Die mysteriöse neue 2-Euro-Münze – Teil 2

Der entsprechnde 4zeiler aus dem “TAGESSPITZEL”, vom 23.1.2009

Was soll dieses Geschreibsel, da klingt doch blanker Sozialneid durch, weil der Handel in grauer, eisiger Vorzeit noch richtig funktionierte, Geschäfte unter Ehrenmännern getätigt wurden.
Jetzt ist Phantasie gefordert.
Mann stelle sich mal zwei damalige Geschäftsfreunde in Fellen vor: z. B. Merkle (Der da unten, sei seiner Seele nicht gnädig!) und Zumwinkel, nicht mit Schieleisen auf seinem Gesichtserker, sondern einen Knochen durch die Nüstern. Im Hintergrund, jeder seine lauernde Sippe, da wäre doch nie ein Gedanke an Beschiss aufgekommen.
Oder Ackermann in einem räudigen Bärenfell. Da hätte doch sein Gegenüber die beiden erigierten Finger als üble Verarsche empfunden und ihm sofort in die Eier gelatscht.
Ja, ja. Die golden Zeiten des nostalgischen Handels, sind wirklich Strichmännchen wert.
Als ich vor einigen Tagen diese Münze kommentarlos in der Kneipe rumreichte, kam von „unverschämt“ bis „peinlich“, auch: „da hat doch so ein total bezechter Designer Tau- sende eingestrichen und wir werden verscheißert…“ Weiterlesen

FÜR COMICFREAKS

Aus dem „TAGESSPITZEL“, vom 22. I. M M X I X
Einige Berliner Comicläden im Überblick

Modern Graphics: Oranienstraße 22; im EuroCenter, Tauentzienstraße 9-12.
Grober Unfug: Weinmeisterstraße 9; Zossener Straße 33
Comics und Graphics: Prenzlauer Allee 64
Black Dog: Rodenbergstraße 9, 
Neo Tokyo: Schönhauser Allee 188
Die Romanboutique: Martin-Luther-Straße 95
Roman-und-Comicladen: Ebertystraße 22
Comic & Roman Treffpunkt: Cantianstraße 22
Comic & Spiele: Baruther Str. 10
Comicbibliothek “Renate”: Tucholskystr. 32
Neurotitan im Haus Schwarzenberg: Rosenthalerstr. 39
SupaLifeKiosk: Raumerstr. 40
Bigbrobot: Kopernikusstraße 19
Der jüngste, originellste und kleinste Comic-Laden ist halb Fast-Fodd-Imbiss, halb Lesestube:  Soup & Comix, Raumerstr. 5, gibt es zum Snack ausgewählte selbstverlegte Comics von Berliner Nachwuchszeichnern, die bislang noch bei keinem Verlag untergekommen sind.
“City Comix”, der jeden Samstag und Sonntag von 8 bis 16 Uhr auf dem Trödelmarkt Straße des 17. Juni, (Charlottenburg)
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Am 21. Februar um 12 Uhr signiert der Berliner Marvel-Starzeichner Marko Djurdjevic – Info:  www.blackdo1.de

Wieso amüsiert mich Herr Hurrelmann immer?

