Ein SPD-Vizchen: Wulffs Verhalten schadet allen Politikern – Hi, hi, hi…

Wenn der Bupräsi ewig irgendwelchen Chefredakteuren auf den Senkel geht, dabei sogar die Witwe des Verlagsgründers Axel Springer belästigte, vorausgesetzt auch diese Information entspricht den Tatsachen, wann kommt der Mann überhaupt dazu seinen Job zu erledigen? Die Telefonate wurden unter Garantie auch noch auf Kosten der Steuerzahler getätigt und alles nur bezüglich der Einsparung weniger Ficksechsen für diese unansehnliche Hütte, das verstehe wer will.
Nach dem Bericht der “Süddeutschen” drohte Wulff am 12. Dezember “Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann den “endgültigen Bruch” mit dem Springer-Verlag an – für den Fall, dass diese “unglaubliche” Geschichte tatsächlich erscheine. Damit werde “der Rubikon überschritten”.
Dies mit dem „Rubikon“ finde ich sehr vermessen, kann natürlich sein, dass er sich damit nur als „Asterix-Leser“ outen wollte.
Nachvollziehbar wäre es für mich gewesen, wenn er angedeutet hätte: Damit werde jener Bach in Hannover oder das Flüsschen hinter seiner Noch-Mietwohnung überschritten, aber nicht so!
Es ist bekanntlich keine Schande, sich von reichen Freunden Knete zu leihen, ist doch logisch! Ein flaschensammelnder “Penner”, vom Hannoveraner Hauptbahnhof, hätte schließlich dieses Sümmchen nicht sofort parat gehabt.
Alles aber so bekloppt einzufädeln und anschließend wochenlang von seinen Advokaten irgendwelche Nebelkerzen schmeißen lassen, dies ist kein Stil!
Die Krönung von dit Janze war, den „Rubikon“ ins Spiel zu bringen, jenes Flüsschen in der Nähe von Ravenna.
Wollte das Scheffchen etwa, wo es nun langsam dem absehbaren Ende zugeht, auch noch mit proletarischem Halbwissen kokettieren? Oder würzte er nur seine wochenlangen Ausflüchte, um sich damit abschließend einer bestimmten Seelenverwandtschaft zu versichern? Nebenbei im Schatten vom großen Cäsar noch schnell ein Sonnenbad nehmen, der seinen waffenstarrenden Wandertag da oben begann. Schließlich noch Theoderich den Großen einbeziehen, der dort auch mal residierte…
Dabei fällt mir ein, wir sollten doch den sehr alten Kanon vom alten Julius Caesar anstimmen, der da lautet „alea iacta est“ – dieser Gedankenblitz ereilte Gaius am Rubikon……
So als Abgesang fürs Wülffchen, damit er endlich sein kleinbürgerliches Häuschen genießen kann, hat ihm schließlich einen Haufen Ärger eingebracht.

Verbindet die „Schmeisser GmbH“ und „MISEREOR“ etwas?

…es liegt im Sinne des Betrachters
In dieser Woche fiel mir ein neuer Flyer der „Schmeisser GmbH“ in die Hände.
Als ich gestern auf dem U-Bahnhof „Blissestraße“ dieses riesige Poster von „Misereor“ sah, befielen mich sofort „ketzerische“ Gedenken.


Bereits seit Kindheitstagen hieß es immer wieder, dass ich aus meiner vielen Leserei ewig falsche Schlussfolgerungen ziehen würde. Zu dieser Erkenntnis gelangt erstmals die Mutter meiner Schwester, dann viele Pädagochen, später fast alle “Vorgesetzten”, schließlich auch die Organe…
Wahrscheinlich ging es mir auf dem Bahnsteig wiedermal so.
Nicht etwa, weil in den Medien geunkt wurde, dass die vollgefressenen Bundesgermanen zu Silvester wieder 130 Millionen EUs verpulvern werden und nur deshalb auf BVG-Hoheitsgebiet, listig mit der abgelichteten Schlagagitation gebettelt wird. Weiterlesen

Nordkorea schließt Kursänderung aus – warum eigentlich?

