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Dolce vita in der DDR

Mich machte der grauhaarige Kiezwolf auf einen Film aufmerksam: „Dolce vita in der DDREin Elbdampfer voller Exoten“ – schöner Streifen.
Hoffentlich macht sich mal jemand daran und dreht auch mal etwas über die Jungs und Mädel, die parallel dazu und recht unspektakulär begannen. Deren Fahrten starteten allerdings schon im Jahr 1981, sie könnten ähnliches berichten, was Einsätze und Maßnahmen der paranoiden Stasiknechte betrafen…
Heutzutage finden jene Elb-Touren immer noch statt, was die Anzahl der Teilnehmer betrifft, hat sich alles mächtig reduziert. Als wir Anfang der 90-er dazustießen, kamen noch um die 150 Leute zusammen, außerdem waren oft noch Musiker dabei…

Toitschland im Halsbandfieber? Ich will so ein hässliches Teil nicht!

Die BZ versteht sich ja als Sprachrohr für die Massen, deshalb ihr heutiges Thema des Tages: Experten und Psychologen sehen in der Debatte einen Ausdruck von Politikmündigkeit und Lust am Spielen
Fett gedruckt geht es dann weiter: Was sagt es über uns Deutsche, dass…
Da man mich verallgemeinernd mit einbezog, überflog ich natürlich den Artikel, der mit einer neuen Zeitrechnung begann: Tag eins nach dem TV-Duell…
Und dann kommt es, …BILD verlost zehn Exemplare dieses hässlichen Halsbandes, solch Teil würde ich noch nicht mal meiner Teppichratte zumuten, nur gut, wir besitzen keine.
Im Folgendem greifen ein Haufen Leute in ihre Nähkästchen und gehen mit den irrwitzigsten Erklärungsversuchen hausieren. Alles beginnt mit dem Herrn K. K., Professor für Kommunikationsberatung, Medienexpertenprof. N. B. legt sofort nach und der Moderator M.F., „will vonz janze nüscht wissen!“ Seiner Aussage begegne ich aber mit einer gewissen Vorsichtigkeit, man kann ja nie wissen, vielleicht hatte er im Vorfeld gerade sein Näschen entsprechend gepudert.
Auch eine Quotenfrau kommt schließlich zu Wort, Frau Promi-Psychologin C. B. Weiterlesen

Schlagabtausch zwischen Merkel und Steinbrück

Gestern, kaum von einer Reise retour, wurde sich mit zwei Stullen von die Glotze gehangen. In den „Nachrichten“ erfolgte ein Wink in Richtung des gleich anschließenden „Duells“.
Weshalb jener banale Politknatsch eigentlich unter dem Begriff „Duell“ firmiert, ist mir immer noch schleierhaft. Denn ich verstehe darunter einen respektvollen Ehrenhändel, wo möglicherweise der eine den anderen kalt macht und nicht die Selbstdarstellung zweier Auguren des Kapitals, wobei sich die eine in jener Position der großen Macherin bereits gefällt, der andere liebend gern deren Stellung einnehmen würde, dafür unendlicher Wille zwar vorhanden ist – mehr aber auch nicht!
Halt, dies stimmt nicht ganz! Denn letzte Woche fiel Peer bereits über das Fell des Bären´s, eines ausgesprochenen andersartigen Problembärs (Hier eine weitere rhetorische Finessen des Christsozialisten Dr. Stoiber!) her, machte aus der haarigen Kleidung vom Meister Petz imaginäres Konfetti – währenddessen selbiger sich aber nach wie vor irgendwo bester Gesundheit erfreut – streuselte anschließend die winzigen Teilchen von einem sozialen Motivwagen der roten Jecken auf die Köpfe einer ausgelassenen Schar von Narren zu seinen Füßen…

