Keine 90 Minuten vor der Glotze

Es wurde ein recht kurzer Fernsehabend.
Dabei begann er vielversprechend mit Tom Tykwer auf Kulturzeit. Er gehört für mich zu den wenigen Künstlern, die vor Ort mit ihrer Knete etwas ausrichten.
Wenn ich an die trällernde Zunft denke, deren Angehörige zwar überall auftauchen wenn irgendwo Protest angesagt ist, dann mit Betroffenheitslyrik die Leute nerven – zwischendurch pausenlos dummschwätzen – damit zwangsläufig ihre Plattenumsätze steigen und anschließend dafür auch noch die Knechte der GEMA in Anspruch nehmen…Brrrrrr
Während der Nachrichten gab es noch nicht mal eine vernünftige Panikmeldung, nur die übliche Verarsche. Mir fiel auf, dass bei Änschies Rede weder die Decke des Saales gezeigt wurde, vielleicht haben sich die Balken gebogen – keinesfalls hüpfte sie heute hinter dem Rednerpult umher –  ebenso kamen in entscheidenden Momenten ihre Hände überhaupt nicht ins Bild, da sie ja sonst alle rhythmisch als Arschlöcher betitelt. Vielleicht befanden die sich hinter ihrem Rücken und der Mittelfinger lag verschränkt über dem ausgestreckten Zeigefinger…
Abschließend kam noch ein gemeinsamer Spaziergang mit ihrem Gastgeber, alles ohne Ton…
Beim Auftritt des U-Ministers redete der Sprecher ewig vom „Runden Tisch“, jeder sah die eckige Anordnung.

Deshalb werde ich diese Metapher einfach nur auf die Worte des Herren übertragen und sie deshalb zwingend unter Ulk verbuchen!
Da kann er plappern bis zum Sankt Nimmerleinstag
20 Uhr 15 folgte eine gelungene Dokumentation, zu deren Fazit ich aber noch etwas ablassen muss. Anhand der folgenden Artikeln kann sich jeder ausrechnen, wann und wie mal irgendetwas passieren wird, inbegriffen ist da bereits die biologischen Endlösung
Wesentlich wichtiger wird es in den kommenden Jahren sein, Bankerte weitere hunderte Milliarden in ihre fetten Ärsche zuschieben, als einige Peanuts mal abzuzweigen.
Beim darauffolgenden Beitrag sollte es sich auch um einen Dokfilm handeln, ich musste nach 15 Minuten abschalten. Was wollten jene Macher mit dieser schrägen Betroffenheitsarie eigentlich bezwecken?
Im übertragenen Sinne konnte er als Nachruf auf den verblichenen Mimen durchgehen, der da ewig lallte: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“

Polizei streckt Herrn Beil-Mann mit mehreren Schüssen nieder

Im Café schob mir gestern jemand die Zeitung zu und meinte, „musst´e mal lesen! Da fällt dir bestimmt was zu ein…“
Betrachtete anschließend die Titelseite und las den inneren Text quer. Kam schon recht merkwürdig rüber, allerdings gab es im Netz noch eine Steigerung – Googlemap, nebst Adresse, Street View der Antwerpener Straße, in 13353 Berlin und fünf Bilder vom Tatort. Auf Nummer 1 drei Polizisten, links die Frau mit einem Peacemaker in der Hand, die beiden anderen Kollegen mit „ballistischen Schutzwesten“ und Tonfa-Schlagstöcken, die allerdings am Koppel baumeln. Was sich in der Kralle vom äußeren „Freund und Helfer“ befindet, ist nicht erkennbar…
Nun zog ich mir den Artikel doch mal korrekt ein.
Da latschte Sonnabend, 14.45 Uhr, an der Antwerpener/Ecke Brüsseler Straße ein grauhaariger Mann über den Fußweg. Dagegen ist doch erst mal nichts einzuwenden, schließlich ist dies auch im Wedding nicht verboten.
…Doch was er bei sich trägt, löst plötzlich Panik im Kiez aus:
In der einen Hand hält er ein Beil, in der anderen ein Messer. Der Besitzer eines Getränkeladens bemerkt den Mann, entdeckt die Waffen und alarmiert sofort die Polizei…

