Eigentlich hatte ich in der letzten Zeit überhaupt keine Lust mehr, noch irgendetwas großartig zu kommentieren und verzichtete deshalb auch auf das Lektürieren von Printmedien.
Gestern griff dann ich dann lange vor Mitternacht doch in den Zeitungsstapel und begann halbherzig die letzten TAGESSPITZEL aufzuarbeiten, grabschte mir schließlich zwei Artikel, die den Herrn Ramsauer betrafen. Nun weiß ja jeder, dass es sich bei ihm um den Minister für Verkehr (Es betrifft aber nur den rollenden, fliegenden und schwimmenden!) handelt…
Bilder von dem Christsozialisten finde ich immer sehr lustig, weil er immer so ganz merkwürdig und scheinbar unbedarft in die weite Welt blinzelt. Dabei ist er ja einer den ganz wenigen Experten im Amt, schließlich ist ihm durch seine frühere Qualifikationen bekannt, dass es bei einigen Luftfahrzeugen ebenso rund geht, wie bei einer Windmühle. Schätze mal, tiefgründiger hat er sich damit bestimmt nicht beschäftigt, muss er als Minister auch gar nicht, dafür haut er aber immer gekonnt auf den Putz, teilt dabei nach allen Seiten aus, betreibt dieses Regierungshobby aber doch recht lax. Hat auch einen gewissen Vorteil, denn dadurch richtet der Herr nicht noch mehr Schaden an. Ansonsten gleichen seine Aussagen den aller anderen Kollegen in den Ämtern.
Wenn es die medienträchtigen Auftritte von Nummer 1, zu Weihnachten und der Nummer 3 zum Jahreswechsel nicht geben würde, müsste sie unbedingt erfunden werden.
(Versteh sowieso nicht, wer sich solche Sprechblasen vor der Glotze einzieht. Ich glaube fast, den meisten Leuten ist es sich scheißegal, was dort gerade läuft…)
Ramsauer streut erneut Zweifel am BER-Termin, dies muss er doch nicht tun, weil es seinen unmittelbaren Einfluss überhaupt nicht tangiert, denn bisher hat man von ihm nicht viel über diese Problematik vernommen. Wenn ich diese Artikel nicht gefunden hätte, wäre ich weiter der Meinung aufgesessen, dieses Fluchhafenprojekt hat man schon lange Frau Dr?! Schavan oder der Frau Familienminister untergeschoben, die eine ist seit Monaten bereits verstummt, die andere kümmert sich intensiv nur noch um irgendwelche Quoten.
Ganz nebenbei rückt Lars von Törne etwas ins rechte Licht, was letztendlich auch niemanden interessiert, am wenigsten bestimmt den Müllermeister im Ministerrang.
Hier noch die Worte eines Politprofis, der sich ganz entfernt auch mit dem Münchener Flughafen beschäftigte…
Vielleicht erläutert mir mal jemand, was der Mann überhaupt sagen wollte, jener Erklärer könnte dabei Platzeck und Wowereit auch mit einbeziehen, deren Salbaderei ist auf ähnlichem Niveau angesiedelt…
Götz Widmann ist mal wieder im Dorf
Ein Hit wird mit 100%ger Sicherheit aufgerufen werden – Denke dabei an die Nummer 1, bis runter zu UNSEREM Oberdorfschulzen und weiter…
Wenn Lachen Quietschgeräusche verarsachen würde, bräuchte ich schon eine etwas größere Ölkanne…
Mark Twain: Die Abenteuer des Huckleberry Finn (Hörspiel)
Bis zum neuen Jahr vergehen bekanntlich noch mehrere dröge Tage.
Wie wäre es mal wieder mit einem recht witzigen Hörspiel?
Ein Haufen Leute haben ihre Bitmöhre immer noch nicht mit der Stereoanlage verknotet, eigentlich schade.
Hier der Hinweis zum Relaxen ohne HDTV, nur für die Radartüten und zum Anregen der teilweise doch recht verkümmerten Phantasie…
Wer Mark Twain lediglich mit Tom Sawyer und Huck Finn verbindet, könnte zum Anfüttern mal beim „Projekt Gutenberg – de“ reinschauen und sollte mit „Den Schrecken der deutschen Sprache“ beginnen, leider existiert vom „Bummel durch Europa“ nur ein Auszug…
Deutschlandradio Kultur – ORTSZEIT, 27.12. 2012, POLITISCHES FEUILLETON: Das vergessene Bundeskabinett
Es passieren mittlerweile nur noch lustige Sachen, da kann man hinschauen wo man will. Was soll ich denn da noch verzapfen?
