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(Dieses Kind konnte noch nicht mal einkaufen gehen!) Aylan Kurdi, drei Jahre – das war´s!

Natürlich nicht für sämtliche Medien und den vielen Politikern (?!), die auf Kosten jenes verblichenen Zwerges, der plötzlich sogar einen Namen hat, ihre ungenießbare Betroffenheitssuppe köcheln, und selbiger muss als blutjunger Renommierleichnam zwingend für deren niemals endenden Unfähigkeiten fungieren.
Auf der anderen Seite kam mir ganz kurz, vielleicht handelt es sich beim Motiv nebst Aufnahme sogar um einen Fake…
Jetzt kann „Foto:Reuters“ mit dem Pulitzer-Preis rechnen oder zumindest mit einem Eintrag im Guinness Book of Records.
Mit dem Titel des Textes kann ich nun wahrlich nichts anfangen: Die Not der Flüchtlinge – Warum uns dieses Bild nicht loslässt
Letzteres ist mir schon lange nicht mehr passiert, warum auch? Damit habe ich seit über 40 Jahren keine Probleme mehr, hier etwas zur Erinnerung – exportiertes Demokratieverständnis und deren Folgen
Solcherart Manipulation entspricht genau der pressefreiheitlichen Hofberichterstattung, damit recht wenige mündige Verbraucherinnen und Verbraucher gegebenenfalls etwa auf die Idee kämen, um dann auch noch fälschlicherweise die jahrelange Handlungsresistenz der EU-Eliten für jenen Kollateralschaden verantwortlich zumachen…
Mal sehen, was bis zum kommenden „Flüchtlingsgipfel“ noch alles aufbereitet wird, um die drei Wochen bis dahin recht quotenträchtig zu überbrücken. Möchte nicht wissen wer nun alles herangezogen wird, um Mutti´s Sprechblasen für den großen Tag entsprechend aufzupolieren. Würde fast wetten, dass zum Schluss kommt – da UNSER christliches Abendland in großer Gefahr schwebt, WIR folglich, DIE daraus resultierende Last nicht allein stemmen können, deshalb unbedingt auf DIE HILFE UNSERER AMERIKANISCHEN FREUNDE angewiesen sind! Frau Kanzlerin dieserhalb und desterwegen ganz dringend TTIP unterzeichnen möchte…

PS
Zumindest bin ich sehr froh darüber, weil bisher noch kein Flüchtling auf die glorreiche Idee kam, sich jene Weißbrote als Vorbild zunehmen, die während der Besiedlungsphasen in Nordamerika und Australien begannen, gnadenlos sämtliche Ureinwohner auszurotten…

Das Foto (DAVIDS/FLORIAN) für die Collage entnahm ich einem Artikel des TAGESSPIEGELS Weiterlesen

Was ist eigentlich die „Tagesschau“?

Kaum wieder daheim, ging es ungefähr 22 Uhr 20 zum Mümmeln vor die Glotze. Dort lief jene Sendung, wo in früheren Jahren mal die „täglichen Informationen“ aus aller Welt über den Bildschirm huschten. Zwar auch entsprechend aufbereitet, im Rahmen der angesagten Pressefreiheit manipuliert, aber manchmal kam doch das Gefühl hoch – da war doch was.
Heute scheint es ganz anders zu sein.
Nach ca. 20 Minuten tätigte ich Augenpflege, konnte mich aber hinterher noch entsinnen, dass sich alles um die Flüchtlingsproblematik drehte. Sämtliche Beiträge, wie auf einer Perlenschnur aufgefädelt, erinnerten an ein Kanon (Lied mit einander nachahmenden Stimmen) der Beschwichtigungs-Schwätzereien unter der Leitung des Schefff-Hofberichterstatters und Kapellmeisters Vader Abraham, den man dort immer als Thomas Roth vorstellt…
Als Beleg sollte ein Link zu besagter Sendung dienen, fand aber nur folgendes:
Hinweis in eigener Sache – Wartungsarbeiten bei tagesschau.de
Stand: 02.09.2015 23:10 Uhr
Unsere Computersysteme werden in dieser Nacht gewartet: Bis in die frühen Morgenstunden kann das komplette Programm von tagesschau.de nicht aktualisiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
In dieser Nacht werden unsere Computersysteme auf Herz und Nieren geprüft. Und das heißt leider: Bis in die frühen Morgenstunden kann das komplette Programm von tagesschau.de – also auch die App – nicht aktualisiert werden. Das gilt auch für die tagesschau-Seiten im ARD-Text.
In den frühen Morgenstunden laufen die Systeme hoffentlich wieder rund – und tagesschau.de liefert dann wieder aktuelle Informationen.“
Aha, eine eventuell nachträglich stattfindende Zensur wird inzwischen Aktualisierung bezeichnet…

