Archiv für den Monat: August 2014

AfD und FDP in Sachsen

Eine beunruhigende Wahl
Die Jene Aussage des Artikels verstehe ich nicht so ganz. Muss dazu aber auch ablassen, dass mich jenes Wahlergebnis nicht weiter beunruhigt! Allerdings hätten die SZ-Schreiber einen leicht mathematisch begabten Zeitgenossen bemühen sollen, wegen der Verknüpfung von Wahlbeteiligung und des eigentlichen „Endergebnisses“.  Auf der anderen Seite, wen interessiert heutzutage dieses merkwürdige Prozedere eines Wahlvorganges überhaupt noch?
Was soll´s, letztlich wären bei einer Wahlbeteiligung von 10% auch ähnliche Prozent zustande gekommen.
Zumindest kann und will ich eine klammheimliche Freude nicht verhehlen, als die Bestätigung aus der Glotze blubberte, nun ist endlich auch die letzte Wespenarsch-Koalition geplatzt, wenigstens eine positive Meldung am heutigen Wahlauswertungsabend…

Federica Mogherini und Donald Tusk: So ein schönes Paar

Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“ Und sie haben es wie üblich versucht. Herausgekommen ist mit Hilfe von ungezählten Verrenkungen, der politisch korrekten Art, ein triumphaler Sieg kleingeistiger Dilettanten.
Nun werden die ewigen demokraturischen Berufsoptimisten und viele humanistischen Traumtänzer, wie üblich die Meinung vertreten, die beiden netten Probierpolitiker werden mit und an ihren Aufgaben wachsen, dies mag schon sein, zumindest hat die Blondine, wenn man die Lebenserwartung der holden Weiblichkeit heranzieht, noch ihr halbes Leben vor sich. Worauf aber in der heutigen mehr als schnellebigen Zeit aber wirklich drauf geschissen ist. Zumal auf die anstehenden Probleme niemand mit emotionalen Schnellschüsse reagieren sollte, was aber bei solchen „Persönlichkeiten“ immer wieder angesagt ist, gerade deshalb wurden sie ja auf den Schild bugsiert! Hinzu kommt die seit Jahren ausgefeilte Wetterwendigkeit aller Führers und Führersrinnen, ihr ewiges „Hü“ und gleichzeitiges „Hott“ ist schon lange nicht mehr nachvollziehbar. Weiterlesen

Bewerber um Wowereit-Nachfolger



Wieder typisch, SPIEGEL ONLINE Politik, beschönigt wieder alles und titelt deshalb: „Duell der Zwerge
So kann man die folgende Narretei in dem kommenden Schmierentheater nun wirklich nicht sehen, das geht doch mit allen Beteiligten, was ihre Größe angeht, doch wesentlich mehr in Richtung Flohzirkus. Derweil noch etwas abgeschlagen scharren auch noch Madame Kolat und Meister Müller in einem Rennen, was für alle jetzigen Anwärter und die Quotentante recht merkwürdig enden wird, aber lustig kann es schon werden.
Der Anfang wurde bereits gemacht, als Genosse W. sich entschloss den ganzen Bettel einfach so hinzuhauen. Im abendlichen ZDF-Kommentar ging das verbalisierende Scheffchen auf die neuerlich Fahnenflucht eines Probierpolitikers nicht weiter ein, kam aber zu folgender Erkenntnis für das frevelhafte Verhalten vom Oberdorfschulzen: Der nun abgestürzt sei und auf dem Tiefpunkt seiner politischen Karriere jetzt die Reißleine gezogen hatte. Allein diesen Blödsinn muss man sich mal bildlich einziehen. Da stürzt Pobi erst ab, landet sehr tief und zieht dann auch noch die Reißleine – merkwürdig, das gibt doch alles überhaupt keinen Sinn. Weil er es nicht ähnlich handhabte wie vor Jahren jener große gelbe Politiker, der auch abschmierte, allerdings die Reißleine nicht zog, deshalb tief unten sehr hart aufschlug. Dies konnte ich damals alles verstehen und das war auch gut so… Weiterlesen

Klaus E. H. Zapf geht nicht mehr einkaufen

…und das ist auch gut so.

Leicht möglich, so mancher der ihm näher stand, wird es bestimmt anders sehen. Allerdings sollte man dazu keinen seiner Knechte befragen, besonders die der ersten Stunde.

