Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Heute in Port Elizabeth

Zu einer ganz bestimmten Zeit überquerte ich am Nachmittag den „Hurfürstendamm“.
Einige Tröten quietschten zwar und der eine oder andere klägliche Ruf: „Deutschland, Deutschland“ ertönte, aber sonst passierte nichts.
Aha, UNSERE Millionäre haben einen an die Klatsche bekommen.
Fast auf den Tag genau hat ein Serbe nach 96 Jahren wiedermal den entscheidenden Schuss abgeben.
Klar, deshalb konnten sich auch keine inneren  Reichsparteitage einstellen. Mal sehen, ob die Ghanesen dem waidwunden Löw-Team den Gnadenschuss verpassen.
Wird nicht passieren, frei nach der Devise: „Minimaler Input – max. Output“, geht es weiter in Richtung einer deftigen Siegprämie.
Der größte Bock wurde ja 1974 geschossen. Als man einem Zoni gestattete die Murmel im bundesgermanischen Kasten zu versenken. Die Roten konnten sich ja nicht mehr einholen und nervten wie die Blöden in den Medien.
Ein Kumpel erklärte mir damals, was den Wessis widerfahren wäre, hätten sie dieses Spiel gewonnen – eine Bauchlandung in der nächsten Runde und die vorzeitige Heimreise.

wg. Weh Mmm – Text: F.A.Z. – 15. Juni 2010

Während auf der ganzen Welt Millionen Menschen die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika verfolgen (…und sich freiwillig von Vuvuzelagetröte nerven lassen), können Fans im ostafrikanischen Somalia das Großereignis wenn überhaupt, dann nur klammheimlich sehen – unter Lebensgefahr. Denn große Teile des Landes haben radikale islamische Milizen unter Kontrolle…
„Ich warne alle somalischen Jugendlichen, die Spiele nicht anzusehen. Das ist nur Geld- und Zeitverschwendung“, sagte Sheik Mohammed Abdi Aros, Sprecher der Miliz „Hezb al Islamiya“, am Montag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. „Es ist Zeitverschwendung, verrückten Männern beim Auf- und Abspringen zuzusehen.“
Da muss ich dem Typen sogar Recht geben! Deshalb verzichte ich öfters auf diese Art von Übertragungen. Allerdings finde ich es nicht ganz korrekt, jene Leute abzuknipsen, die sich vor der Glotze einen Abgang holen, weil sie auf diese „Sportlichen Ereignisse“ der Heiden stehen…
– Leider kann man sich dieser Werbescheisse mit „Balleinlagen“ nicht vollständig entziehen.
Schlimmer nerven in den Nachrichten die eckigen Sprechblasen der ganz wichtigen Außenstehenden, von Proletenablegern, kickenden Muttersöhnchen, die von den Medien zu Staren, Königen und Kaisern gekrönt wurden. Nicht zu vergessen die Funktionärsriege. Ihr deutsches Scheffchen erinnert mich immer an eine Chimäre, besser gesagt an einen Verschnitt mit Anteilen von Breschnjew und Onkel WU…
Hier ein Sprung zu einem anderen Thema mit Kommentar von Yogi:

“Ich würde die Vuvuzelas abschaffen, wenn es irgendwie möglich wäre. Wir sind aus den Stadien ja Fangesänge gewöhnt, aber das ist eine andere Atmosphäre, als wenn die Zuschauer ununterbrochen in diese Tröten blasen”, sagte Löw in der Zeitung “Die Welt”.
Dies lässt ausgerechnet jemand ab, der aus einem Ländchen stammt, in dem man nicht nur kleine „Hörnchen“ legal rauchen darf, sondern auch riesigen Hörner aus Holz kreiert und dies schon seit vielen hundert Jahren.
Ist der Junge etwa sauer, weil die Buschmänner ihn nur mit so billigen Tröten aus Rotchina quälen. Die Nase, hat er kein bisschen Phantasie? Welche Ausmaße hätten denn die Stadien haben müssen, wenn jeder zweite mit einem Alphorn auf dem Ast, seinen Sitzplatz geentert hätte.