Jahrelang bestanden seine Texte aus Eiapopeia, mit leicht erigierten Zeigefingern, heute nun der Vergleich mit Sprengstoff. Wieso plötzlich der Wandel? Hängt das nun mit seinem, sicher wesentlich besser dotiertem Altenteil in der Hertiestiftung zusammen?
Jeder Proll oder kleine Angestellte muss allerspätestens mit 65 in die Wüste. Nein, der Genosse muss anderen unbedingt noch etwas beweisen und hält sich für unersetzlich. Oder sind ihm in der letzten Zeit Aktien abgesoffen? Er könnte doch endlich mal darlegen, dass er auch zu anderen Dingen fähig wäre und vielleicht auf Grönland Ananas züchten…
Ich bin Baujahr ´48 mit Zonensozialisation, unter der Fuchtel eines chronisch untervögelten stalinistischen Rotkäppchens herangewachsen. Wurde glücklicherweise in den entscheidenden Jahren, von ihren gütigen und allseitig gebildeten Eltern manipuliert und gefördert. Ein damals oft aufgeschnappter Spruch meines Opas lautete: Ein Kind muss die Basis für sein späteres Leben im Elternhaus bekommen und nachher eine Chance in der Gesellschaft. Mit großelterlichem Respekt zu Toleranz, Aufgewecktheit und Ehr­lich­keit erzogen, musste ich zwangsläufig auf die Fresse fallen. Deshalb versuchte ich bereits mit 14 Jahren nach dem Westen abzuhauen. Da begann die Mutter meiner Schwester, mich bei der Stasi anzuzählen – unaufgefordert. Sie stand zu jeder sich bietenden Gelegenheit auf der anderen Seite und suchte für ihr Versagen, die Schuld auch immer bei anderen.
Ich dachte der Herr H. ist auch so ein bisschen Pädagoche, zumindest vorbelastet. Weshalb sollen nach seiner Auffassung eigentlich Schulen und beliebige Reste der Gesellschaft pädagogische Defizite aus den Elternhäusern aufarbeiten?
Wie kann so etwas funktionieren?
Da befindet er sich mit seinen Ausführungen, ganz in der Nähe einer zweisprachig analphabetischen türkischen Putze, die könnte dazu bestimmt viele praktische Erfahrungen beisteuern und alles ohne Langzeitstupidierereien an bliebigen Unitäten...
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Baader Meinhof Komplex

Oh mein Gott!
Dazu fällt mir nicht viel ein, der Film: “Pater Meinhof – perplex”, ist laut Agenturmeldung – am Donnerstag bei den Oscar-Nominierungen in Los Angeles in der Kategorie bester nicht englischsprachiger Film vorgeschlagen worden. Bei mir bekäme er noch nicht mal, den neu zuschaffenden Bronzenen Engerling.
Wo man hinschaut – nur Klitterung, dazu zähle ich auch den Streifen über den verhinderten Naziterroristen, seine Gräfliche Hoheit, Herrn Staufhügel.
Manchmal vermute ich in solchen Schinken, Herrn Guido Knopp mit seiner Mickymausgeschichtsinterpretation als beratenden Experten…

Radtour im feinsten Niesel

Heute suchte ich in meiner Nähe einen Uhrmacher. Düste deshalb die „Berliner/Blisse” bis „Luther/Grunewald” runter und über den „Kennedy-Platz” gings die „Badensche” retour.
Stellte dabei fest, dass Unmengen von Bäckereien, Stehcafes, Imbisshöhlen, Reisebüros und Frisöre existieren, aber nur zwei Buchläden am Bayerischen Platz. Gut etwas weiter um die Ecke, in der Lutherstrasse, kann Mann bei „Sarah Young” auch lesbare Heftchen und Bücher erstehen…
Zwei Fotos entstanden auf dieser kurzen Radtour.

Ist nicht "RUDIS RESTERAMPE"In einem ehemaligen Reisebüro (Berli- ner/Bundesallee) befindet sich jetzt auch so etwas Ähnliches, allerdings für den allerletzten Trip – ein Discountbestatter, der sein sprachloses Klientel „billig” un- ter die Grasnabe bringt. Bei dem Ge- schäft, treffen zwei Sprüche meiner Großmutter nicht mehr zu: „Billig ge- kauft, ist zweimal gekauft”. Oder – „Wer immer billig einkauft, muss sehr reich sein”. Was in diesem Geschäft nie mehr zur Geltung kommt, wenn der Verblichene schon vorher alles regelte.
Scheinbar bestehen die dortigen Erdmöbel aus Pappe, oder die Hinterbliebenen dürfen selber Hand anlegen, z. B. die Grube ausheben, das Kreuz zusammennageln… Weiterlesen

BAYERISCHER NARRENORDEN, ohne Eichenlaub, Küchenmesser und Klunkern für HAPE KERKERLING

