Wolf Biermann „beschimpft“ Die Linke im Bundestag

Die Pressestimmen

So richtig mochte ich Meister Biermann noch nie, abgesehen von einigen Publikationen aus seiner Feder…

Schließlich wusste er schon immer wie man sich gut verkaufen kann, ob nun heute im Volkspalaverhaus – wie es UNSER seliger Kaiser es damals titulierte – oder während seiner Arschkriecherei bei den Christsozialisten. Eigentlich unterscheidet er sich nicht viel von seinem Kollegen und Stasimann Genossen Dr(?!) (Schmückt er sich überhaupt mit einem echten Doktortitel oder einem Plagiat?) Dehm. Sie agieren lediglich auf verschiedenen Seiten aber jeder auf seine Art und dann mal so und mal so, wie waschechte Genscheristen bloß an den Rändern noch etwas rot getüncht.

Was heißt überhaupt: „Beschimpft?“

Mich erinnerte der gesamte Ablauf an eine gläserne Schmierenkomödie, die noch zur Krönung jener schier endlosen allumfassenden Klitterung der letzten Monate fehlte. Alles wirkte wie das I-Tüpfelchen über jener dauerhaften Faselei zur „Friedlichen Revolution“ im ersten Schlaraffenland sämtlicher Arbeiter und Bauern auf dem Boden des Restreiches Deutscher Nation Ost.

Nun soll mir doch niemand erzählen, dass alles spontan daherkam. Schließlich werden solche Auftritte im Detail abgekaspert, nur deshalb konnte Biermann den entsprechenden Pausenfüller mimen. Ganz andere Künstler hätten nämlich wesentlich besser zu jener gesamtdeutschen Performance gepasst, z. B. HeinoWesternhagen oderBAP! Die Krönung wäre allerdings ein Duett von Nix-Dr. Gröhe und auch Nix-Dr. Kauder gewesen…

Die Show kam schon gut rüber, auch das Agieren UNSERER Nummer “Zwei“!

Allerdings traue ich dem Stocksteifen Dr(?!) Norbert Lammert absolut nicht zu, dass er spontan in der Lage ist, einen derartigen Sparwitz aus dem Ärmel zu schütteln, den Plepsen mag es ja so vorgekommen sein. Jenen Gimmick hat ihm bestimmt Biermann zugeschoben, dafür durfte Wlofi seine Show entsprechend bringen.

Zumindest schienen alle ihren Spaß gehabt zuhaben, bis hin zu sämtlichen Medien. Weiterlesen

Sterbehilfe?!

Brittany Maynard hat sich wie angekündigt das Leben genommen
Die verantwortlichen Redakteure des TAGESSPITZELs besaßen noch nicht mal den Mut, unter den Artikel den Namen des Verfassers zusetzen, so glitt alles in eine belanglose Agenturmeldung ab, unter der Rubrik: „Verschiedenes“

Ein sehr schönes Bild!
Was soll dieser blödsinnige und respektlose Satz, sie hat sich wie angekündigt ihr Leben genommen?
Brittany Maynard gab freiwillig ihr Leben zurück, unter Umständen, wobei deren Auseinandersetzungen in den vergangenen Monaten durch gezielte Fehlinformationen mit kruden moralischen Vorstellungen, reißerisch in den Medien verbraten wurden.
Wobei ich Britts Handlungsweisen vollends verstehen kann, ebenso die vieler meiner Bekannten. Deren Gründe für ihr vorzeitiges Ableben für mich hinterher selten nachvollziehbar waren. Allerdings stand hinterher oft fest, dass ich an ihrer Welt sowie keinen Anteil mehr nehmen konnte. Denn wer auf irgendeine Art wirklich zum Abflug entschlossen ist und schon ganz tief in seinen Vorbereitungen für den allerletzten Trip steckt, so jemand ist nicht mehr zu bremsen, den muss man ohnehin ziehen lassen.
Damit meine ich natürlich keine Psychos, die sich lediglich aus Gründen der Erpressung halbseidenen Versuchen hingeben und damit ihre Umgebung malträtieren – könnte da auch mit etlichen Beispielen aufwarten.