Gleich nach der Tagesschau erschien Herr Jauch, gerahmt von Stony Meier auf der linken Seite und rechts hockte Dr. Eddy S.
Was war nuuun los?
Es schien sich um das Eröffnungsevent der großen Duell-Schau zu handeln.
Da mir von den ganzen TalkfigurenInnen Günni immer schon nach Sekunden auf die Steine geht, wurde alsbald die Flucht angetreten. Im Herausgehen verfolgten mich noch viele bajuwarische „Ähhhs“. Stoibys Rhetorik ist wirklich einzigartig, obwohl ich der Meinung war, gestern klang es nicht ganz so schlimm. Vielleicht hatte er ja vorher etwas an seiner Vortragskunst gefeilt…
Später musste ich zum Quarzen an der Glotze vorbei und dabei registrierte ich das recht lustlose Herumgezappe der Scheffin, dabei nahm ich die ganze Zeit an, dass sie den sonntäglichen Tatort einzog.
„Heute nicht, denn sowohl ARD als auch ZDF übertragen diesen Schwachsinn“, dabei führte Madame es mir vor. In jenem Moment legte gerade eine der T-T´s (Talk-Tanten) los, jene mit dem leicht erotischen Timbre, was zwischen Janis Joplin und Frau Elster angesiedelt ist, mir gelingt es immer noch nicht, beide Damen auseinanderhalten.
Wenige Minuten blieb ich dann vor dem Bildschirm stehen – war das eine Freak Show! Zwischendurch fiel mir kurz ein, dies wäre doch etwas für Robert Crumb, der am letzten Wochenende seinen 70-sten beging. Eigentlich doch nicht, denn dieser große Karikaturist, hätte bekanntlich viel vor seiner eigenen Türe zu kehren. Dabei denke ich an den pigmentierten Komiker, der erst den schwerbewaffneten Jihadisten verspricht, endlich für sie eine Schneise durch Syrien zu bomben, mit scheinbarer Rücksichtnahme auf Baschar Hafiz al-Assad, dann aber seinen Schwanz einklemmte und den Rückzug antrat. Indes könnte Obama im eigenen Land große Taten vollbringen, wenn er sich endlich entschließen würde, z. B. die nicht verwirklichten Träume von Dr. Martin Luther King zu verwirklichen…

Am meisten turnte mich der Sozi an. Seine Strategie gefiel mir, das Gesicht immer wieder zur Faust geballt, die Lippen in der Stärke einer Sichel und dann der Blick in die Unendlichkeit. Zwischendurch mal grinsen, lächeln, dann etwas in Richtung aufgesetzter Freundlichkeit – jene merkwürdige Selbstdarstellung ist die einzig richtige Einstellung, um nicht an die Macht zukommen.
Ist auch besser so, wenn ich nur an das vergangene, unsägliche rot/grüne Duo denke, reicht es mir bereits im Vorfeld, denn bei Änschie wissen WIR wenigstens, was WIR von ihr nicht zu erwarten haben und das ist auch gut so!
Solch schläfriger Gladiator ist doch nicht in der Lage einen Wechsel zu bewerkstelligen, da hilft auch kein Flehen zu Gott. Jetzt kann Steinbrück nur hoffen, das Edward Snowden noch etwas in seinem Trickkästchen hat, wo anschließend die ganze jetzige Regierungsriege ins Straucheln käme. Gelinde gesagt mit dem gewissen Wort von Herrn Pofalla ausgedrückt, sie müssten dann auch so auf ihre Fressen fallen, damit hernach viele Wähler kapieren, die haben abgewirtschaftet, denn lediglich ein Verzicht des Urnenganges würde nichts an den zu erwartenden Prozentpunkten ändern…
Aber was bitte schön, sollte eigentlich mit den Sozis anders werden?!? Weiterlesen

Matz – Matthias Domaschk

Wollte etwas über das „Duell“ verzapfen und verirrte mich letztlich im Netz, landete dann aber bei der Havemann-Gesellschaft, fand dort zufällig den folgenden Artikel, vom 14ten August.
Ist gerade etwas über zwei Wochen her und ich erinnere mich noch daran, auf dem Titelblatt jener Ausgabe prangte damals ein Bildnis vom verblichenen Genossen Bisky.
Alles verknüpft mit Lobhudeleien für diesen weichgespülten Post-Stalinisten, der ja sooo nett war…
Fragte mich immer, weshalb sich wohl 18-jährige ausgerechnet in die Zone verirrten, waren diese Individuen krank oder liefen die anderweitig nicht ganz rund?
Wie blind oder realitätsfern müssen jene Leute gewesen sein, dass sie nie schnallten, was dort eigentlich abging. Im Gengenteil, die ließen sich einfach umgarnen, war bei Lothar bekanntlich nicht anders. Ihm kamen seine ärmlichen Verhältnisse sehr zupass, wegen denen er im Kapitalismus nie studieren konnte. So wurde aus ihm schließlich ein willfähriger Renommierproletarier im ersten Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern!
Vielleicht war es mit seinem geistigen Horizont doch nicht so weit her, weshalb dann lediglich ein Diplom-Kulturwissenschaftler für die roten Tretmühlen zustande kam…
Nun ist er ja weg vom Fenster! Schiebe ein wönziges Schlöckchen nach – De mortuis nil nisi bene
Jedenfalls tauchten ein Haufen entsprechende Schreibereien über den Herrn auf der Heimatseite vom TAGESSPITZEL auf, alles garniert mit teilweise sehr schrägen Kommentaren.
Dafür wurde der Text von „Seite drei“ im Netz unterschlagen!
Wenigsten bei der Havemann-Gesellschaft kann man diesen kleinen Ausschnitt andersartiger ostdeutscher Geschichte nachlesen und sogar kostenfrei!