Pinne darum etwas aus dem Radio an den Bildschirm, weil der Knabe seine Sache gut macht!
Einfach das Leutsprechersymbol touchieren und niemand muss anschließend seine entzündeten Äuglein bemühen, denn es rauscht nämlich alles nur so in die Horchwaffeln…
Über Merkels Minister, die durchs Bekanntheitsraster fallen
Stille Nacht, heilige Nacht,
ich hoffe nur, dass es nicht kracht…
Erst letzten Freitag: Schießerei im US-Bundesstaat Pennsylvania mit vier Toten.
Nebenbei in den Nachrichten vernommen, dass im Amiland schon wieder ein Narr auf Menschenjagd gegangen war, diesmal traf es Feuerwehrleute. Scheinbar ward das Knäckerchen vorher von dem Sniper gelegt worden, um mehr fun zuhaben. Wegen der Ballerei aus dem Dunkel heraus, konnten deshalb die Löschtrupps ihre Jobs nicht erledigen und es bunsten noch einige Häuser mehr ab.
Jenem neuzeitlichen Herostratos gingen die besorgten Worte einer Mami – von Johannes Bargeld bereits im „Folsom Prisonblues“ Anfang der 1950ger plagiatiert – auch recht kalt an seinem Arsch vorbei…
Bleibt mir nur zu wünschen, das es während der abendlichen Völlerei und dem anschließenden Kirchgang nicht zu einem neuerlichen Amoklauf kommt…

Ach so, hier noch eine weitere Pornoseite für hiesige Waffennarren.
Hätte ich fast vergessen, heute gibt es auch angemessene Filme zur „Feier“ des Tages, z. B auf “KABEL1”: Das Schweigen der Lämmer…
Der olle Brian würde mich allerdings mehr anturnen.
Aus den Medien
Es existieren Leute, die meinen, ich sei ein Zyniker.
Diese Einschätzung geht mir arschkalt an meinem verlängerten Rücken vorbei und möchte mal kurz beweisen, dass es nicht ganz stimmt. Hatte nämlich gestern zwei Aussprüche vernommen, da muss man den beiden Leuten, auch ohne zwanghaft „positive thinking“, wirklich Recht geben.
Beginne mal mit UNSEREM Arbeitsblondchen.
Es ging um ihre Reaktion auf den „Armutsbericht“ (Klasse Begriff! Steht bei der nächsten Hitpartade für das „Unwort des Jahres“ bestimmt ganz vorn!). Uschi v.d. Leyen hat darauf mit Gelassenheit (In deutscher Mundart könnte man diese Vokabel auch mit „Leckmichstimmung“ übersetzen.) reagiert. Die Dame hält die Entwicklung der Armut in Deutschland für nicht alarmierend. „Man sollte die Probleme weder dramatisieren noch kleinreden. Armut ist in einem reichen Land wie Deutschland relativ“…
Vollkommen richtig! Ist wirklich alles relativ und das ist auch gut so!
Die einen haben Knete, die anderen haben keine. So lange niemand großartig herum mosert, bleibt es dabei und wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern, es sei, man würde von den Griechen oder Spaniern endlich mal gewisse Lebenseinstellungen abkupfern.
Also, die einen scheißen am Strick lang – die Basis dafür hat Rot/Grün vor Jahren gebastelt – andere Zeitgenossen schmeißen mit der Kohle herum, wie es bekiffte Jecken sonst nur auf Karnevalswagen mit den Kamellen tun.
Füge hier kurz einige Possen ein, bei denen keiner auf die Idee kommen sollte sie zu dramatisieren oder kleinreden – alles Peanuts!
Elbphilharmonie: Die Kosten für den Kulturhochbunker waren anfänglich mit 77 Millionen Euro beziffert worden, momentan steht das pekuniäre Barometer bei 575 Millionen Euronen. Bis zur Eröffnung im nächsten Jahrzehnt wird alles verdoppelt sein…
Stuttgart 21: Von einstmals geflunkerten 4,9 Milliarden Mark – wird bereits von sechs Milliarden EUs gemunkelt, dabei haben die noch nicht mal richtig losgelegt. Zur Eröffnung in zwanzig Jahren geht es dann in Richtung 15 Milliarden…
Der Berliner Fluchhafen: Veranschlagt: 2,5 Milliarden Euro – momentan ist Ruhepause, aber nicht bei den entstehenden Koste, da sind wir bereits bei vier Milliarden angelangt und der wandernde Eröffnungstermin wurde prophylaktisch und sehr diskret bereits auf den St. Nimmerleinstag im Jahre irgendwann festgetackert, dann hat sich alles nochmals verdoppelt…
Und in der Republik soll es mehr als 50 ähnlich gelagerte Kuckuckseier geben – alles relativ in diesem reichen Land
Fast hätte ich den zweiten Aspiranten vergessen, Ex-Bolschwiken Putin, der sonst sehr gern mit Notwahrheiten hausieren geht.