Ende der 1970er, zu Zeiten meiner Neckermannabiturphase, clinchte die Partnerin meiner sexuellen Notgemeinschaft noch mit ihrem Esoterikklüngel. Bis dato lief ich so unbedarft durch die Gegend, dass mir anfänglich noch nicht mal dämmerte, dass es sich bei mir um die Spezies einer Skorpion-Ratte handelte…
Jene Mädels, im damaligen Schick mit lila Latzhosen nebst fettigen Haaren (Meine Freundin machte da allerdings eine Ausnahme) beschäftigten sich auf eine recht krankhafte Art auch mit dem Tod.
Meine Gefährtin konnte in ihrem renommierten Buchladen ununterbrochen Lesestoff ausleihen und so fielen mir Schriften von Elisabeth Kübler-Ross in die Hände. In etwa der Zeit erschien auch eine Übersetzung aus dem Französischen, jenes Buch behandelte den perfekten Freitod und wurde von mir sofort gekauft – zwei Tage später stand dieses Werk bereits auf dem Index…
In den Texten wurde wirklich an alles gedacht, da galt fast jeder Tip als 100pro sicher.
Allerdings konnte man viele Cocktails gar nicht herstellen, da entsprechende Ingredienzen hier nicht mehr käuflich zu erwerben waren.
Nicht auszudenken, es läuft etwas daneben und du hast für den Rest deiner Tage einen immensen Webfehler und gehst hernach anderen Menschen entsetzlich auf den Zünder. Noch viel schlimmer ist für mich die Vorstellung, dass man hinterher mit einer kompletten Schacke hindämmert, alle paar Monate für wenige Augenblicke makellose Lichtblicke bekommt, die gesamte Umgebung flüchtig wahrnimmt, aber anschließend bis zur nächsten Horrorsequenz wieder sabbernd im AOK-Chopper hängt…
Vor wenigen Jahren nachdem André Gorz gemeinsam mit seiner schwer kranken, 83-jährigen Frau Dorine, aus dem Leben ging (Kurz vorher erschien noch: Brief an D. Geschichte einer Liebe.), kam mir plötzlich die Idee mal niederzuschreiben, wie viel Menschen aus meiner unmittelbaren Umgebung den Freitod wählten.

– Allerdings standen meine Überlegungen auf einer ganz anderen Ebene und sind absolut nicht vergleichbar mit den Entscheidungen, wie sie z.B. Gunter Sachs, André Gorz nebst seiner Frau Dorine oder Brittany Maynard betrafen.
Bezog mich dabei auf eine Zeitdauer von über 50 Jahre und es betraf wirklich nur Leute, mit denen ich auch in irgendeiner Beziehung stand: Nachbarn, Kollegen, gute Bekannte, Freunde und *INNERINNEN usw. u.ä. darunter etliche Jugendliche. Sehr liebenswerte Persönlichkeiten darunter, die von mir verehrt wurden, mit den ich reiste, soff, fickte, Höhen und Tiefen erlebte – plötzlich nur noch verblassende Erinnerungen
Mit meiner Statistik kam ich auf eine Summe von über 40 Zeitgenossen, etwas mehr Typen darunter…
Wobei sich Frauen mehrheitlich auf die Wirkung von Medikamenten verließen, ins Wasser gingen, die Pulsadern öffneten oder vor Züge schmissen…
Die meisten Männer auf eine Hochzeit mit des Seilers Tochter wertlegten, von Gebäuden sprangen oder mit Hilfe von Starkstrom aus dem Leben schieden…
Was deren eigentlich Beweggründe betrafen, die letztlich oft im Dunklen blieben, so hielt es sich fast die Waage, ob sie eine stille geordnete Form ihres Wegganges wählten oder ihrer Umwelt und den Hinterbliebenen nachhaltige (Es war mir ein inneres Bedürfnis, jenes oft witzlos verwendete neuzeitliche Modewort in dem Zusammenhang ebenso zu verbraten.) offene Rechnungen präsentierten.
Allerdings ist es noch schlimmer wenn irgendwer aus der Stammkneipe den Abflug tätigt, wegen der wochenlangen Hechelei anschließend. Der vorletzte Mensch ließ mir gegenüber etwas verlauten, was mich sehr verblüffte. Maß den Worten aber auch keine größere Bedeutung zu und rechnete deshalb gar nicht mit einem anschließenden Freitod.
Wir hatten vorher nie miteinander gesprochen aber an jenem Abend spendierte mir M. zwei große Biere nebst Körnchen, irgendwann kam: „Wenn mein Vater vor mir stirbt, bringe ich mich um!“
Wir stießen noch gemeinsam an und damit endete das Gespräch. Meinerseits wurde alles unter Ulk verbucht.
Eine Woche später fand ihn seine Freundin unter der Wohnzimmerdecke hängend…
Sein Vater erfreute sich noch bester Gesundheit