(Ein feststehendes Messer mit einer Klingenlänge bis zwölf Zentimeter darf “verdeckt” oder offen getragen werden, jede Klingenlänge darüber hinaus nicht! Dies ergibt sich zweifelsfrei aus § 42 a II 3. Waffengesetz.)
Auch sind die Zeiten lange vorbei, dass die Alliierten Leute einbuchteten, wenn sie mit längeren „Küchenmessern“ erwischt wurden…
Weshalb kommt überhaupt jemand auf die Idee, Beil und Messer gleich als Waffe einzustufen, in erster Linie sind beide Gerätschaften doch Werkzeuge. Nirgendwo ging hervor, dass der Typ mit dem Messer herumfuchtelte und schreiend das Spaltwerkzeug wie ein Tomahawk über seinen Kopf kreisen ließ.
…Als die Beamten am Einsatzort an der Antwerpener Straße eintreffen, verhält sich der Mann aggressiv, lässt sich nicht beruhigen. Im Gegenteil: Zeugen sagen aus, dass der 50-Jährige direkt zum Angriff übergeht, als der Streifenwagen vorfährt. Er soll sofort auf die Beamten zugegangen sein, um sie zu attackieren…
Wenn ich manchmal grünberockte Zeitgenossen erlebe, auf welche Art sie sich auf Radfahrer oder zechende Leute stürzen, na ich weiß nicht.
„Zeugen“ sagen aus…
„Ich bin Zeuge! Um was geht´s?“
…Zehn Minuten lang reden die Beamten auf ihn ein. Dann eskaliert die Situation. Es knallt. Zwei Beamte, darunter eine Frau, feuern Schüsse ab. Anfangs anscheinend Warnschüsse. Querschläger treffen einen Autoreifen. Der Renitente reagiert trotzdem nicht. Erst ein Unterschenkeldurchschuss und eine Kugel in den Bauch bringen den Mann zu Boden. Nach Informationen der B.Z. wird mindestens achtmal gefeuert, die Polizei spricht offiziell von „mehreren Schüssen“. Dann werden Pfefferspray und ein Schlagstock eingesetzt…
Eine merkwürdige Reihenfolge: Reden, Eskalation – weshalb? Um die acht Schüsse fallen nebst Sachbeschädigung durch Querschläger, Unterschenkeldurchschuss, Bauchschuss, der Mann erdet sich zwangsläufig, als Dessert dann Pfefferspray und Haue mit dem Gummiknüppel…

Heute sieht alles etwas anders aus, ebenso die bescheuerten Schlagzeilen.
André C. „Beilmann“ ist messermäßig Stereo bewaffnet, eins in der Hand, das andere vielleicht quer zwischen seiner Fressleiste und das Beil steckte im Hosenbund.
Der Ton macht bekanntlich die Musik, wie wird denn die Aufforderung gelautet haben?
Bestimmt nicht so: „Guter Mann! Entschuldige, dass wir dich ansprechen. Sei doch so nett und lege bitte die beiden Messerchen vor deine Füßchen und hebe langsam deine Patschhändchen!“
…eskalierte die Situation. Er griff die Polizisten an... Vielleicht zeigte er lediglich den Stinkefinger und rotzte in ihre Richtung.
…Eine Beamtin gab zunächst Warnschüsse (mindestens 5) in die Luft ab,..
Nicht auszudenken, die Bewaffnung der schießwütigen Dame hätte aus einer Mpi bestanden. Allerdings erzeugen in der Straßenschlucht fünf Schüsse auch schon ein beachtliches Feuerwerk. Weiterlesen

Die Krise der Volkswirtschaftslehre

Dieser gefällige Artikel ist nichts weltbewegendes. Aber für Leute, die ganz am Rande etwas über gewisse Zwänge in der Ökonomie erfahren wollen, kann er als (sachter ↔ fragwürdiger) Einstieg gewertet werden…

