Lothar de Misère

Die Mauer ist wegdemonstriert worden
Weshalb sich ausgerechnet ein ehemaliger Stasiknecht beim Deutschlandfunk produzieren durfte und deshalb seine unsäglichen Klitterungen anlässlich des 9ten Novembers über den Sender gingen, wird wohl wiedermal ein Geheimnis vom IM „Czerny“ bleiben.
In dem Zusammenhang wandle ich die hehren Worte UNSERES BUPRÄSI ab, die nun so daherkommen: „Menschen, die die Zone erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich schon ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren.“

 

Joachim Gauck äußert Bedenken gegen Ramelow

Sellering fürchtet Schaden für das Amt des Bundespräsidenten (Bonusmeilen-Cem musste sich natürlich auch reinhängen und äußerte viel Verständnis für den großen Bürgerrechtler: “Der Bundespräsident hat nur das gesagt, was viele denken, die das Unrecht, das in der DRR vorherrschte, zum Teil noch am eigenen Leib erfahren haben. Das sollte man ernst nehmen.” Mit Parteipolitik habe das “nichts zu tun” – Aha!)
Nun verstehe ich folgende Tatsache überhaupt nicht, was es in dem Artikel bedeuten soll, wenn dortiger Regierungschef Erwin Sellering (SPD) als erster ostdeutscher Ministerpräsident von Meckpomm angepriesen wird. Da scheinen lediglich die ehemaligen polit-geographischen Gegebenheiten den Ausschlag zugeben – östlich der Elbe – eigentlich mehr das nordöstliche Gebiet, das Land von mecklenburgischen Wruggen- und pommerschen Fischköppen. Dort übt sich nun, nach seiner westdeutschen Sozialisation, Genosse Erwin Sellering (SPD) als recht unauffälliger Regierungschef und kratzt den protokollarisch ranghöchste Repräsentant USERERES demokratischen Schlaraffenlandes sanftmütig an und weist nett die Kritik von Bundespräsident Joachim Gauck an einer möglichen rot-rot-grünen Koalition in Thüringen zurück.
Dann wird Genosse Sellering richtiggehend komisch. Weshalb befürchtet er eigentlich weitere Schädigungen am Amt des Bundespräsidenten? Solch Anflug von Sorge ist wirklich vollkommen unangebracht, denn für eine weitere Schädigungen am Amt erspähe ich überhaupt keine Möglichkeit mehr, man denke dabei nur an die Vorarbeit der beiden letzten Repräsentanten!
Welche Klopse erwartet Meister Sellering denn noch?
Der vorvorletzte Star, wurde als der großer IWF-Macher und Durchblicker angekündigt, dann kam er während seiner zweiten Amtszeit ins Trudeln. Grund war ein Interview, wobei ihm hinterher sogar der Neobolschewist Gysi helfend in die Seite trat.
Wegen jener Aussagen wurden Hotte von Regierungs- und Oppositionspolitikern teils heftig angemacht. Das schärfste Geschütz fuhr damals Chlorophyllmarxist Trittin auf, mit der Gleichsetzung von Kanonenbootpolitik vergangener Zeiten – für mich vollkommen unverständlich.
Statt sich jener Sache wie ein Mann zustellen, erfolgte von dem Sensibelchen der fahnenfluchtartige Abgang…
Seine Nachfolger entpuppte sich sogar als vermeintlicher Witzbold, denn er sprang jungdynamisch wie ein Bär in die Bresche, allerdings wie ein Himbeer…
– Vielleicht kommt ja in dem Zusammenhang endlich mal jemand auf die Idee und leuchtet den vorlauten Herrn mal etwas tiefer aus, z.B. was seine krämpferische Vergangenheit betrifft… Weiterlesen

Russisches Fluggerät geistert über internationalen Gewässern herum

Die ewig kritisierte Mentalität der Frau Bundeskanzler, ihr nicht zu übersehender Hang des Aussitzens wichtiger Probleme, bekommt momentan einen positiven Touch, im Gegensatz zu den vielen Dummschwätzern und anderen Wichtigtuern aus europäischen Gefilden.

Wenn Владимир Владимирович Путин jede Übung von Nato-Streitkräften an den Grenzen Russlands auch nur kommentieren würde, hätte er sehr viel zu tun.

Nun ergehen sich laufend plappernde Selbstdarsteller vor laufenden Kameras und prophezeien den neuerlichen Beginn eines kalten Krieges, ja wenn es wenigstens so wäre!

Positiv betrachtet gebe ich zu bedenken, dass das schmutzige Politgeschäft in jenen kühlen Tagen kein Deut besser oder schlechter war als in heutiger Zeit, im Gegenteil!

