Sehr alte Zeiten in s/w

Ulli hat mir fünf nostalgische Ablichtungen zukommen lassen.
Nur eine Handvoll, aber besser als nichts.
0088Dreimal ist „Mr. Sangerhausen“ drauf, leider hatte sich Pfeffer damals eine Jacke angezogen in die er nicht reinpasste und in sehr jungen Jahren sein Leben freiwillig zurückgegeben…
Auch nach Jahrzehnten könnte ich dem Arschloch (von Beginn an der Kosename für den Herrn Schwager) noch in seine Eier latschen, da dieses hirnlose Individuum mehrere hundert Photos von mir in die Tonne trat…
In dem Zusammenhang muss ich die Emsigkeit seiner Schwiegermutter noch lobend erwähnen, weil die Alte lange vor der Endlösung ein Haufen Bilder dem „Archiv“ an der Marienanlage zur Verfügung stellte und sie deshalb nicht der Vernichtung anheimfielen…

Pro Patria Sozi

Eigentlich wollte ich auf Grund des heutigen Artikels über Fichter/Lönnendonker nur ganz kurz etwas ablassen, dann fiel mir aber noch eine Kleinigkeit ein, sie betraf einen Text von Nils Heinrich letztens vorgetragen, am 16. August, in der kalten Heimat.
Leider vergaß ich, ihm noch an diesem Abend zu stecken, dass mir ähnliches widerfuhr, lediglich mehrere Jahrzehnte vorher im Pionierlager – „Soja Kosmodemjanskaja“ – auf dem Hainfeld, bei Stolberg im Harz. Allerdings ward diese junge DKPisten-Brut nie so lustig in Erinnerung geblieben, wie bei meinem jüngerer Landsmann. Was waren da für hirnamputierte Proletenablger darunter, mich interessierte jene Leute recht wenig. Zumal keiner richtig Skilaufen konnte und ich auch keinen Trieb verspürte, es ihnen beizubringen…
Selbige Rattengesichter bestachen aber die dusseligen Ostler, zu allenmöglichen Anlässen, ewig mit Wrigley’s Spearmint chewing gum.
Zwei Jahre später hatte ich eine weitere Begegnung mit politisch geschulten Außerirdischen von der anderen Seite des Zauns und der Mauer, zu Pfingsten 1964, als 15-jähriger auf dem damaligen FDJ-Vermehrungstreffen in Ostberlin.
Nach einen leichten Missgeschick, welches meiner Freundin und mir bei ihren Herbergseltern passierte – dieses jüngere Ehepaar wollte eigentlich die Feiertage auf ihrer Datscha verbringen. Überlegten es sich dann doch anders, kamen am frühen Abend nach Hause und erwischten uns gemeinsam im westlichen Schaumbad in ihrer Wohnung.
Recht peinlich für uns beide, schließlich konnten wir dafür im Jugendwerkhof landen, wegen unseres damaligen Heimaufenthaltes. Die jungen Leute waren aber anderer Meinung und wollten die Situation für sich ausnutzen. Wäre mir sehr recht gewesen, wenn alles gemeinsam in der Kiste geendet hätte, aber meine Braut flippte total aus, nicht nur wegen ihrer eifersüchtigen Anwandlungen…
So blieb es für mich nur bei wenigen kurzen Treffen mit ihr, zumal mir am Eröffnungstag mein alter Spezi aus Ferienlagerzeiten über den Weg gelaufen war. Anfangs zogen wir mit den Jusos herum, aber Axel meinte dann, „Mensch, die sind ja genauso bekloppt wie unsere geschulten Funktionäre! Die quatschen ein ja auch dumm und dämlich, ohne dass man dabei etwas versteht…“
Wenn es für uns um Politik ging, waren dann nur noch Westberliner Kirchengruppen und studentische Rudel angesagt, allerdings keine roten Leute mehr darunter. Weiterlesen

