“Wir brauchen Raumschiffe”
Der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt dringt auf bemannte Flugsysteme, um international mitzuhalten… $$$
…Johann-Dietrich Wörner (54) ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er sieht die europäische Raumfahrtagentur Esa bedroht. Weiterlesen
Unser Boot ist noch nicht voll
Heute im „Tagesspitzel” gefunden:
Josf Joffe, Herausgeber der Zeit, „Was macht die Welt?“
Piraten kapern Öltanker. Was lässt sich dagegen tun?
Das, was die Welt seit 400 Jahren tut: ihre Schiffe versenken, ihre Stützpunkte vernichten, ihnen den Prozess machen (weiland war der oft sehr kurz und sehr tödlich). Freilich ist die Sache aus deutscher Sicht kompliziert. Einem Seeräuber an Bord eines gekaperten Schiffes müssten wir zunächst einen Einschreibebrief schicken: ob er dieses nur betreten hätte, um einen Dritten für Skat zu finden. Dann würden wir einen Therapeuten schicken, der ihm einen Job als Segellehrer anbietet. Nein? Dann drohen wir: „Jetzt holen wir die Inder!“ Vor Schreck würde der Pirat ins Wasser springen, und die Deutschen hätten das Problem wieder einmal gewaltlos gelöst.
ZK : Anschließend würde Irgendjemand ihn wieder herausfischen und bei uns könnte er dann sofort um politische Asyl nachsuchen
Wim – TIP 24
Gerade damit beschäftigt den visuellen Müll aus der Kamera in die Bit-Möhre zu transferieren, als mir jenes Bundesdorfmagazin mit den drei Buchstaben von meinem Pult segelte, nach der Landung sprang mir vom Boden ein Satz in die Augen: „Ich dachte lange, dass `Be-Bop-A-Lula´ irgendwas bedeutet… Mein erster Gedanke, oh Gott, jetzt lassen die schon den abgebrochenen Ex-PDSler, über jene “dekadent-jüdisch-amerikanische” Musik der fünfziger schwafeln, die ich schon als Kind aufsog. Dann währe es die letzte gekaufte Nummer gewesen, beim aufklauben – die Larve kennst’e doch – richtig!
Mir schwante nichts gutes, denn normalerweise lese ich in dem Machwerk keine Artikel, vier Seiten mit Werbegarnierung, bei diesem Kunstbeflissenem Herren, machst’e mal ´n Ausnahme. Ich hätte es nicht tun sollen, denn meine anfängliche Vermutung war noch steigerungsfähig. Weiterlesen
(I) C. meint:
… und Mogadischu ohne Ende!
Wenn man folgende Seite aufruft: http://politisch-kulturelle-dokumentarfilme.suite101.de/article.cfm/film_und_dokumentation_mogadischu fällt der Blick sofort auf ein kleines grünes Feld. Nee, ist nicht im Ernstfallgrün gehalten, mehr in so einem zarten Chlorophyllgetränkten Raupendünnschissgrün. Da stechen verschiedene Wortschöpfungen ins Auge. „Landshut“, Entführung, Heldenmut, Krampf der wehrmächtigen wehrhaften Demokratie mit Terror, GSG, Einsatz, 009. Ich schaute nochmals nach. Im germanischen „Frühling“ des Winters 1977, gab es den Begriff „wehrhafte Demokratie“ noch nicht, macht nichts, wurde aber irgendwann klammheimlich eingeführt. War doch klar, dass die Jungs das rafften. Weiterlesen
ARD – wg. Mogadischu
Seit einem viertel Jahr monatlich eine Schmonzette. Es begann am 25.IX.08 mit: „Pater Meinhof – perplex“, gefolgt von: ANONYMA – EINE FRAU IN BERLIN, 23.X.08. und kein Ende.
Nun hängte die ARD „Mogadischu“ dran.