Politpossenspiel am Sonntag

Die Macher von irgendwelchen Sendungen in der Glotze stehen doch immer wieder vor der Frage, wie und mit was schlage ich die viele Zeit tot? Für den nicht so fitten Bodensatz der Gesellschaft stellt dies natürlich kein Problem dar, denen kann man ja vorsetzen was man will – Hauptsache alles ist bunt und die Bilder bewegen sich. Nun werden seit Jahren bereits, die hohen Quoten der Hartz-IV-Programme zur weiteren Gestaltung des permanent abschmierenden Niveaus herangezogen.
Was dabei herauskommt, davon kann sich jeder überzeugen oder ist die dröge Masse wirklich schon so dürftig beseelt, dass sie bei diesem medialen Dünnschiss auch noch Lustgewinn verspürt?
Wird garantiert so sein – dem lieben Gott die Zeit stehlen- und währenddessen sogar der vollen Überzeugung anhängen, sich dabei auch noch zu entspannen…
Irgendwie kann man jene Verblödungsmechanismen mit einem medialen Perpetuummobile gleichsetzen. Fast die gesamte Riege der „Unterhaltungsbrache“ kreiert ihr Zeug ja in eigenen Firmen, je mehr sie produzieren, je mehr Knete können sie anschließend weiter verbraten. Da es lediglich um flache Quantität geht, ist dies dann absolut kein Problem.
Mir soll es nur Recht sein, egal ob es sich um Talkshows oder Endlosserien jedweder Art handelt, ich setze sie den früheren Testbildern gleich. Gut, es mag auch damals schon Perverslinge gegeben haben, sicher nur ganz vereinzelt, die sich dabei einen runter geholt haben, mich animierten diese stehenden Bilder zu nichts, außer den Ausschaltknopf zu bedienen.
Solche „Events“, wie am Sonntag – wenn ich nur an die ganzen agierenden Larven denke, wird mir schon mehr als übel, denn irgendwie erinnert mich das Ganze auf merkwürdige Weise an das monatliche Kulturereignis: „Der Landfilm kommt!“, dem Zeitgeist entsprechend nur alles dreidimensional.
Eigentlich mehr an wandernde Marionettenbühnen oder an grottenschlechte Agitprophanseln.
Ist mir auch egal, Änschie und Peers Laienspiel behandle ich noch nicht mal als Testbildvorstellung, sondern als totalen Sendeausfall…
Da interessiert es mich auch nicht, was der Sozi überhaupt vorhat, wie er seine angekündigten Luftnummern finanzieren will. Dabei fehlt doch diesem Verein bereits die Kraft, seine eckigen Seifenblasen überhaupt aufzupusten, geschweige denn, die vielen Milliarden irgendwoher zu zaubern.
Klar, die ließen sich garantiert mit der exorbitanten Steigerung von Waffenexport ganz leicht verdienen. Dafür hat sein Spezi, der andere Stony, bereits ein Programm! Meinte er nicht letzte Woche, dass die Bundesrepublik wesentliche mehr Flüchtlinge aufnehmen müsste, die kämen dann garantiert und nebenbei würde es bei der einheimischen Bevölkerung auch den einen oder anderen Arbeitsplatz schaffen…

