Seit Tagen wird halbherzig am Stühlchen vom Bupräsi gewerkelt, unter Einsatz von stumpfen Messern und Laubsägen, damit endlich sein Sturz eingeleitet werden kann und der Aussitzende tut so, als ob er davon absolut nichts mitbekommt. Man könnte langsam zu der Erkenntnis kommen, bei Herrn Wulff handelt es sich nur noch um eine Probanden der Klebstoffindustrie.
Dem soll nun abgeholfen werden.
Urplötzlich strömen deshalb von allen Seiten selbsternannte Retter herbei, hoffentlich haben sie einen Rettungsring für Frau Kanzler im Gepäck.
Auch die ewige Kompromisspartei biete Soforthilfe mit einer alten Kettensäge an, wurde auch höchste Zeit! Ist doch am Wochenende Frollein Roth, die Halbscheffin der Chlorophyllmarxisten, aus ihrem (nicht nur) jahreszeitlich bedingtem Schlummer aufgewacht. Was ich aber nicht mit der gegenwärtigen politischen Situation in Zusammenhang bringen will. Das schreibe ich mehr den jetzigen klimatischen Verhältnissen zu, denn darunter haben momentan alle Winterschläfer zu leiden. Jedenfalls hat sie implodierende Sprechblasen feilgeboten…
Um von vornherein irgendwelches Kungeln auszuschließen, sollte endlich ein unabhängiger Experte aus dem Volk die Zügel in die Hand nehmen! Da komme ich wieder auf die russische Toilettenfrau – germanischer Herkunft, vom Hauptbahnhof Wolfsburg zurück. Um eventuelle Hudeleien auszuschließen, sollte im Vorfeld unbedingt überprüft werden, ob sich diese Dame ihre hiesige Staatsbürgerschaft nicht nur erschlichen hat, weil in deren früheren familiären Umfeld lediglich mal ein Deutscher Schäferhund auftauchte…
Viele Eingeborene sind sowieso der Auffassung, dass man dieses Pöstchen eines Bupräsi abschaffen sollte, ich u.a. teile jene Meinung auch.
Nur weil es in der christlichen Seefahrt Zeiten gab, wo an jedem Segler eine Gallionsfigur hing, muss doch nicht zwangsläufig an dieser Tradition festgehalten werden. Zumal in jener Ära die Kapitäne ihre Mannschaften, bis auf ganz wenige Ausnahmen, fest im Griff hatten!
Bei Änschie hege ich seit geraumer Zeit bereits den Verdacht, dass ihr Regierungsdampfer in der aufgewühlten Polithochsee schon länger ohne Steuermann herumdümpelt…
Wulff laut Zeitung: In einem Jahr alles vergessen
Anfangs kommt es so rüber, als ob der Knabe auch noch unverschämt wird. Bei näherer Betrachtungsweise ist es leider nicht an dem, er hat sogar fast Recht, trotzdem von mir ein Widerspruch. Denn jener Satz belegt nur, dass er seine Untertanen ganz falsch einschätzt, denn der drögen Masse genügen dafür bereits wenige Wochen…
Allerdings bestätigt C.W. mit der Aussage zum wiederholten Mal wie realitätsfern er eigentlich agiert. Es gären bekanntlich in den grauen Zellen sehr oft „ketzerische“ Anwandlungen, mit etwas Respekt vor sich selber und anderen gegenüber, muss man sich aber in solchen Momenten auf die Zunge beißen, zumal in seiner Position!
Was heißt hier, er will bis 2015 einen guten Job machen und sei zuversichtlich, “dass dieses Stahlgewitter bald vorbei ist”
Wie will jemand überhaupt noch drei Jahre einen Job erledigen, der bereits öfters betonte, dass er noch am Lernen ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte Änschie soviel Blauäugigkeit auch in ihren kühnsten Träumen nicht erhofft.
Hinzu kommt, wenn dieser smarte Softie das bisherige Geplänkel, deren Auslöser er schließlich war, auch noch als „Stahlgewitter“ bezeichnet, dann stelle ich mir nur ermüdend die Frage, wie ist UNSER Bupräsi überhaupt mental drauf? Weshalb also dieser hinkende Vergleich?
Schon Merkwürdig, warum bringt der Herr permanent unpassende Metapher ins Spiel, deren Folgen für ihn unüberschaubar sind?
Nach „Rubikon“ neuerdings „Stahlgewitter“! Soll ich sein neues Schlagwort auf Ernst Jünger oder die Band gleichen Namens beziehen? Beides wäre aber total unpassend!