Denn zumindest wusste man, woran man war…

Mark Twain in Berlin – BUMMEL DURCH DAS EUROPÄISCHE CHICAGO

Twain1äTwain2äEs handelt sich dabei um ein sehr kurzweiliges Büchlein, angefangen mit den Betrachtungen von A. Austilat. Allerdings flunkert Martenstein in seinem Vorwort genauso, wie der Autor.

Wenn M. behauptet, dass Twain Deutsch lernte und deshalb den Struwwelpeter ins Englische übersetzen konnte, so stimmt dies nicht ganz. Schließlich schlamperte der Ami bereits vorher mehrfach durch die alte Welt, sein „Bummel durch Europa“ erschien bereits 1880, ebenso „Die schreckliche deutsche Sprache“. Selbiges Teil hätte er ohne Kenntnis des hiesigen Idioms bestimmt nicht so gigantisch verzapfen können.

 In den 1990ern tätigte der Geschäftsführer vom „Krüppelkranzler“  (Blisse 14 Café)   mit Stefan Wigger einen kleinen Deal, zu jener Zeit spielten wir in dem vornehmen Laden DOKO.

Peter, so ein Netter, allerdings mit einer totalen Glatze was Literatur und andere künstlerische Gewerke betrafen, außer Jazz, hing in den Seilen.

Eines Abends wurde ich nach Geschäftsschluss kurzfristig zu mehreren Drinks eingeladen. Bis er endlich mit seinem Problem herausrückte, war ich dann schon fast besoffen.

Wigger wollte seinen Teil des Geschäftes einlösen und eine kurze Lesung veranstalten, hatte aber dem Budiker hängen lassen, denn er sollte sich etwas aussuchen. Scheinbar mit dem Hintergedanken, dass Pedder damit überfordert war und alles im Nichts endete.

Kurz vorher hatte ich mal wieder „Bummel durch Europa“ verschenkt, weiß gar nicht, ob in der Originalausgabe eigentlich „Die Schrecken der deutschen Sprache“ veröffentlicht wurden. (Nebenbei, „Bummel durch Europa“, „Ali und Nino“ sowie „Sternstunde der Mörder“ sind die drei Bücher, die ich ganz oft verschenkte. Zum Kohout muss noch gesagt werden, wegen meines ungeheuren Nachholbedarf an Literatur, habe ich im Westen nie wieder ScienceFictions noch Krimis angerührt, die „Sternstunde…“ machte da eine Ausnahme, eigentlich nur wegen des Autors.)

Deshalb fiel mir ganz spontan besagte Abhandlung von Twain ein, allerdings war der Scheff ob meines Vorschlags doch etwas irritiert. Misstrauischerweise zog er deshalb sogar Erkundigungen ein…

Wigger fand die Entscheidung sehr weise, ging begeistert darauf ein und die Lesung ward gigantisch. Meine Freundin und ich kamen über Gästeliste rein und zur nächsten Gelegenheit füllte mich Peter nochmals ab…

Bin wieder ganz schön abgedriftet.

Wollte noch kurz auf Austilats Flunkerei eingehen, weil er behauptet, Twains fünf Geschichten erschienen erstmals auf Deutsch. Zumindest bei der letzten bin ich mir sehr sicher, dass ich sie bereits als Jugendlicher gelesen hatte, möglicherweise in einer ollen Reclam-Ausgabe der 20er Jahre. Viele Jahre war es mir nicht gelungen den Autor über das Chaos der Berliner Hausnummern herauszubekommen, in meinen Erinnerungen suchte ich ewig bei Kisch und Polgar. Zum Schluss wurden in der National-Zeitung noch auf John Habberton und Bret Harte erwähnt, allerdings will ich in dem Zusammenhang noch auf den etwas früheren James Fenimore Cooper und den späteren Jack London hinweisen, aber auf keinen Fall Friedrich Gerstäcker vergessen, der sich als Deutscher auch dem Genre der vorher genannten Autoren hingab, allerdings nicht auf der Ebene von Karl May! Sehr schnell hatte ich als Kind begriffen, weshalb mein Großvater fast nichts von dem spinnerten Sachsen besaß aber so gut wie alles von den berühmten Amis. Weiterlesen

Für Werbung gehöre ich nicht zu den Zielgruppen

Während der Öffnung meiner digitalen Rauchzeichenbox wurde ein Werbeschnipsel von VERIVOX registriert, der kam so bekloppt rüber, dass er verfolgt wurde.

Abschließend hieß es:

Was die Geissens können, können Sie auch!

Die günstigsten Tarife. Nur bei uns. Nur beim Testsieger.

