War nämlich wiedermal so in Rage wegen der päpstlichen Salbaderei, dass ich mir sagte, der alte Himmelkomiker bekommt von mir einen Freibrief, obwohl er mit seinen heutigen Sprechblasen sogar die oberste Schlafmütze vom East-River um Längen schlug – deshalb mal eine positive Kunde!
Sie wieder da!
Seit einigen Stunden zischen Mauersegler aufs Neue am Himmel herum
Für was soll sich Mutti denn opfern?
Eigentlich jammerschade, dass Herr Patrick Mayer die Katze nicht aus dem Sack lässt und hinter dem Berg hält, mit welcher Form einer selbstgewählte Opfergabe er da liebäugelt. Meine alte Bekannte, die Toilettenfee vom Wolfsburger Hauptbahnhof, würde bestimmt ein Rituale der alten Azteken ins Spiel bringen wollen…
Solcher Art Gedankengang könnte ich vielleicht sogar nachempfinden, aber was käme hernach?
Etwa ein dauerhafter Schrecken ohne Ende?
– Der wäre mir fast egal.
Fürs Erste kann sich jeder erst mal mit den Ergebnissen der Kaffesatzleserei vom “Parteienforscher” Carsten Koschmieder begnügen und dessen Spekulationen sind bei GMX kostenlos zu bestaunen. Sein Schwafeln finde ich persönlich zum Quieken, anderen Lesekundigen wird es bestimmt ähnlich gehen!
Noch etwas zum heutigen Tag
Eigentlich wollte ich auch am ersten Maientag nüscht ablassen, außer einer meteorologische Feststellung, die meine Großmutter wieder so kommentiert hätte: Heute war wiedermal ein Wetter zum Heldenzeugen…
Nun noch etwas von mir: Brüder- und schwesterliche Grüße zum Krampftag des pseudo-hedonistisch veranlagten, kampfunwilligen Lohngesindels der Industrienationen!
Ach so, wesentlich wichtiger war heutige Tag für die orthodoxe Christenheit, die konnten nämlich Party machen, wegen der wiederholten Wanderauferstehung vom Herrn INRI…
Hier noch einige Sachen zum Anklicken!
Auf der folgenden Seite kann jeder Unwissende, jedes Heidenkind, unter Top (6) mal nachlesen,
auf welche heidnischen Festivität die späteren Funktionäre, der Bewegung* vom berühmten Scharlatan aus Nazaret, ihre Markierungen aufdrückten und dabei massenhaft gemeuchelt haben
Wann feiern Ortodoxos Ostern und wie stellen es z. B. DIE Russen an.
Und hier noch ein wenig über das Osterkarnickel
*Darüber ließ John Lennon, im Jahr 1966, eine treffende Bemerkung ab, das Christentum werde immer unwichtiger werden und verschwinden. Die Beatles seien bereits populärer als Jesus.
Frei nach Hermann Hesse: „Die Heimkehr“ – ARD
Habe natürlich in jungen Jahren Hesses Hauptwerke alle eingezogen, jenes Stück kannte ich allerdings nicht.
Dabei fällt mir ein, ich sollte nochmals zum „Steppenwolf“ greifen…
Bekam nur noch eine halbe Stunde mit und die war ganz OK.
Stellte später fest, dass jener Streifen in der Mediathek abrufbar ist.
Endlich mal wieder ein Film, wo Wert auf die dort vorherrschende Mundart gelegt wurde, sogar Obama kann da mitreden.
Klasse!
Gut, die Akteure schwätzete zwar einen sehr weichgespülten Slang, aber schon selbiger Ansatz wertete die Handlung zusätzlich auf.
Der totale Bruch kam dann mit dem Abgesang!
Wer ist denn damals auf die bescheuerte Idee gekommen und setzte dafür Udo Blindenberg mit seinem schläfrigen Stimmchen ein?
Nichts gegen die Mucke!
Trotzdem ging es zu seiner beginnenden Nuschelei bereits ab in die Küche zum Rauchen.
Denn bei solchem Sing-Sang läuft man doch Gefahr, das einem das Sperma flockig wird.
Noch schlimmer wäre es ja gewesen, wenn sie Grönemeyer oder Niedecken hätten trällern lassen…
Weshalb die Filmemacher den abschließenden I-Punkt nicht vom Remstal-Hendrix setzen ließen, verstehe wer will!
Zumal ganz in der Nähe seines Heimatortes gedreht wurde.