Lothar de Misère

Die Mauer ist wegdemonstriert worden
Weshalb sich ausgerechnet ein ehemaliger Stasiknecht beim Deutschlandfunk produzieren durfte und deshalb seine unsäglichen Klitterungen anlässlich des 9ten Novembers über den Sender gingen, wird wohl wiedermal ein Geheimnis vom IM „Czerny“ bleiben.
In dem Zusammenhang wandle ich die hehren Worte UNSERES BUPRÄSI ab, die nun so daherkommen: „Menschen, die die Zone erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich schon ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren.“

 

Joachim Gauck äußert Bedenken gegen Ramelow

Sellering fürchtet Schaden für das Amt des Bundespräsidenten (Bonusmeilen-Cem musste sich natürlich auch reinhängen und äußerte viel Verständnis für den großen Bürgerrechtler: “Der Bundespräsident hat nur das gesagt, was viele denken, die das Unrecht, das in der DRR vorherrschte, zum Teil noch am eigenen Leib erfahren haben. Das sollte man ernst nehmen.” Mit Parteipolitik habe das “nichts zu tun” – Aha!)
Nun verstehe ich folgende Tatsache überhaupt nicht, was es in dem Artikel bedeuten soll, wenn dortiger Regierungschef Erwin Sellering (SPD) als erster ostdeutscher Ministerpräsident von Meckpomm angepriesen wird. Da scheinen lediglich die ehemaligen polit-geographischen Gegebenheiten den Ausschlag zugeben – östlich der Elbe – eigentlich mehr das nordöstliche Gebiet, das Land von mecklenburgischen Wruggen- und pommerschen Fischköppen. Dort übt sich nun, nach seiner westdeutschen Sozialisation, Genosse Erwin Sellering (SPD) als recht unauffälliger Regierungschef und kratzt den protokollarisch ranghöchste Repräsentant USERERES demokratischen Schlaraffenlandes sanftmütig an und weist nett die Kritik von Bundespräsident Joachim Gauck an einer möglichen rot-rot-grünen Koalition in Thüringen zurück.
Dann wird Genosse Sellering richtiggehend komisch. Weshalb befürchtet er eigentlich weitere Schädigungen am Amt des Bundespräsidenten? Solch Anflug von Sorge ist wirklich vollkommen unangebracht, denn für eine weitere Schädigungen am Amt erspähe ich überhaupt keine Möglichkeit mehr, man denke dabei nur an die Vorarbeit der beiden letzten Repräsentanten!
Welche Klopse erwartet Meister Sellering denn noch?
Der vorvorletzte Star, wurde als der großer IWF-Macher und Durchblicker angekündigt, dann kam er während seiner zweiten Amtszeit ins Trudeln. Grund war ein Interview, wobei ihm hinterher sogar der Neobolschewist Gysi helfend in die Seite trat.
Wegen jener Aussagen wurden Hotte von Regierungs- und Oppositionspolitikern teils heftig angemacht. Das schärfste Geschütz fuhr damals Chlorophyllmarxist Trittin auf, mit der Gleichsetzung von Kanonenbootpolitik vergangener Zeiten – für mich vollkommen unverständlich.
Statt sich jener Sache wie ein Mann zustellen, erfolgte von dem Sensibelchen der fahnenfluchtartige Abgang…
Seine Nachfolger entpuppte sich sogar als vermeintlicher Witzbold, denn er sprang jungdynamisch wie ein Bär in die Bresche, allerdings wie ein Himbeer…
– Vielleicht kommt ja in dem Zusammenhang endlich mal jemand auf die Idee und leuchtet den vorlauten Herrn mal etwas tiefer aus, z.B. was seine krämpferische Vergangenheit betrifft… Weiterlesen

Russisches Fluggerät geistert über internationalen Gewässern herum

Die ewig kritisierte Mentalität der Frau Bundeskanzler, ihr nicht zu übersehender Hang des Aussitzens wichtiger Probleme, bekommt momentan einen positiven Touch, im Gegensatz zu den vielen Dummschwätzern und anderen Wichtigtuern aus europäischen Gefilden.

Wenn Владимир Владимирович Путин jede Übung von Nato-Streitkräften an den Grenzen Russlands auch nur kommentieren würde, hätte er sehr viel zu tun.

Nun ergehen sich laufend plappernde Selbstdarsteller vor laufenden Kameras und prophezeien den neuerlichen Beginn eines kalten Krieges, ja wenn es wenigstens so wäre!

Positiv betrachtet gebe ich zu bedenken, dass das schmutzige Politgeschäft in jenen kühlen Tagen kein Deut besser oder schlechter war als in heutiger Zeit, im Gegenteil!

Denn zumindest wusste man, woran man war…

Mark Twain in Berlin – BUMMEL DURCH DAS EUROPÄISCHE CHICAGO

Twain1äTwain2äEs handelt sich dabei um ein sehr kurzweiliges Büchlein, angefangen mit den Betrachtungen von A. Austilat. Allerdings flunkert Martenstein in seinem Vorwort genauso, wie der Autor.