Olaf Storbeck und Norbert Häring wollten scheinbar in einer spiritistische Sitzung den Kontakt zu
dem lange verblichenen Schotten aufnehmen, vielleicht sogar in den Katakomben von Fort Knox. Deshalb die hilflose Fragestellung: „Was nun, Herr Smith?“ – dabei hätten es die Jungs eigentlich belassen sollen! Auf der anderen Seite gilt Adam S., besonders in Kreisen von neoliberalen Wachstumsfetischisten, immer noch als deren Prophet und daher rührt auch dieser unerschütterliche Glaube an jene imaginären Selbstheilungskräfte der Märkte…
Klar!
Das Geld liegt massenhaft auf der Straße herum, man muss sich nur danach bücken! …
(Genosse Steinbrück ist dafür der lebende Beweis. Wer etwas verändern oder regulieren möchte, sei es nur für sich, der muss einfach seinen Finger aus dem Arsch ziehen und loslegen! Ist doch alles ganz einfach, den Rest regelt wirklich der Markt und zwar in allen Lebenslagen!)
Anfangs taucht irgendwo der folgende Satz auf: „In den vergangenen 200 Jahren ist der Wohlstand der Nationen in einer schier unvorstellbaren Weise explodiert.“
– Deshalb haben WIR uns ganz nebenbei auch zwei Weltkriege geleistet…
Lustigerweise darf sich der Berliner Makroökonom Michael Burda als Sparwitzverkünder produzieren.
„Man muss erst einmal die Basismodelle gelernt und verstanden haben. Dann hat man das intellektuelle Handwerkszeug, um sie kritisieren zu können.“ Burda sieht keinen Reformbedarf für sein Fach – der Ball liege bei der Politik, die auf die falschen oder gar nicht auf Ökonomen hören.
– Der Joke klemmt aber mächtig.
Nun ist Politik bekanntlich der Spielraum den das Kapital lässt. Dies kann jeder weltweit am synchronen Einsatz von Politikern nebst Lobbyistenmeute beobachten. Da existieren nur unbedeutende Abweichungen, deren Verschiedenartigkeit lediglich aus historisch gewachsenen Strukturen der einzelnen Staaten herrühren.
Deshalb sind alle Ergebnisse jene Marionetten vollkommen übereinstimmend, wenn sie zum Wohlgefallen des Kapital deren Vorgaben umsetzen.
Natürlich darf John Maynard Keynes nicht fehlen, die Länge seiner immer wieder angebrachten Zitate reichen in 12-Punktschrift bestimmt bis zum Mond…
Dabei könnte man gewisse Teile seine Schrift – „Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages“ – in der jetzigen Situation auf Griechenland und Spanien übertragen…
Aber wer will das schon versuchen?
Schließlich sollten die Folgen nach dem Vertrag von Versailles hinreichend bekannt sein!
Oder wurde bereits alles vergessen?
Na dann müssen WIR es nochmals durchleben“

Rosenkönigin aus Sangerhausen – Große Aufregung um ein kleines Plakat

In meiner kalten Heimat gehen die Uhren nicht viel anders als hier im hundeverschissenen Bundeshauptdorf. Idiotische Kleinigkeiten werden aufgeplustert, viele Leute klammern sich daran fest und bekommen dabei multiple Orgasmen.
Seit mehreren Wochen sorgt in Sangerhausen ein Poster für Unruhe. Am 5. Oktober wärmte die MZ mal wieder diese olle Kamelle auf, wird wohl noch ein Weilchen so weiter gehen, leider ist das entsprechende Foto dazu verschwunden.
Habe nun heute auch meinen Senf dazu verspritzt – bei Fezbuck...

Gruß an Doreen Keitel und die Mitstreiter der Werbeagentur Wieprich!
Mit ihrer Kreation haben sie doch genau das erreicht, was einen guten Werbegag auszeichnet, er ist in aller Munde.
Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen flüsterten es sogar die Spatzen im Frankenland von den Dächern.
…Mit großer Außenwirkung. Sogar in Alice Schwarzers “Emma” ist das Plakat gelandet. Auf der Leserbriefseite. Unter dem Titel “Prostituierte Prinzessin”. Verfasst haben diesen Brief Beatrice Grölle und Claudine Schmidt aus Nürnberg…
Spätestens, seit Frollein Schwarzer sich grinsend als Werbeprinzessin für „BILD“ verdingte, kann man diese Tante doch nun gar nicht mehr für voll nehmen! Eigentlich schade, denn für meine Begriffe erfährt das Sangerhäuser Poster dadurch sogar eine gewisse Abwertung.
Was ging denn in den Hirnwindungen der Doppelspitze Grölle/Schmidt während der Betrachtung jenes winzigen Bildausschnittes eigentlich ab? (*) Jemand (Frau oder Mann ist nicht ersichtlich) hockt auf einem hängenden Einzylinder, im Volksmund auch Thron genannt, mehr nicht. Ganz keusch sind dort lediglich hochhackige Puschen, zarte Fußfesseln und ein witziger Slip dargestellt? Dieses Höschen ist von solch harmloser Ausführung, so etwas wird heutzutage in jedem Dessous & Lingerie Online Shop für Senioren angeboten…
Mit viel kranker Phantasie wird daraus, unter Inanspruchnahme einer Moralkeule, der Aufmacher: …”Prostituierte Prinzessin”…
Mir kommt alles vor wie ein schlechter Lesbenwitz…
Nun folgt noch: …“Es ist schade, dass sich in meiner alten Heimat die Entwicklung von einer weitestgehenden gleichberechtigten Frau seit der Wende in großen Schritten rückwärts entwickelt statt vorwärts.”…
Den Witz verstehe ich auch nicht!
…Für die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) ist die Sache offenbar noch nicht zu den Akten gelegt. “Der Vorstand der GRF wird mit den Verantwortlichen der Werbekampagne ein persönliches Gespräch zur Klärung führen.”
In dem Verein hängen bestimmt auch Leute herum, die nach dem Anschluss von Neufünfland an den Westen, in ostdeutschen FKK-Gefilden auftauchten und gegen die dortige Freikörperkultur protestierten.
PS. Meine politische Inkorrektheit ist sprichwörtlich!
Habe mich deshalb etwas gebremst, der Schrieb wurde letztendlich verkürzt wiedergegeben… Weiterlesen