Testsiege und Zertifizierungen. Auf Verivox können Sie vertrauen.

Mein Gott, was sind denn das für Figuren?

Auf Nachfrage antwortete mir das Netz.

Hinterher beneidete ich einsitzenden Persönlichkeit in einer Klapper, die vor solchen Leuten dauerhaft geschützt werden…

Die Hools sorgen für Sternstunden der Schwätzer und GMX bietet ihnen ein Forum

Heute hieß der Matador im digitalen Rund Fanforscher Herr Dr(?!) Gunter A. Pilz…

Muss man jetzt Angst haben, ins Fußballstadion zu gehen?

Auf keinen Fall, ist sich Fanforscher Pilz sicher. “Unsere Stadien sind Hochsicherheitstrakte. Wir haben sehr gut ausgeklügelte Sicherheitsmaßnahmen. Es gibt Projekte, die sich mit der Problematik “Gewalt im Stadion” auseinandersetzen”, beruhigt er Fans. Hi, hi, hi

Schützenhilfe bekam er auch noch von oberen Symptombekämpfern der Republik.

“Wir haben Festnahmen, jetzt möchte ich darum bitten, dass die Staatsanwaltschaften schnell anklagen, dass die Gerichte schnell entscheiden, damit von vornherein klar ist, das werden wir nicht dulden”, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere in der ARD. Nötig sei “eine klare Justiz”. Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty hatte sich zudem für härtere Strafen bei Delikten mit eindeutig fremdenfeindlichem Hintergrund ausgesprochen. Wer auf unseren Straßen Hass säen will, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen” (Hosea 8, Vers 7)

Wie die “Berliner Zeitung” (Sie spekulieren nicht nur, sie hören auch Wanzen furzen.) herausgefunden haben will, planen die Hooligans zudem, in Berlin zu demonstrieren. In den sozialen Netzwerken kursieren mehrere Aufrufe für den 9. November. Das mehr als beunruhigende Motto: “Köln war erst der Anfang”.

NRW-Innenminister Ralf Jäger ließ am Montag in Düsseldorf einen schwachen verbalen Lichtblitz aufleuchten: “Das war keine politische Demonstration, da wurde eine Plattform für Gewalt geschaffen.” Würde gern wissen, wer ihm zu jener Erkenntnis verhalf.

Man muss es Sabrina Kammerer aber lassen, sie hat aus implodierenden Sprechblasen und den durchsichtigen Fragmenten gesammelter Worthülsen, einen beachtlichen und recht lustigen Artikel zusammenbekommen.

Mit Helene Fischer gegen atemlose Randalierer

Mit demSound von Helene Fischer gegen marodierende Hooligans

So richtig glauben will ich es immer noch nicht, dass Polizeipücholochen und Berufsdeeskalationsfuzzis auf die Idee kamen und mit Klängen von Елена Петровна Фишерc Hit “Atemlos” (Mittlerweile weiß ich, um wenn es sich bei dieser berühmten Schlagertante handelt, mir ist es wirklich scheißegal, wenn sie mit ihren Mucken viele Millionen Euronen verdient, solange man mich nicht, wie im alten China, mit ihren Klängen foltern will.) ineiner Piano-Version deeskalierend auf gewaltbereiteRandalierer einzuwirken und die verantwortlichen Stare mussten dann prompt einsehen – alles vergebliche Liebesmüh!

Laut Kölner “Express” scheinen jene dafür Verantwortlichen immer noch nicht zu wissen, warum ihr gutmenschelnder Schlachtplan so in die Hose ging.

Da wird in den nächsten Wochen, die “Geißel aller Talkshows“, laut STERN der Quartals-Talker Herr Christian Pfeiffer, nun mit vollkommen abgewandelten Töpfchen-Theorien die Quoten bei Plasberg und Konsorten in ungeahnte Höhen schießen…

Habe mir mal den angesagten „Deeskalationshit“ angehört, da kam bei mir sogar etwas wie Mitleid mit den Hools und Neonazi-Gruppierungen auf. Kein Wunder, wer nun mal ein grundsätzlich konträres Musikverständnis verinnerlicht hat, was wir Töpfchengeschädigten (Schließlich gehöre ich als Ex-Zoni auch zu der Kategorie. Allerdings handelt es sich bei mir weder um ein Hool noch um einen Neonazi! Gut, die Wut eines Hools ist mir nicht ganz fremd, allerdings in ganz anderen Lebenslagen! Was meine politische Sichtweise angeht, da konnte ich Linxwixern mit folgender Interpretation permanent auf den Sack oder die Eierstöcke gehen: Denn im Gegensatz zu ihnen, stehe ich soweit rechts, dass ich links wieder rauskomme…) zwangsläufig besitzen sollen, der muss doch augenblicklich zu den ersten Klängen in Angstzustände verfallen, weil Bammel aufkommt, dass das Sperma flockig wird! Weiterlesen

ARTE – Pink Floyd

The Story of “Wish You Were Here”

Eigentlich besitze ich immer noch ein recht passables Gedächtnis, besonders was Kleinigkeiten angehen. Allerdings werden die Lücken größer, besonders, wenn es um Namen geht.