Überflieger

Weshalb sich U. Z-G über die „schwachen Nerven“ der Grünen wundert, ist mir vollkommen schleierhaft.
Ist doch logisch, wollen doch die Chlorophyllmarxisten nach der nächsten Wahl – als Mehrheitsbeschaffer – mal wieder mit den Hellroten in die Kiste steigen. Deshalb ist Vorsicht geboten! Will man doch seinen zukünftigen „Partner“ nicht während des Vorspiels gleich verprellen.
Stelle ich mir auch ganz schön schwierig vor, schließlich orientierten sich beide Kleingärtnerverbände an identischen Masturbationsvorlagen, nur durch andersfarbige Brillen betrachtet. Wodurch zwangsläufig unterschiedliche Ergebnisse propagiert werden, die deshalb auch in separaten Wichstüchlein landen aber letztendlich kaum noch Unterschiede aufweisen…
Und alle versuchen dann ihre Kursänderungen mit den Zwängen der normativen Kraft des Faktischen zu erklären. Anschließend darf sich auch wirklich jeder vom entstandenen Scherbenhaufen bedienen. Keine Angst, da finden Freund und Feind ihre Brösel nebst der modifizierten Gebrauchsanweisungen. Den versprochenen Lustgewinn gibt es gratis dazu – der muss allerdings bis zur nächsten Wahl gestreckt werden…
Unter dem Text erschien noch der Hinweis, dass auf Seite 19 die Fortsetzung folgt, aber Scheibenhonig!
Es handelte sich dabei nur um einen gelungenen Werbegag für Weihnachts- und Silvesterreisen – im August. Wird bestimmt alles noch billiger, wenn gleichzeitig Oster- und Pfingstreisen fürs kommende Jahr mit gebucht werden…
Auf Seite 21 ging es um 153 Fragen, keine wurde dargelegt, viel Text, wenige Aussagen – halt das übliches Pille-Palle, denn keiner möchte dem Anderen ja ein Wehwehchen verpassen.
Mittendrin ein Kästchen.
Auch das Übliche – Kind lange in den Brunnen gefallen, bereits ersoffen und endlich wird ein Volksbegehren angeleiert, unter dem Motto: „Deutschland erwache!“
Quatsch, lokalpatriotisch und politisch korrekt; „Aufwachen Berlin!“
So ein Blödsinn dieser Slogan!
Dies ergibt sich doch von selber in den späteren Ein- und Ausflugschneisen…
Wie sagte Gorbatschow bereits vor Jahrzehnten?
„Wer die zu erwartende Realität verpennt, den bestrafen später startende Jets in der Nacht!“

Im heutigen Tagesspitzel ginste mich Frollein Roth auf Seite 7 an.
Dabei kam mir anfangs jenes Mädel unwahrscheinlich erfrischend vor, endlich mal eine Grüne die auch lachen konnte. Bald bemerkte ich, diese recht unbekannte Ausdrucksform in ihren Reihen entsprach lediglich ihrer Show. Ihr Gehabe erinnerte mich alsbald nur noch an ein langweiliges Jingle für einen billigen Werbespott.
Heute nun ein gemorphtes Abbild  aus Konfirmandenzeiten (möglicherweise mit Norma Jean Baker gestaltet), ohne ihre obligatorische Hautmurmel am Gesichtserker.
Nach dem vor vielen Jahren mal jemand abließ: „Jedes AKW hat schönere Rundungen als Petra Kelly“, empfand ich sie längere Zeit als gestandenes Weib, wie eine Bärin!
Heute gleicht sie mehr einer Himbeerin…
Claudias Erkenntnis in der Sprechblase ist mir nicht nachvollziehbar…