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück: Bankenschreck?

Momentan ist von seiner Seite billiger Populismus angesagt.
Dies ist ihm nach Artikel 2 der FDGO sogar gestattet – Artikelchen 1: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Zumindest während der Wahlkampfphasen halten sich alle künftigen Volksvertreter daran…
Augen zu und durch – der Rest ergibt sich von selbst! Mir ist es bereits lange egal, wer gerade ab- oder angekanzlert wird.
Zu Beginn der 80er erlebte ich den Stehkragenproleten und heutigen господин Schröder im Land der Wenden. Verließ damals die traute Runde mit den Worten: „Von dem ist noch viel zu erwarten, aber nichts Gutes!“
Ganz junge Saisonrevoluzzer fragten mich daraufhin, ob ich ein Agent Provokateur sei?
Der erdverwachsene Genosse hat meine Erwartungen weit übertroffen und nun schickt sich einer an, der es noch besser richten will…“
So weit wird es gar nicht kommen!
Wegen eines genialen Schachzuges des SPD-Buddhas.
Land auf und ab ist hinreichend bekannt, dass in den Hinterzimmern ewig wechselnde Seilschaften geknöpert werden. Entsprechen der Mentalität jener Leute die für ganz bestimmte Situationen instrumentalisiert werden, liegen auch entsprechende Stolperdrähte und Fangeisen bereit.
Steinmeier kann den Kanzler nicht spielen, er ist der einzige der ehemaligen Tro-i-ka (Mediendeppen benutzten ewig diesen Begriff und konnten ihn nicht korrekt aussprechen, auch in einem ganz anderen Zusammenhang) mit einer gewisse Menschlichkeit, dies ist in der Politik schon lange nicht mehr gefragt und wird noch dazu als Schwäche ausgelegt.
In Zeiten, wo es vielen Wählern recht dünn durch die Därme rennt, ist ein Kanzlerkandidat auch fehl am Platz, wenn dessen Breite fast seiner Körpergröße entspricht.
Nun retour zum gegenwärtigen frischen Nochkandidaten, der stolperte prompt in das offerierte Tellereisen, blind durch seine Eitelkeit. Genosse Hagen Gabriel wird über Informationen verfügt haben, die es ihm erlaubten, seinen Mitstreiter lobhudelnd in den Honorar-Debatten-Sumpf zu stoßen.
Nach dpa geht der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in die Offensive. Etwas spät, denn die Kritiker hatten sich bereits auf ihn eingeschossen, aber BILD hält sich noch dezent zurück.
Klasse wie sich der honorarige Kamerad momentan windet, eine alternde Schlangenfrau ist ein Scheißdreck dagegen. Wird ihm aber nicht viel nützen, denn über diese schlaffe Steinbrück werden noch nicht mal jene Genossen schleichen, die ihre Hose mit der Kneifzange anziehen, am wenigsten das übergewichtige Scheffchen, zumal Sigmar in seinem Ärmel ein Ass verbirgt.
In den letzten Monaten hörte man fast nichts von der Generalsekretärin, momentan fordert sie Kritiker von Union und FDP noch auf, ihre eigenen Nebeneinkünfte offenzulegen. Ihr zaghaftes Insistieren wird Madame bald sein lassen, zugunsten einer plötzlichen Wendung.