Nach seiner „verbalen Entgleisung“ bei „Hart aber fair“…

Was sind eigentlich Härte sowie Fairness und wie kann man sie irgendwie in Relationen setzen? Hinzu kommt, dass jeder die beiden Begriffe anders interpretiert. Ich finde es bereits Scheiße, eine Sendung mit solch dusseligem Titel unters Volk zubringen, der zwangsläufig zur  Verbalhurerei einlädt. Auf die Art und Weise wie das Scheffchen sie auch noch anpreist, darauf will ich gar nicht eingehen, denn der Knabe scheint recht merkwürdig drauf zu sein! Mir ist er mehrfach begegnet, als er einige Häuser weiter höhlte, ward aber bald nicht wieder gesehen, da Herr P. sich offenkundig mit seinem Wohnungskauf vertan hatte.
Nun gab es also wieder ein gehyptes Medienskandälchen, weil in Frankyboys Sendung jemand ein nicht mehr salonfähig Wort benutzte. Dank jener harmlosen Geschichte weiß ich jetzt den Namen des bayerische Innenministers, der mir sowieso in wenigen Tagen wieder entfallen sein wird, was mir auch kein weiteres Kopfzerbrechen bereiten sollte.
Das Herrmännel benutzte als für Roy Blaco, quatsch – für Roberto Black, ohh nooo! Wiedermal verwechselte ich die Namen beider Fuzzies, denn wie der eine heißt, so sieht der andere aus! Natürlich galt alles Herrn Roberto Blanco, in Verbindung mit dem harmlosen Wort „Nescher“ und der verzieh natürlich dem Talk-Schwätzer.
Logisch, warum sollte er auch Einwände geltend machen, schließlich müssen die Schwarzen doch zusammenhalten! Trotzdem sollte aber niemand auf die Idee kommen und selbige Partei als Negerpartei zu bezeichnen!
Dabei fällt mir ein, gerade letztes Wochenende latschte ich in Naumburg am „Mohrencafé“ vorbei.
Ob das böses Blut geben wird?

Refugees in Wilmers d o r f

Der grauhaarige Kiezwolf ist einer von den ganz wenigen Bekannten der es bisher raffte, mich niemals auf meiner Kommunikationsprothese zu kontaktieren, denn dieses Teil benutze nur ich, wenn mir mal danach ist!
Aber heute morgen rief mich der Herr an und erkundigte sich, ob ich nicht den Bupräsi mal in Aktion erleben wolle, er würde sich unters besondere Volk mischen, was hieße, der verschlafene Ex-Paster wollte vor Flüchtlingen irgendwelche medienträchtigen Sprüche klopfen!
Klasse, der Typ ist seinen alten Untugenden treu geblieben, mischte sich als dritter Volksvertreter (eigentlich die staatlich sanktionierte Nr.1!), ahnungslos unters Völkchen und jene Aktion – laut Aussage eines Arbeitersamariters – wäre ganz spontan passiert!
Aha!
Seine Spontanität sollte ja hinreichend bekannt sein, deshalb auch der Ausflug ins total abgeschirmte Ex-Rathaus. Der Vorteil war für ihn war, dass er keine ungebeten Gäste fürchten musste. Allerdings konnte er dabei seinem ureigenen Präsentationshobby keinen freien Lauf lassen – die ununterbrochenen Winkorgien!

