dradio/kultur – ORTSZEIT: POLITISCHES FEUILLETON

Es irren humanistische Traumtänzer und natürlich -Innen auf der Kruste UNSERER Erdenscheibe herum, da frage ich mich sehr oft, wo leben solche Leute überhaupt in ihrer restlichen Zeit – auf der Rückseite des Mondes vielleicht?
Noch während der ersten Sprechblasen, dieser berühmten eidgenössischen „Liberté-égalité-Expertin“, hätte ich am liebsten meine kleine Kiste ausgeschaltet, aber ihren Dialekt fand ich sooooo schön, er erinnerte mich Emil Steinberger – allerdings ist der Typ wenigstens immer lustig drauf gewesen…
Es muss ihr mal jemand stecken, dass innerhalb ganz kurzer Zeit UNSER Herr Präsident von seiner ewigen Hurerei mit dem Begriff „Freiheit“ endlich Abstand gewonnen hat. Eventuell hat ihn ja die Realität übermannt (oder überfraut – wegen der politischen Korrektheit!), auf der anderen Seite kann vielleicht sein neuer Redeschreiber mit diesem Begriff nichts anfangen…
So schleierhaft wie alles begann: Auch wirtschaftliche Freiheit braucht einen politischen Rahmen… endet alles …Auch die heutige Herausforderung ist nicht nur eine wirtschaftliche, sondern sie ist vor allem eine politische.

Unter Umständen sollte Frau Haller doch mal überlegen, ob sie sich nicht doch entschließen könnte demnächst von ihrem Elfenbeinturm herabzusteigen, um dann auf dem Boden der Realität die ganze Angelegenheit nochmals zu überdenken.
Wenn ihr dann aufgehen sollte, dass Politik der Spielraum ist, den das Kapital lässt, müsste Gretel eigentlich zu anderen Schlussfolgerungen kommen. Dann könnte sie auch bei einem Text mit 523 Worten, in dem um die 20 mal der Begriff: „Freiheit“ und vielfach „Gleiheit“ auftauchen, etwas anders verzapfen.
Fand schon, es kamen etwas zu viel „…heit-Worte“ im Artikel vor und dies machte mich immer sehr misstrauisch.
Gut, auf der anderen Seite stehe ich ihr jegliche intellektuell-küstlerischen Freiheiten (sogar viel mehr als 20!) zu. Die ganze Angelegenheit wird auch einen wirtschaftlicher Aspekt haben, da man sie garantiert nach Anzahl der Satzbrösel bezahlt und es möglicherweise für bestimmte „demokratische Reizworte“ auch noch Sondervergütungen gibt