Durch Buchen, Fichten, Tannen – Die Lange Nacht vom Rennsteig – Von Jens Rübsam

Gerade erst in der Vorschau gefunden.
Ein Tipp für Leute, die in vergangenen Zeiten ihre Sozialisation als Angehörige des Bergvolkes nördlich der südlichen Zonengrenze erfuhren und seit langer Zeit in der Diaspora schmachten.
Auf DLF läuft heute für drei Stunden, ab 23:05 Uhr, jenes Rundfunk-Feature im Rahmen der „Langen Nacht“. Hatte es mir heute morgen auf dradio eingezogen – war unterhaltsam und recht informativ.
Natürlich fehlte auch die „Herbert-Roth&Traudel-Story“ nicht, außerdem hat ja fast jeder in seiner Schulzeit einen Hit von ihnen lernen müssen. Merkwürdigerweise wurden im Osten, flächendeckend, fast nur Mucken aus Thüringen, etwas aus dem Harz und ganz wenig aus den anderen Regionen „UNSRER Deutschn Demokratschn Replik“ als Volksliedgut unters Volk gebracht.
1960, zur Luftkur in Bad Sulza, trällerten wir dort das „Rennsteiglied“ sogar mal vor Onkel WU und Gattin
Eine Kleinigkeit habe ich in der Sendung vermisst, gerade was den „Heino des Thüringer Waldes“ betraf. Seine Platten galten seinerzeit als stiller Exportschlager in Richtung Südamerika. Jetzt werden sich manche fragen, weshalb gerade Argentinien, Bolivien, Chile, Paraguay und Uruguay? Diese Staaten hatten immer schon ein Faible für eine bestimmte Art von Immigranten, viele verkrümelten sich damals mit Hilfe von „Odessa-Tours“, via Vatikan, mit einem One-way-ticket dort hin. Auf dieser Pisse durfte ja sehr viel später sogar Honni Kahn fahren, allerdings ganz legal und ohne Hilfe aus dem Kirchenstaat…
Vielleicht war dies auch der Grund, dass man Herby Roth nicht ganz von den Ätherwellen verbannte.
Es besteht sogar eine Möglichkeit die Sendung(en) per dradio-Recorder aufzuzeichnen!
Fußnote: Im Beim Zonenjammersender scheint ja in diesen Tagen wieder angesagt: Der Beat ist tot – es lebe Herbert Roth!

3. Oktober…

War das wieder ein scheenes Fescht, sogar die Frau Herrgott hatte mitgespielt!
Und die Reden, die vielen scheenen Reden.
Die scheenste hielt der Herr Dr?! rer. soc. Lammert, zweiter Mann im Staate (Sportlich gesehen, handelt es sich beim Zweiten immer um den ersten Verlierer.), der nur an diesem Tag mal vorn dran stehen darf. Der Präsident des Bundestages hat nach dem Bundespräsidenten das höchste Staatsamt inne. Folglich darf sich laut Staatsprotokoll die Frau Kanzler nur in seinem Schatten sonnen.
Weshalb sich diese Republik eine Doppelspitze von Gallionsfiguren I. und II. Kategorie leistet, weiß der Deibel. Ist es vielleicht nur Ämterpatronage oder soll damit lediglich der, die, das Kanzler  etwas geärgert werden?
Beim Vortrag seiner Rede in München kam mir die Nummer 2 vor, wie der Klassenprimus im Deutschleistungskurs: Rezitation.
Allerdings plagiatierte der Herr in seinem Monolog, als er einen Bruchteil der dritten Strophe vortrug, den sein Redenschreiber in den Text verwoben hatte. Ohne den entsprechenden Hinweis auf das Zitat, könnte man ja annehmen, er sei der Textbastler der dritten Strophe des Deutschlandliedes – oder sehe ich das falsch?
Wie diese Passage bei den Zuhörern ankam, darauf wurde in den Nachrichten nicht eingegangen, jedenfalls kam es bei der Variante, die mir vor Augen und Ohren kam, zu keinem Szenenapplaus oder standing ovations.
Vielleicht war ja die Idee doch nicht so gut…
Zur Erinnerung die originale und mainstream Version des Songs: E. u. R. u. F… Weiterlesen

