Wolfgang Schäuble erwägt Rücktritt – jener Satz ist politisch vollkommen inkorrekt!
Es müsste in seinem Fall nämlich Rückrollen heißen!
Egal wie man es betrachtet und entsprechend ausdrücken will, es wird letztlich nur ein leeres Versprechen bleiben…
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
Debatte unter islamischen Gelehrten in der Türkei
Noch schnell etwas aus dem heutigen TAGESSPITZEL: Ist Oralsex gottgefällig? (Als Ungläubiger würde ich dies auf jeden Fall so sehen!)
Stelle mir gerade vor, es käme zu einem ähnlichen Erkenntnisaustausch mit dem höchsten katholischen Himmelskomiker aus Berlin und wegen der Quoten, vielleicht als Gegenpol Cindy aus Mahrzahn…
Alles könnte dann sogar im Olympiastadion stattfinden!
Aber mal zurück zu jener mutigen Talk-Variante aus der Türkei, vor Jahrzehnten war am yalama bei meinen osmanischen Bekannten noch nicht so angesagt, beim entsprechenden Stichwort erfolgte lediglich ein verschämtes Kichern, wie in einem kirchlichen Mädchenpensionat. Weiterlesen
Deutschlandradio – Zeitfragen | heute um 19 Uhr 30
Literatur über West-Berlin – Freiheiten im Schatten der Mauer
Da aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen die 25 als magische Zahl gilt, wird es sicherlich wieder eine schlecht zusammengeschusterte Klitterung! Mir kommt bereits deren Ankündigung sehr spanisch vor…
Sieh auch hier: …im lieben Tagebuch!
– Es existieren ein Haufen recht anspruchsvolle Reflektierereien aus den Coca-Cola-Sektoren, nebenbei findet man auch so manche Betrachtung in irgendwelchen BLOGS, die allerdings immer noch nicht in die Verlagsprogramme passen – was besonders Schilderungen mit Ausländern und anderen Minderheiten betreffen, welche scheinbar überhaupt nicht existierten, abgesehen natürlich von den Besatzern…
Klar, bei riesigen WG-Feten tauchte immer mal der eine oder andere Renommier-Bimbo auf, in der Regel baggerten sie augenblicklich, wie die Blöden, jedes vermeintlich einsame Mädel zum Einsamen an, was bei den vorher anwesenden Typen natürlich nicht so gut rüberkam, es sei, solch stark pigmentierte Gast hatte guten Dope einstecken…
Hinzu kam auch, dass sich gerade arrivierte Proletenableger mit schlechter Kinderstube, für die Bewältigung ihrer Freizeitprobleme nette Mitmenschen vom anderen Bahnsteig warm hielten, da musste es sich allerdings um sog. Promis handeln oder der liebreizende Knabe bewirtschaftete mit seinem Schmusi das Clubrestaurant vom Tennis- oder Segelverein…

Bei allen drei, nun vorzustellenden Druckerzeugnisse, fand ich ewig große Schnittmengen, zumal mir „Hüthchen“ (Nun geht er fast ein viertel Jahrhundert auch nicht mehr einkaufen!) öfters in einschlägigen Kneipen am Savignyplatz, dem „Yorkschloß“ (im noblen +berg) und weiter östlich über den Weg lief. Mann, konnte der Knabe auch knöterich werden…
Über Hotte Bosetzky muss ich ja nun nichts ablassen, wer von dem Herrn nie etwas vernahm, der hat sich die ganz Zeit nur in der Berliner Kanalisation fortbewegt.

Bei Volker Wieprecht, geboren im finstersten Ruhrpott, ist es so ein Ding.
Immer wieder konnte ich feststellen, da lernte man Menschurs kennen, bei denen sich innerhalb ganz kurzer Zeit herausstellte – hej, da haste wieder en masse gemeinsame Bekannte, hieltest dich permanent in den gleichen Sphären auf, erlagst identischen Sinneseindrücken und es ergab sich trotzdem nie der entscheidende Moment, mal ein Wort miteinander zu wechseln.