Manchmal erinnert mich das latente Geräusch, wenn es nur reduziert aus den Fenstern quillt, an Bienenschwärme im Frühjahr, wenn ich als Kind unter Obstbäumen lag und heimlich „Micky Maus-Hefte“ las.
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Balltreter – Weh Mmm 2010

Gestern im finstersten Wedding –
Eine Stunde vor Spielbeginn
Im Ghetto traute Gemeinsamkeiten von zwischenzeitlich hier geborener Jugendlichen der dritten/vierten Generation eines bestimmten Turkvolkes, von Semiten und Slawen.
Viele Gesichter mit schwarz/rot/senf bekrittelt, ihre Körper oft in Tücher der gleichen Farbschattierung gehüllt, gaben sie sich bekifft oder besoffen deutscher als unsereins.
Quatschten in dem ihnen sehr eigenen scrabble-language und schienen sich alle köstlich zu amüsieren.
Bei einer Befragung von sämtlichen, auf dem S-Bahnhof auftauchenden Leuten, wurden eventuelle Abtrünnigen belehrt, dass sie gefälligst für Deutschland blöken müssten.
Leider kam ich erst später auf die Idee, mein Aufnahmegerät zu aktivieren…

Sämtliche Fotos und Tonaufnahmen stammen aus dem verschlafenen Wilmersburg

Junge Siecher

Hymne lernen!

Die berühmte III. Strophe

Treibjagd auf Drahtesel

Gestern in finstersten Wedding – eine Stunde vor Spielbeginn, traute Gemeinsamkeiten von zwischenzeitlich hier geborener Jugendlichen der dritten/vierten Generation eines bestimmten Turkvolkes, von Semiten und Slawen. Viele Gesichter mit schwarz/rot/senf bekrittelt, ihre Körper oft in Tücher der gleichen Farbschattierung gehüllt, gaben sie sich bekifft oder besoffen deutscher als unsereins. Parlierten in dem ihnen sehr eigenen scrabble-language und schienen sich alle köstlich zu amüsieren.

Bei einer Befragung von sämtlichen, auf dem S-Bahnhof auftauchenden Leuten, wurden eventuelle Abtrünnigen belehrt, dass sie gefälligst für Deutschland blöken müssten.

Leider kam ich erst später auf die Idee mein Aufnahmegerät zu aktivieren…

Dieser Text ist mit wenig Häme behaftet – die Aussies haben leider verwonnen.

Bin vor einer halben Stunde bezecht eingeflogen. Habe mir etwas zwischen die Kiemen geschoben, wollte eigentlich noch etwas ablassen und nebenbei diverse Bilder sowie Geräusche vom heutigen Tage einflechten.
Nix is!
WIR haben eine Spiel gewonnen!
Heute bekamen WIR außerdem die meisten Tore geschenkt. Kein Wunder, die Aussies spielten auf dem momentanen Niveau vom FC „Carl Zeiss Jena“. Eigentlich schade.
Vielleicht liegt es ja daran, dass die durchschnittliche Anzahl der Gehirnwindungen ihrer Spieler wesentlich ausgeprägter sind – was für dieses Rasenspiel absolut schädlich sein kann, wie gesehen…
Was die geschilderte Glanzleistung unser Millionäre angeht, hänge ich ein Spitzenleistung journalistischer Kompetenz an, gefunden bei GMX, die Hamburger MOPO kommt noch infantiler daher. Alles scheint durchgängig diesem schlichten Level jener Leute zu entsprechen, die sich hupend, mit wehenden Fahnen in Richtung „Hurfürstendamm“ aufmachten und dort „unseren Sieg feierten“.