Astronaut Neil Armstrong ist aus dem Traum des Lebens erwacht

Alles Quatsch, das war doch nur ein sehr gelungener Fake!
Meine damit nicht diese Meldung, dass Neil Armstrong nun den Rasen von unten betrachten kann!
Neeee!
Sondern diese inszenierte „Mondlandung“ irgendwo in der Wüste Gobi (nicht „Gorbi!“) oder sonst  wo. War aber weltweit gut angekommen, ich hing damals auch vor der Glotze…
Nicht auszudenken, der erste Mensch wäre aus dem roten Zarenreich gekommen. Was hätten sie die armen lernbegierigen Schweine im Ostblock damit getriezt.
Erinnere mich dabei an meine Russischprüfung der 10. Klasse, schriftlich 5 – mündlich eine 1!
Dabei sollte alles in Richtung einer zwei laufen.
Nicht nur meine Lehrerin verstand die Welt nicht mehr. Weiß gar nicht, um was für einen schwachsinnigen Text es aus der „По cвету[Ежемесячная газета для немецких школьников], dt. „Durch die Welt” ging.
Mündlich hatte ich mir die Kurzbiographie von Juri Gagarin vorgenommen…
Als 1966 der Sowjetunion die erste „weiche“ unbemannte Mondlandung mit Luna 9 gelang –  möglicherweise war der Rakete lediglich der Sprit ausgegangen – kommentierte es Volkes Stimme in der Zone nur mit folgendem Spruch: „Keine Butter, keine Sahne – aber auf dem Mond die rote Fahne.“
Habe total vergessen, was die Amis wenige Wochen später auf dem Erdtrabanten aussetzten, bestimmt eine Cola saufende Micky Maus.
Ist mir heute auch vollkommen egal.
Jedenfalls geht Herr Armstrong nicht mehr einkaufen!
Hier noch sein Spruch, der ganz sicher in den CIA-Büros ausgeknautscht wurde und dann life playback über die Bildschirme flimmerte : Bla, bla, bla…*

*Dabei war er dann auch noch zu blöde, diese paar Worte korrekte zu artikulieren…

Sonntag, den 26.8.´12 – Arte – Summer of Rebels

…Moderiert wird der “Summer of Rebels” vom zweifachen Grimme-Preisträger Ben Becker, der als “Rockstar unter Deutschlands Schauspielern” gilt. Mit dem heutigen Themenabend beweisen die “Music Rebels”, dass die Rebellion der Jugendlichen in den 60er und 70er Jahren mit der Rockmusik eine identitätsstiftende Melodie gefunden hat.

Herrn B´s. Auftritte sind einfach nur peinlich. Kann außerdem diese Typen absolut nicht ab, dies hat nicht nur mit einem Crash auf dem Flughafen Tegel zu tun, als ich mit der Flachzange zusammenstieß – es ging um das Handling seiner elektronischen Kommunikationsprothese, wer mich etwas kennt, weiß wie ich darauf reagiere….
In der letzten Sendung quatschte der so einen geballten Blödsinn, dass man annehmen musste, er hat das Zeug selber verzapft. Nach 20 Minuten schaltete ich ab…

Music Rebels

Armstrong vor Verlust aller sieben Tour-Titel

Wat solln ditte schon wieda?
Ihm werden alle sieben Titel aberkannt, dass findet der sattelfeste Junky Lance Armstrong bestimmt genauso spannend, wie diese Agenturmeldung in der bekanntgemacht wurde, jemand hätte letzte Nacht in Peking ein Sack Reis geklaut.
Nun kann es ihm doch scheißegal sein, schließlich hat er in den Jahren Millionen kleine US-Dollars eingefahren.
Sport frei, für die nächstes Apothekerrundfahrt im nächsten Jahr!

Muschi Krawall

Sie wurden durch die Unterzeichnung der Kampagne “Gentech-Lebensmittel: Wir fordern Fakten” am 2010-04-15 in unseren Verteiler aufgenommen. Aufgrund eines technischen Problems konnten Ihnen in letzter Zeit keine Emails zugestellt werden. Hoffentlich bleiben Sie uns treu! Hier ist unsere neueste Kampagne: Liebe Freundinnen und Freunde, Putins Kampfansage an die Meinungsfreiheit hat in der Protestband Pussy Riot einen schlagkräftigen Gegner gefunden. Das Europäische Parlament fordert bereits das Einfrieren von Auslandsvermögen und ein Reiseverbot für Russlands korrupte Elite — schließen wir uns ihrem Ruf an — unterzeichnen Sie die Petition:
Angesichts der zweijährigen Haftstrafe für das Singen eines Putin-kritischen Liedes in einer Kirche, deutete ein Mitglied von Pussy Riot auf die Ankläger in ihrem Schauprozess und sagte in ihrer Schlusserklärung: “Wir haben mehr Freiheit als diese Leute von der Staatsanwaltschaft — weil wir sagen, was wir wollen.”

