Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

De mortuis…

Bei: De mortuis nil nisi bene, handelt es sich um die Übersetzung  aus dem Griechischen. Einer der Sieben Weisen des antiken Griechenlands kreierte angeblich diese ekelhafte Phrase vor über 2500 Jahren.
Gutmenschelnder Cocktail-Smalltalk ist folglich keine Erfindung aus dem U$-Amiland. (q.e.d.)
Auf Grund meines Alters komme ich nicht umher, immer öfters auf ganz speziellen Feten aufzutauchen, nachdem mal wieder jemand einen Teil seines Schanzwerkzeuges (den Löffel) abgegeben hat.
Manchmal fühle ich mich richtig vergewaltigt, wenn in meiner Umgebung gefordert wird, zum letzten Mal bei bestimmten Verblichenen aufzutauchen, ihnen die „gewisse Ehre“ zu erweisen, „weil es sich so gehört“. Dabei meinen Sabbel halten muss und nur daran denken: „über die Toten (rede) nur gut“…
Auch wenn es sich zu Lebzeiten um ein Arschloch von unbeschreiblicher Größe handelte und er abschließend mit Heiligenscheinen bombardiert wird, wie mit Frisbee-Scheiben. Viele sich dabei fast verausgaben mit krankhaften Lobhudeleien und ich währenddessen immer kotzen könnte Weiterlesen

Wenn schon – denn schon! Heimkinder gab es auch im Osten

Spezialheime

In den letzten Tagen ist es endlich auch im Westen angekommen, dass es etliche Kommunisten gab, die einem ähnlichen Hobby frönten wie Katholen, was Misshandlungen und sexuelle Ausschweifungen mit Kindern und Jugendlichen angingen.
Dabei wären diese Hobbys aus der Zone ewig im Dunkeln geblieben, wenn nicht irgendwelche Medienheinis wegen der Quoten auch mal einen Blick nach Osten geworfen hätten. Dabei berichtete schon „Elf 99“ über Zustände in Werkhöfen und Spezialheimen, allerdings recht oberflächlich. Jahre später liefen Dok-Filme zum gleichen Thema, allerdings wurde dem Blickwinkel der anderen Seite mehr Raum eingeräumt.
Anschließend unterhielt ich mich mit Betroffenen, denen ging es wie mir, wir hatten für dieses Pack nur Verachtung übrig.
Dies wird sich bestimmt ändern, wenn Knete in Aussicht gestellt wird – wegen sog. Abfindungen. Wenn wieder mal die Stare ihr schlechtes Gewissen kompensieren dürfen.
Schließlich war es der Westen, der Ostzonien – Moskaus Appendix – viele Jahre fett am Leben hielt.
Was ich sehr lustig finde, seit solche Institutionen existieren, ist doch bekannt was da abläuft.

Ist doch der ganz normale Wahnsinn, wenn Leute irgendwo zusammengepfercht werden und alle Strukturen des anormalen Zusammenlebens nur mit Hilfe von Gewalt funktionieren, in Heimen, Lager, Knast, Armeen usw., auch in Schulen… Weiterlesen

Endlich haben wir fast richtigen Krieg

Bei GMX gefunden:
„Beliebteste Bildergalerien“
Vielleicht fällt nun endlich auch für „uns“ etwas ab. Wo „wir“ doch jetzt Krieg haben, zwar immer noch nicht richtig, aber schon mehr als vor Karfreitag. Auch noch nicht ganz demokratisch ausgeknautscht, wird noch werden! So richtig mit verbogenem Völkerrecht und von allen abgesegnet.
Da fällt mir ein, wer zeichnet dafür verantwortlich, dass sich vor Ort nicht irgendwelche Militärpfaffen an den jungen Kämpfern vergreifen. Eine zusätzliche Traumatisierung fehlte noch
Nun der Hinweis für die wunderschönen Bildchen mit den schnuckeligen Spielzeugen: “Das tödliche Arsenal der US-Streitkräfte”

