Musste überlegen, wann er mir bewusst unterkam.
Schon schwierig geworden in den letzten Jahren, kurz vor der Urne ist es mir Scheißegal geworden, wie diese beliebig austauschbaren Kopien, von links nach rechts und umgekehrt heißen. Auch geht es mir am Arsch vorbei, was phantasie- und visionslose „Experten“ oder „Spezialisten“ als Probierpolitiker darstellen wollen, bei ihren Versuchen uns zu verwalten. Tja, wenn es nur um hundert Meter Dummgucken mit Betroffenheitslarven, oder das Produzieren von Vakuumsprechblasen ginge, gäbe es für mich keine Probleme, da könnte man wirklich mit Ehrendoktortiteln und Bundesverdienstkreuzen ejakulieren. (Ich glaube, da käme man mit der Produktion von diesem Bundesblech hier nicht mehr nach und müsste aus Kostengründen den Auftrag nach Rot-China vergeben.)
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SÜDGELÄNDE – Nachtrag
Mehrere Jahre, ca. 1978-84, war es am ersten Weihnachtstag Brauch, eine Wanderung auf der verwachsenen Bahntrasse zu veranstalten. Meistens begannen wir den Aufstieg an den Yorkbrücken, manchmal bereits am Anhalter Bahnhof. Je nach Lust und Laune ging die Tour bis weit hinter den Priesterweg. Das anschließende Kaffeetrinken, zum Aufwärmen, endete regelmäßig am nächsten Morgen. Zwischendurch betätigte ich mich für mutigen Wessibesuch auch zu anderen Zeiten als Scout, denn es mussten bestimmte, recht unverständliche Verhaltensregeln eingehalten werden. Weiterlesen
Was Millionen Kiffer schon immer vermuteten,
munkelt heute GMX
Cannabis laut Studie weniger schädlich als Tabak und Alkohol Weiterlesen
transalpin & Gäste „leittönen 2 – von Graz bis Damaskus“
Aus Berlins grünen Seiten: www.gruen-berlin.de/
Transalpin (Ingrid Hammer, Sigurd Bemme, Anne-Lisa Nathan) ist ein deutsch/französisch/ österreichisches Vokalensemble, das auf eigenwillige Weise ethnische Musik interpretiert. Im Programm „leittönen“ werden verschiedene Musikstile verwoben und zu neuen Stücken transformiert. Ein steirischer Almruf mischt sich in eine Arabeske, ein Lied aus Burundi in ein anatolisches Wiegenlied, ein Lied aus Moravia in eine aserbaidschanische Melodie, Ainu-Gesang in einen bulgarischen Kanon. Weiterlesen
WIR OSTLER WAREN NICHT NUR UNTERTANEN
Auf diesen Text gehe ich nur ein, da er scheinbar mit dem Aufhänger eines zarten Kontras gegen Ha Ul We verzapft wurde und die Veröffentlichung am Volktrauertag wie gerufen kommt.
Dessen ungeachtet, klasse miaut Löwe, politisch korrekt, mit dem Versuch eines gutmenschelnden Spagates. Sollte man doch nicht mehr machen, in diesem Alter, oder? Erstens klappern in der Fressleiste die Dritten, und in den morschen Knochen melden sich Arthrose und andere Zipperlein…
Warum sollte ausgerechnet die Zeit von 49-90 zu einem „spannenden Abschlusskapitel“ gelobhudelt werden? Es fehlt noch, etwa ausgehend von „progressiven Modellen“ für den Rest der Welt, made in GDR?
Was konnte die Zone als Appendix Moskaus denn ausrichten?
Gut, Mauer und Zaun haben sie recht vernünftig in den Griff bekommen, allerdings auch nur mit westlicher Hilfe. Weiterlesen
Nachtrag: Paul Newman +
Gestern gab es auf 3 SAT-Kulturzeit (29.09.’08) nochmals einen kleinen Abgesang auf Paul Neumann. Sein Name stand, so lange ich denken kann, für Qualität im Filmgeschäft, auch schon zu Zonenzeiten. Was aber nicht heißen soll, dass er nur unpolitisch über den Zaun in die dortigen Kinos kam. Gene Hackman gehört zur gleichen Kategorie (und hat auch schon 78 Jahre auf seinem Buckel). Für mich existieren wenige Akteure, die ich niemals auf etwas bestimmtes fixierte, sie dadurch immer wieder neu erlebte, das macht die eigentliche Größe eines Stars aus, der dadurch nicht verbrennt. Weiterlesen
Weißwurschtwahl
Wieviel % des zänkischen Bergvolkes nördlich der Alpen, sich nach dem Kirchgang an den Urnen schafften, konnte ich nirgends vernehmen. Vom Virus der Demokratie befallen, kritzelten massenhaft Bevölkerungsteile ihre Markierungen, scheinbar an falscher Stelle. Gab ja auch genug Möglichkeiten die Kreuzchen irgendwo unterzubringen. Diese Wahl ist nun auch Geschichte, nicht aber das Aufpusten von Sprechblasen mit lauwarmer Luft, wer sich da alles versuchte. F.-W. Steineier, Sabine Leutseelig-Schmarrnberger, Fräulein Roth, der süße Guido und wie sie alle hießen, diese VerbalejakuliererInnen, was ihre zufälligen Triumphe angingen. Eine Ausnahme machten nur die christlichsozialen „Fy og Bi“ (manche können mit Pat & Patachon sicher mehr anfangen), mit essigsaurer Mine klopften sie sich gegenseitig den „Wahlkampfstaub“ aus ihren Epauletten. Weiterlesen
noch was: neun/elf
Eins fällt mir zu dieser ganzen Aktion, 9.Sept., immer wieder ein. Verschwörung hin, Verschwörung her, die Zwillingstürme waren Symbol für den amerikanischen Steinzeitkapitalismus. Deren hehre Hypothesen, Neoliberale Globalisierungsfetischisten vollkommen respektlos, weltweit nicht nur wie warme Semmeln anpreisen, ihnen zu deren Umsetzung auch jedes Mittel recht ist. Weiterlesen
eigentlich für den 12.
Diesen begonnenen Text für den 12. 09, hatte ich irgendwie versenkt, deshalb kritzelte ich etwa anderes. Heute tauchte er heute wieder auf, nun wird er nachträglich unter dem 13ten reingeklebt. –
Auf Phoenix schaute ich gestern 21 Uhr: “Der 11.September 200 – Mythos und Wahrheit“ / Film von Michael Renz und Guy Smith
LOUISIANA RED – american folkbluesfestival 86 quartier latin
eiN alteR berlineR – war der schwarz/rote Big Boss schon lange, schon sehr sehr lange, lange bevor es der Provinzparteisöldner Friedbert Pflüger auch versuchte… (Berlin)

