Front National“ in Frokreisch und dem neuerlichen Sieg des weichgespülten Abziehbildes von Admiral Miklós Horthy im Reich der Magyaren…
Na denne mal: „Suff Heil!“

Es grünt so grün…

Für den heutigen Fotostream habe ich versucht mindestens einen Grünton auf jedem Bildchen einzufangen – abgesehen von den farbigen Schnipseln an der Autobahn.
Nebenher lichtetet ich diverse Hinkelsteine ab.
Die witzigste Inschrift stand auf dem in Knesebeck, von den gestolperten Helden
Mir war schon immer klar, weshalb mir das Heldensein nie so richtig lag, denn jene Leutchen müssen mausetot sein. Zumindest son büschen, siehe den Medienstarheld Schumi…
Gewisse Kreise in Beetzendorf sind auch irgendwie Komiker