Archiv für den Monat: September 2018

Sturm im Wasserglas der CDU-“Erneuerung“

Aber nicht doch, der Ausgang dieser Wahl ist wirklich kein Misstrauensvotum gegen das Merkel gewesen!
Allerdings wollen politische Kaffeesatzleser bereits erkannt haben, dass UNSERER Frau Kanzler jetzt auch in der eigenen Fraktion ein Sturm entgegen bläst. Dabei windet es schon seit Monaten!
Um ihr im Vorfeld bereits stützend entgegenzukommen, steht die Fraktion ganz fest hinter Angela Merkel, frei nach Ralph Brinkhaus, ihrem neuerlichen Handlanger.
Fakt ist aber trotzdem, Doña Quixota von der Uckermark, verlor ihren wichtigsten Knappen, den treu ergebenen Sancho Panzer, vulgo Don Kauder.
Wenn man mich fragen sollte, ich bin richtig traurig darüber, denn der Volker hatte es fast immer drauf, sich mit ganz wichtiger Mine der ellenlangen Dampfplauderei hinzugeben, fand deshalb immer wieder, sein Markenzeichen war doch: viel reden und dabei nichts sagen.
Eigentlich schade, dass ich auf seine Pausenfüllerei nun verzichten muss.
Wer ist der neue Mann überhaupt?
Eine Art Phönix aus den hinteren Bankreihen des Plenarsaales?
Öfters tauchte er ja in Muttis Nähe auf, erinnere mich zwar an seine fleischfarbene Badekappe und die vordere Zahnlücke, könnte ansonsten aber nichts darüber ablassen, in welcher Erscheinungsform er mir dabei haften geblieben sein sollte.
Egal wie er sich nun verkauft, irgendwie hat er doch etwas von einem Brutus…
Nee, nee, dies wäre zu haarig, mehr so in Richtung netter Küster, der nebenher begann, dass Ende der Ära Merkel einzuläuten!
Da kann er demnächst auf eine Menge Mitstreiter zählen.
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#icke.och

Zweite Frau wirft Kavanaugh sexuellen Übergriff vor
Will der Knallcharge Trump absolut kein Recht geben, allerdings ist es auch meine Meinung, was er in dem Bezug mit seinem Gezwitscher abließ. Bin auf der anderen Seite aber auch froh, wenn es in dieser verlogenen Gesellschaft die einzige Möglichkeit ist, solch Flachzange von erzkonservativen Richter auszubremsen, dann soll es auch geschehen!
Allerdings sollte man dabei auch in Betracht ziehen, welch merkwürdigen Gepflogenheiten auf beiden Seiten zum Tragen kommen, wenn es zu dergleichen Machenschaften kommt. Schließlich erblühen in solchen Situationen die frühkindlichen pädagogischen Defizite beider Handelnden, welche dann entsprechend agieren. Der eine, dem es fern liegt, irgendwelche moralischen Grenzen zu akzeptieren, der anderen, die nie gelernt hat sich zu wehren. Es ist ja noch viel schlimmer, dass den meisten Leuten nicht klar ist, zu welchiger Art Opferrolle sie eigentlich im Elternhaus dressiert wurden, wobei sie verdammt sind dieses unsägliche Feeling bis zur Urne mit sich herumzuschleppen. Weil ihnen nie vermittelt wurde, sich gleich, besser gesagt, bereits im Vorfeld entsprechend zu wehren. Zeitlebens als Opfer durch die Weltgeschichte zu irren, dies muss man wirklich gelernt haben. Als solches Beispiel kann meine Schwester zählen, die ewig ein Faible für prügelnde Typen zuhaben schien.
Komme mal mit einer drastischen Metapher!
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Personalie Hans-Georg Maaßen