8ung!
Auf Calo Rapallo´s Wolke kann man hören, dass der gebürtige Sizilianer auch schwäbeln kann!
“Lebensschutz” für Smartphone-Daddler
Bereits seit einigen Tagen geistern Meldungen durch die Medien, dass es Städte im Land gibt, die für Verbalwixer Bodenampeln testen, damit solche Hirnies vor Unfällen geschützt werden können. Der grauhaarige Kiezwolf präsentierte mit heute morgen solch Artikel…
– Zuerst dachte ich wirklich an einen verspäteten Aprilscherz, an einen von jener Sorte, wo man die Pointe nur mithilfe einer Brechstange hervorholen kann, dem war aber nicht so!
Dort wurde auch der Name eines Fuzzis aus der Parteigang des hiesigen Innensenators genannt, der Knabe will aus unerfindlichen Sicherheitsgründen solche geerdeten Lichtmarkierungen flächendeckend einführen. Hat jener Depp nichts anderes zu tun und beschäftigt sich deshalb mit derart hirnrissigen Neuerungen? Allerdings sind solcherart Bompeln noch vollkommen unausgereift, denn zum obligatorisch/kurzsichtigen Tunnelblick gehören zwingend sehr lautstarke Signaltöne, die wiederum müssten über Druck-, Kapazitiv-Sensoren oder Lichtschranken geschaltet und entlang sämtlicher Kantsteine installiert werden. Wäre es da nicht wesentlich preiswerter und sinnvoller, wenn man zumindest sämtlichen H-S-D* mit Blindenhunde ausrüsten würde?
Auf der anderen Seite, scheinen mir solche Gestalten mit soviel Defiziten aus ihrem bisherigen Leben angefüllt zu sein, dass es mich wundert, wenn selbige Blindfische nicht implodieren. Dabei wurden Auswirkungen von kinetischer Energie bereits in der siebten Klasse vermittelt und solche plötzlich auftauchende Dynamik der Bewegung ist physikalisch betrachtet, bei einem Fahrzeug schon wesentlich heftiger, als die spürbare Wucht, wenn man eine geballte Faust aufs Zifferblatt geknallt bekommt. Auf weitreichendere unterschiedliche Deformierungen will gar nicht eingehen…
Wer allerdings meint, dass er/sie/es ihre Köpfe nur deshalb haben, damit es in den Hals nicht hinein regnet, ist selbst Schuld, da kann man natürlich nichts machen, da sind auch Bodenlichtsignale vergebene gutmenschelnde Liebesmüh.
Wer die Gesamtheit UNSERER technisierten Umwelt nie vermittelt bekam, der/die tun mir noch nicht mal leid. Denn viele solcher Narren besitzen sowieso kein vorsorgliches Sozialverhalten und ziehen deshalb womöglich vollkommen unbeteiligte Zeitgenossen&innen in ihr Unvermögen mit hinein – OK, dies entspricht dem heutigen Lifestyle – falls nach dem tragischen Ernstfall, alle auf Kosten der Solidargemeinschaft womöglich mit Ersatzteilen ausgestattet und wieder zusammengeflickt werden müssen.
Kann allerdings sein, dass im Einzelfall jemand in sich geht. Später vielleicht über den weiteren Sinn seines Lebens nachdenkt, und es in kommenden Jahren sogar noch zu einem Star bei den Paralympics bringt…
*Hardcore-Smartphone-Daddler&Innen Weiterlesen
Nach seiner Warnung vor dem Brexit toben die Europa-Gegner in London
– und erheben bizarre Vorwürfe gegen den US-Präsidenten
Mister President wirkt seit seiner Landung in UK seltsam komisch, gibt aber als reisender Komiker kein gutes Bild ab, mischt sich dafür als Marionette des modifizierten Steinzeitkapitalismus recht agil in die inneren Angelegenheiten des Inselstaates ein, greift dabei sogar ganz tief in die Kiste längst vergangener Emotionen und sorgt sich nebenher ganz väterlich um das Wohlergehen der dusseligen Briten, die der EU den Rücken kehren möchten, denn der EU-Austritt bringt wirtschaftliche Nachteile
Obama wählte die großen Worte. “Das Vereinigte Königreich bleibt ein Freund und Verbündeter der Vereinigten Staaten wie kein anderes Land”, schrieb er, “unsere besondere Beziehung wurde geschmiedet, als wir gemeinsam Blut auf dem Schlachtfeld vergossen haben.”