Acht Tage nach Grubenunglück wurden mehr als 100 Bergleute gerettet

Weiß nicht.
Heute sah ich zum zweiten mal dieses Filmchen der „Rettungsaktion“.
Schon merkwürdig, alle Leute sehen so sauber und gestylt aus. Den Roten traue ich zu, dass es sich um einen riesigen Fake handelt, die Jungs könnten schließlich durch einen Luftschacht eingestiegen sein, um sie dann wie „Kai aus der Kiste“ der Welt zu präsentieren.
Die mit Lappen abgedeckten Gesichter sehen eher wie Tarnung aus.
Mir fiel kurz ein, wie mistig wir nach jedem zweistündigen Einsatz bei Aufräumungsarbeiten (Explosionsunglück im EKB 1968) aussahen und wie platt alle dann rum liefen…

Ostern 2010 ist endlich Geschichte

Schon merkwürdig wie unterschiedlich dieses „Fest“ auf der Erdenscheibe begangen wird.
In Afghanis- und Pakistan gab es an diesem verlängerten Wochenende das übliche – mit Sprengstoff gefüllte Kuckuckseier. Die haben allerdings nichts mit den Eiern der christlichen Hasen zu tun, sie dienen auch einem ganz anderen Zweck…
Mittlerweile werden sie auch im gesamten Jahr dargeboten.
Zur Erinnerung –
In den 80-er  Jahren kamen die Eierlieferungen aus den westlichen Demokraturen und die Hasen wurden damals noch „Freiheitskämpfer“ genannt.
Wenn fast 2/3 der hiesigen Bevölkerung die Ausflüge von „Y-Tours“ nicht gutheißen, scheinen die Volks(ver)treter irgendetwas nicht gerafft zuhaben, außer den Neobolschewiken natürlich. Aber die standen schon mal auf der anderen Seite, was aber nicht heißt, dass sie etwas daraus gelernt haben sollten.
Hier fällt mir etwas ein. Es gibt eine lange Tradition, heidnisch/christliche Symbole bei kriegerischen Auseinandersetzungen einzubeziehen. So geschehen im letzten großen Krieg, als die RAF und USAF im Rahmen der deutsch-anglo-amerikanischen Freundschaft, nächtens das ganze Jahr Christbäume über dem Reich abwarfen…
Retour zu den letzten Tagen.
Sehr merkwürdig fand ich auch die Schilderung eines Freundes (per Elektrobrief) von der größte Vulkaninsel im Nordatlantik – andere Länder, folglich andere Sitten.
Dort oben bringt der Osterpinguin bunt bemalten Kaviar.
Da hat es Meister Lampe in unseren Gefilden richtig gut, der kann ein Hühnerei sogar bei Kurzsichtigkeit von -16 Dioptrien noch gut erkennen
Andreas sollte mal etwas genauer hinschauen, auf den isländischen Kaviarostereiern steht bestimmt: „Made in China“.
Bei einem indischen Freund nebst isländischer Gattin, „gab es in Molke eingelegte Schafshoden“.  Also doch Eier, allerdings ist mir nicht bekannt ob die auch farbig gereicht wurden