Die Koalition quälte sich zum Kompromiss!?!
Nun muss man nur noch dahinter steigen, was dies für die nächsten paar Tage bedeuten soll!
Hinzu kommt ja auch, dass sich zu jenem verwendeten Ausdruck, bereits lange dessen Begrifflichkeit verändert hat. Der bedeutete doch mal, es wurde zwar gekungelt und einige Fetzen flogen nebenher, aber letztlich verließen alle daran Beteiligten den Ort des Geschehens aufrechten Ganges und jeder konnte hinterher sein Gesicht wahren…
Warum ist es heute nicht mehr möglich?
Wahrscheinlich deshalb, weil bei den visionsresistenten, beliebig austauschbaren Emporkömmlingen und turbowandlungsfähigen Marionetten, nicht nur des Kapitals, an jener Stelle, wo sich eigentlich das Gesicht befinden sollte, permanent, je nach populistisch angesagter Tagesform, die entsprechende Maske prangt.
…Unter besonderem Druck war dabei die SPD-Vorsitzende gekommen. Nahles hatte schließlich am Freitag auf Neuverhandlung des Deals bestanden. Es sei den Menschen nicht zu vermitteln, hatte Nahles gesagt, dass ein Verfassungsschutzchef, der nicht mehr das Vertrauen der gesamten Koalition besitzt, zum Staatssekretär im Innenministerium befördert werden soll und auch noch mehr Geld verdient…
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be LIGHT, im Natur-Park Schöneberger Südgelände

Hatte nur nebenbei registriert, dass die Schefffin mit einer Freundin dort aufschlagen wollte, allerdings mit dem Radeln. Schloss mich den beiden an, da die Umweltkarte frei war und fuhr deshalb den größten Teil mit der S-Bahn.
Alles recht unterhaltsam, was dort geboten wurde. Glücklicherweise hielten die Wetterkapriolen des Tages, so manchen von dem abendlichen Trip ab.
Gott sei Dank!
Es gab Licht, Klang, Zauber und trockenes Wetter für die Unternehmung.
Nach etwas mehr als zwei Stunden drehte ich bei, schlürfte im Wirtshaus noch ein Bier, trollte mich danach aber gleich, da kein Vernünftiger Co-Alki anwesend war…
Hockte mich vor die Glotze und einem Zufall war es zu verdanken, dass ich bei Alpha genau zur Ankündigung der Sendung landete, hatte nämlich die falsche Taste betätigt.
Eigentlich gingen mir die Beatles immer sonst wo vorbei, hinsichtlich ihrer Songs war es ähnlich, besonders bei der „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“!
Nach wenigen Sekunden tauchte dann Howard Goodall auf, wegen ihm lief eigentlich alles weiter, und fand abschließend jene Doku richtig geil – sie hängt noch eine Woche in der Mediathek herum!
Hier gleich noch der Hinweis zum Beatles-Museum in Halle )Saale(, es liegt ziemlich zentral und manchmal gibt es sogar legale Parkplätze in unmittelbarer Nähe!
Mit seinen zeitgenössischen Background, sehr empfehlenswert, auch für Anti-Beatles!
In einem Räumchen wird an die Mittsechziger Jahre in Lichtenberg erinnert, als Der Eulenspiegel sich der dortigen Gammler annahm. Mit einer Umwegkarte, sie kostete drei Mark für Stifte, landete ich auf Heimreisen von Warnemünde ins Mansfelder Land, fast regelmäßig auch dort…
Das waren Zeiten!
Muss aber zu dem einführenden Text noch etwas ablassen.
…Das Museum wurde 1989 in Köln gegründet. Aus Platzgründen wurde nach mehreren Jahren deutschlandweit ein neuer Standort gesucht. Nachdem mehrere Städte auf der Suche nach einem neuen Haus kontaktiert wurden, fiel die Wahl auf Halle (Saale). Im April 2000 wurde das Beatles-Museum hier wiedereröffnet.
Der erste Satz entspricht fast den Tatsachen, der Rest ist wiedermal geklittert, da alles etwas anders ablief!
Weshalb ich in jenen längst vergangenen Tagen nicht zur Eröffnungsfeier kam, dazu schweige ich lieber…

Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln – dazu etwas von HuffPost Deutschland

Beginne mit ihrem Screenshot
Der, die, das HuffPostler schien jene Meldung noch recht gefasst betrachtet zuhaben, allerdings doch etwas verblüfft.
Hielt im ersten Moment auch alles für einen Hoax, wurde nach der Betrachtung des weiteren Inhaltes, allerdings eines Besseren belehrt und fand nichts lustiges daran!
Bereits vor einigen Monaten, als Mr. 100%, hinterher fast größenwahnsinnig durchdrehte, kam mir bereits der Gedanke, dass auch seine dummgeilen Wähler irgendwie nicht richtig tickten.
Nun wird aber der Hund in der Pfanne ganz verrückt!
Zwar handelt es sich bei mir um keinen ausgebufften Verschwörungstheoretiker, wobei mir in jene Richtung langsam doch einiges schwant.
Mir kommt das Team, der kleine Würseler und seine Momentane Schefffin, langsam wie U-Bote der AfD vor. Besser ausgedrückt, Genossin Nahles mehr als Kommandantin eines solchen tauchenden Schwimmteils, allerdings sehe ich im trocknen Buchkrämer a.D. mehr einen Moses.
Was haben die beiden eigentlich vor?
Mit welchem Stoff umnebeln sie ihre Hirnwindungen überhaupt?
Bereitet Andrea Maria etwa unbewusst einen lustvollen Seppuku für ihren gesamten hellroten Verein vor, der einher geht mit einer Taktik der verbrannten Erde?
Wenn es so weiter geht, endet alles mit einer Bruchlandung im Orkus der jüngsten Geschichte…
Irgendwie auch komisch, dass die bekennende Katholen-Soze zwar bei fast jedem ihrer Auftritte irgendwie leichte Veitstänze aufführt, dazu eine fast irre aussehende Physiognomie an den Tag legt, nun einen Bettelbrief verfassen ließ mit einem nicht nachvollziehbaren Inhalt, in zweifacher Ausführung. Schreit dabei herum, bindet in ihrem Redeschwall ihre beiden Kumpane mit ein, sie hätten sich geirrt!
Kennen wir doch, kann jedem mal passieren, ist schließlich ein Privileg von Probierpolitikern. Irren ist menschlich, sagte der Igel, als er von der Klosettbürste stieg!
(…ansonsten gäbe es ja noch die Bescheinigung einer verminderte geistige Leistungsfähigkeit aufgrund einer Unterzuckerung oder mal wieder einen Blackout...)
Dabei hegte unsereins immer noch so etwas wie ein Hoffnungsschimmer, dass man von denen erwarten konnte, dass sie wenigstens etwas ähnliches veranstalteten, was mit viel Phantasie doch noch an ein Quäntchen Politik erinnern würde.
Scheibenkleister, die drei scheinen uns alle vorgeführt zuhaben, als ob sie letztens nur eine Runde Lügenmäxchen ausgewürfelt hätten.
Da will man sich doch Fragen, allerdings auch sehr schnell eine Antwort darauf bekommen, was eigentlich in Genossin Nahlesvorgeht und ob sie wirklich noch Herrin ihrer vermeintlich eingestaubten Sinne ist?

hIER NOCH DIE mELDUNGEN VON hUFFpOST:
Brief an Merkel,
Nach der Nahles-Wende
So reagieren Union,

Bei der total übermackerten EU-Masturbationsperformance sind sie immer noch mit dem Vorspiel zugange…

