Was sollte man überhaupt bilanzieren können, wenn lediglich der abgedroschen Spruch: „Außer Spesen nichts gewesen“, über allem als Leitspruch des Abgesangs, wie ein angekettetes Damoklesschwert aus Styropor baumelt?
WIR können stolz sein, besitzen WIR doch einen vollkommen harmlosen Umweltminister, an den man sich auch später noch erinnern wird, nicht wegen seiner Körperfülle, sondern wegen seines frisch, frei und fröhlichen Hanges zur urkomischen Transformationen von vorausschaubaren Pleiten in verwonnene Siege.
Kann mir mal jemand verraten, ob in der heutigen Zeit überhaupt noch eine Möglichkeit des Schutzes vor solchen Starministern möglich erscheint? Hinzu kommt, der Mann steht noch nicht mal einzigartig irgendwo herum, er befindet sich in guter Gesellschaft, hat sogar weltweit Sympathisanten der äußerst wendigen, extremen Mitte an seiner Seite.
Fast 200 Teilnehmerstaaten des Welt-Klimagipfels verständigten sich abschließend auf einen nichtssagenden Kompromiss, es ist verwerflich diese Aussage überhaupt zu benutzen, da von allen Seiten der politische Wille zum tragbaren Konsens fehlte, der war noch nicht mal ansatzweise erkennbar. Hinterher trat sogar NABU-Präsident Olaf Tschimpke als Komiker auf, da meinte er doch allen Ernstes, „in Doha wurde viel heiße Luft produziert”. Wenn es wenigsten an dem gewesen wäre, denn da entfleuchte sogar bei einem aus Altersschwäche dahingerafften Kamels in der Wüste von Qatar, mit seinem letzten Furz wesentlich wärmere Luft… Weiterlesen
Quotendünnschiss bei GMX
Man denkt an nichts Böses und dann glotzen mich auf dem Weg zum Elektrobriefkasten die Fressen von Gottschalk und Lanz an…
Ich könnte kotzen!
Bilanz (?) der Klimakonferenz in Doha (I)
Eigentlich hatte ich mich am gestrigen Abend nur wegen des endwöchentlichen Fricko-Events aus der Höhle entfernt, bin schließlich etwas länger versackt.
Im Wirtshaus wurde einiges angesprochen, was mir echt am Arsch vorbei ging. Auf der anderen Seite staute sich neuerlicher Unwillen auf, hatte ich doch morgens bereits einen ganz „wichtigen“ Beitrag zur weltgrößten Masturbationsperformance in Doha gelauscht.
Wieder daheim – wurde erstmal einen koffeinhaltigen Sud gesüffelt, dann wollte ich weitersehen…
– Der Rest vom gestrigen Schrieb fiel heute meiner eigenen Zensur zum Opfer.
Retour zum angesprochenen Interview auf d-radio, es begann bezeichnender Weise, wie dieses merkwürdige Happening endete – chaotisch und nichtssagend. Anfangs kam noch nicht mal eine Verbindung zustande, es ging auch nicht hervor, ob diese Tante dort unten hockte, was letztlich bei ihrem abgelieferten Blabla sowieso keine Rolle spielte.
Der Blick ins Netz belehrte mich eines Besseren.
Lili Fuhr scharwenzelte dort unten herum in der Funktion einer „Referatsleiterin der Internationalen Umweltpolitik“ des „INFO- und EXPERTENDIENSTes Heinrich-Böll-Stiftung.“ (Klingt doch erstmal janz jeil!)
Nach ihren „bedeutsamen“ Aussagen zu urteilen, schien es mir aber so, dass L.F. von ihren Auftraggebern lediglich auserkoren ward, da sie auf Grund ihres Unitätsabschlusses (Diplom-Geographin) wusste, wo man dieses Nest finden konnte. Weiterlesen
Berlin 2030…
In dieser Zeit wächst das Bundeshauptdorf um eine Viertelmillion Menschen und soll weltweit die lebenswerteste Metropole werden…
Natürlich ist es dann auch viel größer, viel älter, viel besser – das ist auch ganz viel gut so!
In 18 Jahren ist jenes Provinzkaff deshalb noch viel ärmer, aber ganz viel, viel sexyer!

…dieses ausgesprochen schööne Päärchen wird es zum 43sten Firmenjubilääum ebenso bestäätigen köönnen.