War ja ein toller Werbegag für Kim Jong Un, dass sich sein Pappi gerade jetzt dazu entschloss und nicht mehr einkaufen gehen wollte.
Endlich ist Nordkorea wieder im Gespräch, Wulff aus der Schusslinie, von Änschie und Nicolas Paul Stéphane Sárközy de Nagybócsa hört man momentan auch nichts. Nur gut, dass der umgepfriemte Sketch von Lauri Wylie rechtzeitig auftauchte.
Wobei man dem englischen Komikers Freddie Frinton mit seiner Partnerin May Warden sehr viel Unrecht antut, denn die neuerlichen Stare agieren Lichtjahre entfernt von den eigentlichen Mimen.
Bereits in der Realität kommen Sárközys Sparwitze wenig an und in Merkelchen könnte man auch das weibliche Pendant von Buster Keaton sehen…
Aber mal zurück zum neuen Caudillo aus der Gemeinde P’yŏngyang, auch Pjongjang geschrieben.
Was haben sich gewisse selbstverliebte Polit-Grottenolme der “freien westlichen Welt“, deren Kaffesatzleser und die Lakaien ihrer Geheimdienste eigentlich gedacht? In was für einem Wolkenkuckucksheim leben diese Leute überhaupt, wenn sie in ihren kühnsten Träumen eine Kursänderung in Betracht zogen? Weiterlesen

POP around the CLOCK

Wer zu Silvester unbedingt seine Glotze laufen lassen muss, aber die ganzen Fressen des übliche Frohsinns nicht ertragen kann, aber Musik hören will, der kann ja 3sat einschalten.
Diese Rattengesichter vom Sender haben sich zu einer merkwürdige Reihenfolge entschlossen und beginnen mit Frank Zappa zu einer sehr unchristlichen Zeit.
Ausgerechnet zur Primetime senden sich auch noch „nena“…

C. Wi. Wa. Wu.

Bei der Suche nach Belegen, wie dreist UNSERE „Volksvertreter“ für ihr eigenes Wohlbefinden den Staat melken, landete ich auf der folgender Heimatseite: „Sparschule.info“
Stöberte mal ein bisschen darin herum und fand manches recht informativ. Die Macher bewegen sich auf kleinbürgerlich-wertkonservativ-„demokratischem“ Boden. (Die „Gänsefüßchen“ deshalb, weil ich ja diese Art der vorherrschenden „Demokratie“ immer noch als eitrigen Furunkel am Arsch der Industrienationen verstehe, da wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit – zu meinen Lebzeiten – auch nichts mehr ändern.)
Am Schluss des Artikels: 200.000 Euro + Büro + Dienstfahrzeug lebenslang!, fand ich zwei bemerkenswerte Sätze, durch Unterstreichung auch noch hervorgehoben.
– Sollte Wulff nur 80 Jahre alt werden, kostet er den Steuerzahler bis zu diesem Zeitpunkt geschätzte 8 Millionen Euro. Sollte er wirklich zurücktreten, wäre als Nachfolgerin Hildegard Hamm-Brücher mit 90 Jahren genau im richtigen Alter!
Der abschließende Satz bereitet mir allerdings einige Bedenken. Es ist doch so – Wird vom Deibel getratscht, prompt kommt er angelatscht! Lasst bloß diese machtgierige, alte Frau in der Versenkung! Außerdem finde ich es sehr verwegen, in der heutigen Zeit die biologische „Endlösung“ ins Spiel zubringen. Wenn man vor anderthalb Jahren Jopi Heesters diesen Job angedient hätte… Weiterlesen

Vorwärts in den Rücktritt!