…dies besteht aus viel Selbstdarstellungen für die halbe Milliarde Untertanen – einem fetten Gruppenfoto, wobei Frau Kanzler mit ihrer obligatorischen Fingerfotze zusehen ist – und anhaltenden Prachtfeuerwerken aus implodierenden Sprechblasen.
Mir fiel in dem Zusammenhang etwas ein, wobei es letztlich um Verteilungsquoten der angelandeten Flüchtlinge geht. Und warum ich viele Einwände von recht frischen EU-Mitgliedern sogar nachvollziehen kann.
Beginne mal mit Hinweisen für Lerninhalt verschiedenster Fächern für schulpflichtige Heranwachsenden der 28 Staaten, von Grundschultagen bis hin zur Hochschulreife.
Alles müsste in entsprechende Textaufgaben angeboten werden!
Da könnten im heimatsprachlichen Unterricht sämtliche aufgeführten Länder alphabetisch geordnet werden, es betrifft folgende Staaten: Portugal, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Deutsches Reich, Niederlande, Belgien, Italien und der Türkei, als Nachfolger des Osmanischen Reiches.
In Geographie ließen sich unendlich viel neuzeitliche Fragen Stellen!
Nun folgt allerdings etwas recht kompliziertes, eigentlich ein Konglomerat ganz unterschiedliche Richtung des Unterrichtsstoffes, in Mathe und Politische Bildung. Die folgenden beiden Fächer, Geographie und Geschichte verzahnen sich in entsprechenden Teilmengen. Hier sollte beim ausgehenden Mittelalter begonnen werden – welches Historikern allerdings recht unterschiedlich ansetzen – bis einschließlich jener weitreichenden Folgen in die heutige Zeit und darüber hinaus!
Nenne nur eine Jahreszahl: 1492! (Wobei die zweihundert Jahre vorher stattgefundenen lustvoll marodierenden Kreuzfahrertouren heutzutage fast vergessen sind. Weil es sich scheinbar nur um sehr brauchbare lokale Ereignisse handelte, die letztlich als Wegbereiten für alle nachfolgenden Exzessen gelten können, die im christlichen Abendland ihren Ausgang fanden…)
Es war die Geburtsstunde jenes globalen pathologischen Großmachtstrebens, von inhumanen kleingeistigen Potentaten, in Wirtschaft und Politik! Alles verbunden mit unendlicher Gier nach Macht und Reichtum, in deren Folge der unmenschliche Sklavenhandel erblühte, millionenfache Völker- und anderweitige Massenmorde legitimiert wurden. Zwischendurch, der damit verbunden Fortschritt, sich auch immer wieder gegen jegliche aufkeimende Vernunft richtete und weiterhin unsägliches Leid verbreitet…
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Antje Sirleschtov – Woher kommt bloß diese Wut? – Номер три