Klingt irgendwie nach einer neuerlichen alliierten Invasion, diesmal der ökonomischen Art…
Was nun Mutti hier veranstaltet, grenzt an verdammt gefährliche Peinlichkeiten. Weiß gar nicht, weshalb mich das ganze Brimborium so an die verordnete Völkerfreundschaft aus Zonenzeiten erinnert. Alles schön kaschiert, müssen die alle unter einem grenzenlosen Druck stehen, damit endlich TTIP und CETA durchgewunken werden kann. Jene angestrebten wirtschaftlichen Aktionen kann man nun auch schon zu den Wegbereitern einer Rechtswende in Europa zählen, siehe Wahlausgang bei den Ösis, was einen doch sehr bedenklich stimmen sollte!
Leider interessiert die dröge Masse weder das eine noch das andere, sie handelt wie immer, Kopf runter und durch, wir können daran sowieso nix ändern!
Dann passiert lange nichts mehr!
⇒ Später lungern wieder alle betroffen herum und verkünden, dass sie nie etwas gewusst haben…
Trotzdem setze ich mal einen Link zum gestrigen EUROPAMAGAZIN, welches ich nur rein zufällig mitbekam, wegen meiner permanente Fresserei vor der Glotze.
Wunderte mich anschließend doch sehr, weshalb dieser Beitrag noch in der ARD laufen durfte. Wahrscheinlich sind die angestrebten Abkommen mit den AMI´s und KANADADIERN doch schon wesentlich weiter gediehen, als man uns glaubhaft machen will. Möglicherweise durfte deshalb Rolf-Dieter Krause anlässlich der gesendeten Problematik den pressefreiheitlichen Hofnarren spielen
Magdeburg: Koalitionsvertrag unterschrieben un´ nu´?
Wenn sich irgendwelche Kleingartenvereine gründen, da sehe ich schon einen gewissen Hintergrund, bei denen ist auch immer so etwas wie eine Basis vorhanden. Was politische Körperschaften eigentlich von sich ebenso behaupten, die letztlich nach konstruktiven Schachereien in Richtung einer Koalition aber nicht mehr richtig erkennbar sind.
Da bleibt gerade in einer Dreierkonstellation nicht mehr viel übrig, da zahlen alle drauf und letztendlich wird es den mündigen Wahlplebsen schließlich als tragfähiger Kompromiss schmackhaft gemacht.
Als einziger Verein ist hinterher die C-Partei fein raus. Kann man doch jenen Anfangsbuchstaben ihres Logos – statt der angedachten Interpretation von Christlichkeit, mit dem nun folgenden Chaos gleichsetzen, wobei sie sich zu diesem Zweck eine führende Rolle ausbedungen haben.


Die ganze demokratische Afghanistan-Malavi-Kenia-Schose könnte die AfD noch vollends gegen den Baum fahren, wenn sie geschlossen Haseloff wählen würden…
Prince Rogers Nelson geht nicht mehr einkaufen
In den Medien werden Nachrufe für irgendwelchen Stars immer schrullenhafter – Ein “Gigant”, ein “unglaubliches Talent”, ein “Genie”: Der Tod von Prince erschüttert die Musikwelt.
Wobei es mir so geht, dass mit solch witzlos überspannten Abgesängen, der letzte Rest verbliebener Erinnerungen, rasant den Bach hinunter gehen. Weil abschließend nur die selektiven Wahrnehmungen irgendwelcher schreibender Eksperten zählen, die solche hin gerafften Figuren lediglich auf ganz wenige Highlights ihres Lebens reduzieren.
Hinzu kommt, es werden in den Medien ewig ganz bestimmte Abstraktion im Sprachgebrauch benutzt, die so was von ausgelutscht sind, dass ich oft nur kotzen könnte.
Da spielt es schon lange keine Rolle mehr, wenn es zufällig Leute erwischte, die sich zur falschen Zeit an falschen Orten aufhielten und dort von durchgeknallten Irren abgraucht wurden oder man deren Reste nach Explosionen irgendwo abkratzte. Sich anschließend verschont gebliebenen Leute, vornweg Politiker mokieren, die dann permanent hinter Betroffenheitslarven mit ihrer ERSCHÜTTERUNG herumhuren!