Vielleicht ist UNSERE ehemalige preußische Gemarkung zu jenem Zeitpunkt bereits ein einziger „darkrooööm“, hätte nämlich viele Vorteile für Politiker, Wirtschaftsbosse, Lobbyisten und den verschiedenartigsten lichtscheuen Elementen – denn nur im Dunkeln ist gut munkeln – auch würde es niemand bemerken, wenn auf dem Feldflughafen bei Schönefeld dann immer noch kein Jet abheben kann
Dave Brubeck geht nicht mehr einkaufen
Vielen Erdbewohnern unbekannt, wird trotzdem einer große Anzahl von ihnen zumindest jener über 50 jährige Hit seiner Truppe, der mittlerweile schon lange zum anspruchsvollen Gassenhauer mutierte, immer wieder in den Ohren klingen.
Was soll man über den großen Meister noch ablassen?
Die ARD-Beiträge bringen es stichpunktartig auf einen Nenner und sie vergaßen dabei nicht, auch seine respektvollen menschlichen Seiten aufzuzeigen. Tugenden, die bei dem weltweit agierenden Gesindel mit Anspruchshaltung mediengerecht noch unters Volk gebracht werden, um dabei lediglich mit der persönlichen Eitelkeit zu kokettieren und die Plebse danken es solchen Flachzangen auch noch…
Ärgerlich werden nur die nächsten Wochen sein, wenn dann ein Haufen Jazz-Pygmäen, die sich immer schon im Schatten der ganz Großen sonnten, nun die traurige Gelegenheit beim Schopfe packen und auf der noch nicht getrockneten Pisse von ihm Kahn fahren wollen…
ChiliBilly’s Firehouse!
Treibe mich momentan recht diskret unter den Angehörigen des zänkischen Bergvolkes nördlich der Alpen herum. In der heimlichen Hauptstadt wurde mir einiges aus dem oben genannten Laden geschenkt.
Habe allerdings noch nichts getestet.
In meiner Weste befinden sich seit Jahren bereits zwei winzige Plastikfläschchen, eins mit Habanero-Pfeffer, das andere, wesentlich kleinere mit Jolokia.
Nun zu meiner nachträglichen Geburtstagsbeute:
124 ml Bhut Jolokia Sambal, 147 ml Red Savina Habanero Puree, 180 ml Jolokia Senf und 20 ml „Neck Breaker“ allerdings mit nur 40 Umdrehungen…
Hier noch die Heimatseite von ChiliBilly’s Firehouse – Münchens schärfste Adresse!
Dein Hotshop in Moosach – für alles, was scharf macht. (Viagra hat er nicht im Angebot!)
Wat sollten ditte?
Da wurde am gestrigen Morgen die AVUS wiedereröffnet, dann im Berufsverkehr plötzlich wieder gesperrt.
(Eine Bekannte erzählte mir heute, dass sie deshalb rund 30 Minuten im Stau stand…)
Verstehe nicht, weshalb die gewählten Potentaten anschließend in den Medien als ganz wichtige Scherzkekse präsentiert wurden. Der Nachrichtenkünder vom hiesigen Regierungssender, dem RBB mit seiner merkwürdigen Gefälligkeitssalbaderei, gab in bester Laune deren unsinniges Getue bekannt, ebenso ihr hohles Gefasel und ein Sprecher klitterte dazu. Statt an den demokratischen Volksvertretern endlich mal Maß zunehmen, sprach er lediglich davon, dass der promovierte Müllermeister (Hat überhaupt jemand seinen „Dr. oec. publ.“ mal einem Plagiatscheck unterzogen?), momentaner „Bundesminister für Verkehr, Stau und Stadtentwicklung“, der Berliner Oberdorfschulze und irgendein Senator: „haben Deutschlands älteste Autobahn auf der Fahrbahn eröffnet“.
Bei der AVUS handelte es sich damals mehr um eine „Test- und Rennstrecke“, das älteste Stück „Reichsautobahn“ (heute A 555) wurde zu Weimarer Zeiten von Conny Adenauer eröffnet und dies geschah 1932!
Deshalb wird wohl der alte Röhndörfler auf Berlin als Regierungssitz geschissen haben, weil es dort kein nostalgisches Stück Beton/Bitumenpiste gab und er doch auf seinem eingeweihtem Stückchen so gern Boccia mit seinen Enkeln spielte…
Solch Lobhudelei hätte es seinerzeit noch nicht mal bei das Führer gegeben, der ließ den Verkehr außerdem nicht stoppen, sondern rollen. Siehe den photographischen Beleg vom „Cigaretten/Bilderdienst aus Hamburg/Bahrenfeld – 1936. Weiterlesen
Vor 71 Jahren krähte jemand im General County Hospital in Seattle…
Berliner Dauertalk im Selbstversuch…
…und das Talkshow-Hopping unbeschadet überlebt.