…themen/tv/stars/32abql4-birgit-schrowange-chef-belaestigt#

Nach Überfliegen des Artikels kam als Fazit lediglich – Wat solln der Scheiß nun wieder?
Mir will für diese Jahrzehnte zurückliegende Problematik, beim besten Willen kein plausibler  Grund einfallen, weshalb gerade jetzt? Es tut mir leid! Auch wenn ich bei ganz speziellen Gedankensprüngen bestimmter Frauen, vom Ausgangspunkt bis hin zu solch einer kuriosen Offenbarung der Erlebnisse in breiter Öffentlichkeit, vergleichsweise die Geschwindigkeit eines Berner Blitzes heranziehen sollte, ergäbe sich letztlich keine nachvollziehbare Erklärung für dieses Verhalten. Schon klar, bei manchen Leuten fällt der Groschen pfennigweise, bei einigen Auserwählten scheinbar in solch winzigen Partikeln, dass dabei ihr halbes Leben drauf geht…
Nun könnte ein Experte sofort aufschreien – „Denken Sie doch bitte an die Folgen solch schwerwiegender Traumatisierungen!“
Wer sich nicht wehren kann, der hat bereits seit Kindheitstagen einen Virus auf seiner Festplatte…
Manchmal kommt es mir so vor, als ob dieses fast vergessene Anbaggern bei einigen blassen, älteren Mädels das einzige ist, womit sie heute noch auf die Titelseiten gelangen können.
Ruft man die Heimatseite von GMX auf, läuft es unter: „…gmx.net/themen/tv/stars…birgit-schrowange-chef-belaestigt
Was ist sie denn damals für eine „TV-Starin“ gewesen? Man könnte mich totschlagen, an ihren Namen kann ich mich nicht erinnern.
Hat Biggi nun ihren Chef belästigt oder war es umgekehrt?
Was geht nur in solch einer Frau vor?
In solchen Frauen?
Merken die nicht, dass sie als Quotenweibchen lediglich instrumentalisiert werden und sich dabei diskreditieren? Da verkaufen sich diese grauen Mäuse medienträchtig als große Weltverbesserer, Alleskönner, teilweise wird dabei auf der Schiene intellektueller Klugscheißerei herumgegurkt und hinter der aufgepeppten Fassade ist fast nüscht…
Ist mir letztlich auch egal, weil mich solche populistische Talkgülle nicht interessiert.
Ihr Sendeleiter habe ihr “eindeutige Avancen” gemacht.
Ist doch legitim, wenn er nicht vom anderen Bahnsteig kommt! Weiterlesen

Fangt das Sonnenlicht ein!

Da sich Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah El Fielitz Effendi sehr abwertend über den künstlerischen Lifestyle äußerte und zum Bunsen im Garten aufrief, vielleicht noch mit Traktorreifen (Haben wir früher öfters gemacht (und noch viel mehr!), aber nicht nur mit einem. Allerdings nicht allzu oft, denn diese Teile waren zu meinen Zonenzeiten noch arg dünn gesät. Die geilste Umweltsauerei mit Reifen wurde für uns bald so gefährlich, das keiner richtig was von der entstandenen Wärme hatte. Vier oder fünf Traktorreifen auf Steinen gestapelt, obendrauf noch mehrere von Autos und drinnen alles akkurat mit furztrocknem Holz ausgefüllt. Nach kurzer Zeit war der Kamineffekt so groß, dass die oberen Reifen abhoben, außerdem sprotzelten permanent flüssige, brennende Teilchen umher…).
Muss ich eine flammende Unterstützung für diese entzückenden Ökobeleuchtungen anmahnen, könnte mir sogar selbigen Engel, in circa 15 Meter Größe, auf jeder Ecke des hiesigen Hauptbahnhofes vorstellen und die Säulen unbedingt in Schwarz-Rot-Gülden koloriert…
Besser noch käme allerdings meine Kreation*, dann aber ohne Werbung für diese Gerstenkaltschale aus der Kapitale jenes zänkischen Bergvolkes nördlich der Alpen, schon eher in Richtung: “Knall Dir Deine Birne mit hiesigem Bier voll UND SEI BERLIN!”
Nach unermüdlichem Verbaleinsatz erteilte mir die Schefffffin zähneknirschend eine Genehmigung zur Installation meines „Deutsches Eck´s“ (Geködert hatte ich sie damit, dass ein “Deutsches Eck” ja auch zu etwas nutze sein könnte – deshalb zusätzlich diese Theke für fliegendes Personal.), halt mit dem etwas höheren Solarhut – der  jedenfalls besser aussieht als eine Pickelhaube!
Man erinnere sich, wie bescheuert UNSER seliger Kaiser unter jenem Kopfputz aus seiner ordengeschmückten Wäsche blinzelte…


(*)Die Flyn´ Inn Bar „Zum fröhlichen Zecher“ für unsere kleinen gefiederten Freunde

“Frohes Jugendleben unter kommunistischer Knute”