Eigentlich sollte man ihn endlich Mores lehren und wieder über Rubikon jagen – aber medienträchtig! Schwimmend, er samt bleierner Schwimmflügel, seine Gattin nur bedeckt von ihrem Tattoo…
Demonstranten zeigen Wulff ihre Schuhe
Hat ja sehr lange gedauert bis einige Leute auf die Idee kamen, endlich mal eine wirkliche multikulturelle Geste vorzuführen.
Die erste medienträchtige Aktion jener Art ist nun schon über drei Jahre her, als der irakische Fernsehjournalist Muntaser el Saidi Lederschlappen gen George W. Bush pfefferte. Wobei ein Arschtritt eine wesentlich größere Wirkung gezeigt hätte…
Ob es sich dabei um gebrauchtes und geputztes Schuhwerk handelte, unterlag der Geheimhaltung…
Der mutmaßlich Empfänger wurde leider nicht getroffen, außerdem sind die ballistischen Eigenschaften von fliegenden Puschen nicht besonders, dies betrifft auch Eier jeglicher Größe.
Bei Geflügelprodukten lassen sich die Flugeigenschaften durch eine sehr kleine physikalische Aktion ungemein verbessern.
Wegen der Gefahr des Platzens sollten die Eier Zimmertemperatur haben. Die Teile, je nach Größe, werden auf einem Löffel 90-120 Sekunden in kochendes Wasser gehalten und anschließend sofort in einem Behältnis abgeschreckt. Dadurch fixiert das geronnene Eiweiß den Dotter und beschränkt das Trudeln während eines Wurfes auf ein Minimum…
Wie gesagt, das hilft nur bei Eiern!
Im Beitrag der heutigen Abendschau ließen junge und alte Demonskraten vielerlei Kommentare zur Symbolik ihres Schuhwerks ab. Allerdings vermisste ich dabei die wichtigste Geste, nämlich die, dass man mit festem Schuhwerk auch jemanden heftig in seinen verlängerten Rücken latschen könnte, würde ich, zum entsprechenden Anlass, endlich mal mit meinen Schnürstiefeln ausprobieren wollen.
Dieses Statement wäre dann auch ein sehr schmerzhaftes, da diese Teile mit Stahlkappen versehen sind. Käuflich bei jedem Feuerwehrausstatter zu erhalten, allerdings sind die Dinger nicht gerade billig, meine kosteten vor über 20 Jahren bereits 400 Deutschemmchen…
Die verbotenen Bilder der Senatorin
Schätze mal Bille kam durch einen gewissen kleinbürgerlichen Akt zu ihrem „VON“. Diese drei Lettern haben ja was, sie sind bei manchen Leuten sogar über dem Doktortitel angesiedelt und niemand kann ihr dabei ein Plagiat unterschieben.
Ob der angeheiratete Namenswandel dafür sorgte, dass Madame nun etwas merkwürdig reagiert, was ihre visuelle Darstellung in den Printmedien betrifft? Würde mich mal interessieren wie dann alles vor Fernsehkameras gehändelt werden soll. Ob sie ihre Medienauftritte demnächst nur noch in einer modischen Burka wahrnehmen wird, mit vielen Sternchen auf dem blauen Umtergrund?
Für sein Aussehen kann ja nun niemand etwas und runde fuffzich Jahre sollten eigentlich ausreichend sein, um sich an sein Konterfei zu gewöhnen. Solche Probleme kann man allerdings auch anderweitig angehen, durch Therapien, chirurgische Eingriffe und… Weiterlesen
Angela Merkel gehen die Optionen aus
Es kann nur besser werden, sagt Rainer Brüderle?
Der FDPnick hat fast Recht.
Wenn man schon länger in der Scheiße hockt, sollte man irgendwann den Finger aus der Perforation der Gesäßfalte ziehen und endlich aufstehen! Den etwas höher ist die Luft wesentlich angenehmer – Ja, und dann?
Bob Dylan hat diese Problematik bereits 1964 wesentlich lyrischer ausgedrückt in der ersten Strophe seines >The Times They Are a-Changin’<.
Zu jener Zeit wird Raini bestimmt noch auf solche Hits gestanden haben wie: Wenn die Cowboys träumen – Marika Kilius (Bis heute kannte ich dieses Liedchen nicht.), Das kommt vom rudern, das kommt vom vögeln – Peter Lauch und die Regenpfeifer, Liebeskummer lohnt sich nicht – Siw Malmkvist und dann kamen bereits Heintje und Wilma.