Einmal Strausberg und retour…

In der letzten Zeit dachte ich immer nur, endlich hast du dich an baumelnde Politgülle im Kiez gewöhnt, nix is, es existieren in den Vororten noch Steigerungen. Selbiges Spiel beginnt bereits vor Friedrichshain. Auf dem letzten Stück der „Frankfurter Allee“ hängen an jedem der riesigen Peitschenmasten bis zu 7 Fratzen übereinander herum und eine glotzt blöder als die andere. Etwas dünner geht es dann in Richtung Stadtrand weiter. Lustig wird die ganze Angelegenheit ab Fredersdorf, wenn man sich seitwärts der B1 über die Nester schlängelt. Da existieren Sträßchen, dort sind wirklich rechts und links fast alle Laternen verunstaltet. In Eggerdorf dann, wo die schmalsten Wege plötzlich Alleen genannt werden und die beidseitigen Rasenstreifen jeweils breiter sind, als die gepflasterten Mittelteile, muss wirklich jede Funzel als Reklameträger herhalten.
Ein Ort geht da hinten in den anderen über, bis hin nach Strausberg, seit mehreren hundert Jahren eine Garnisonsstadt, erst Preußen´s, dann braune Verbände der Wehrmacht und Luftwaffe, später dann die alles in rot…
Entsprechend viele stalinistische Zecken leben nun immer noch dort. Warum ausgerechnet die NPD so rührend versucht bei diesen Leuten anzukommen und dies nicht nur in der dortigen Karl-Marx-Straße, ist eigentlich bezeichnend für die dort hausenden ehemals roten Flachzangen.
Einen etwas älteren Vergleich, um jene ideologische Seelenverwandtschaft zu schnallen, die bestimmte teutsche Tugenden betreffen, da bräuchte man vergleichsweise nur mal das „Handbuch des HJ-Führers“ (1936)  und „Das Handbuch für den FDJ-Leiter“ (1955) zu Rate ziehen…
Auf der Rücktour fiel mir noch auf, dass etliche der großen Schlagagitationstafeln auf den Mittelstreifen, bereits lustig kommentiert wurden
Fußnote: – Die Politiker bilden sich unerklärlicherweise ein, daß es kein wirksameres Mittel gäbe, die Wählermassen zur Begeisterung hinzureißen, als ihnen ihr eigenes Porträt, das Bild eines verächtlichen Phrasendreschers zu präsentieren. Welch geheimnisvolle Anziehungskraft trauen sie diesem Gesicht zu, in dem sich alle menschlichen Gemeinheiten und Häßlichkeiten widerspiegeln, diesen Zügen, die nichts als Niedrigkeit, Verlogenheit und alle physiognomischen Kennzeichen der Falschheit, der Habgier und des betrügerischen Eigennutzes offenbaren?
Nadar – Gaspard Félix Tournachon (1820 – 1910), französischer Schriftsteller, Karikaturist und Fotograf

Militärschlag gegen Syrien steht offenbar bevor

Als ich mir morgens die „Nachrichten“ einzog, war klar, unter der Kategorie Nachrichten lässt sich dieses Salbadern nicht mehr abbuchen, höchstens unter Ulk!
Weshalb sind die Leute eigentlich so geil darauf, dass es in Syrien endlich knallt?
Etwa nach der Devise, besser dort als hier, frei nach dem Sankt-Florian-Prinzip?
Keine Angst, das Echo wird in UNSEREN Gefilden nicht lange auf sich warten lassen.
Zur jetzigen Zeit möchte man plötzlich das dortige Regime doch nicht mit Bomben verwöhnen, weil UN-Experten im Land herumscharwenzeln.
Wie, wann und weshalb soll der Irrwitz eigentlich stattfinden?
Gestern konnten die im trüben fischenden Leute, wegen der vorgefundenen Situation nicht ausrücken, wie ist das nun wieder zu verstehen?
Welcher Beschäftigung gingen die Beobachter dann in ihrer verordneten Freizeit nach? Vertrieben sie sich ihren Zwangsurlaub vielleicht an der Hotelbar, in Gesellschaft von romantisch dreinblickenden Mädels oder beim Bridge oder mit Backgammon?
Stunden später unterstrich jemand endgültig, dass auf keinen Fall Bomben kredenzt werden, solange die UNisten dort herumlungern, ebenso dürfen Cruise-Missiles nicht freigelassen werden…
GMX wechselt permanent Bilder und Artikel – sind dabei richtig hektisch zugange. Wollen mit großer Gewissheit ewig am Ball bleiben, um die Eröffnung des Events auf keinen Fall zu verpassen.
Mich verwundert, das noch niemand auf die Idee kam und am Times Square in New York City ein Zeiteisen für den Countdown installierte.
Allerdings könnte Baschar Hafiz al-Assad Effendi immer noch als Spielverderber auftreten und die UN-Experten kaschen, dann kämen augenblicklich alle ins Trudeln…
Ach so, mittendrin wurde irgendwie gemeldet, Mr. President hat noch vor, im Schatten von Dr. Martin Luther King ein Sonnenbad zu nehmen – MLK war vor 50 Jahren der mit seinen Träumen!
Obama wird heute nur einen Albtraum haben: „I have a dream, I have a dream and see explosions in Damascus…