Da pokern sie um den Präsidentenposten – Bischof Mixa ist doch gerade arbeitslos

Heute Morgen erhielt ich nach langer Zeit vom Urenkel meiner Nenntante Hulda, aus Posemuckel- Streifenhörnchenhausen, wiedermal eine Bit-Depesche.
Von den letzten Tagen ist die alte Dame noch sehr mitgenommen. Jenes Leiden begann vor Wochen bei Raab, als dort Lena auftauchte.
Wenn sich das schwerhörige Tantchen aufregt, geht ewig ihre Sehschärfe in den Keller und sie erkennt in diesem Zustand bedeutend weniger als Helenes Axolotl.
Manchmal muss dann ihr Lieblingsenkel Hanns-Herrmann ran, wenn er greifbar ist. Sehr wichtig findet sie seine Präsenz an bestimmten Tagen, wegen der zusätzlichen und sehr lautstarken Erklärungen.
Am Samstag war dann alles zu spät.
Immer wieder wollte Oma Lenas Tanzschritte erklärt bekommen, bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie seufzend abließ: „Jetzt ist mir klar, wie ihre Bewegungen aussehen. Ich erinnere mich, damals beim BDM spielte meine Freundin Ingeborg im Puppentheater und wenn die Fäden der Marionette verfitzten, dann sah es so ähnlich aus. Ja, ja, alles kommt irgendwann mal wieder…“
Zur fortgeschrittenen Stunde bekam die alte Dame fast eine Herzattacke.
Schließlich war alles in Butter.
Lena hatte gewonnen, der Tag war gerettet und Oma konnte schon wieder etwas besser sehen. Anschließend lief ihre Glotze rund um die Uhr, wobei die Fernbedienung nicht aus der Hand gelegt wurde.
Und im nächsten Jahr findet alles in Deutschland statt!
Ach Leni!
Ach Stefi, das habt ihr gut hinbekommen!
Ab diesem Moment war die Sippe von Hulda mächtig sauer, da sie mit ihren 96 Lenzen kundtat, in den nächsten 12 Monaten auf gar keinen Fall im Altenheim versenkt zu werden.
Montag.
Bis dato hoch jauchzend, plumpste Omi im Laufe des Vormittages auf den Boden der Realität zurück. Mutierte nebenher, was ihr Gehör anging, zum Leidensgefährten des Herrn Beethoven und ihre Äuglein reduzierten die Sehkraft auf das Niveau von Ray Charles.
Hanns-Herrmann, momentan unbeweibt und zufällig Hartzer der 4. Kategorie, landete folglich bei der unter Dampf stehenden Greisin.
Ihr Lieblingspräsident hatte sich französisch empfohlen…
Spät abends war wieder alles im grünen Bereich.
Die „Neue“ findet sie auch ganz toll.
Die gibt sich so volksnah!
Uschis Performance auf der Pressekonferenz am folgenden Tag beeindruckte Großmutter ganz besonders.
Prompt legte sich Oma Hulda mit „Hänschen“ an. Denn er fand die Art unmöglich, wie Mami v. d. Leyen, sich wichtigtuerisch, mit ihrer infantilen Geste der absoluten Schweigsamkeit verpflichtete, als ob vor ihr die gezeugte Handballmannschaft der Familie hockte und nicht eine auf Sensation geifernde Journalistenmeute

Fußnote: Wenn Steffel Diepchen (War der nicht auch mal kriminell?) als “Bupräsi” vorschlägt, bin ich für den Katholen mit den schlagenden Argumenten.

wg. Bundespräsi. a. D.

Ungefähr 20 Minuten vor 00 Uhr landete ich mit einem Mitternachtsimbiss vor der Glotze.
Die Rache für jene überflüssige Fresserei folgte auf den Fuß.
Nach dem Knipser hatten sich schon vor der entsprechenden Zeit, viele Geister auf der Mattscheibe breitgemacht. Spukgestalten der Besserwisserei, Klugscheisser und politische Kaffeesatzleser, alle in menschlicher Gestalt. Auf den verschiedensten Programmen hingen sie in irgendwelchen Studios herum, mitunter sogar ein Quotenweibchen darunter.
Im RBB ging es mal nicht um Herrn Bundespräsi a. D., sondern um all die armen Killer, welche bei ihren „Friedensmissionen“ Verständnis und entsprechenden Respekt aus den heimatlichen Gefilden vermissen. „Im Palais“ wurde die illustre Runde zusätzlich von einem Zuschauerrudel gerahmt, die permanent unmotiviert klatschten. Was in solchen Talkshows oft erschwerend hinzukommt.
Im richtigen Augenblick schien meine Zapperei ewig Highlites einzufangen.
Bei „Beckmann“ schlug die Quotentante von der „Schülerzeitung“ allen Ernstes einen Ringtausch vor – Rüttgers ab ins Arbeitsministerium und Frau v. d. L. auf den Präsidententhron.
Au weia!
Oder Frau Leutselig-Schmarrenberger, kam prompt als Einwurf.
Mir fällt gerade ein, fast hätte ich den größten Hit vergessen.
Da haben sie doch vor nicht allzu langer Zeit diesen CSU-Wolpertinger recht weit nach Brüssel abgeschoben und nun droht jemand mit dessen Rückführung…
Es fielen noch mehrere Namen, Sarah Wagenknecht und Monika Hohlmeier waren nicht darunter.
Was mir hängen blieb, fast alle erinnerten mich an jene berühmte Figur aus dem Gänsekiel von Miguel de Cervantes Saavedra.
Ist doch richtig deprimierend.
Deshalb schwebt mir gerade eine sehr lustige Doppelspitze vor.
Da könnte man sogar zwei Brummern mit einem Schlag die Lebenslichter löschen. Gleichzeitig auch Minderheiten berücksichtigen, sogar in mehrfacher Hinsicht, nebst der geschlechtsspezifischen Quote.
Hier mein Vorschlag: Helga von Sinnenlos und diese Ballonqualle von RTL…
Nun aber mal den Ernst beiseite!
– Hat überhaupt jemand registriert, welch grenzenlose Sauerei die israelische Kriegsmarine gestern verzapfte.