Brüssel will weiterhin dem Visafreien Verkehr mit Russland nicht zustimmen, da sonst überall die Russenmafia einsickern würde, daraufhin meinte der ehemalige 007-Genosse: „Alles Quatsch, denn diese Leute besitzen schon lange ihre Visa.“
Will nur ganz kurz noch etwas zu den heutigen 20 Uhrnachrichten der ARD ablassen, da fragt man sich doch langsam, wo man eigentlich lebt.
So lange man kein dauerhaftes Plätzchen auf Guantanamo für ihn findet, werden die Spaghetti weiterhin den Politkomiker Berlusconi wählen…
Zu den Aussagen der US-amerikanischen Waffenlobby fiel mir ein alter Sketch ein, damals lachten noch alle. Heute ist man wahlweise: bestürzt, betroffen, geschockt, fassungslos, beklommen, berührt, betreten, bewegt, entgeistert, entsetzt, erschüttert, erschrocken, konsterniert, schockiert, starr, verdattert, verstört, verwirrt usw.
O-Ton als Collage, wg. Gesetzesänderung in der Duma.
Erst ein Pseudo-Humanist der gehandicaptem Nachwuchs die Lebensberechtigung zwar nicht absprechen will, dem es aber ganz Recht ist, wenn diese Kids nach dem St.-Florians-Prinzip nicht vor seiner Haustür gedeihen können und dann jener Völkische…
…und wieder geht ein Bluesbrother nicht mehr einkaufen
Am späten Nachmittag auf der GMX-Seite dachte ich im ersten Augenblick, nun wird der Hund in der Pfanne verrückt, schon wieder eine neues Amoklaufopfer! Mir kam es wegen der allbekannten Vokabeln der letzten Tage – „Tiefe Trauer…reagieren bestürzt auf den Tod des…“
Dem war aber nicht so!
Bruder Hein hat nur ganz nebenbei den Genossen entführt.
Na ja, 69 Jahre sind nun wirklich noch kein Alter, allerdings besaß Peter S. bereits vor zehn Jahren nicht die körperliche Konstitution eines Jopi Heesters – der mit 59 Jahren noch einmal 48 Lenze drauflegte.
Seinerzeit erhielt Strucki schon die „Rote Karte“ wegen eines Herzinfarktes nebst Schlaganfall und ward in deren Folge monatelang nicht im Amt zu sehen, was aber keinem weiter auffiel.
Sein markiger Spruch: “Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt”, dankte ihm das Militär und gleichzeitig nahm er damit vielen Saison-Pazifisten, der grünen Mehrheitsbeschaffer, den Wind aus ihren Segeln.
Zur Erinnerung, dass Aktenvernichtung mit Tradition behaftet ist! Zu eben jener Zeit wurden unter seiner Obhut im großen Umfang brisante Daten zu Auslandseinsätzen aus der Zeit von 1999-2003 gelöscht – natürlich versehentlich.
Ansonsten hielt er mehrere Jahre als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion seinem Scheffchen den Rücken frei, der dadurch „Hartz“ und „Agenda“ unters Volk bringen konnte, deren Folgen heute jeder selbst ableuchten kann…
Warum (nur) junge Männer Amok laufen
Weiß nicht wie andere diesen Artikel auf sich einwirken lassen, ich jedenfalls finde ihn zum Piepen.
Sollte die Überschrift als Frage verstanden werden?
Natürlich wird es auch bald anders kommen. Wenn sich Mädchen endlich in jene Richtung emanzipiert haben. Denn sehr oft liefen geschlechtsspezifische Emanzipationsversuche nur darauf hinaus, irrigerweise ganz bestimmte Eigenarten der Typen zu kopieren und deren Fehler lediglich in etwas abgewandelter Form gleichartig auszuleben.
Nun war ja bekanntlich die Situation in Neustadt, Connecticut, nicht irgendein ganz belangloses Freizeitvergnügen für jenes durchgeknalltes Muttersöhnchen. Deshalb sollte man doch eigentlich auch von den „Experten“ etwas Contenance erwarten können, wenn sie wegen der Quoten die Chance bekommen und mal wieder irgendetwas ablassen dürfen.
Nun versteht sich Herr Hollstein bestimmt auch als ganz wichtiger Vertreter, um der drögen Masse etwas vermitteln zu können. Zumal er ja viele Jahre in seinem Dahlemer Elfenbeinturm eine professorale Leerstelle inne hatte für politische Soziologie.