Eigentlich gehört das folgende Geschreibsel noch zum Textauszug vom vorangegangenen Artikel, es betrifft nämlich das aufreıßen wie ein Westpaket, deren verschiedenen Handhabungen ich ab und an beobachten konnte, und zwar in den in den unterschiedlichsten Schichten, der klassenlosen Gesellschaft unsrer deutschn demokratschen Replik. Da flogen teilweise wirklich die Fetzen, wenn sich dann alle gleichzeitig, mit viel Geschrei, über das Westpräsent hermachten.
Selbiges Ritual können zwangsläufig nur Eingeborene des sozialistischen Schlaraffenlandes nachvollziehen.
Hinzu kam, in der Regel kokettierten die meisten Leute, bis Anfang der 1960er, noch mit ihren Westkontakten.
Wobei genau beobachtet wurde, wer Markenartikel erhielt.
Was sich als immer schwieriger herausstellte, da laufend die Zollbestimmungen geändert wurden und die Stichprobenschnüffler öfters mit sehr witzigen Einlagen aufwarteten, z. B. Südfrüchte deformierten, anschließend die Pakete dann irgendwo erst noch länger lagerten…
Hinzu kam, jegliche Postsendungen, bei denen die Absendender den gut sichtbaren Hinweis vergaßen: Geschenksendung! Keine Handelsware! – gingen sofort wieder retour. Was irgendwann auch mit Päckchen geschah, in denen auf Zetteln die Inhalte schriftlich fixiert waren.
Jedenfalls hatten wir es der Sturheit unserer Großeltern zu verdanken, dass die Westkontakte nicht abrissen. Die Mutter meiner Schwester, irrte in jenen Tagen bereits als stalinistisches Rotkäppchen durch die Gegend, deshalb hätte sie liebend gern auch jene Verbindung abgebrochen, weil ihre Genossen deshalb ewig nervten.
Wenn mal wieder der Kontaktabbruch zur Westmischpoke auf Trapez kam, mutierte Großmutter augenblicklich zur Furie, schließlich hielt bis zu ihrem Lebensende den Brückenschlag aufrecht!
Möglicherweise wurde Oma in Ruhe gelassen, wegen ihres VdN-Rentnerdaseins.
Glücklicherweise lagen die Geburtstage aufs Jahr verteilt, nebst Ostern und Weihnachten gab es deshalb fast alle zwei Monate eckige Post aus der Gegend des verrottenden Kapitalismus´.
Bei uns lief das Ritual der Westpaketöffnung wie folgt ab.
Es wurde immer gewartet, bis alle Familienangehörigen anwesend waren. In den warmen Monaten geschah das Auspacken in der Veranda, wobei alle in Erwartung um den Tisch hockten.
Von sämtlichen Paketen durfte ich immer die Verschnürung entwirren, was dann sehr einfach war, wenn alles bereits durchschnüffelt ankam.
Das Geburtstagskind erhielt eine etwas größere auserwählte Gabe, die Kleinigkeiten für alle anderen blieben immer gleich. Opa erhielt seine JUNO, Oma ihren Kaffee Hag, ihre Tochter irgendwelche Pralinen, mich versuchte man immer noch zusätzlich ruhigzustellen, mit winzigen Modellautos, so als Ersatz für meine unerfüllbare Gier nach Kaugummi.
Was tat ich später mit diesen rollenden Teilen, wofür mir keine längere Verwendung einfiel? Tauschte sie gegen siffige Micky Maus- und Westernheftchen ein und die schließlich irgendwann, nach deren Entdeckung, drakonische Strafen nach sich zogen, zwar keine Prügel, aber zeitweise mehre Wochen Stubenarrest…
Außer mir bettelte keiner die Hamburger Mischpoke an, wollte zu meinen Geburtstagen immer nur eine Nietenhose haben und dafür auf alle anderen Zutaten des laufenden Jahres verzichten.
Durch ein Motto vom Großvater, zog sich die Zeremonie des Auspackens ewig in die Länge. Er meinte nämlich, jeden Gebrauchsgegenstand erschien er noch so klein und unwichtig, sollte man mindesten noch einmal benutzen, bevor er das Zeitliche segnen konnte.
An solchen Tagen ging es hauptsächlich um das Geschenkpapier!
Sehr vorsichtig mussten die winzigen Tesafilm-Steifen gelöst werden, ohne den Einwickelbogen zu deformieren.
Es war zum Mäuse melken!
Sämtlichen Teile wurden Oma gereicht, welche sie erst mal etwas glattstrich, später noch bügelte, dann sorgsam aufeinander legte, schließlich wurde seitlich um alles ein schmaler Zettel mit einer Büroklammer befestigt, auf dem standen Datum und Herkunft des Papiers.
Erst nach Vollendung des Aktes der Wiederverwendung, ging es an die gestapelte Beute…
Da es bei uns nur die langwierige erwartungsfrohe Entkleidung der Geschenke gab, kam mir zuhause nie der Gedanke vom aufreıßen wie ein Westpaket, obwohl ich es bei anderen erleben konnte.
Jene Metapher erhielt erst die entsprechende Wertigkeit, während meiner Zeit bei der Arbeiterknüppelgarde. Wenn einem nach Wochen des widernatürlichen Eingepferchtseins, eine entsprechend willige Frau über den Weg lief, diese Käthe hat man dann aufgerissen wie ein Westpaket… Weiterlesen