Der grauhaarige Kiezwolf meinte letztens, „eigentlich müsstest du so manche Story aus deiner Sicht noch ergänzen! Irgendwie habt ihr auch ähnliche Betrachtungsweisen, oft mit fast gleichlautender Stilistik…“
Weshalb sollte ich das eigentlich tun?
Schließlich liegt alles stetig im Sinne des Betrachters und seiner ganz speziellen selektiven Wahrnehmung und gerade die macht immer den ganz bestimmten Reiz einer Schilderung aus!
Als Rucksackberliner mit Zonensozialistation, betrat ich fast gleichzeitig, wie der 15 Jahre jüngere Wieprecht totales Neuland, zwar eingemauertes – trotzdem kam niemals das Gefühl auf, dass mir etwas fehlte – im Gegenteil!
Davor war es etwas ganz anderes, denn etwas früher durchlebte ich mein ganz persönliches Herne, was mir unterschwellig sogar etwas größer vorkam – schließlich lebten dort 17 Millionen Leute…
Möchte abschließend nur ganz kurz etwas zur Ergänzung auf Seite 102 ablassen!
Ich zitiere: Ganz anders Helga Goetze. jahrein, jahraus begegneten wir ihr tagsüber an der Gedächtniskirche, wo sie in bunter Kleidung auf selbstgemalten Plakaten ihre grundsympathische Botschaft hochhielt: „Ficken ist Frieden!“ Das war zu einer Zeit, als das Wort „ficken“ noch nicht in meinem aktiven Sprachgebrauch war und wir kichernd und glucksend mit „geil“ rangen. Gedichte und gestickten Bilder habe ich nie gesehen, auch ihr „Haus für Sexualinformation“ nie betreten. Wie ich den verbliebenen Aufzeichnungen online heute entnehme, galt sie als halbwegs ernstzunehmende Künstlerin. Es bleibt mir ein Rätsel, wie und wovon sie lebte.


Ihr winziges Lustschloss, in der Schlüterstraße 70, nannte sie: „Galerie: geni (t) ale Universiät“!
Und befand sich im HH, 2.OG links.
Nun habe ich wieder ein kleines Problem, es existieren etliche Photos aus ihrem kleinen Anwesen – aber wo? Desgleichen einige längere Mitschnitte und Interviews mit ihr…
– Die Tragik ihres Lebens, beginnend mit dem Verlassen der Familie und einer anschließenden Existenz mit vielen Höhen und noch mehr Tiefen, stand sie bis zum Schluss durch und sie verzichtete dabei auch nicht auf mehrere Schlaganfälle…
Es kommt noch mehr!
Kanzlerin und weinendes Mädchen
Das sagt ein Experte für Körpersprache zu Merkels Reaktion
Oh Fuck!
Egal wo ich hinschaue oder -lausche permanent sind irgendwo Eksperten zugange. Eigentlich hatte ich einen Schrieb von Ha-Ul Jörges gesucht und fand dann diese eingehende Studie hier…
Ist ja auch egal, nach ihren Betrachtungsweisen, sind beide Jounalisten aus ähnlichem Holz geschnitzt. Was aber deren Rufnamen betrifft, da bekommt Meister J. ein paar Punkte mehr von mir, da seiner richtig kernig ist… (und dazu fiel mir prompt der höchstdekorierteste Soldat UNSERES letzten Weltkriegs ein, der einzige Träger des Goldenen Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten…) bei Beke sieht es etwas anders aus, zwar auch nordisch/deutsch, aber trotzdem mehr in Richtung Diagnose!
Jedenfalls ist der letzte „Zwischenruf aus Berlin“ von HUJ noch total frisch, um schon im Netz zu hängen. Fand den gedruckten Artikel nicht so berauschend, weil recht populistisch angehaucht, zum Schluss beiläufig abdriftet. Handelt es sich bei den letzten Zeilen lediglich um Sozialneid oder kommt die häufig anzutreffende Mentalität von Linxwixern zum Tragen, bei denen legal erworbener Reichtum zwangsläufig mit heftige Bauchschmerzen einhergehen muss.
Knete zu besitzen ist doch keine Schande, lächerlich machen sich dabei aber die frühkindlichen Kittfresser! Und solche neureichen Kleingeister sind immer häufiger anzutreffen.