Sir Dennis Hopper & “Dirty Harry”- Eastwood

Der eine ging mit 74, der andere freut sich bester Gesundheit zur Vollendung seines 80-sten Lebensjahres.
Dennis Hopper, der große „Easy Rider“, konnte schon länger nicht mehr einkaufen fahren und kämpfte statt dessen seit Monaten um sein Leben. Am vergangenen Freitag unterlag er Bruder Hein in diesem aussichtslosen Fight.
Schnippsel seines Road Movie aus dem Jahr 1969,  waren in der ARD-Ratesendung „Kennen Sie Kino?“ immer der absolute Renner.
Viele Filme die Hellmut Lange in seiner Sendung vorstellte, entpuppten sich später als einzige Flops, als ich sie mir dann im Westen einzog.
„Easy Rider“ enttäuschte mich nicht, er entwickelte sich im Laufe der Jahre zur Nummer 2, der meist gesehenen Filme von mir. Nur die „The Rocky Horror Picture Show“ topte alle.

Was soll ich zu “Dirty Harry”- Eastwood weiter ablassen?
Diesen Knaben kann man mit einem guten Whiskey vergleichen, der sehr lange reifen durfte. Je älter, desto besser…
Letztens zog ich mir sein „Gran Torino“ ein, sollte man sich anschauen.
Für politisch korrekte Gutmenschen ist dieser Streifen eine Kotzpille…
An solchen Blindfischen geht das wahre Leben sowieso vorbei
Hier einige Zeilen aus der „Kronen- Zeitung(Ein recht merkwürdiges Blatt, allerdings möchte ich den folgenden Sätzen zustimmen), vom 6. März 2009:
„Gran Torino ist eine stille, wehmütige, aber auch komplexe Ballade, die Regisseur Clint Eastwood mit seiner archetypischen Figur adelt, indem er fast beiläufig-melancholisch Bezug auf seine erbarmungslosen Dirty-Harry-Filme nimmt. Um Rassismus geht es und um die verheerenden Auswirkungen blinder Gewalt, deren Saat bereits im Vorgarten aufgeht. Einmal mehr zeigt der große weise Mann, dass er bereit ist, mit jedem Film dazuzulernen. Eine wunderbar persönliche Arbeit von höchster Dringlichkeit.“

Bundespräsident Köhler hat fertich

Das Flächenbombardement mit Belanglosigkeiten nimmt weiter seinen Lauf.
Lena M. Landshut wurde mit Hilfe einer „Eilmeldung“ abgeschossen. Darin hieß es: „Bundespräsident Köhler tritt zurück“, natürlich Blödsinn, er ist bereits zurückgetreten.
Begibt er sich etwa auf den Koch´schen Pfad?
Kann es nicht auch sein, dass er als etwas längerer amtierender Probierpolitiker nur einen Grund suchte, um endlich auszusteigen, sich damit aber diskreditierte für den Rest seiner Tage.
Was geschah überhaupt auf dem Rückflug vom Kriegsschauplatz am Hindukusch? Wollte sich Horsti mit Hilfe eines Cocktail-Smalltalks nur etwas die Zeit verkürzen? Gemeint sind damit „umstrittene Äußerungen“ des Staatsoberhaupts „über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan.“
Warum eigentlich „umstritten“?
Ich fand schon, dass er damit die korrekte Marschrichtungszahl vorgab: „… er habe einen grundgesetzwidrigen Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung von Wirtschaftsinteressen befürwortet.“
Damit etwas abgelassen, was er ganz anders meinte.
Mmmm…
Allerdings scheint es auch die Meinung der „ afghanischen Freiheitskämpfer“* zu sein, die heute  Heerscharen von martialisch bewaffneten Demokraten als Besatzer bekämpfen und nicht verstehen wollen, dass alle fremdländischen Friedenskämpfer in ihren Heimatländern den Auftrag erhielten, ihre ureigenste Freiheit am Hindukusch zu verteidigen.
*(Jener Begriff wird ja nach dem Anzug der Russen nicht mehr benutzt, heute sind alle, damals instrumentalisierten Leute nur noch „heimtückische Terroristen“.)
Herr K., hat also etwas gesagt, was er gar nicht so meinte. Warum meinte er etwas ganz anderes, wenn er es aber so sagte?
Sicher deshalb, weil ein „BuPrä“ sich aus dem ganzen tagespolitischen Kram, der gerade agierenden Staatsbeamten heraushalten soll. Sein Posten, ist scheinbar nur als hochdotierte ABM-Maßnahme zu verstehen, oder? (Im Rahmen der künftigen Einsparmaßnahmen weg mit diesem unnützen Posten!!! Bin sowieso für einen neuen Hohenzollern, aber mit Pickelhaube!) Weiterlesen