Dabei ist es ist doch wohl mit einem kleinen Unterschied behaftet, ob unschuldige (wer ist heute überhaupt noch unschuldig?) Individuen, auf Grund der weltweit perversen politischen Auseinandersetzungen ins Gras beißen müssen oder es einen Popstar hinrafft, der abgeschirmt in seiner Welt, Jahrzehnte lang hedonistischen Grenzenlosigkeiten frönte, mit all den exzentrischen Segnungen, gegen die letztlich der eigene Körper nichts mehr entgegensetzen konnte. Warum er oft mit Sonnenbrille auf der Bühne stand, hätte der BZ-Schreiberling den unbedarften Lesern ruhig mal erklären können, sollte heute nämlich zur Allgemeinbildung gehören!
Weshalb muss man erschüttert sein, wenn irgendjemand seinen Löffel abgab, zumal es einen Zeitgenossen betraf, der in UNSERER schnellebigen Zeit bereits lange im Orcus des hart umkämpften Unterhaltungsbusiness herumkrebste und schon l in Vergessenheit geraten war, weil mit frischem Fleisch wesentlich mehr Knete zu verdienen ist.
Bei Prince handelte es sich eigentlich auch nur um eine kurzfristige Kunstfigur im Musikgeschäft, der mit seiner Begleitband, The Revolution, das Album Purple Rain herausbrachte und für meine Begriffe gab es darauf auch nur einen Smash-Hit, nämlich den Song, der dem Album seinen Namen verlieh.
Dabei hat der Scheff in seiner Branche doch ein biblisches Alter erreicht – 57 Lenze auf dem Buckel, dies macht ihm so leicht keiner nach!
Bereits 1955 gab Faron Young die Parole aus: Live Fast, Love Hard, Die Young – allerdings hielt sich der Feigling nicht an seine Devise, er überrundete Prince sogar um 10 Jahren…
Irgendwann gingen mir die recht tuntenhaften Marotten von Prince doch arg auf den Sack. Trotzdem mischte ich als alter Fetenhai zu jeder meiner ausufernden Feten Kassetten, wo in nachfolgenden Jahren Purple Rain natürlich ebenso drauf kam.
– Sein Purple Rain reihte sich nämlich auch in die Serie von unvergesslichen Dosenöffnern ein, muckenmäßig und vom Text her…
Fußnote: Kommenden Montag, 25. April, auf ARTE um 14:05 Uhr: PURPLE RAIN (94 Min.)
„Satte“ Rentenerhöhung ab 1. Juli
Im Wessiland macht es 4,25 % aus und in Neu5land sogar satte 1,70 % mehr!
Wowww!
Was sie den Ostlern, nicht zum ersten Mal, so in ihre Ärsche schieben!
Alles wiedermal eine beizeiten eingeläutete Wahlkrampf Luftnummer von Schwarz/Rot, wobei die Finanzjongleure dafür sehr tief in ihre Trickkiste greifen mussten!
Ist schon eine Menge Knete, die irgendwo zusammengekratzt werden muss, aber wo wollen jene Heinze damit beginnen?
OK, der erste Schritt ist bereits getan und der begann mit einer althergebrachten Beschwichtigungslüge!
Nur gut, zumindest ist es für alle betroffenen Brüder und Schwestern Mitteldeutschlands eine alte Leier, denn die 1,7000 Prozentpunkte entsprechen fast den verblichenen Notwahrheiten von einstmals versprochenen blühenden Landschaften…
– Will ja nicht meckern, bei mir könnte das sogar ein fettes + von runden 10 Euerchen ausmachen – brutto allerdings…
Didi Hallervordens Lied gegen Erdogan ist ein Furz im Wind
Ich hoffe ja, dass Paul Garbulski weiterhin nachlegt, deshalb soll von mir nicht allzu viel kommen.
Nach Didis jetzigem Hit kommt es mir vor, als ob der neuerliche Furz durch einige, vielleicht altersbedingte Laufmaschen an seinen grauen Zellen, waberte. Deshalb ist es ihm nachhaltig gelungen, sein erstes Liedchen noch peinlicher zu toppen.
…Für wahre Provokation fehlt ihm der Mut zur Radikalität. Böhmermann ging auf Erdoğan mit einem Flammenwerfer los, Hallervorden spielt mit Wunderkerzen und will sich an Böhmermanns Sonne etwas wärmen. Nee, nee, sich an seinem Schatten sonnen wollen und dabei auch noch auf dessen Pisse Kahn fahren!