Russland rutscht zunehmend in den Griff einer neuen Autokratie — gegen öffentliche Proteste wird hart vorgegangen, bei den Wahlen wurde vermutlich gefälscht, Medien werden eingeschüchtert, Paraden für Schwulenrechte für 100 Jahre verboten, und Regimekritiker wie Schachweltmeister Garry Kasparov werden unsanft verhaftet. Doch viele Bürger Russlands geben nicht auf, und Pussy Riots eloquenter Mut hat die Welt in Solidarität vereint. Nun liegt unsere beste Hoffnung, Putin zu zeigen, dass solche Unterdrückung seinen Preis hat, bei Europa.

Das Europaparlament fordert das Einfrieren von Auslandsvermögen und ein Einreiseverbot für Putins mächtige Vertraute, denen mehrere Verbrechen vorgeworfen werden. Unsere Gemeinschaft erstreckt sich über die ganze Welt — wenn wir die EU zum Handeln bringen, wird dies nicht nur Putins Machtzirkel empfindlich treffen (viele besitzen Häuser und Konten im Ausland), sondern auch Putins anti-westliche Propaganda kontern, indem wir zeigen, dass die ganze Welt für Freiheit in Russland einsteht. Klicken Sie unten, um die Sanktionen zu unterstützen, und erzählen Sie Freunden und Bekannten davon: http://www.avaaz.org/de/free_pussy_riot_free_russia_a/?bnYdWab&v=17295

In dem Prozess, der letzte Woche stattfand, ging es um viel mehr als drei Frauen und ihr 40-Sekunden langes ‘Punkgebet’. Als Zehntausende im Protest gegen gefälschte Wahlen auf die Straße gingen, warf die Regierung die Organisatoren für Wochen ins Gefängnis. Und im Juni verbot das Parlament de facto jeglichen Dissens, indem es die Strafgebühr für Protest ohne vorherige Genehmigung auf das 150-fache, etwa ein russisches Jahresgehalt, anhob.

Pussy Riot sind vielleicht gerade Russlands berühmteste Dissidenten, doch ihre Verurteilung ist nicht die größte Ungerechtigkeit im Rahmen von Putins Kampf gegen seine Kritiker. Im Jahr 2009 starb der Anti-Korruptionsanwalt Sergei Magnitsky, der einen riesigen Steuerbetrug im Herzen von Russlands Macht aufdeckte, im Gefängnis — ohne Prozess, auf der Basis einer wackeligen Anklage, und nachdem ihm medizinische Pflege wiederholt verweigert wurde. Sechzig Mitglieder von Russlands Elite wurden im Zusammenhang mit diesem Fall und seiner Verdeckung überprüft, und die vom Europaparlament vorgeschlagenen Sanktionen richten sich gegen diesen Machtzirkel.

Internationale Aufmerksamkeit auf Russlands autoritäres Durchgreifen erreicht gerade ihren Höhepunkt und die “Magnitsky-Sanktionen” sind der beste Weg, den Druck auf Putin zu erhöhen und der erstickenden Demokratiebewegung eine Atempause zu verschaffen. Geben wir den Entscheidungsträgern Europas ein weltweites Mandat, die Sanktionen zu verabschieden. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie sie weiter: http://www.avaaz.org/de/free_pussy_riot_free_russia_a/?bnYdWab&v=17295http://www.avaaz.org/de/free_pussy_riot_free_russia_a/?bnYdWab&v=17295
Was in Russland passiert, ist für uns alle von Bedeutung. Russland blockiert internationale Koordination zu Syrien und anderen wichtigen Themen und die russische Autokratie bedroht die Welt, die wir uns alle wünschen, egal, wo wir uns befinden. Russlands Bürger stehen vor einer ernsten Herausforderung, doch wir wissen, dass Bürgerbewegungen das beste Mittel gegen Korruption und mit eiserner Faust herrschenden Regime sind. Internationale Solidarität kann helfen, die Flamme dieser Bewegungen am Leben zu halten. Gemeinsam können wir Putin zeigen, dass die Welt ihn zur Verantwortung zieht, und auf Wandel drängt.