Die Mutter meiner Schwester gehörte auch zu jener Spezies, besaß aber in der Richtung einen noch wesentlich größeren Webfehler. Bereits Ende der 1950er fing sie an, ihre Eltern zum Verkauf ihres Hauses zubewegen – da Eigentum bekanntlich Diebstahl wäre…
Nun gab es in der Glotze, weiß gar nicht wo es kam, diese Aktion, welche von den Medien wie verrückt gepuscht wird. Detlefsen & Sollmann tragen natürlich ihr Scherflein dazu bei. Dass man in der heutigen Zeit unbegrenzt Illusionen und sonst was für Schweinereien bis in den letzten Gehirnwindungen erzeugen kann und damit in der Lage ist, auch die perversesten Tiefen im menschlichen Inneren zu aktivieren, sollte doch langsam auch den größten Blindfischen bekannt sein.
Deshalb würde ich mich sogar darin versteigern, dass alles gefaked war und Änschie letzten Endes nur als ganz schlechte Schauspielerin agierte…
Egal wie man den Sachverhalt darüber hinaus verwertet, etwas auf lange Sicht bewegendes wird auf keinen Fall dabei herauskommen, aber haufenweise krauchen demnächst agile Selbstdarsteller überall aus ihren Löchern, steigen huldvoll von ihren Elfenbeitürmen herab um ganz nebenbei mit seltsamen Interventionen zu kokettieren. Jedwede Fernsehanstalten werden wegen des kurzfristigen Quotenbooms zu verbalen Swingerfeten laden, mit garantierten Orgasmen für alle Anwesenden, wenn sie sich dort ihre Beanstandungen, Dementis, Interventionen, Vorbehalte, Einwände und Argumente vollkommen respektlos, aber politisch korrekt um die Ohren hauen.
– Inflationär wird es demnächst zu identischen Aktionen kommen – schließlich kann niemand mehr rekonstruieren, wie eigentlich alles losging und plötzlich stehen wir wieder am Anfang…
Der Майдан Незалежності (πλατεία Ανεξαρτησίας) lässt grüßen!
Also doch, es ist soweit: Was lange währt, wird endlich gut – nee, klingt in dem Zusammenhang jar nicht jut
Vielleicht dieses hier: Was lange gärt, wird endlich Wut – ooch nich richtich
Klar, das is es: Erlaubt ist, was gefällt
Nun erhält jede Seite etwas von dem, was von den eigentlich Betroffenen überhaupt niemand haben wollte…
Da kann man nur bemerken, die Achse Berlin-Paris-Brüssel hat ganze Arbeit geleistet! Es bedurfte bei dieser Gelegenheit noch nicht mal des Einsatzes der CIA, um einer demokratisch gewählten Regierung recht kurzfristig den Garaus zumachen.
Nun verließ bereits die erste Ratte (Hier meine ich für den Nager aber die Definition aus dem Knast-Jargon!) das sinkende Schiff…
Frage mich nur, weshalb die Obristen bisher so diszipliniert Ruhe bewahrten. Liegt scheinbar daran, dass man ihnen bestimmt angemessenen Bakschisch offerierte, allerdings die westeuropäischen Banken nicht mitspielen wollten, weil sie vermutlich mit sämtlicher Knete der griechischen Oligarchen noch genug am Arsch haben, um deren Cash, bei den heutigen Gegebenheiten diskret verschwinden zulassen.
In der momentanen Situation käme den Amis, ein von ihren ganz speziellen Kreisen inszenierter Putsch, auch äußerst ungelegen. Damals 1973 war es in Chile, während der festgefahrenen weltpolitischen Konstellation ein Kinderspiel, den sozialistischen Präsidenten abzuknipsen und einen sympathischen Diktator zu inthronisieren. Geht heute nicht mehr so einfach!
Die Luftnummer mit Teheran, wirbelt doch mehr Sandstürme auf, als von den Geheimdiensten erhofft. Hinzu kommt, beide semitischen Gruppierungen, eine jüdischen Glaubens; die Saudis hängen dem muselmanischen, aber der sunnitischen Richtung an, haben natürlich mit den schiitischen Iranis absolut nichts am Turban, sind aber auch den Juden absolut nicht wohlgesonnen. Folglich beginnt im vorderen Orient etwas zu köcheln, deren weitreichenden Folgen zwar todsicher erscheinen aber vollkommen unüberschaubar sind…
Nun bin ich wieder abgedriftet.