Meine Statistik betreffs Telefonummern, die nach ganz verschiedenen Systemen geordnet wurden, ist bereits flöten gegangen, längere Zahlenketten sind deshalb schon länger nicht mehr merkbar.

Gestern ging es mir ähnlich, partiell war noch einiges hängen geblieben, jedoch bekam ich nicht mehr alles im Detail zusammen, es ging um Pink Floyd und deren erste Platte die wir uns stundenlang einzogen – „Dark side of the moon“, aus dem Jahre 1973.

Mir ist lediglich in Erinnerung geblieben, dass der Eigentümer dieser Platte aus den Grunddörfern stammte und eine Großmutter hatte, die ohne Fragestellungen für ihren Enkel aus dem Westen jede gewünschte Platten mitbrachte und nebenher für den Popen Bücher.

Drei Jahre später gehörte “Wish You Were Here” zu den ersten Scheiben die ich mir zulegte. Kurz darauf entstand, zum Hörnchen einpicken, für meine Bandmaschine ein dreistündige „The Best of“ von den Floyds…

Ältestes Haus in Berlin-Wilmersdorf: Das ranzige Schoeler-Schlösschen

Bis zum Erscheine des Artikels über besagtes Häuschen wusste ich gar nicht, dass WIR in UNSEREM Kiezes mit einer Stadträtin Dagmar König (CDU) gesegnet sind, die an einem der letzten Wochenenden, während einer Stadtführung mit der Architektur- & Denkmalekspertin Swantje Eggert zum leer stehende Baudenkmal der Wilhelmsaue 126 spaziert und sich nebenbei ihren Untertanen zeigt.

Nun erinnert alles, was jene barocke Hütte betrifft, schon länger an eine Geschichte aus dem Tollhaus und ein baldiges Ende ist nicht absehbar.

Da kann man aber nicht meckern, schließlich entspricht es einer sehr langen Tradition im hundeverschissenen Bundeshauptdorf. Entsprechend der Größe und des Umfanges aller bisher geleisteten Arbeit, könnte man bereits vom ganz kleinen Bruder des BER sprechen, vielleicht handelt es sich ja um eine Mehdornsche Nebenbaustelle…

Irgendwann ging die Stiftung pleite, daran war das Land Berlin schuld, denn sie wollten keine Werbeplakate an der Fassade dulden!

Ging es etwa um Reklame für einen Flaterate-Puff?

Eigentlich hieß ewig, dort sollte die Bibliothek von Bruder Johannes rein und deshalb floss haufenweise Knete. Im Artikel wird aber ein selten dummer Fall nicht erwähnt, der als eigentlicher Grund gelten kann, weshalb die Geldquelle versiegte. Erst zu fortgeschrittener Zeit stellte sich plötzlich heraus, dass die Deckenbelastung gar nicht für das Gewicht aller Folianten ausgelegt war…

Berechtigterweise wurde deshalb der Geldhahn zugedreht.

Was tun sprach Zeus?

Ach so, in den Hirnwindungen von Frau Stadträtin Dagmar König (CDU) schwirren bereits diverse Gedankenblitze umher, welche in Richtung „sozio-kulturelles Zentrum“, Ausstellungen über die Entwicklung des Ortsteils vom Dorf zur innenstädtischen Wohnlage (Weil die Frau Rätin in dem Ensemble ein „wunderbares Spiegelbild des großbürgerlichen Lebens“ sieht), ein barrierefreier „temporären Trausaal“ soll entstehen, alles versehen mit einem „unauffällig“ Aufzug. Weiterhin muss ein „offenes Café für demenzerkrankte Menschen“ her! Da im Umkreis von 100 Metern keine Bäckrei mit Ausschank existiert. Menschen mit geringem Einkommen und Zuwendungsempfänger können dort arbeiten, außerdem soll jener Betrieb auch der Seniorenarbeit dienen.

König denkt auch an einen „Riech- und Tastgarten“ hinter dem Haus – einen “Indoor R&T” würde ich persönlich besser finden!

Darüber hinaus soll der Heimatverein Wilmersdorf in den Barockbau einziehen und, und, und..

Bin noch nicht ganz fertig…