Hoffnungsvoll, Luis, David, Alice, Ricken, Lisa, Vilde und das ganze Avaaz-Team Weiterlesen

Blumenfest in Berlin-Weißensee – 24. August 2012 – 26. August 2012

Am Nachmittag hatte man mir im Wirtshaus doch recht gegeben, dass zwar latent immer noch ein Haufen Animositäten existieren zwischen den ehemaligen alten Coca-Cola-Sektoren und der vergangenen Hauptstadt unseres ersten Schlaraffenlandes aller Arbeiter nebst Bauern auf deutschem Boden, aber man weit weg von irgendwelchen Hintergedanken alle Himmelsrichtungen zur  Orientierung einbeziehen darf.
Deshalb ein Tippppp in die nordöstliche Richtung vom hundeverschissenen Bundeshauptdorf.
Man munkelt, dass dieses Wochenende erträgliches Wetter vorherrschen soll und deshalb: „Nichts wie raus nach Weißensee!“ – wobei eine Badehose nicht so angesagt scheint – wie uns der Berliner Gassenhauer weiß machen will, in dem es allerdings um eine andere Badepfütze geht…
…und überall stolpert man über Jungs und Mädels aus Sangerhausen*!

*Fußnote: Inge-Maus freut sich zwar auf uns, hält aber geheim wo ihre Geschichte stattfindet.

Hoffentlich meint die Picassina den letzten Satz in ihre Ankündigung nicht ganz so wortwörtlich und appelliert in der Tat nur an die Einbildungskraft der Anwesenden, habe nämlich absolut keine Lustbei bei der angesagten Hitze großartig herum zulatschen: „Kommen Sie mit mir bis an „das Ende der Welt, lassen Sie ihrer Phantasie freien Lauf!“
Also, die gesamte Schose beginnt am Toni und dann immer weiter in Richtung Ostsee!


Chlorophyllmarxisten nebst den Rötlichen sehen Vertuschungsvorwurf gegen Mappus bestätigt

Wahre Geschichten aus dem Musterländle
Man sollte die US-Amis um Rechtsbeistand bitten! Nach deren O.K. sammeln wir dann für einen Flug nach Guantanamo.
Mir fallen da noch einige Leute ein, die man gleich mit dorthin schicken sollte, ich glaube ein Wellness-Aufenthalt von 14 Tagen würde genügen…

Fotos werfen neue Fragen auf

 

 

Nach Rundgang und Studium der bedruckten Rollos, fragte ich mich, was man von dieser Winzausstellung in der Jacobikirche eigentlich halten sollte.
Schon während der visuellen Namensregistrierung von “Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.” und “Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur” schwoll mir mein Kamm.
Gut, ich gestehe Menschen einen gewissen Wandel ihrer Ansichten zu, allerdings können mich Individuen mit 180 Grad Kehrtwenden nicht sonderlich beeindrucken. Genosse Havemann gehörte zu dieser merkwürdigen Spezies. Erst half er als glühender Verfechter jener unsäglichen Ideologie, die Basis des ersten sozialistischen Schlaraffenlandes der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden zu zementieren, aber keine 20 Jahre später ging es plötzlich in die entgegengesetzte Richtung…
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an sein Vorwort im Jugendweihe-Folianten: „Weltall, Erde, Mensch“, brrr!!!
Wirklich Leute, bereits als 14-jähriger hätte ich kotzen können. Deshalb wurde er von mir auch nie ernst genommen. In die ähnliche Schublade wanderte alsbald auch sein Schatten aus Hamburg (W. Biermann).
Was soll überhaupt jemand mit dem nostalgischen Feigenblatt der BzAdSED-D anfangen?
Es reicht einfach nicht – nur politisch korrekt – irgendwelche humanistischen Gefühlsduseleien unters Volk zu streuen und dabei dem Trugschluss aufzusitzen, im Zuge dessen, könne man jenes historisch gefestigte allseitige Desinteresse in den vielen geistigen Sahelzonen aktivieren. Mit der wagen Hoffnung beseelt, eines Tages entstehen daraus sogar noch blühende Landschaften. Dementsprechend wird diese Beweihräucherei immer wieder arg folgenlos betrieben, nebst einer krankhaften Erwartungshaltung, dass eventuell etwas hängen bleibt. Aber meistens entwickelt sich daraus lediglich grenzenlose Lethargie für den Rest des Lebens…
In Folge jenes Dilemmas, können Heerscharen von Pädagochen, Pücholochen und Soziolochen ihre ganz wichtigen Daseinsberechtigungen ableiten. Das sie aber nur witzlose Symptombekämpfungen in allen Lebenslagen betreiben, darauf kommt von diesem elitären Klüngel aber niemand.
Was dort an der Kirchenwand hing, wurde bereits ewig vorgekaut den Kids offeriert und für dieses unverständliche Lexikonwissen wurden sie in den  Schulen auch noch mit Noten malträtiert. Oftmals geschah dies unter der führsorglichen Obhut von ausgesprochen dummen, ungebildeten und sadistisch veranlagten Leerkörpern. Witzigerweise wird diese Art von Geschichtsvermittlung dann auch noch unter Bildung abgebucht!
Was damit absolut nichts zu tun hat, entsprechende Wissensvermittlung beginnt eigentlich im Elternhaus! Dort muss das Interesse für die Vergangenheit geweckt und am Leben erhalten werden, um später Verknüpfungen herstellen zu können für die Gegenwart und darauf aufbauend in Richtung Zukunft…