Vor wenigen Wochen lästerte sogar die Springerpresse darüber, als er in Begleitung der Queen, sich auf der Spreetour in der tuckernden Nußschale unablässig wie ein Brummkreisel wand und huldvoll mit seinen Händen in der Luft herumfuchtelte, während der Königinnengatte, seine Hände in den Hosentaschen, gelangweilt die Gegend beäugte.

So sind sie halt, die Himmelskomiker! Ewig gehemmt, aber immer die Moralkeule griffbereit und sind sie endlich mal losgelassen, können sie sich nirgends einholen, werden deshalb oft mit schlechten Komikern verwechselt.
Ich muss Herrn Bundesgauck aber in Schutz nehmen, seine weit auseinanderklaffende Moralschere, muss man positiv sehen! In Wirklichkeit mutierte er schon lange vor seiner Trittbrettour als Bürgerrechtler, und wandelte sich in den Rostocker Gefilden bereits zu einem Weltmenschen, der sich gewissen, hier eigentlich nicht so gebräuchlichen Sitten zuwandte und dies als frömmlerischer Gottesdiener! Das sind genau jene Leute, die erst am Ende des irdischen Daseins, ihre letzte Ölung als Taufe interpretieren. (Der Spruch stammt nicht von mir, er ist aber gut!) Weiterlesen

wg. Flüchtlingen

Frage mich, weshalb Mutti Änschie nun auch eine Wutbürger-Betroffenheits-Sightseeingtour ausgerechnet nach Heidenau gebucht hat. Zumal ihr Adlatus dieses Revier bereits wie eine Teppichratte markierte, sein Auftritt wird schwerlich zu toppen sein – es sei, der Herr Ronald Pofalla würde ihre Rede pinseln.
Außerdem ist der Zweite immer der erste Verlierer!
Kostet doch den mündigen Steuerzahler alles nur ein Haufen Schotter. Madame hätte doch auch mit Hilfe eines x-beliebigen Drahtesels wenige hundert Meter weiter das Areal vom ehemaligen „Krankenhaus Moabit“ ableuchten können…
Nein, sie muss entsprechend ihres Amtes luxuriös in Sachsen aufkreuzen, aber auch dort wird sie für kommende Zeiten keinen Plan vorweisen.
Da sie gern abliest, hat im vorauseilenden Galopp der Herr Jan Rübel schon mal einen Text verzapft: Angela Merkel in Heidenau jetzt sagen sollte
Gleich anschließend etwas von Henryk M. Broder und sein Text gefällt mir natürlich: Wer nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand
Bei dem folgenden Vijo handelt es sich bestimmt um eine Walt Disney-Produktion, so wurden wir im Lager Marienenfelde nämlich nicht behandelt. Sehr nett war lediglich der Mitarbeiter vom CIA…
Das deutsche Asylverfahren
Angela Merkel besucht Heidenau: Spricht sie jetzt Klartext?
Warum sollte sie dies tun?
Schließlich möchte sie doch wiedergewählt werden…

Heute sah sich der rote Kugelblitz mal einen Pleite gegangenen Baumarkt von innen an…