Für mich gehörte da ein Haufen Mut und Hang zum Masochismus zu.
Etwas ähnliches widerfuhr mir vor vielen Jahren ebenfalls, dies fiel mir gerade zum Ableben von Larry Hagman ein. Im Rahmen einer Analyse der Serie „Dallas“, musste sich die Seminargruppe monatelang den Schmarrn reinziehen. Unser Prof war sehr pfiffig, zu jedem neuen Teil gab es entsprechende Aufgaben, unter denen wir alles betrachten sollten. Außerdem existierte in meiner WG ein tonnenschwerer Betamax-Recorder…
Wegen des Diktats solcher fortlaufenden Sendungen – alles zu einem ganz bestimmten Termin dem flimmernden Götzen unterzuordnen, brrrrr! – turnte mich diese Art regelmäßiger „Freizeitgestaltung“ bereits in jungen Jahren ab.
Als Kind wurde jene Antipathie gegen „Fury“, „Lassy“ und wie die Serien alle hießen, der Indoktrination im dumm-roten Halbelternhaus zugeschrieben. Auch später verstand niemand meine Abneigung gegen diese merkwürdigen Rituale, was sich ebenso auf die Mitgliedschaft in Vereinen ausdehnte.
Laxes Miteinander ohne ausgeprägten Gruppenzwang und politisches Geschwafel, fand man nur mit ganz bestimmten Leuten auf Swingerfeten, was sich auch bald erledigte, durch die aufkommende HIV-Hysterie Anfang der 80er des letzten Jahrhunderts. In manchen Runden bestanden nicht nur die Mitglieder auf Lümmeltüten von ganz bestimmten Firmen…
30 Jahre Transitautobahn nach Wessi-Land
Heute wurde mir vom angegrauten Kiez-Wolf ein Artikel überreicht, der mich daran erinnerte, dass ich ein 30jähriges Ereignis ganz vergessen hatte, es betraf die Einweihung der Transit-Autobahn Berlin-Hamburg, vom 19. November 1982. Milliarden von Westmark flossen für den Bau der Transitpiste in den Osten, ebenso Material und Baufahrzeuge. Teilstücke wurden nebenher als als Start- und Landebahnen nebst der seitlich angelegten Parkplätze für Militärjets des Warschauer Paktes konzipiert…
…momentan komme ich mit nichts aus dem Knick, was mein Geschreibsel angeht. Seit Tagen soll etwas über diese merkwürdige Ausstellung in der „Staatsgalerie Prenzlauer Berg“ fertig werden – aber Scheibenhonig!
Retour zu den Erinnerungen eines Zeitzeugen aus Glövzin, dem ich bei einer Aussage widersprechen muss: „Wenn die Lkw-Fahrer aus dem Westen ihre Zeitung ausgelesen hatten, dann legten sie die oft dezent auf einem Stuhl ab und schoben den nah an den Tisch heran, damit sie nicht gleich zu sehen war und jemand sich die mitnehmen konnte.“
Wessi-Trucker habe ich nur als Schisser erlebt und wenn sie mal eine Zeitung herausrückten, war es mit großer Sicherheit die „BILD“! Bei aller Freundschaft, aber auf dieses Blättchen habe ich bereits als Zoni verzichtet.
Bei Kaasköppen, Franzmännern und Itakern war es etwas anderes, da konnte schon mal etwas mit leicht höherem Niveau abfallen, wenn es nur der „Playboy“ war.
„FAZ“, „SPIEGEL“, „STERN“ rückten eigentlich nur Stinos in etwas größeren Wagen heraus…
Hardcoremäßig im verdeckten Verteilen von Presseerzeugnissen, waren eigentlich nur irgendwelche roten Sektierer drauf, Genossen der chinesischen oder albanischen Fraktionen. Deren Presseerzeugnisse führten auf der langweiligsten Fete zu großen Erheiterungsausbrüchen, noch schärfer fanden wir allerdings den Inhalt der „Roten Fahne“…
Wenn Schilderer Herr Dahse die „BILD“ als Zeitung klassifiziert, dann soll es halt so sein.
Mit fiel noch etwas ein zur „Transitraste“ bei Quitzow, dort und in Börde (Kurz vor Helmstedt) mundete das Essen immer, allerdings war das Bier scheiße. Weiterlesen