Was Meister Hallervorden gerade tut, steht ihm laut GG I, Vers 2,1 sogar zu: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit usw.
Als Hardcore-FDP-Sympathisant der extremen Mitte kann er so gesehen, ganz demokraturisch darauf bestehen und sich voll und ganz auf den Wortlaut vom GG I, Vers 2,1 berufen! Denn nahezu jedem Bundesgermanen wird nämlich zugestanden, sich auf die Art und Weise zu demontieren, welche ihm am besten zusagt…
Jetzt mal eine Frage!
Wie sah überhaupt Didis politischer Werdegang in der Zone aus? (WIKI ist bekanntlich mit Vorsicht zu genießen, dort steht aber, dass er angeblich Victor Klemperer kennenlernte – darum beneide ich ihn!)
Mir hatte mal ein älterer Mafa-Kollege erzählt, der etwa zur gleichen Zeit an der HU studierte, was die Jungs und Mädels alles über sich ergehen lassen mussten, wenn sie einen der sehr begehrten Studienplätze in Ostberlin ergattern wollten. Da war en masse nicht nur vorbereitenden Rotlichtbestrahlung angesagt, dieser Heckmeck ging ewig weiter, wegen der unmittelbaren Nähe zu den Coca-Cola-Sektoren. FDJ-Schulungen – bei den kleinsten Vorkommnissen im Studienjahr folgten Tribunale auf den Fuß, freiwillige Aufbaustunden in Berlin, Ernteeinsätze und der ganze Kokolores, den er bereits aus Adolfs Zeiten kannte.
Maul halten und Opportunismus waren zwingend angesagt!
Mein Spezi scherte allerdings aus, wo er nur konnte. Sein schräger Lebenswandel brachte ihm und seinem Freud, nach einem Schauprozess, fünf Totensonntage im Zuchthaus Bützow ein – vier davon musste er absitzen.
Verknackt wurden beide wegen Eigentumsverlagerungen – das Strafgesetzbuch der Zone nannte es: schweren Diebstahl zum Nachteil sozialistischen Eigentums…
Sie hatte Messingwasserhähne auf Neubaustellen weggefunden. Zum Kurs von 1 zu 6 und manchmal sogar etwas mehr, ein opulenter Zusatzverdienst zum Stipendium.
Ihre ausufernde Diebeszüge wäre nicht nötig gewesen, wenn der schweinische Westberliner Schrotthändler sie nicht beschissen hätte, der zahlte nämlich nur den Schrottwert vom Metall – war das Resümee nach dem Knastaufenthalt.
Richtig, die Wessis haben unbedarfte Zonis immer schon beschissen…
Nach dem Knast folgte jahrelange Bewährung in der Produktion.
Seinen Ing. beendete er schließlich im Fernstudium.
Mutti das Pionierdasein vorzuwerfen, ist nicht nur kindisch, sondern auch hochgradig dusselig! Zu meiner Einschulung – 10 Jahre nach Ende des II. Weltkrieges – war es für die meisten noch recht braunen Eltern, nun obligatorisch, ihre Ableger dem roten Frohsinn zuzuführen. Deshalb steckte der Pionierausweis bei fast 98,5 % der ABC-Schützen schon in der Zuckertüte!
Entscheidend war doch auch für die Popentochter der anschließende Weg und ihre damit verbundene ungebrochene Prinzipienlosigkeit, selbige war eben immer schon reichlich pervers, und die setzte sie halt kontinuierlich fort, dies war doch abzusehen!
Da macht außerdem fast kein bürgerechtsbewegter Akademiker der verblichenen Zone eine Ausnahme, schon gar nicht die Massen von heutzutage in gehobenen politischen Arealen etablierten Trittbrettfahrer!
Mir war irgendwie das Glück hold.
Denn in den letzten Wochen meiner Thälmann-Pionier-Zugehörigkeit endete nach wenige Stunden mein Versuch der Wanderschaft gen grüne Grenze.
Im neuen Schuljahr wurde mir dann mitgeteilt, dass ich noch nicht würdig sei für die FDJ-Aufnahme und sollte mich in den nächsten Jahren erst mal bewähren…
Mit etlicher Erfahrung als frühreifes Bürschchen war mir schon damals völlig klar, dazu hätte mein Herz aber ein Affe sein müssen!
Hier folgt noch etwas Humor, es betrifft ein Photo der BZ, Didi mit Filius und der sieht doch eher Ilja Richter ähnlich…