Hatten wir doch Ulbrichts Parole vom 11. Plenum des ZK der SED, die da lautete: „Ihr sollt hammern und sicheln und nicht ewig jammern und picheln! – umgekehrt in: „Lieber bumsen und picheln als immer hammern und sicheln!“
UnbenanntZu Erinnerung folgt hier wiedermal etwas Zonennostalgie aus der kalten Heimat…
Nach wochenlangen Irrwegen habe ich von Klaus D. heute einige Bilder aus dem Fundus von Walla&Schorsch abgeholt, nochmal vielen Dank allen Beteiligten!
Den Pulitzer-Preis würde keins der Photos erhalten, zumal einige als Fixierbilder durchgehen könnten.
Dafür ist aber der ideelle Wert hoch anzusetzen…
Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1970/71 von der Talsperre Wippra, vom Kunstteich(?), Hellerwer(?) und Polen.

Über Werbung zu Christof Stählin

Als FreeMail-Junkie bin ich ganz schön in den Arsch gekniffen, da man mit Werbung zugeschissen wird. Dies ist bekanntlich bei den „Kommunikations“- und „freien Unterhaltungsmedien“ Usus, wegen der damit zu verdienenden Moneten.
Sehe ich sogar fast ein, jeder muss sich schließlich für seine Brötchen irgendwo prostituieren. Auf der anderen Seite, die Knete liegt auf der Straße, man muss sich lediglich überwinden und danach bücken.
Aber 8ung!
Bereits in jenem Moment lauert bereits irgendjemand hinter dir, der nur darauf wartet und dich genau zu diesem Zeitpunkt bereits ficken will, alldieweil er dann plötzlich mit einem beliebigen Argument aufwartet, zwecks eigener Beteiligung. Solche gierigen Nasen kommen nicht zwangsläufig nur von staatlicher Seite, etwas genauer betrachtet, gebärden die sich fast noch harmlos.
Der Sumpf von heutigen Dienstleistern, nebst der zusätzlich darin verborgenen Stolperdrähte und Tellereisen sind wesentlich gefährlicher, weil sie an die niedrigsten Instinkte der Verbraucher und -Innen appellieren.Wobei die breite Masse gerade jene, daraus resultierende freiwillige Gefangenschaft, ungemein geil findet. Obendrein geht die beständige Hatz auf der pseudo-hedonistischen Überholspur, zumindest für eine gewisse Zeit, mit dem lauen Gefühl von nie endenden Orgasmen einher…
Mir ist schon klar, dass ich vor all der Scheiße auch nicht vollständig gefeit bin, latsche peripher ebenso durch, versuche aber nebenher, gewissen Situationen etwas positives abzuknapsen.
Zum Beispiel auch, wenn es an den elektronischen Briefkasten geht und mich ewig die gleichen Fressen anglotzen.
Allerdings kommt manchmal doch die Frage auf, was will mir denn GMX da wieder unterschieben und warum sollte mich gerade diese Gülle interessieren? Weiterlesen

Die Pimmel-Parade

Ausgerechnet Springers „BLIND-Zeitung“ nahm sich der Tage eines japanischen Festes an, es betraf ihr „Kanamara Matsuri“ Event, die schräge “Schwanz-Parade”.
Die prüden Leute aus dem Land der aufgehenden Sonne belehren uns damit eines Besseren. Auf der einen Seite betreiben sie einen Kult mit der luxuriösen Ausstattung ihrer Kackhäuser, speziell derer für Frauen – alles nachzulesen in folgenden Artikeln: “Washlets bieten Luxus für den Allerwertesten” und Aborte in Japan
Auf der anderen Seite beweisen sie uns Langnasen, dass sie auch jede Menge Schwänze vorweisen können, die doch härter sind als des Leben und haben darüber hinaus sehr viel fun dabei… Weiterlesen

Theater Zitadelle

Am 20. des Monats gibt sich die schnuckeligste Puppenbühne bei Berlin, nämlich das „Theater Zitadelle“ die Ehre und lädt zu einer Premiere.
Leider geht es bei mir nicht, da ich auf einer Geburtstagsfête bin…