Nochmal retour zu den Publikationen!
Natürlich hätte ich auch zu einigen anderen Leuten etwas privates ablassen können, da würde aber nur sehr schwer der Bezug zu Sangerhausen herstellbar sein.
Es ging mir nur um die unbekannte Kleinigkeit – wie üblich!
Außerdem war Mischa sehr lange mit „Renft“ verbandelt. Da gab es zwangsläufige Schnittmengen. Dahinter steigt aber nur jemand, der zu älteren Ostzeiten Verbindungen in jene Richtung pflegte und dies waren in Sangerhausen nicht viele.
Die kommenden Zeiten werden bestimmt lustig.
Als nächstes wird garantiert ein Peter “Mischa” Langner-Verein aus der Taufe gehoben, gegründet von Berufszeitzeugen (Ich bin Zeuge! Um was geht es? Ich kenne jemand, der kennt jemand, der Mischa kannte…), ähnliches Kaliber wie vom Schleef e.V
Habe meinem Weib gegenüber schon abgelassen, welche ganz wichtigen Leute dafür zwingend in Frage kämen. Als Generalsekretär steht dann bestimmt sein ehemaliger Nachbar aus längst vergangenen Tagen in den Startlöchern (Wilfried Hering, genannt: Fischchen!). Markante Opportunisten sind offenkundig für solche Positionen immer am Besten geeignet…
Wie manche Leute Schleefs Lebenswerk zerfleddern und plötzlich auf seiner Pisse Kahn fahren, so ähnlich wird es letztlich auch Langner gehen und dies haben beide wirklich nicht verdient!

Fußnote zum Artikel

Ich hatte ja den Ausstellungswächter (Steffen – kannte ihn bereits als Kind schon, da ich oft mit Großvater in das Christliche Antiquariat von Alban Hess ging, wo besagter Herr auch arbeitete. Im Gegensatz zu seinem Scheff, war er immer ein angepasster netter Zeitgenosse… Hier noch ein Nachtrag vom 6. August 2021) der meinen Wisch unbedingt entfernen wollte, inständig gebeten, einmal in seinem Leben über seinen Schatten zu springen – er schient den Versuch nicht unternommen zu haben. Denn für das Foto hält Frau Pastor den Zettel lediglich in der fast identischer Position, wo er vorher hing – der Pin fehlt nämlich.
UnbenanntHier der Beleg, Tante STEFFI ROHLAND flunkerte in der berühmten lokalen Postille!
Weshalb jonglierte sie sogar dort mit einer Notwahrheit?
Siehe Text auf meinem miesen Photo, dort steht nix, dass Mischa 1946 geboren wurde!
Hätte noch gefehlt: …1946 in Sangerhausen, auf dem Boden der ehemaligen DDR, das Licht der sozialistischen Welt erblickt…
Ich kam nur deshalb darauf, lief doch in der etwas größeren Besenkammer vom Spengler-Museum, in der man ein Gedenkplätzchen für Einar Schleef eingerichtet hatte, monatelang ein seltsames Vijo.
Auf ihm plapperte einleitend eine Tante vom Schleef e. V., mit sehr gewichtiger Mine und spitzen Mündchen den folgenden Satz: Einar Schleef wurde 1944, in Sangerhausen, in der ehemaligen DDR geboren…