Aus dem Tagesspitzel vom 20.X.2008
WILLY PETER REESE – Mir selber seltsam fremd
Eine freundliche Empfehlung auch an alle Jungs und Mädels, die meine “Freihight” am Hindukusch verteidigen wollen
Die Unmenschlichkeit des Krieges. Russland 1941-44
Claassen Verlag, München 2003
ISBN-10 3546003454
ISBN-13 9783546003452
Gebunden, 284 Seiten, 21,00 EUR
Klappentext
Herausgegeben von Stephan Schmitz. Willy Peter Reese ist erst zwanzig Jahre alt und will Schriftsteller werden, als er zur Wehrmacht eingezogen und an die Ostfront geschickt wird. Von 1941 bis 1944 schreibt er auf, was er erlebt – unbarmherzig gegen sich selbst und mit unverstelltem Blick. In den Pausen zwischen den Gefechten und im Schützengraben entstehen so Bekenntnisse und Berichte von bedrückender Intensität. Stefan Schmitz präsentiert diesen ungewöhnlichen Fund und ordnet ihn biografisch und historisch ein: Ein Dokument des Grauens über den Prozess einer ungeheuren Entmenschlichung. Und eine Anklage gegen den Krieg, die weit über den Kontext ihres Entstehens hinausreicht.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 25.IX.2003
Wolfram Wette legt allen eine widersprüchliche, einzigartige, “faszinierende” und “erschreckende” Lektüre ans Herz: Die Aufzeichnungen des 1944 verschollenen Wehrmachtssoldaten Willy Peter Reese, “halb Kriegstagebuch (…) halb literarische Verarbeitung des Erlebten”. Faszinierend deshalb, weil der Verfasser, ein gebildeter junger Mann, nicht nur das Kriegsgeschehen um ihn herum, sondern auch die seelischen Veränderungen in seinem Innern präzise zu beschreiben vermochte. Und erschreckend, weil Reese die schaurige Selbstentfremdung dokumentierte, die das Leben an der Front in ihm bewirkte, bis er, eigentlich ein Pazifist, irgendwann nicht mehr zurückfand ins zivile Leben und sich immer wieder freiwillig zurück an die Front meldete – nur der Stress des Kampfes versprach Rettung vor der “inneren Leere”. Erschreckend aber auch deshalb, weil “der junge deutsche Bildungsbürger Willy Reese bei allen literarischen Fähigkeiten in politischen Angelegenheiten gänzlich blind war. (…) Das Töten und Sterben um ihn herum deutete er metaphysisch”. Ein Dokument der Schrecken des Krieges, umso eindringlicher auf Grund des Talents des Verfassers; ergänzt durch “kundige zeitgeschichtliche und biografische Kommentare” des Herausgebers.
TOM REISS – Kurban Said – Essad Bey
Nach 80 Jahren, ist Micky Maus nun eene olle Jungfer oder een alter Knabe?
MM zum 80sten
Micky Maus hat mich nie so richtig interessiert, ich war immer ein Duck-Fan. Beide bereiteten mir sehr oft mächtigen Ärger zu Schulzeiten, in den 50/60er Jahren, bei diesen ätzenden Ranzenkontrollen, nach: „Schund- und Schmutzliteratur”.
– Etwas anderes zum Thema MM – aus späteren Zonenzeiten. Weiterlesen
Mont Klamott in Marienfelde
Hier hänge ich noch etwas an, woran ich mich gestern während eines Kneipengespräches erinnerte.
Zwei Bekannte, kurz vor den mündliche Prüfungen ihres Neckermann-Abis, liefen bei ihrem Lateinlehrer auf. Der abließ, dass es jetzt auch nichts mehr bringen würde, erkannte Lücken kurz vor Toresschluss noch schließen zu wollen. Er ließ sie hängen, ob ich für diesen Arsch nicht ein Kuckucksei parat hätte. Am nächsten Tag kam mir die Eingebung. (Ich glaube 84/85 geschah das alles) Weiterlesen