Wollte ja eigentlich nur ablassen, dass es dem EU-Pulk und seinen vielfarbigen Bundesgenossen und -Innen, zweifelsohne gelungen ist, die linke Regierung in Athen zustürzen, was ohnehin stetig deren einzigstes Bestreben war.
Jene tiefe Abneigung könnte ich noch historisch begründen, lasse es aber sein!
Also doch nicht – für christliche Himmelskomiker sind all die, die hinter den Sozen kommen, logischerweise Kommunisten, zu denen die Sozis ebensolche Abneigungen hegen. Scheinbar hatte der dicke SPD-Vortänzer die SYRIZA („Koalition der Radikalen Linken“) die man eigentlich als eine linke Partei sozialistischer Ausrichtung sehen kann, mit den zonengeschädigten Neobolschewisten verwechselt, wobei jener Komiker liebend gern mit den EX-Stalinisten eine Koalition eingehen würde.
So sind sie halt, die Anhänger der Partei der permanenten Kompromisse, zwar mithelfen um die SYRIZA zu eliminieren aber eine paar tausend Kilometer weiter östlich, den Hardcore-Maoisten in den Arsch kriechen…
Griechenland: Alexis Tsipras wettert gegen Wolfgang Schäuble
Hau drauf Junge, ich kann ihn auch nicht verknusen!
Die Folgen von Syrizas Verrat: Von der Kapitulation zur Besatzung – 8ung! Über dem Text flitzt ein Spruch von Silvio Gesell entlang!
Zum neuen Tage die entsprechenden Zitate von Samuel Langhorne Clemens:
– Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann.
Noch mehr Sprüche:
– Alles, was man im Leben braucht, sind Ignoranz und Selbstvertrauen.
– Eine Bank ist eine Einrichtung, von der Sie sich Geld leihen können – vorausgesetzt, Sie können Nachweisen, dass Sie es nicht brauchen.
– Ein Bankier ist ein Kerl, der Ihnen bei schönem Wetter einen Regenschirm leiht und ihn zurückverlangt, sobald es regnet.
Als ich vor fast 40 Jahren meine Liste von unbedingt sehenswerten Filmen abarbeitete, legten mir besonders von der linken Seite immer wieder Leute „Sorbas the Greek“ ans Herz, wegen der speziellen allgegenwärtigen Lebenseinstellung, die hier nicht anzutreffen wäre, aber im Film gut rüber kommt…
Von den Einflüsterern liefen mir später so einige bei Konzerten von Mikis Theodorakis auch noch über den Weg, aber dann wurden sie weniger. Heute höre ich Teile jener damaligen Sippschaft laut fluchen über das faule Pack dort unten, die nur saufen, fressen und tanzen können – deshalb natürlich nichts auf die Reihe kriegen
Hier der Streifen, den ich weiterhin geil finde und noch etwas in fast identischer Richtung, allerdings aus hiesigen Gefilden mit Volker Pispers
Einigung im Atomstreit mit dem Iran?!?
Parallel zum angedachten Hilfspaket der dritten Art für Griechenland, nun ein neuer Witz, diesmal aus Wien!
Der Artikel beginnt mit einem Bildchen – übermackerte Runde konzilianter Eksperten nebst zweier Quotenfrauen…
Was bringen die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, wenn es mal nicht um den Grexit geht?
– gequirlte Scheiße!
Eine Untugend müsste ich mir in mehrfacher Hinsicht abgewöhnen, nachts vor der Glotze noch zu mümmeln! Bei meiner fortgeschrittenen Wohlstandsschwangerschaft wäre es nicht so verkehrt, außerdem bräuchte ich dann nicht mehr die Glotze einschalten.