Stephan-Andreas Casdorff mag diese ganze Clique scheinbar auch nicht, schließlich hätte er alles auch etwas positiver darstellen können…
Sein Satz: Und wenn du denkst, es geht nicht mehr – dann wird’s erst richtig schwer! Den finde ich richtig blöde! Denn laut Aussage irgendwelcher Statistikspitzeln sollen noch über 70% der hiesigen (deutschen?) Bevölkerungsanteile für Herrn Wulff eingenommen sein. Was bedeutet, dass auch alle politischen Lobhudeleien der Volks(ver)treter einstimmig hingenommen werden.
Es wäre doch besser wesentlich besser gewesen, wenn SA alles etwas anders ausgedrückt hätte, dafür den gesamten Originaltext dieses ausgelutschten Poesiealbumzweizeilers verwendet hätte – Wenn Du denkst…
Aber nein.
Oooch nix mehr mit positivem Sowienoch…
Ich finde es nämlich mittlerweile lustig, denn die Itaker hatten jahrelang ihren Spaß mit Silvio, da konnte man richtig neidisch werden, warum soll es uns nicht mal genauso gehen – wenigstens ein bisschen
TINA MODOTTI – FOTOGRAFIEN
Allerdings finde ich es absolut nicht lustig, dass ausgerechnet die Neobolschewisten auf der Pisse jene Photographin Kahn fahren…
Fotoausstellung vom 5.01. – 16.03.2012
junge Welt-Ladengalerie
Torstr. 6, 10119 Berlin
Tel.: 030/ 53 63 55 56
E-Mail: mm@jungewelt.de
Der Wulff und die unendliche Geschichte
Im gestrigen TAGESSPITZEL befanden sich mehrere Artikel die den eigentlichen Wert einer Tageszeitung ausmachen sollten.
– (Abgesehen von einer viertelseitigen Abbildung zweier ganz wichtiger Gestalten der Berliner Politszene – Henkel&Heilmann in trauter Gemeinsamkeit… (Pofalla lässt grüßen!) Der damit verbundenen Hickhack lässt sich ohne weiteres in der Wulffschen Tonne versenken.)
Beide hervorragende Texte betrafen Rezensionen:
Heinrich Meier: Über das Glück des philosophischen Lebens. Reflexionen zu s „Rêveries“, C. H. Beck, München 2011 – ISBN 978-3-406-62287-8 .
Thomas Rietzschel: Die Stunde der Dilettanten. Wie wir uns verschaukeln lassen, Zsolnay Verlag – ISBN 978-3-552-05554-4
Den Inhalt beider Druckexemplare werden solche Leute ohnehin nicht verstehen, die merkwürdigen Ställen entsprangen, wo ihnen auch niemals beigebracht wurde, was es mit Respekt auf sich hat. Die bereits in Kindheitstagen ihr gesamtes Trachten darauf anlegten, diesem Sumpf so schnell wie möglich zu entkommen und wenn sie es endlich „geschafft haben“, sofort ihr gesamtes Trachten darauf konzentrieren, es dem Rest der Welt endlich mal zu zeigen und deshalb einen unstillbaren Drang verspüren, anderen permanent im Fressen herummähren zu müssen. Denen dabei Unrechtsbewusstsein nicht mal ansatzweise in den Sinn kommen würde und sie aus jener Tatsache noch zusätzliche Vitalität für ihr immerwährendes Wohlbefinden schöpfen.
Witzigerweise ist diese Mentalität eine zwingende Voraussetzung für ganz bestimmte Berufsgruppen, bei denen noch zusätzliches Klugscheißen und Besserwisserei zum Rüstzeug gehört…
Aus diesen Schichten rekrutieren sich immer wieder jene Gestalten, die sich ewig irgendwie durchschlenzten, schließlich Diplome und Titel als Freibriefe ansehen…
Zu solchen Gruppierungen zählte ich auch etliche Bekannte, allerdings wurden die größten Flachzangen bereits vor Jahren von mir abgehakt.
Bei einer größeren Anzahl dieser Personen kam mir oft der Verdacht, dass sie neben der studienbegleitenden Fachliteratur ihr Allgemeinwissen nur aus „Spiderman“ und „Tarzan-Heftchen“ bezogen, deshalb halten sie Rousseau heute noch für eine alte französische Automarke oder eine Delikatesse aus dem Elsass…
Seit Halbstarkenzeiten ist mir folgender Spruch von Jean-Jaques haften geblieben, seine Verinnerlichung wird mir oft nicht zugetraut. Er lautet: Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
Kurz noch zu Thomas Rietzschel! Seine Erkenntnis ist mein Reden, nicht nur seit Schaffung der Großdeutschen Bundesrepublik. Der Artikel animierte mich dazu, das Buch sofort zu bestellen…
Beim Betrachten dieses Schnappschusses im heutigen TAGESSPITZEL, geriet ich nicht nur in den Taumel einer recht bescheidene Aufwallung von „St. Pofalla“
Scheinbar wollte der Redakteur damit die Impression von Trinität vermitteln, was aber in die Hose ging, das Bildchen gibt mehr den Eindruck von einer Dreieinfaltigkeit wieder.