Erste Akt der Causa Maassen ist ohne Szenenapplaus über die Bühne gegangen

BILD hatte die schönste Headline bis zur Pause jener Schmierenkomödie: „Was haben denn die bei ihrer Krisensitzung gesoffen?“ – wohl nur ein Cocktail mit Betablockern.
Der schnöde Kuhhandel lief doch für fast alle zur vollsten Zufriedenheit ab. Nur Hans-Georg scheint nicht zufrieden zu sein, hatte er doch von einen Job auf in einer wesentlich höheren Besoldungsebene, geträumt.
Bei dem vollkommen undurchsichtigen Gebaren, aller an dieser Chuzpe beteiligten Partner* & einer IN, wurden wieder spezifische Saatkörnchen(*) unters Volk geschmissen, um deren Ernte sich letztlich nachfolgende Generationen kümmern müssen, weil ihnen zwangsläufig nichts anderes übrig bleibt. Ungeachtet dessen, sich wieder kein Aas um die Ursachen kümmern wird, welche zu jener Missernte führten. Folglich auch niemand bereits ist, daraus die entsprechenden Schlussfolgerungen zuziehen. In letzter Konsequenz reagiert die Masse ebenso, wie sie es unreflektiert schon immer, aus schlichten und kurzsichtig bewährten Traditionen von den Altvorderen übernommen haben.
Und jene Gepflogenheiten perpetuieren bereits seit Jahrtausenden, zu deren Ausweglosigkeiten, spätere Weltreligion ebenso skrupellos ihre Scherflein beitrugen und sie tun es weiterhin. Lediglich die Ebenen haben sich dabei etwas verschoben, weil irgendwann ein Haufen recht undurchsichtige Ideologien hinzukamen…
Zu unserer Gesellschaftssystem ließ George Bernard Shaw treffend ab: Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
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Antje Sirleschtov – Woher kommt bloß diese Wut? – Номер два

Setze hier nochmals den Text rein, auf den sich das folgende Geschreibsel bezieht. Zwar hatte ich ihn im gestrigen Teil schon eingefügt, aber der Artikel macht immer noch sauwütend und mir fiel noch etwas dazu ein. Außerdem erinnert er mich doch an vergangene Zeiten, als ein Sangerhäuser Landsmann, sich jahrelang einer Trotzossiseite in der ZEIT widmen durfte.
Auch, wenn die DDR lange zurückliegt: Sozialforscher beobachten bis heute, dass Ostdeutsche die Gemeinschaft suchen. „Zu Friedenszeiten“ (das meınt vor der Wende), „aufreıßen wie ein Westpaket“ oder „Kaufhalle“ sind typische Codes, die in Gespräche eingestreut werden und signalisieren, dass man zusammengehört. Abgrenzung gegen Fremde sehen die Wissenschaftler darin, wobei die Fremden „Wessis“ sind. Die Alten, in der DDR Geborenen, sie benutzen die Codes quer durch alle sozialen Schichten. Aber auch unter den Jugendlichen ist es üblich. Sogar in Berlin, wo man annehmen sollte, dass es längst eine Durchmischung von Ost und West gibt.
Mir ist nicht bekannt, aus welchem Stall Frau Sirleschtov entsprang, letztlich interessiert es mich gar nicht besonders, aber…
Was soll eigentlich daran verwerflich sein, wenn gleichgesinnte Personen die Gemeinschaft suchen?
So manche, dieser hochdotierten Flachzangen in ihren Elfenbeitürmen, haben sicherlich niemals vernommen, dass erstens, jeder das Kind seiner prägenden Zeit ist und so ganz nebenbei, der homo sapiens genetisch vorbelastet, am liebsten als Herdentier auf UNSERER Erdenscheibe umherirrt. Dabei innerlich bis zur Urne verdonnert ist, aus den irrwitzigsten Gruppierungen heraus, seinen Mitmenschen auf den Zünder zugehen. Besonders ausgeprägt ist dieser unwiderstehliche Hang bei einer Vielzahl von Püch-, Sozio-, Pädagochen und §§-Heinzen, natürlich dürfen auf keinen Fall Politiker vergessen werden, die letztlich alles auch noch toppen! Dabei ihre Untugenden frisch, frei, fröhlich und sehr wirkungsvoll ausleben können, wofür sie sogar alle vier Jahre einen Auftrag von mündigen Bürgern erhalten!
Wobei man heute oft vermuten kann, dass ihre  populistischen Trampelpfade in die Politik, häuig nur als spätere Sprungbretter in die Wirtschaft dienen. Muss allerdings noch eine private Meinung zur Gemeinschaft ablassen.
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Antje Sirleschtov – Woher kommt bloß diese Wut? – Номер один