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, Hape mag ich nicht. Beim Zappen bekam ich schon Witzchen vom ihm mit, dabei stellte ich mir vor, dass Heerscharen von Omis in Seniorentempeln auf ihn abfahren müssen.
Folgendes fand ich heute unter GMX:
… Stoiber, selbst 1996 mit dem Valentin-Orden ausgezeichnet, gibt zu: “Mit Humor und Spaß bringt man mich nicht unbedingt in Verbindung.” Und so wird seine Ansprache zu Ehren Kerkelings im Deutschen Theater zwischen Gardetanz, Jugendballett und Bigbandmusik eine ganz klassische Laudatio, die nicht wirklich vor Humor sprühte.
Er nennt Kerkeling den “besten deutschen Komiker”. Mit dem Karl- Valentin-Orden steige dieser auf “in den Olymp der Komiker”. Kerkeling sei “komisch, aber nicht albern, treffend, aber nicht verletzend, gesellschaftskritisch, aber nicht umstürzlerisch“.
Tja, der Christsozialist Stoiber scheint ihn zu mögen Weiterlesen

Barack! In wenigen Stunden kannste rin in die Startlöcher!

Zu Beginn ein ausgelutschter Spruch: Politik ist der Spielraum den das Kapital lässt!
Dies bedeutet, das neue Scheffchen der Weltpolizei, wird letztendlich, egal was er anleiert, als Marionette sein Dasein fristen, Sympathie hin oder her. Außerdem hat er ja immer sehr viel Wert darauf gelegt – als erster farbiger Präsident in den Annalen erwähnt zu werden.
Wobei ich der Meinung bin, dass die anhaltende wirtschaftliche Situation im Ami-Land, und deren politische Auswirkung für den Rest der Welt, ihn mächtig in Richtung „Weißes Haus“ pushte. Hinzu kommt, jene Müdigkeit der Wählerschaft, was den abdankenden Präsidenten angeht.  Hätten in dieser Situation nicht Krethi und Plethi (Ich meine damit natürlich die mündigen, demokratischen US-Amerikanischen Wählerinnen und Wähler, jeglicher Rassen und Konfessionen.) auch einen schlitzäugigen, schwulen, schwarzen Juden zum Präsidenten gekürt? Nicht zu unterschätzen war natürlich Obamas ausgebuffte Medienwahlkampf, gepaart mit der entsprechenden finanzieller Potenz.
Vorhin habe ich mal im Netz gestöbert, da wird zum Teil ein Kult um Barack getrieben, der recht makaber erscheint. Da verblassen ja „Fuhrers“, wie Adolf, Joseph und Mao zu unscheinbaren Kerbtieren. Der Hinkefuß aus Rheydt hätte seine Freude gehabt und wäre sicher Hakenkreuze im Kreis gehopst. Weiterlesen

DIE EWIGE NUMMER – STERN, Nr. 4, 2009, Seite 110

Bei den folgenden Zeilen handelt es sich nicht um einen Witz. Leider nannte der STERN in dieser unverschämten Posse, nicht Ross und Reiter. War auch nicht nötig, schließlich kann man solches Pack in fast jeder Amtsstube wieder finden, jene  Blindfische, die nach unten treten und nach oben buckeln. Diese biegsamen Lakaien, die auf ihrem Weg “raufwärts“ bereit sind, in einem Staat die größten Schweinereien salonfähig zu machen…
Zu welchen „herausragenden Leistungen“ Staatsdiener fähig sind, daran erinnern kleine Tafeln an Lichtmasten im Bayerisches Viertel vom Bundeshauptdorf…
Im vorauseilenden Gehorsam bin ich den findigen Amtsstuben-Brüdern und Schwestern bei einer Aktion zuvorgekommen, ich habe mir meine neue Steuernummer am linken Unterarm eintätowieren lassen…

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Viel Spaß beim schmökern der TELECOM-Schnurre! Weiterlesen