* Iverson Minter – 23. März 1932 in Bessemer, Alabama

Vor zwei Wochen verschwanden einige Zeilen in den Tiefen der Festplatte und heute tauchte alles wieder auf.
Das versenkte Geschreibsel betrafen den 78-sten Geburtstag von Louisiana Red, jenem schwatten Musiker, denn ich mit am meisten in meinem Leben live erlebte (nach Champion Jack Dupree) – nicht nur in Berlin.
Vor vielen Jahren im Schwabenland, durfte ich mehrere Songs mit meiner Harp zerhacken, dem Publikum gefiel es und Red amüsierte sich wie Bolle…
– Alle Hits stammen vom 86-er American Bluesfestival, die Mucke fand im „Quartier Latin“ statt, wurden mit meinem AIWA-Walkman hergestellt und sind mit einer erstaunlichen Qualität behaftet, sogar die beiden nicht beabsichtigten Einsätzen der dämlichen Margit und von Pedder. Fett wie eine Ratte hing ich mittig an der Bühne, hatte vorher alle in der Umgebung drangsaliert, wegen der beabsichtigten Aufnahmen.
Zum Schluss hin, tanzte auf einmal jemand neben uns, der plötzlich eine riesige 9mm-Wumme aus seinem Kaftan zog und vollkommen neben sich einen total verzückten Veitstanz aufführte, dabei die Knarre rhythmisch kreisend über seinem Haupt wie ein Lasso schwang
Niemand störte sich an diesem Bekloppten
Heute würde das SEK eine Panik verursachen
– Fast hätte ich von meinem damaligen „Berliner“-Blues-Kleeblatt Luther Allison unterschlagen. Er tauchte Ende der 70-er bei Giogio auf und augenblicklich brannte immer die sehr angenehm duftende Luft. Mit den aus Berlin abziehenden bunten GI´s, verebbte leider auch die gigantische Stimmung dort…

bluesfestival 86

Der geistliche Bürdenträger

Jetzt wo es warm wird, scheint der Herr Bischof kalte Füße zu bekommen. Diese geschmeidigen Statements – seine Wendigkeit finde ich schon beachtlich. Allerdings sollte man dem Herrn Mixa im  Spätherbst seines Lebens mit etwas mehr Verständnis begegnen. Schließlich ist es doch möglich, dass gewisse Lappalien altersbedingt einfach verblassen und „leichte Schläge haben noch nie jemanden geschadet.“
Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Allerdings haben mich die „leichten Schläge“ auf meinen Hinterkopf, die zum „Denken“ anregen sollten, schon als Kind auf eine merkwürdige Fährte gebracht. Später bekam ich mit, dass die Haushälterin meiner Großmutter mir in diesen jungen Jahren etwas eintrichterte. Ihr war es zu verdanken, dass ich irgendwann sehr schnell begriff, was Kommunisten unter Dialektik verstanden.
Unsere Begegnungen provozierte sie zu einem ewigen Ritual. Lief ich nicht schnell genug und achtsam an diesem Drachen vorbei, gab es voll eins in die Fresse. Wobei sie lachend immer abließ: „Jungchen, leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen die Denkfähigkeit!“
Der Bischof ist sicher ein pfiffiges Bürschchen und wird es ähnlich sehen…
Bin mal gespannt, wie lange er dem Sperrfeuer der „Linken Kampfpresse“, auch aus dem Hause Springer, widerstehen kann.
Mein Gott Walter! Fang jetzt nicht an zu „Barscheln“! Und wenn, dann aber korrekt.
Für den Rest scheint aber das Hotel Beau-Rivage in Genf nicht geeignet, wegen der sehr engen Sanitäreinrichtungen, da könnte es Ärger geben, wegen der angefressenen Wohlstandsringe

Steffen Möller in Berlin

Thiel und „Les Papillons“ waren gestern wieder souverän.
Im Theater bekam ich mit, dass Steffen Möller mal wieder im Land tourt und am 12. April in den „Wühlmäusen“ sein Unwesen treibt. Er ist zu empfehlen für Menschurs die eine etwas anders gelagertes Interesse an unserem östlichen Nachbarn haben, als diese Rohrkrepiererin vom „Vertriebenenverband“. Ich könnte immer gleich kotzen, allein bei der Namensnennung dieser Tante…
Dies ist aber ein ganz anderes Thema…
Infos zu dieser Veranstaltung:

Herr M.

Ein sehr später Tippppppppppp: “Politsatire 3”

Morgen Abend tritt der Eidgenössische Thiel Eulenspiegel wieder auf den „Wühlmäusen“ herum, teilt nebenher mit seiner messerscharfen, helvetischen Politlästerzunge Hiebe nach allen Seiten aus…
Mit von der Partie: Les Papillons
Nach der Devise: Paragraph 1 – jeder macht seins – wird Andreas nur verbalisieren, das Schmetterlingsduo hingegen seine Instrumente malträtieren und bravourös in vielen Jahrhunderten Musikgeschichte wildern…