…sicher hatte er es schon immer mal vor.
Mir sind haufenweise gelernte Pädagochen bekannt, die zwar nicht nur alles wissen, sondern wirklich alles und noch viel besser. Zugegebenermaßen aber als totale Blindfische durch die Botanik sterzeln, wenn es um handwerkliche Belange geht. Da besitzen sie nicht nur zwei linke Hände sondern auch noch zehn Daumen…
Wie jeder bemerkt, von jener Berufsgruppe halte ich wirklich nicht viel (Ich habe wirklich Rudel von ihnen über die Hälfte meines beginnenden Lebens nur als Dummköpfe, Sadisten und Idioten erleben dürfen, was sich bis Ende der neunte Klasse fortsetzte!), sehr suspekt kamen mir solche Scherzkekse immer vor, wenn sie plötzlich in Spähren aufstiegen, wo sie ihre eigentlich herausragende Mentalität noch hemmungsloser ausleben durften, dies war schon in der Zone nicht anders.
Also, Genosse G. tauchte plötzlich in seiner gepanzerten Limousine dort auf oder ließ er sich hubschrauben? Präsentierte sich huldvoll der wartenden Mediengangs, denen es nicht etwa um die spätere Verbreitung von Informationen geht, die wollen wegen der Quoten lediglich DAS Photo schießen, sei es, der Knabe drückt noch eine Krokodilsträne aus oder zufällig taucht ein durchgeknallter Attentäter auf…
Jedenfalls konnte man ihn in dem riesigen Tross noch nicht mal richtig wahrnehmen. An den Mikros präsentierte er sich auch nicht gerade richtig ausgeschlafen. Scheinbar gab es Probleme, was sich ohne Spickzettel so ablassen ließ.
Dann kam ihm die Erleuchtung – jene Idee von einer knallig implodierenden Sprechblase und alles auf der Ebene vom seligen Holger Börner-Dachlatte – „Ich bedauere, daß es mir mein hohes Staatsamt verbietet, den Kerlen selbst eins auf die Fresse zu hauen. Früher auf dem Bau hat man solche Dinge mit der Dachlatte erledigt.“
Sigmar beließ es schließlich bei einem verbalen Kanthölzchen – das PACK!
Diskreditierte mit seiner Art die gesamte Politriege, nicht nur auf lokaler Ebene, sondern einschließlich Berlin, Brüssel und dem Rest der Welt, was aber niemand von den verantwortlichen Luschen interessieren wird.
Möchte nur mal darauf hinweisen, dass bereits zu Tagen, als der jetzige SPD-Vortänzer gerade aufgehört hatte mit der Trommel um den Christbaum zu flitzen und langsam begann hinter seinen Ohren trocken zu werden, da warnte Willy Brandt bereits vor einem Nord/Süd-Gefälle! Der Hall seiner ständig wiederholten Worte erreichte ebenso wenig den Wixerverein am East-River…
Fragte mich schon oft, weshalb die UN jährlich Milliarden Dollars irgendwie verschleudern darf? Gibt es überhaupt ein Beispiel in den Jahren ihres Bestehens, wo UN-Soldaten mal irgendwo einen dauerhaften friedenssichernden Einsatz belegen könnten, wenn sie an irgendeinem Ort auf UNSERER Erdenscheibe gekarrt wurden? Lediglich die Spitzen der Eisberge werden immer mal wieder publik, wenn im Windschatten der optimal ausgerüsteten Blauhelmtruppen, ethnische Säuberungen, Vergewaltigungen, Kindesmissbrauch und andere kriminelle Handlungen stattfinden. Eigentlich könnte man doch diesen hochgerüsteten Blauhelm-Verband, als Wegbereiter des gesamten Flüchtlingselends auf dem Planeten ansehen. Egal wo jene Truppen auftauchen, entstehen mit großer Wahrscheinlichkeit prompt irgendwelche Malaisen, in deren Folgen die zu beschützenden Massen dann plötzlich vor den Grenzen der reichen Industrienationen auf deren Matten stehen. Weiterlesen