Nun ist es dem Bupräsi sogar gelungen Vertreter der Medien vor seinen Karren zu spannen, ganz in seinem Sinne und alle sind infiziert von der Verbalseuche der politischen Korrektheit…
Was soll da die Headline: „Wulffs Erklärung: Angriff in Demut“(*) – Wieso „Demut“? Dünkel würde ich es bezeichnen, gewürzt mit leichten Anwandlungen von Unverfrorenheit. Der Herr scheint von einem Hochmut beseelt, den er anscheinend in seinen schlaflosen Nächten immer wieder erträumt.
Dazu zwei Kommentare, der eine in Wilhelm Buschs eigener Art, der andere vom alten Geheimrat.
„Mit seltsamen Gebärden gibt man sich viele Pein, kein Mensch will etwas werden, ein jeder will schon was sein.“
wg. C. Wulff
Als mir heute GMX mitteilte, dass UNSER Bundesscheffchen einen Medienauftritt angedroht hatte, dachte ich nichts dabei.
O.K., nachmittags auf RTL oder SAT1 zwischen einer Gerichtsserie und einer Soap – aber denkst!
Im Radio machten sie es ganz spannend, gleich nach der Tagesschau soll die Schneckenpost abgehen.
Kurz darauf registriert ich, man sendet parallel auch im ZDF.
Was soll dieser Blödsinn denn nun wieder?
Beim Erstellen vom Text und Drehbuch sind bestimmt viele „Experten“ herangezogen worden – Kanzleramtsmitarbeiter, Pücholochen, §§Heinze, BILD-Redakteure, Redenschreiber usw. Letztendlich wird nur eine abgekartete S-Komödie über den Sender laufen und entsprechend viele A-Leuchter werden für die Quoten sorgen…
Wer wird anlässlich dieses medialen Großereignisses eigentlich Regie führen?
Möglicherweise gehen zwei ganz unterschiedlich Versionen über die Sender.
Wer mag diese Shows denn inszenieren?
Läuft im zweiten Programm etwa eine synchronisierte Fassung für Behinderte und Senioren mit Untertiteln in Brailleschrift nebst Gebärdensprache?
Vielleicht planen die Macher eine oder mehrere Fortsetzungen mit Herz/Schmerz und Gattin, überlassen deshalb Hans W. Geißendörfer die Regie, wegen dessen Langzeiterfahrungen mit der „Lindenstraße“.
Dann sollte das Drehbuch aber von jemanden wie Michael Ende stammen…
In der ARD könnte C.W. als neu aufgebauter Politmacho dargestellt werden, in einem Strip von Tarantino…
Dass Ansehen vom Bupräsi hat bei der Bevölkerung trotz anhaltender Kritik an seinem Verhalten in der Kreditaffäre nicht gelitten. In Umfrage für das Hamburger Magazin “Stern” äußerten sich 63 Prozent der Befragten zufrieden mit seiner Arbeit.
Klar, wer nichts großartig tut, der macht auch keine Fehler!
Stimmt nicht ganz! Vielleicht hätte Christian sich doch etwas mehr bewegen sollen, dann wäre er vielleicht nicht auf solch abstruse Ideen gekommen, schließlich hat der Tag 25 Stunden, wenn man keine Pausen macht…
Da wäre trotzdem Zeit gewesen, ab und zu mal über den Spruch nachzudenken den er zum Amtsantritt gabeln musste. (Allerdings kann man mit der anderen Hand den „Blitz“ ableiten.)
Dort heißt es irgendwo nach Art. 56 GG: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Fußnote:
Fand eben noch etwas in der ARD-Mediathek – heutiges Mittagsmagazin.
Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz von der Berliner TU meint:
Wulff schweigt trotz Kritik
Eigentlich geht mir die ganzer Sache nur noch auf das Skroutm, allerdings provoziert mich die Situation aber permanent.
Letzte Nacht hätte ich deshalb nur noch abkotzen können. Da legte die alte RIAS-Schluse Christian Graf in seiner dreistündigen „Tonart“(*) ein gigantische Sendung hin und jedes mal zu den „Nachrichten“ ging es mit Wulff los – WÜRG KOTZ…
Da demontiert sich UNSER Bupräsi mit seiner recht eigenwilligen Art auf den Wert der kleinsten Lusche im Romméspiel – Karo 2 – prompt nutzen massenhaft Hinterbänkler aller Couleur die Gunst der Stunde, springen auf seinen Körper, verwenden ihn als Sprungbrett, um in Richtung Poleposition zu hüpfen.