De mortuis nil nisi bene – mit jener lateinischen Phrase habe ich mich nie angefreundet, allerdings habe ich Arschkeksen schon zu ihren Lebzeiten die entsprechende Meinung gegeigt, denn letztlich werden dem seligen Verschiedenen hinterher noch Sachen angehangen, die oft Lichtjahre von den eigentliche Tatsachen entfernt sind und nachträglich einem Heiligenschein entsprechen, allerdings den vom Wühltisch eines Schnäppchenmarktes…

Gott noch mal, wurde im Zusammenhang mit dem Scheffchen vom „Umzugskombinat“ geklittert, die BILD für Intellektuelle machte es besonders gut…

Für mich existieren Momente im Leben, da genügen wenige Augenblicke {Dies geschah zu Mauerzeiten, als mich Taxi-Yves in seine Dokorunde einführen wollte. Da hatte Ha-Hu gerade seinen „Badenschen Hof“ eröffnet und anfangs verkehrte in dem Laden ein recht merkwürdiges Klientel. Zwei Häuser weiter hockte nämlich die AL und die gaben sich in vielen Lebenslagen sehr busy. Als schärfste Kunden galten zu vorgerückter Stunde irgendwelche Softies, die in deren Räumlichkeiten Männergruppeen-Pow-wows abhielten – das war herb, wenn sie im Rudel anschließend noch auftauchten und ihre ganz wichtigen Problemchen an den Nachbartischen weiter „ausdiskutierten“. Ich hätte bannige Lust endlich mal Namen zu nennen, wer da alles versuchte mit seinen eingebrannten Macken im Kollektiv zu kokettieren. Bei genauer Betrachtung in ihrer Ganzheit (Was ihre Beziehungen und die späterer Entwicklung ihrer Bälger angeht.), sind aus den wenigsten damaligen Nervtöter tragenden Säulen der Gesellschaft geworden, allerdings mutierten viele zu Schwanzlutschern des Kapitals, haben sich aber trotzdem einen krankhaften Touch Linkslastigkeit bewahrt und nerven heute genauso weiter. Wenn es den Laden noch geben sollte, Fossilien jener Sorte könnte man heutzutage nur noch in größeren Ansammlungen im „Felsenkeller“ der Akazienstrasse bestaunen.} um jemanden dauerhaft in einer Schublade zu versenken, die eigentlich mehr einem Sarg entspricht. Denn wer so weit verschissen hat, der ist für mich dann nicht mehr unter den Lebenden und ich gehöre zu denen, die sich mit solcherart Toten absolut nicht mehr abgeben. Weiterlesen

Kulturnacht 2014 auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf bei Berlin

Tingeltangel statt Totentanz auf dem Friedhof – Weshalb wurde von  Gunda Bartels eigentlich so ein dämlicher Text für die Headline gewählt?
Samstag, 23.08.2014 – 18:00 bis 24:00 Uhr – Einlass: ab 17:00 Uhr
Aus dem Programm: Die Kulturnacht auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf wird diesen bedeutenden Kirchhof in eine kulturelle Landschaft verwandeln, in der Sie Überraschendes erwarten dürfen, Sinnliches erleben werden und Großzügiges spenden können.
Programmübersicht
Spielstätten

In den 1990er Jahren fand solch eine kulturelle Nacht schon mal statt.
Zur Illuminierung der Hauptwege fand sich das THW bereit, sie verbanden ihren Auftritt mit einer Übung. In den Seitenwegen wurde teilweise auch noch elektrisches Licht benutzt, den Rest übernahmen kleine Fackeln und Teelichter.
Der damalige Cateringservice war überschaubar (Loriot) aber qualitativ sehr gut…
Entsprechend der ehemaligen beruflichen Tätigkeiten jener ewigen Langschläfer vor Ort, fanden an ihren Ruheplätzen entsprechende Vorführungen statt – ist alles dem Programm zu entnehmen.