USA erwägen zweitägigen Militärschlag gegen Syrien

Aha, der erste pigmentierte US-Präsident spekuliert mit einem Eintrag ins Guinnes-Rekordbuch, wegen eines flotten 48-Stunden-Geplänkels!
Immer diese leeren Versprechungen!

Hier trotzdem meine Frage: Welche Umrechnungseinheiten sind denn tatsächlich für einen Kriegstag in Betracht gezogen worden, handelt es sich dabei etwa um 24 Stunden, um mehrere Wochen, viele Monate oder etwaige Jahre?
Ganz schön langweilig, war doch alles schon mal da!
Adolf der Gütigen nannte seinen Kurzkrieg damals – Blitzkrieg! Scheinbar verzichtet die Administration nur deshalb auf jenen Begriff, weil der demokraturische Nachfolgestaat des III. Reiches vielleicht das Copyright besitzt…
Letztlich dauerten jene schweinischen Kampfhandlungen fast sechs Jahr und als Minimum blieben 60 Millionen Tote auf der Strecke.
Will aber jetzt nichts aufrechnen, wenn es um das alternative Erbe der Kommunisten geht! Zumal sie bereits früher loslegten, außerdem zog sich alles sehr viel länger hin und nichts ist beendet! Statistisch gesehen, ließen jene Genossen deshalb auch wesentlich mehr Menschen über die Klinge springen (Wobei es sich nicht um industrialisierten Massenmord handelte, denn im Regelfall steht bei denen immer noch die Handarbeit hoch im Kurs!), von den unzähligen, seelisch kaputten Zeitgenossen möchte ich nicht weiter reden. Weiterlesen

Spätsommer in der kalten Heimat

Wir waren am Wochenende auf einer richtig guten Fete und mit seinen Beziehungen hatte das Geburtstagskind auch für das entsprechende Wetter gesorgt.
Schon im Vorfeld konnte man nicht meckern, anfangs doch etwas.
Bestand meine Gattin ausgerechnet am Nachmittag darauf, noch eine Staude für den Garten zu besorgen, dies fiel ihr gegen 15 Uhr und ein paar Zerquetschte ein, als ich durch Wimmelburg kurvte. Im dortigen „Norma-Markt“ kam dann der Hinweis, doch nach Hellerwer ruf zu fahrn zum EDEKA. Die hatten zwar einiges an Zimmerpflanzen und einen neuen Tip, wo wir bestimmt noch etwas erstehen konnten. Also wieder runger durch den Grund un uff der anneren Seite wieder nuff, in Liedersdorf(!?) gäbe es eine Baumschule.
Richtig, bloß seit Stunden geschlossen und was von außen zusehen war – alles sehr schnuckelig. Mein Weib grummelte leicht, „na ja, es hat nicht sollen sein!“
Machte mich aber trotzdem zum angrenzenden Wohnhaus auf, aber niemand da.
Vis-à-vis zwei Leute mit Gartenarbeit zugange. „Die Scheffin ist schon länger in Sangerhausen zum Wochenendeinkauf, müsste aber bald zurück sein. Ach, warte mal, wir gehen zur Oma, sie wird  garantiert noch etwas herausrücken!“
Großmutter natürlich auch zum Schoppen mitgefahren.
Auf so einem Mogchen bedarf es nicht der NSÄ, weil die Nachbarn über alles im Bilde sind.
„Ich starte noch einen letzten Versuch, hole das Handy und rufe meinen alten Freund an, er besorgt  momentan bei Hamburg seine Pflanzen…!“
In solch industriefreier Pampa ist natürlich das Händeln einer Kommunikationsprothese mit Schwierigkeiten verbunden. Erst beim dritten Versuch stimmte die Windrichtung, „geht alles klar, an den Stauden hängen überall die Preisschilder…“
Bezahlt, alles verbunden mit einem herzlich Dankeschön und ab. Weiterlesen