Gestern, kurz vor der Geisterstunde, war es wieder soweit. Vom Wirtshaus sofort an den heimischen Kühlschrank und dann zum Kanapee. Begann mit der ARD: Inas Nacht, Late-Night-Show, Moderation: Ina Müller, ZDF – das aktuelle sportstudio, rbb – Kebekus: PussyTerror TV (3/6), 3SAT – Zimmer frei: Prominente suchen ein Zuhause mit Christine Westermann und Götz Alsmann, auf ARTE lief eine Deppensoap – The Slap – Nur eine Ohrfeige (4/8), N24 wurde fix übergangen. Schließlich ward phoenix angesagt: Historische Ereignisse – 30. Todestag von Heinrich Böll (16.07.1985). Na ja, das Gelbe vom Ei war es letztlich auch nicht gerade, aber – wenigstens schaubar, obwohl Bölls Fight gegen den Chefkommentator des Sender Freies Berlin, Matthias Walden, nur peripher angesprochen wurde.
Die vorangegangenen Sendungen schienen nur für unterbelichtet Leute zu sein, vielleicht für Hartzer?
19 Uhr wollte ich mir nur die Nachrichten(?) einziehen. Auf einem Kanal lief etwas für Brüssel, da suchte irgendeine Nase auf einer riesigen Wiese mit seiner Drohne pennende Rehkitze und zäunte anschließend das Bettchen mit breiten farbigen Tüchern ein. Früher ließ der Bauer beim Mähen seinen Köter dort frei herumlaufen, der schlug sofort Alarm und das war es dann…
Und wieder war anfangs Griechenland angesagt, dann folgte, ich glaube ein „ZDF-Spezial“ zum gleichen Thema, nebst Interview von Guy Verhofstadt, das ist selbiger neoliberale Wachstumsfetischist, der vor ein paar Tagen in Brüssel, zur Gaudi vieler Anwesenden, brüllend an Tsipras Maß nahm (Wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert!). Weshalb er seinen Salm nicht schon vor einem halben Jahr abließ, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Scheinbar auch nur so ein Selbstdarsteller, der versuchte, mit seiner postpubertären Phase zu kokettieren, der respektlos angeplärrte Hellene nahm es aber gelassen wie ein Gentleman. Weiterlesen
Zum ersten Mal in Berlin: Der Last Post
Gedenken an den Ersten Weltkrieg
Rolf Brockschmidt hatte wohl heute keine Lust den Leitspruch seiner Postille ernstzunehmen? Ein kleiner Blick zu WIKI hätte genügt und dem „rerum cognoscere causas“ wäre Genüge getan worden.
Mit dem eigentlichen Tag, an dem Ypern später bekannt wurde, hat der angegeben Termin zum neuerlichen Event absolut nichts zu tun, denn der liegt bereits ein viertel Jahr zurück. Denn am 22. April 1915 wurde erstmalig an der flandrischen Westfront Giftgas ausprobiert. Nach jenem Ort wurde Senfgas auch als “Yperit” benannt!
Weshalb wurde jene Kleinigkeit von RB nicht erwähnt, ist er möglicherweise etwa unterbelichtet, was UNSERE Geschichte angeht? Oder hat er den Hinweis wissentlich unterschlagen? Da gäbe es für mich mehrere Beweggründe, meinetwegen auch den des Philosemitismus´, da es sich beim emsigen Erfinder um Fritz Haber handelte.
Für andere unbedarfte Zeitgenossen, vier Jahre nach seiner massenmörderischen Erfindung bekam es von den skandinavischen Komikern des Nobelpreis-Komitees ihre Auszeichnung – allerdings nicht für die Entwicklung vom Giftgas! Fritze Haber muss ein Faible für destruktive Forschungsergebnisse inne gehabt haben. Denn seine anderer chemische Spielerei, besaß auch zwei ganz extrem Seiten! Das Haber-Bosch-Verfahren, die katalytische Bildung von Ammoniak aus dem Stickstoff der hiesigen Lufthülle, wird u.a. zur Herstellung von Kunstdünger benötigt, der Voraussetzung für die Ernährung eines Großteils der Weltbevölkerung ist! Auf selbige Alibiinterpretation ward natürlich geschissen, denn das H-B-V ermöglichte es, Sprengstoff ohne natürliche Salpetervorkommen herzustellen, dazu genügt Mineraldünger aus jenem Verfahren.