Innenminister de Maizière und seine Zahlen

Der alerte Herr entpuppt sich als Komiker oder weiß er manchmal nicht mehr so genau Bescheid, mit welchen Ziffer-Inhalten er seine Sprechblasen befüllt?
Nehme mal stark an, jene Zahlenspielereien haben einen tieferen Sinn, sie werden unter Mitarbeit von Pücholochen und politisch bewanderten Spökenkiekern zusammengestellt, damit sich die Herde der mündigen Wahlesel und Eselinnen ganz sacht daran gewöhnen, weil niemand von den großen Eksperten in der UE auch nur ansatzweise einen Plan aus dem Ärmel zaubern kann. Bekanntlich geht nun für alle Verantwortlichen auf den politischen Bühnen und in den Talkshows die geile Zeit dem Ende entgegen, wo sie während ödlangweiliger Selbstdarstellungen multiple Orgasmen erlebten durften. Im Nachhinein betrachtet, führten nicht endlose Verbalmasturbationen zu körperlichen Erleichterungen, sondern ausnahmslos die Tatsache, dass sich die bedeutsamen Durchblicker ewig in ihre eigenen Knie fickten und dies hat niemand von denen jemals bemerkt…
Hinzu kommt, sämtliche Hofberichterstatter aller Medien fallen in den ewigen Kanon mit ein und verbreiten permanent jene, im Konjunktiv verfassten Faseleien, ohne auch nur mal ansatzweise etwas zur anstehenden Flüchtlingsproblematik zu hinterfragen. Es scheint so, als ob jene Flüchtlingsschwemme urplötzlich über UNS hereinbrach, wie ein Sommergewitter – oder?
Mit Zifferntaschenspielertricks kann momentan noch leicht manipuliert werden, hinzu kommt ein psychologischer Aspekt, ähnlich der Preisgestaltung bei Benzinpreisen. Deshalb folgt nach dem Komma immer eine 9, soll laut Aussage von Kennern der pekuniären Materie, beim Kaufverhalten von Verbrauchern und -Innen einen ganz wichtigen Aspekt darstellen. Was jene Preisgestaltung an Benzinzapfsäulen betraf, kam mir nie eine besondere Unsicherheit auf. Da wir seit Jahrzehnten immer mal für ein Pfund tanken, denn unser rollender Stinker wird in der Stadt relativ selten bewegt. Gut, bei Fernreisen sieht es etwas anders aus. Da sie aber recht selten anstehen, ist es auch nicht so wild, weil man dann sowieso den gerade angezeigten Preis löhnen muss, wenn man auf die Möhre nicht verzichten will.
Tommy de Maizière bekam deshalb bestimmt den Rat, erst mal mit 750 000 Flüchtlingen zu beginnen, dabei handelt es sich um eine schöne runde Zahl für´s Erste und Zweckpessimisten werden damit gut bedient sein. Wenn letztlich bis zum Jahresende 1,5 Millionen Wanderer hier stranden, scheint diese Zahl wohl eher den nächstens anstehenden Umständen entsprechen.
Bei den noch folgenden Flüchtlingstrecks wird alles recht schnell boomen, da der Buschfunk optimal funktioniert und es sich bereits herumgesprochen hat, an den nördlichen Ufern des Mittelmeeres wird immer mehr dafür getan, dass die Leute problemlos an ihre Bahnsteigkarten herankommen, welche sie für die gelobten Länder im höheren Norden dringend benötigen. Im Rahmen der Klimaveränderung kann noch exzessiv die Herbstsaison ausgenutzt werden, ist nicht mehr so wie zu meiner Zeit vor über 40 Jahren. Weiterlesen

Das war mächtig gewaltig, Egon! Nun geht auch er nicht mehr einkaufen

Einer der letzten Visionäre mit Soziwurzeln hat sich heute entschlossen, nach einem langen, ertragreichen und geradlinigen Weg, sein Leben zurückzugeben.
Wenn ich daran denke, wer demnächst die letzte Gelegenheit beim Schopf packt wird und noch versucht auf seiner versiegenden Pisse Kahn zufahren, könnte ich wieder nur kotzen…
Massenhaft Leute darunter, die Genossen Bahr bei seinen entspannungspolitischen Aktionen ewig Steine in den Weg legten…
Zum Defilee werden darüber hinaus alle möglichen Renegaten antreten, welche irgendwann an den Trögen der SPD ihr erquickliches Auskommen fanden…
Ach Gott, auch der Politpygmäe vom Maschsee wird Sprechblasen aufpumpen und…
Und dies hat Egon wirklich nicht verdient!