Leute, zieht den Finger aus dem Arsch, denn es würde sich lohnen!
Der Scheiß in der Glotze läuft nicht weg, man kann unbedingt auf die Kontinuität aller Fernsehanstalten bauen, denn garantiert geht es auch am Sonntag so weiter!
Wäre doch was, Samstags ins Theater und am folgendem Tag zum Ausklang des Wochenendes – 21:45 PM, in der ARD: „Jauche aus dem Gasometer“…

Betreffs der Handlung des Theaterstückes, lässt sich mit etwas Phantasie sogar ein Bezug zur heutigen Zeit herstellen, wo Neugeborene in Kühltruhen, Blumenkästen, in „Babyklappen“ von Altkleidercontainern oder einfach in Plastiktüten im Wald entsorgt werden.
Toto hatte da zwischen den Kohlköpfen mehr Glück gehabt…
In dem Artikel über Vittorio de Sicas Verfilmung von „Das Wunder von Mailand“ wird auch Bezug genommen auf ein früheres Werk von ihm, für mich sein bester Film: „FAHRRADDIEBE“ (Ladri di biciclette)

BVB-Sieg: Scheich rastet aus

Fakt ist, dass es mich absolut nicht interessiert, wenn 22 lebende Reklameobjekte 95 Minuten lang dem lieben Gott die Zeit stehlen, wobei 20 davon versuchen einen Ball zu quälen und die restlichen zwei Kameraden sich hauptsächlich zwischen den Pfosten langweilen müssen.
Dies als Vorwort.
Weshalb nun Scheich Hamad bin Chalifa bin Hamad bin Abdullah bin Jassim bin Muhammed Al Thani jene Dauerwerbeshow plötzlich mit Rassismus in Verbindung brachte, wird bestimmt nicht nur mir Kickerblindfisch auf ewig ein Rätsel bleiben.
Allerdings erkenne ich nach überfliegen des GMX-Artikels auch dort im Spiel blanken, unverhohlenen und praktizierten Sexismus!
Weil mir schien, dass Linienrichter und Schiri gemeinsam beide Mannschaften in der Abseitsstellung (Selbige Position fand ich weder im Kamasutra noch bei Alf C. Kinsey, das Kin Ping Meh bemühte ich dann nicht mehr, weil mir plötzlich siedend heiß einfiel, im 16. Jahrhundert war ja Fußball noch unbekannt.) fickten…
Dies macht man doch nicht und schon gar nicht in der Öffentlichkeit!

Sixto Rodriguez

Gestern erhielt ich eine Scheibe vom Scheff – „Cold Fact“ aus dem Jahre 1970 – verbunden mit der Frage, ob ich ihn kennen würde. Im vorletzten Jahr war es wohl, da kam mir der Typ in irgendeinem Presseerzeugnis unter meine entzündeten Äuglein.
Im Netz war noch nicht soviel zu finden, beim heutigen Blick in die Tube war natürlich ein Haufen Zeug von der GEMA bereits abgeschossen worden, was sich bekanntlich umgehen lässt und man wieder zum Leben erwecken könnte.
Um es kurz zumachen, Amigo Rodriguez war in jenen Tagen seiner Zeit weit voraus und keiner der Gringos hatte es gerafft – oder waren den bigotten Amis mache Textteile nicht genehm? Allerdings steht er damit nicht allein im Showgeschäft, selbiges Missgeschick passierte schon so manchem späteren Hitmaker…
Der berühmtes Kniefick scheint ja der von DECCA gewesen zu sein, als sie 1962 verzichteten eine bestimmte Band aus Liverpool unter Vertrag zu nehmen…
Hinzu kam im letzten Jahrhundert auch eine andere Variante, dass Weißbrote sich mit schwarzer Musik eine goldene Nase verdienten…
Malik Bendjelloul´s Dokfilm beginnt mit augenweidlichen Ansichten aus Südafrika, was den ganzen Streifen letztlich durchzieht – Searching for Sugarman ist ein geiler Streifen!