Finde schon, dass man mit diesem Background nicht nur kurz bei Wikipedia stöbern sollte, um dann solch einen Artikel abzuliefern. Möglicherweise wurde ja alles auch noch von einem Ghostwriter kreiert…
Was mich wundert, dass er den Neudeutschen Begriff für „Amoklauf“ nicht benutzte, die Stare verwenden doch in ihrem Fachchinesisch dafür: „School Shooting“. Gleich anfangs werden verschieden Marktflecken unterschlagen, in denen solche “Highlights” stattfanden, z. B. Freising, Emsdetten, Blacksburg, Ansbach…
O.K. – Namen sind Schall und Rauch. Auf der anderen Seite gewöhne ich mich langsam an solche Meldungen. Da mir der weltweite Umgang mit diesen perversen Situationen mächtig auf den Senkel geht, bleibt letztlich nur die Verdrängung.
Obama scheint ja auch den Text vom letzten mal genommen zuhaben, diesmal hat er sogar noch einige Tränen ausgequetscht. War neu, kam aber gut rüber – allerdings nicht bei mir… Weiterlesen
USA: Weiterer Amokspaziergang verhindert?
Es ist den Medien anzumerken, dass sie am Strick langscheißen, sonst könnten sie mir nicht so auf den Sack gehen, ob Zeitungen oder Radio – nur Newtown/Connecticut. Mal ehrlich, was würden die „Nachrichtenagenturen“ ohne diesen Zwischenfall überhaupt veranstalten?
Gut, momentan würde sich das Jahresendkonsumfest noch anbieten…
Mehrfach wurde heute nach einer CD das Radio angestellt. Vielleicht war ich von permanentem Pech, ausgerechnet dann kam ewig etwas zum „weltbewegenden“ Thema und wirklich nichts wurde ausgelassen – immer wieder Schock, Betroffenheit, überall großes Unverständnis und ganz viel Mitleid. Während des Kinderfunks auf „dradio“ dudelte schließlich etwas über die Ballerei im wilden Westen, die so richtig Fun brachte. Leider hinkt der Sender mit seiner Playlist nach, deshalb war der Hit nicht zu finden. Allerdings ging es in dem Text um andere Zeiten, die aber ohne weiteres als Basis für die heutige Zeit herhalten könnte…
Es lief letztendlich auf die Vorstellung des neuen Film über „Huck Finn“ hinaus, letztlich kann aber der beste Film niemals die aufkeimenden Phantasien beim Lesen eines Buches ersetzen. Außerdem klaffen in solcher Literatur heutzutage riesige Löcher, da alles dem gutmenschelnden Zeitgeist unterworfen wird. Diese Art von Kinder- und Jugendliteratur las ich noch in Frakturschrift, dabei handelte es sich oft um riesige Jungendstilfolianten mit wunderschönen Zeichnungen und Stichen versehen, ausgerechnet Hermine Huntgeburth (gebürtig in Paderborn!), darf sich mal wieder an Weltliteratur versuchen. Dann auch noch Heike Makatsch als Tante Polly(!), da kann man für die lütten Zuschauer nur hoffen, dass keine Sequenz vorkommt, wo Tom Sawyer und Huck Finn ihre Namen tanzen müssen… Weiterlesen
Statt Kino bei dem Wetter* – dann doch lieber Glotze
Herr Gott nochmal, natürlich wollten wir zu keiner Freiluftveranstaltung, aber bei strömenden Regen mach der Ritt auf einem Drahtesel nun wirklich keinen Spaß
Nach 21 Uhr wurde etwas gezappt und sah dann bei „phoenix“ noch den Rest von: „Mythos Ägypten – Jean-François Champollion“ (2/2) – Wettlauf um den Hieroglyphen-Code.
Blieb anschließend eine weitere dreiviertel Stunde auf dem Kanal hängen, es ging um „Die großen Skandale der Medizin“, hatte irgendwann bereits einen Ausschnitt gesehen.
Bei so manchen der dort angesprochenen Fälle kann man wirklich froh sein, in einer „Demokratur“ zu leben, dort steigen wenigstens die Zahlen der Opfer nicht ins Unendliche.
Ein weiterer Vorteil birgt die Tatsache, das alles geschickter kaschiert und gedeckelt wird. Kommt wesentlich später doch mal etwas ans Tageslicht, interessiert es sowieso keinen mehr und begegnet man geflissentlich doch mal Leidtragende, dann wird diskret zur Seite geschaut.
Außerdem bleibt die wage Hoffnung, dass es immer nur die anderen Leute trifft…