Am schönsten präsentierte sich das Gelände kurz nach dem Mauerfall, in den weitläufigen Ecken mit einem unbeschreiblichen morbiden Charme. Muss endlich mal meine vielen Photos von den unterschiedlichsten Jahreszeiten zusammen kramen, die besten s/w-Aufnahmen sind mir im Altweibersommer 1990 in den späten Vormittagsstunden gelungen…

Nebenbei, das riesige Friedhofsareal ist zu verschneiten Tagen ein gigantischer Langlaufparcours…

Fußnote: Die letzte Nacht des offenen Friedhofes konnte nicht sofort wiederholt werden, es hatte von irgendwelchen Deppen Anzeigen wegen Störung der Totenruhe gegeben. Es existieren halt immer wieder Flachzangen, die noch nicht mal den Lebenden etwas Fun gönnen, was letztlich alles etwas mit dem Wirken der Toten zutun hate…

Die Lange Elias-Canetti-Nacht

Wg. unseres Bewegungsprofils noch ein paar zusätzliche Worte –

Heute absolvierten wir unseren jährlichen Dahlientrip im Britzer Garten bei spätsommerlichem Wetter. Allerdings war es teilweise sehr böig, nicht unbedingt das Gelbe vom Ei fürs Photographieren, hinzu kamen jene kurzsichtigen Menschenmassen die ewig in meine Motive reinlatschten…
Mir kam es so vor, als ob sämtliche Berliner Seniorenzuchthäuser ihre Insassen zum Freigang verdonnert hatten…
Witzig fand ich die Idee mit den Vogelscheuchen, wobei mir derDeutsche-WM-Michel gut gefiel. Mein Großvater lachte nur immer über solche Teile. Er erzählte mir aber, dass der Nachbar auf der gegenüberliegenden Seite des Tales, früher eine Vielzahl Stare schoss und mehrer Kadaver in die Kirschbäume hing, was anfangs etwas bewirkte. Massen an Vogelschwärme aber ihre Beute folglich auf der anderen Seite suchte. Opa verballerte hernach öfters Platzmunition aus seinem Tesching.

Irgendwann fand ich mehrere Schächtelchen mit Munition, die wir leicht zweckentfremdet verarbeiteten. Auf die Stahlblechplatte eines selbstgebauten Öfchens kamen ein paar kreisförmig platzierte Ziegelsteine, mittig standen die Winzpatrönchen, über die wir noch zusätzlich einen rostigen Wehrmachtshelm stülpten, dann unterhalb das Feuer entfacht.

Oder die Munition wurde einfach nur in kurzen Abständen auf Eisenbahnschienen gestellt…

Nebenbei war mir später das Glück noch hold, ein junger Parkangestellter nahm mich quer, von der ganz östlichen Seite bis zum Sangerhäuser-Weg auf seinem Hirschlein mit. Während meiner Suche nach Krebsen, begegnete mir ein Bayerischen Großvater, der seinen ausgeschlafenen Berliner Enkel – um die 10 Lenze – rührend auf sehr viel Kleinigkeiten hinwies. Als Opa seinem Zwerg den Namen „Pfaffenhütchen“ herleitete, kam er aber mächtig ins trudeln, weil der Kleine seine Begründung so nicht stehenlassen wollte, von wegen „Pfaffen“!
Nut gut, dass es sich bei der Pflanze nicht um „Judenbart(Die WIKI-Seite beginnt lustig…) gehandelt hatte

Fußnote:
Gleich am Eingang „Mohrinerallee“ konnte man ein Haufen hässlichen Schnick-Schnack aus Metall erstehen.
Im Gaza-Streifen und im nördlichen Irak können die Leute gleichartiges Gartenequipment“ nun auch aus Bomben- und Granaten-Teilen basteln, ähnlich jener Souvenirs aus Laos…

Ende Oktober 2013 meinte Änschi zur Handy-Affäre:

 – Beginne mal mit einer Fußnote: Hatte gestern mal wieder den Finger nicht vollständig aus der Perforierung meiner Sitzwangen bekommen
„Ausspähen unter Freunden“ – das geht gar nicht“
Gestern aus der Türkei: „Ausspähen unter „Freunden“ – das geht gar nicht.“
Etwas zur Erinnerung!
Im Frühjahr 1917 spendierten deutsche Generalstäbler Владимир Ильич Ульянов und seinen Genossen einen kostenlosen Eisenbahnlift durchs Deutsche Reich, wobei es nicht abwegig ist, jene kaiserlichen Militaristen als die Wegbereiter der Oktoberrevolution zu brandmarken!
Allerdings machte es der Oberbolschewik anschließend nicht mehr allzu lange. Vielleicht halfen ihm dabei das Attentat von 1918 und deren Folgen – ein späterer Schlaganfall, wegen anschließender Geschichtsklitterung für die Nachwelt. Letztlich war es bestimmt nur seine Syphilis, von der er damals hinwegrafft wurde, denn solch Handicap passte absolut nicht zum Ableben des berühmtesten Revolutionärs aller Zeiten…
Bevor Lenin hops ging, schoben ihn vorher alle möglichen Leute ein Haufen Scheiß in die Schuhe, darunter befand sich auch der folgernde Spruch: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! (Unser Russischlehrer, ein großer Sadist, wiederholte ihn auch laufend, trotzdem habe ich ihn irgendwann vergessen.)
WIKI räumt mit der Legende auf und dort findet man etwas ähnliches. Der große Sowjetführer soll wohl den Spruch: „доверяй, но проверяй“ – „Vertraue, aber prüfe nach“ – öfter mal abgelassen haben (sicher im Suff).
Irgendwie sind die Worte schon nachvollziehbar, zumal die höchsten Politsachwalter üblicherweise auf Schritt und Tritt Verrat wittern (berechtigterweise), beginnend bei vielen Knechte der unmittelbaren Seilschaften, wobei sie bei ihren globalen Verbündeten noch weniger auf dümmliche Nibelungentreue hoffen können.
Was man dem großen начальник allerdings sehr positiv anrechnen muss, er hurte damals nicht ewig mit solchen Begriffen wie „Demokratie“ und ähnlichem Blendwerk herum. War schon klar, denn gemeinsam mit seinen Mannen propagierten alle eine demokratieresistente Gesellschaftsform. In der es nicht ausblieb, dass sie sich immer gegenseitig halfen, wenn die Stare mal wieder mit ihrem Latein am Ende waren, dann mit sofortiger Wirkung alle fraktionsbildenden Aktivisten jeglicher Richtungen sofort über die Klinge springen ließen…
Mal retour zu den gegenwärtigen demokratischen Freunden. Weiterlesen

Montblanc: Erneut drei Tote an der Aiguille du Midi

Verflucht nochmal, wo sich jene staatenlosen Separatisten überall herumtreiben!?
Eben noch waren sie in der Ukraine und nun gehen sie schon am höchsten Berg Westeuropas auf Jagd.
Seit dem nirgendwo annähernd vernünftige Nachrichten laufen, weiß man gar nicht was wirklich abgeht auf UNSERER Erdenscheibe. Deshalb lese ich nur noch rechte wenig und weiß natürlich nicht, was es mit den drei Toten überhaupt auf sich hat.
Handelt es sich dabei um Ukrainer, freiheitsheischende Separatisten russischer Prägung oder Palästinenser, möglicherweise aber um irgendwelche Angehörigen von einer der tausenden Gruppierungen die sich irgendwo in der Sykes-Picot-Zone die Köppe eindreschen.
Also gestern hätte es mich wirklich noch interessiert, um welche Rudel ethnischer Minderheiten es sich dabei handelte und welche der massenhaft im Angebot stehenden Götter und Propheten diese Leute eigentlich anbeten.
Werde ich ja demnächst erfahren, wenn man sie in meiner unmittelbarer Nähe irgendwo in baufälligen Gebäuden zusammengepfercht und sie hier ebenso weiter aufeinander losgehen…
Scheinbar haben sich die europäischen Hauptstare darauf geeinigt dass es für die momentan genehmen Orientalen erst mal Waffen gibt, die nach halbamtlich bestätigten Gerüchten dann gegen Isis- (Hat mir bisher auch niemand erklärt, ob die sich an der gleichnamigen alt-ägyptischen Totengöttin orientieren. Wer sollte mir heutzutage auch noch Licht in mein bescheidenes Halbdunkel bringen, was den global-ganzheitlichen Terrorismus auf allen Seiten betrifft? Da die letzte und einzige Koryphäe am vergangenen Wochenende für immer aus dem Wüstenstaub entfleuchte. Nun soll aber niemand auf die Idee kommen und mir als schnöden Ersatz, den Beckmann – Kerner als exorbitante Steigerung – die Will oder Jauch offerieren!) Freischärler gerichtet werden sollen. Weiterlesen