Dilek Kolat (SPD), Dilek, Dilek…ja, da war doch was…

Klar, letztens prangte die Dame in der „BZ“ neben Herrn Buschkowsky, sie widersprach dem dortigen SPD-Bezirksbürgermeister. Allerdings nicht in der Funktion als SPD-Senatorin, sondern gefiel sich in der Rolle eines reinkarnierten Gegenbeweises einer These des dortigen Rathausscheffchens. Frei nach der Devise, dass kränkelnden Regeln nur durch Ausnahmen immer wieder Leben eingehaucht wird.
Bis dato war mir die Frau lediglich aufgefallen wegen ihrer dauernden Medienpräsenz, aber was sie nebenbei so abließ, davon ist nie etwas hängen geblieben…
Dann kann es auch nicht so wichtig gewesen sein
Gut, mittlerweile weiß ich, diese fremdländisch aussehende, pausbäckige Schönheit stellt eine eine ganz wichtige Persönlichkeit dar! Bei ihr handelt es sich nämlich um die SfA,IuF, nebenher vereint sie auch noch mehrere Quotierungen auf sich, die als SPD-Frau, als lebende These mit Gegenbeweisambitionen und nicht zu vergessen ihre osmanischen Wurzeln, die tief im Migrationsuntergrund verwachsen sind. Was heißt, sie versucht permanent ein Haufen Erwartungen für Gott und die kleine Berliner Welt zu erfüllen…
Dazu gehörte auch der dienstägliche Ausritt mit der gepanzerten Limousine nach Schweineöde – fast wie ein Zoobesuch – Nazis gucken!
Alles vorhanden, ein paar Jacketträger, Polizisten, Fotografen, “Rechtsextremismus-Experten“, Bezirksbürgermeister Olli Igel (SPD), der neue Abschnittsleiter der Polizei (Hieß der nicht früher ABV?) und sogar Anwohner – deren Sozialisation und Parteizugehörigkeit allerdings unbekannt blieben, nebst einer zusätzlichen „Grünen Minna“…
Ein V-Mann (Früher IM) scheint auch ganze Arbeit geleistet zuhaben, jedem Anwesenden wird mitgeteilt, das sich „Im Henker“ die Kante mit „Odin-Trunk“ (Sicher Met, nach dem Reinheitsgebot eines Rezeptes der Großmutter von Cherusker-Herrmann.) gegeben wird.
Dann taucht der Leibhaftige auf, bekleidet mit einem T-Shirt (“Babs-Boutike”) und nicht in einer Wehrmachtsuniform. Plötzlich ist sogar Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) baff ( Deshalb sieht sie wahrscheinlich auf dem Photo auch so unvorteilhaft aus), dass der Mann (Sicher ein Ausländer mit deutschem Migrationshintergrund.) sie fehlerfrei anspricht: „Kommen Sie doch rein und kaufen was“, sagt er auch noch.
Dieser Dödel, weshalb nahm er denn an, dass sie mit ihrem verfügbaren Speesensatz, eine „Wotan-Cola“ trinken würde? Weiterlesen

W. Scheele u.a. in der Junktionbar

Vorgestern waren wir mal wieder in der „Junktionbar“, jener Laden existiert seit fast 20 Jahren. Zuletzt war ich dort drin, als „Dota, die Kleingeldprinzessin“ begann mit Band herumzutingeln, damals herrschte nach einer halben Stunde bereits Smokestufe 40, später noch mehr…
Heute wird nur draußen geraucht.
Gleich nebenan befindet sich ein Spätkauf, der mit Getränken bestimmt viel Konkurrenz macht, deshalb zu den 5 EU Eintritt noch ein Getränkebon von 3 EU.
Mucke kam geil rüber – allerdings erinnert die Qualität meiner Aufnahme an die Geräusche von einer Ziege, wenn sie in den Melkeimer scheißt.
Scheele ist ja ausgewiesener Fan vom Gitarrengott aus Seattle, wer keine Angst hat, dass seine Horchwaffeln Sprünge bekommen, ist bei den Klängen gut aufgehoben…
Allerdings besteht ein winziger Unterschied zwischen Wolle S. und seinem Idol James Marshall. Während der eine seine Klampfe sehr gern abfackelte, betonte der andere öfters, wie teuer sein gutes Stück sei…
Hat uns gefallen! Leider fehlte ein Mixer, deshalb wurde Stefan am Bass manchmal etwas verdrängt, etwas nervte ab und an auch das leichte 50 Hertz-Brummen…