Wiedereröffnung vom „Café Haberland“ im oberen potthässlichen Glaskasten der U-Bahnstation „Bayerischer Platz“

Eigentlich bin ich dort nur zufällig gelandet, weil die Flüchtlings-Veranstaltung der „Auen-Kirche“ um einen Tag verschoben wurde.
Im Café sollte es hauptsächlich um das neue Konzept der Bewirtschaftung gehen und dann im Anschluss noch eine Lesung geben: “Spazieren in Berlin”, Baujahr 1929, von Franz Hessel. Da mir der Schilderer unbekannt war, außer der netzlichen Kurzinfo, ging es dort hin.
Wusste aber nicht, dass die Veranstaltung nur über Anmeldung lief. Sechs Leute lungerten außerhalb der Reihe bereits dort herum. Schließlich erschien eine gemeldete Frau mit ihrem Freund im Schlepptau, der Typ sollte dann auch warten, bis wiederholt eine Absage erfolgte. Nach einer Zigarettenpause vorm Eingang, gingen beide an den Empfangsdamen vorbei, mit dem Spruch, dass sich ihr Bekannter ober auf den Boden setzen wollte. Da kein Einspruch erfolgte, schloss ich mich beiden an und ließ die gleiche Begründung ab. Ruckartig tapperten die sechs Wartenden auch die Treppen hinauf, im Restaurant wurden noch etliche Klappstühle verteilt.
Eine Tante der örtlichen Initiative “Quartier Bayerischer Platz” eröffnete klitternd den Abend, redete viel sagte aber nichts konkretes, hieß abschließend den neuen Interimspächter willkommen, der, wie sich herausstellte, den Laden bereits übernommen hatten. Ansonsten bleibt wohl doch alles so wie gehabt.
Beginne mal mit meinem Gefühl, welches mich während der Einweihung vor einem Jahr bereits krallte. Was soll denn dieser hässlich Kultur– und Restaurant-Tempel eigentlich darstellen?
Um eine totale Verglasung zu gewährleisten, wurde die Statik recht merkwürdig gestaltet, deshalb stehen mehrere Säulen auch im oberen Schankraum zwischen den Tischen herum.
Wurde der Entwurf etwa von einer koksenden Architektengang im Puff entworfen? Auf der anderen Seite mögen neureiche Bauherren jene pimmelartigen Stützen auch. Kann jeder in Randberliner Gefilden begutachten, wenn in althergebrachten Villenvierteln Lückenbebauung erfolgte, einfach zum Kotzen dieser moderne Heimwerker-Schick heutiger Bausparfüchse.
Wenn ich mir nur vorstelle, wie viel Knete monatlich allein durch den permanenten Betrieb der Raumkühlung flöten geht, bei den Heizkosten in den restlichen Monaten wird es nicht anders aussehen.
Also, nach knapp einem Jahr ging der Café-Pächter im umgestalteten U-Bahnhof Bayerischer Platz in die Knie.
Als ganz billiger Sparwitz kann die Begründung des ehemaligen Pächters gelten, aus seiner Sicht war die fehlende Bereitschaft der zechenden Zunft daran Schuld, für die angesagte gastronomische Qualität auch entsprechende Preise zu zahlen, deshalb ging sein Konzept mit Kaffeespezialitäten, Wein und Snacks nicht auf. Zweimalig besuchte ich den Laden, auf altdeutsch gesagt, die Qualität des Angebote war unter aller Sau, einschließlich der dargeboten Dienstleistungen des Personals.
Dabei ist in meinen grauen Zellen hängengeblieben, das die Kaffeehauskultur bei der BVG mit Tradition behaftet sein soll, fragt sich nur wer da welchen Maßstab anlegte!
Für mich stellte sich gleich zur Eröffnung die Frage, welchen Stellenwert sollte diese multifunktionale Restauration eigentlich bekommen? Selbiger Laden wurde nämlich keinem der angedachten Kulturmerkmale gerecht, weder der eines gutmenschelnden, mit etwas Philosemitismus behafteter Erinnerung an das vergangene Bayerische Viertel, nebst seiner vertriebenen und gemeuchelten Bewohner. Eine fair durchdachte Geschichtsbetrachtung ist den monströsen Apparaturen auch nicht zu entnehmen, läuft alles mehr auf den Alibicharakter heutiger Historienbetrachtungen hinaus und alles sollte mit bezahlbarer Gastronomie vermengt werden? Weiterlesen