Heutzutage wird Ammoniumnitrat nur noch von durchgeknallten Heimwerkern zur Herbeiführung von Bombenexplosionen benutzt. Welche Wirkung trotzdem größere Mengen haben können, siehe: Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City.
– Dann gab es ja noch die massenhafte Produktion von Cyanwasserstoff…
Erst am Ende der Ausführungen findet man bei WIKI leicht verschmäht diese Rubriken: Verwendung und Hinrichtungen/Morde – sie können weiter bearbeitet werden!
Vielleicht kann mir mal jemand erklären, weshalb man ausgerechnet jetzt diese Tröterei importiert, sogar mit vier Profis der Yperner Feuerwehr!
Was das wieder kostet, wird sicher aus EU.Mitteln finaziert.
Für mich gebe es einen Sinn, wenn vor hundert Jahren endgültig Schluss gewesen wäre mit der weltweiten gegenseitigen Massenschlächterei. Im Gegenteil, es war eigentlich der furiose Beginn von noch wesentlich bestialischeren Meucheleien – und ein Ende ist nicht absehbar
„Theorien“ der sog. „Machteliten“
…aber ganz weit weg von der Spezifizierung des amerikanischen Soziologen C. Wright Mills!
Muss dazu noch eine Ergänzung zum gestrigen Schrieb ablassen, es betrifft allerdings nicht die ewigen Turbo-Wendehälse.
– Meine Großeltern sind durch vier Systeme geschlittert und dies lief nicht folgenlos ab. Alles begann Anfang letzten Jahrhunderts, zu Kind- und Jugendjahren, mit dem Absturz vom Großbürgertum in kleinbürgerliche Gefilde. Bis hin zu Großvaters mehrjährigen Kuraufenthaltes in Bad Plötzensee und im Zuchthaus Brandenurg (1935-´38), mit anschließendem Berufsverbot bis 1945. Dennoch gründete er, als unverbesserlicher Sozi die Dreigrammbewegung im Dorf mit, anschließend bereute er jenen Schritt bis zu seinem Lebensende. Trotzdem sind sich die alten Herrschaften treu geblieben, indes ihre Tochter zu einer vernagelten, chronisch untervögelten Stalinistin mutierte. Zwischen beiden ideologischen Mühlsteinen wuchsen ihre beiden Kinder auf, wobei meine jüngere Schwester ewig und überall korrekt funktionierte, aber letztlich auf ganzer Linie draufzahlte. Da Madame irgendwann ein Faible für rot angehauchte, aber schweinisch prügelnde Beschäler entwickelte. Kann vielleicht sein, dass sie gar nicht mehr im Diesseits umherirrt…
– Jetzt habe ich mich aber wieder mal etwas vergaloppiert, weil der Ausgangspunkt ein ganz anderer war, denn es ging ja um Macht und um solche Leute, die sich auserwählt fühlen, ihren Einfluss auf Deibel komm raus, auch auzusüben. Denen es ohne weitere Schwierigkeiten ebenso gelingt, ihre Spielchen in jedem System weiter zu kultivieren, als wäre nichts geschehen. Damit meine ich jetzt und hier all jene Akteure, denen in irgendeiner Form die Zügel zum Handeln angedient wurden, seien es Politiker durch vermeintlich demokratische Legitimation. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob es sich z.B. um einen Präsidenten der FU handelt oder einen kleinen Manager irgendeiner wichtigen Klitsche, meinetwegen ehemals Schering; Banker muss ich einbeziehen, sämtliche neoliberalen Wachstumsfetischisten, auch den kleinsten Lobbyisten, gewisse Pädagochen, Soziolochen, Püchologen, dergleichen Günstler und Sportler. Eben sämtliche Rädchen in irgendwelchen Getrieben, die sich unabdingbar als tragende Säulen jeglicher Gesellschaftsformen verstehen!
Um es kurz zumachen, all jene, die in irgendeiner Form unbedingt Macht ausüben müssen! Sogar der saufende und prügelnde Ehegatte oder Lebensabschnittsgefährte zählt letztlich dazu, auf gewisser Weise Hinz und Kunz, sogar Teile der holden Weiblichkeit samt ihrer Quotengenossinnen, die ich fast vergessen hätte. Weiterlesen