Zugleich bringt sich abgehalfterter Medienklüngel auch wieder ins Gespräch, auch möchte ich in diesem Zusammenhang sog. „Prominenz“ nicht vergessen, die unter Mitteilungszwang leiden und meinen, unbedingt mit „wertvollen Ratschlägen“ hausieren zu gehen.
Bei einem „Experten“ der seinen eigenen Erfahrungsschatz aus der Trickkiste zaubern kann, ist in dem Fall natürlich nicht einzuwenden.
Möglicherweise beruft sich Herr Wulff ja auf die Erkenntnis, dass Schweigen „Gold ist“!
Manchmal ist aber diese Herangehensweise absolut nicht angesagt, wie in seinem speziellen Fall. Was das Aussitzen von Problemen angeht, da hätte er sich beim dicken Oggersheimer oder bei Änschie vorher gewisse Tricks ablauschen sollen!
Da kommt auch der Rat von Boris Becker mehrere Monate zu spät, denn er empfiehlt Wulff einen Krisenberater.
Ich gefalle mir bekanntlich in der Rolle jenes Kamels, das ewig alles Grass wegfrisst, was irgendwann mal über eine Sache wuchs.
Deshalb etwas zur Erinnerung an alle Vergesslichen, Verdränger und den Menschen mit der “Gnade der späten Geburt“(Birne) – damit meine ich all jene, die Mitte der Achtziger noch flüssig waren, oder denen damals noch Eierschalen hinter den Ohren klebten.
Beckers twittrige Sprechblasen kann jeder im Artikel nachlesen!
Natürlich hätte Wulff einen „Krisenberater“ nötig, vielleicht den alten Kissinger?
Was soll in diesem Zusammenhang die Frage: “Vielleicht zu lange in hannover gelebt…“
Also, ich persönlich wollte auch niemals tot über einem Gartenzaun in Leimen hängen, dann schon lieber in Hannover Herrenhausen…
Wie ist dies zu verstehen? „MAN legt sich niemals mit BILD an, oder MAN gewinnt WIMBLEDON.”
Soll sich Wulff etwa noch einen Kredit besorgen, damit er um WIMBELDEN zocken kann?
Ach Bobbele!
Den eigentlichen Hinweis hast Du vollkommen unterschlagen! Dachte nämlich, Du wolltest etwas wegen seiner Wortlosigkeit ablassen.
Vollkommenes Stillschweigen hätte Dir nach dem Grand-Slam-Sieg im Juli 1985 auch wesentlich besser zu Gesicht gestanden. Kannst Du Dich noch daran erinnern, in jenen Tagen war es Dir nie gegeben, auch nur einen vernünftigen Satz vollständig zu artikulieren…
Wolltest Du Crissie etwa die Telefonnummern der Leute überlassen, die Dich damals zu einem „Weltmenschen“ aufpeppten?
Glaube mir, dafür ist es zu spät.
Sag mal, besitzt Du noch Deine Finca auf Malle?
Wenn Herr Wulff alles überstanden hat, lade ihn doch mal ein, darauf würde er bestimmt mächtig abfahren…
Vielleicht kannst Du ihm auch einen Job als „Markenbotschafter“ bei der Baumarktkette Praktiker verschaffen, die sehen gewissen Eigenarten von C.W. bestimmt nicht so eng…
(*) Die Playlist wird nachgereicht!
Scheiße! Ausgerechnet diese Playlist wurde nicht veröffentlicht. In den drei Stunden ging es um rabenschwarze Mucken und Christian Graf erinnerte nebenher an all jene Bluesgrößen, die sich letztes Jahr von uns verabschiedet haben, darunter war auch David “Honeyboy” Edwards, den wir in der Braunschweiger St. Jacobi-Kirche erleben durften. Diese letzte Legende des Missisippi-Delta-Blues traf im letzten August seine ganzen alten Kumpels wieder…
Als schnöden Ersatz etwas von einem Bluesfest in „Stenkelfeld-City“
The Ruins of Detroit – Fotoausstellung im Kühlhaus Kreuzberg
Ines funkte mir den folgenden Tip aus dem finsteren Prenzelgebirge:
Bis zum Verfallsdatum ist es noch genau eine Woche!
Deindustrialisierung, Detroit, Fotografie, Kühlhaus, Romain Meffre, The Ruins of Detroit, verfallende Gebäude, Yves Marchand