Der TAGESSPITZEL traut sich scheinbar wieder nicht, jenen ellenlangen Artikel ins Netz zu pinnen, finde aber – ist kein allzu großer Verlust!
Gerade deshalb muss ich dazwischen hacken, weil mich ihr Strickmuster total ankotzt!
Um was für einen nostalgischen Trotzossi handelt es sich bei A.S. eigentlich?
Sie müsste doch, als lange arrivierte Schreiberin in den Mittfünfzigern, jenen, oftmals selbst zugelegten Makel langsam abgestreift haben. Nee, stattdessen kommt sie mir vor, wie eine Jeanne d’Arc, aller entwurzelten Ostschlusen, bezeichnender Weise wird akribisch, sämtliche Schuld für die dauerhafte Misere in Neufünfland, permanent bei anderen gesucht. Dabei sehr viel übersehen und geklittert, was allerdings auch mit ihrer Sozialisation zusammenhängen wird. Ist bei mir ähnlich, allerdings ging ich von Anbeginn einen anderen Weg, trotz dauerhafter stalinistischer Erziehungsversuche und dem entsprechenden Einsatz der ideoligischen Knute vom dummroten Muttertier…
Allerdings sind deshalb meine Erfahrungen, besonders nach dem Mauerfall, ganz anderer Art! Hatte mir doch diese lotrecheten Autobahnteile, all jenes Pack vom Leib gehalten, wegen denen ich das Schlaraffenland verließ

Gehe mal den Text durch und lasse zu bestimmten Bemerkungen etwas ab.
Sämtliche Nester, die Antje aufsuchte, kenne ich auch. Allerdings waren meine vielen Aufenthalte, nach der Zonenpleite, lediglich auf Dresden beschränkt. Leider konnte ich mein Weib letztlich nicht überreden, während einer sommerlichen Rückreise, wegen Otto Dix, in Chemnitz aufzuschlagen…

…Die „New Yorker Newsday“ titelte “Nazis in Ostdeutschland“, und die Amerikaner sahen mich entsetzt an. Waren das die friedlichen Revolutionäre, von denen ich erzählt hatte? “Ist das Dein Volk?“
– Dazu muss man sagen, die MEISTEN Amis haben eine totale Glatze, wenn es um europäische Politik geht, besonders, was Deutschland betrifft. Dort gab es Jahrzehnten sowieso nur Nazis und Kommunisten!
Wer von einer friedlichen Revolution schwafelt, der muss sich über solch eine Antwort auch nicht wundern. Leute! Die Zone wurde auch vom Christsozialisten Strauß nicht von der lange dräuenden Pleite abgehalten! Hätten die greisen Politbürogeister genügend Kohle in ihren Sparstrümpfen gehabt, sehr schnell wäre es zu einer Tian’anmen-Endlösung gekommen. Schließlich haben die Kommunisten in den letzten hundert Jahren permanent bewiesen, dass sie sich, nicht nur mit ihren Untertanen liebend gern über Kimme und Korn unterhielten. Ansonsten millionenfach ihre Gegner internierten oder gleich über die Klingen springen ließen…

– Es folgt fast eine gesamte Seite weichgespültes Blabla und Erklärungsversuche mit viel ostspezifischen Betroffenheits-Touch, wie schlimm die Wolfsgesetze des Kapitalismus´ ihren berechtigten ureigensten Tribut forderten. Weiterlesen