Wenn M. behauptet, dass Twain Deutsch lernte und deshalb den Struwwelpeter ins Englische übersetzen konnte, so stimmt dies nicht ganz. Schließlich schlamperte der Ami bereits vorher mehrfach durch die alte Welt, sein „Bummel durch Europa“ erschien bereits 1880, ebenso „Die schreckliche deutsche Sprache“. Selbiges Teil hätte er ohne Kenntnis des hiesigen Idioms bestimmt nicht so gigantisch verzapfen können.

 In den 1990ern tätigte der Geschäftsführer vom „Krüppelkranzler“  (Blisse 14 Café)   mit Stefan Wigger einen kleinen Deal, zu jener Zeit spielten wir in dem vornehmen Laden DOKO.

Peter, so ein Netter, allerdings mit einer totalen Glatze was Literatur und andere künstlerische Gewerke betrafen, außer Jazz, hing in den Seilen.

Eines Abends wurde ich nach Geschäftsschluss kurzfristig zu mehreren Drinks eingeladen. Bis er endlich mit seinem Problem herausrückte, war ich dann schon fast besoffen.

Wigger wollte seinen Teil des Geschäftes einlösen und eine kurze Lesung veranstalten, hatte aber dem Budiker hängen lassen, denn er sollte sich etwas aussuchen. Scheinbar mit dem Hintergedanken, dass Pedder damit überfordert war und alles im Nichts endete.

Kurz vorher hatte ich mal wieder „Bummel durch Europa“ verschenkt, weiß gar nicht, ob in der Originalausgabe eigentlich „Die Schrecken der deutschen Sprache“ veröffentlicht wurden. (Nebenbei, „Bummel durch Europa“, „Ali und Nino“ sowie „Sternstunde der Mörder“ sind die drei Bücher, die ich ganz oft verschenkte. Zum Kohout muss noch gesagt werden, wegen meines ungeheuren Nachholbedarf an Literatur, habe ich im Westen nie wieder ScienceFictions noch Krimis angerührt, die „Sternstunde…“ machte da eine Ausnahme, eigentlich nur wegen des Autors.)

Deshalb fiel mir ganz spontan besagte Abhandlung von Twain ein, allerdings war der Scheff ob meines Vorschlags doch etwas irritiert. Misstrauischerweise zog er deshalb sogar Erkundigungen ein…

Wigger fand die Entscheidung sehr weise, ging begeistert darauf ein und die Lesung ward gigantisch. Meine Freundin und ich kamen über Gästeliste rein und zur nächsten Gelegenheit füllte mich Peter nochmals ab…

Bin wieder ganz schön abgedriftet.

Wollte noch kurz auf Austilats Flunkerei eingehen, weil er behauptet, Twains fünf Geschichten erschienen erstmals auf Deutsch. Zumindest bei der letzten bin ich mir sehr sicher, dass ich sie bereits als Jugendlicher gelesen hatte, möglicherweise in einer ollen Reclam-Ausgabe der 20er Jahre. Viele Jahre war es mir nicht gelungen den Autor über das Chaos der Berliner Hausnummern herauszubekommen, in meinen Erinnerungen suchte ich ewig bei Kisch und Polgar. Zum Schluss wurden in der National-Zeitung noch auf John Habberton und Bret Harte erwähnt, allerdings will ich in dem Zusammenhang noch auf den etwas früheren James Fenimore Cooper und den späteren Jack London hinweisen, aber auf keinen Fall Friedrich Gerstäcker vergessen, der sich als Deutscher auch dem Genre der vorher genannten Autoren hingab, allerdings nicht auf der Ebene von Karl May! Sehr schnell hatte ich als Kind begriffen, weshalb mein Großvater fast nichts von dem spinnerten Sachsen besaß aber so gut wie alles von den berühmten Amis. Weiterlesen

Für Werbung gehöre ich nicht zu den Zielgruppen

Während der Öffnung meiner digitalen Rauchzeichenbox wurde ein Werbeschnipsel von VERIVOX registriert, der kam so bekloppt rüber, dass er verfolgt wurde.

Abschließend hieß es:

Was die Geissens können, können Sie auch!

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Testsiege und Zertifizierungen. Auf Verivox können Sie vertrauen.

Mein Gott, was sind denn das für Figuren?

Auf Nachfrage antwortete mir das Netz.

Hinterher beneidete ich einsitzenden Persönlichkeit in einer Klapper, die vor solchen Leuten dauerhaft geschützt werden…