Eigentlich müssten die Leute doch auf die Straße gehen, um die Ablösung vom Bupräsi zu fordern. Langsam entwickelt sich die Affäre zu einer dauerhaften Lachnummer, wo man annehmen könnte, das entsprechende Drehbuch dafür stammt aus einer Klapper.
Nun rät Juraprofessor Jö-De Kühne auch noch zur Selbstanzeige, was einem “Selbstreinigungsverfahren” fürs Wülffchen gleichkäme. Eine Überprüfung der Vorgänge durch das höchste niedersächsische Verfassungsgericht könne ein geeigneter Weg sein.
Warum eigentlich?
Alle paar Jahre werden landesweit Waschzettel in Tonnen gepresst, irgendwann wird in deren Folge eine „Regierung“ gebastelt und dann landen deren Entscheidungen oft vorm Kadi.
Aus der Exekutive scheint sich langsam ein Appendix zu entwickeln, der zwar ein Haufen Knete verschlingt und nur noch, als eine Art Nebenregierung, den Juristen zuarbeitet. Zu welchem Zweck werden hernach „demokratisch gewählte“ Volksvertreter eigentlich benötigt?
Nun verstehe wer will diesen Haken, den der SPD-Kugelblitz gerade wieder geschlagen hat. Mit seiner Ansprache betrat der ehemalige „Rockbeauftragte“ offensichtlich schon das Glatteis eines sehr frühen Vorwahlkampfes und kratzt gerade bei den C-Parteien.
SPD-Chef Gabriel hat sich dafür ausgesprochen, Bundespräsident Christian Wulff im Amt zu halten.
Möglicherweise hat er aber nur eine lustige Ader an sich entdeckt, was er anschließend ablässt, verstehe ich nur als Witz, allerdings von jener Sorte, die klemmt und den man sich anschließend erklären lassen muss.
“Es wäre verheerend und nahe an einer echten Staatskrise, wenn innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal ein Bundespräsident zurückträte”, warnte Gabriel in der Zeitung “Die Welt”. Zugleich forderte er aber erneut die Offenlegung der Umstände von Wulffs umstrittenen Privatkredit.
“Rückhaltlose Aufklärung soll nicht zum Rücktritt, sondern zu einer Rückkehr in eine angemessene und glaubwürdige Amtsführung führen”, sagte Gabriel. Vor allem müsse im niedersächsischen Landtag geklärt werden, ob Wulff sich als Ministerpräsident an Recht und Gesetz gehalten habe und ob er der Öffentlichkeit die Wahrheit gesagt habe.

Was ist denn bitteschön eine unechte Staatskrise? Etwa dieses Geplänkel der letzten Jahre, worin er doch auch involviert war, verbunden mit den ewigen Rücktritten von Probierpolitiker aller Couleur…
Es ist doch wirklich nicht das Problem, wenn es demnächst heißt, dass innerhalb von zwei Jahren der zweite Bupräsi zurücktreten musste. Andersherum wird doch ein Schlappen draus. Es wäre lediglich der Beleg, was für merkwürdige Leute an die Spitze dieser Republik gehievt wurden, nämlich Personen, die von vornherein für diese Amt vollkommen ungeeignet waren, weil sie scheinbar physisch, psychisch und moralisch schon angeschlagen, endlich mal Schlossherren spielen wollten…
Der Genosse möchte eine Rückkehr zu einer angemessenen und glaubwürdige Amtsführung...
Was kommt aber nach Wullf ? Der selbstverliebte Rostocker Pope, erfolgt die Reaktivierung von Stoiber, wird Günther Hermann Oettinger zurückgepfiffen..?
Vor vielen Jahren verteidigte „Pardon“ schon mal einen Bupräsi und presste daraus eine Scheibe mit viel Realsatire.
Nun spielt sich Genosse Gabriel als Verteidiger der Enterbten und des angeschossenen Wulff´ auf, aber darüber kann man noch nicht mal gequält grinsen.

Protestantenprotestierendenprotest

Dieses Wortgebilde fand ich als Anhang in meinem Elektrobriefkasten und den dazugehörigen Link in Richtung eines nicht mehr taufrischen Artikels aus dem „locus“.
Beim Anblick vom gewendeten Президент Дмитрий Медведев – fiel mir ruckartig Herr Pofalter ein, wegen seiner Redewendung mit den Fressen und so.
Präsident Dmitri Medwedew eine Reihe von Reformen in Aussicht gestellt, aber gleichzeitig eine deutliche Warnung an die Demonstranten ausgesprochen.
Als ob dieser Satz etwas ganz neues beinhaltet, an solche Winks mit Zaunpfählen sind doch die Plebse in Russland seit Jahrhunderten gewöhnt, deshalb hat die breite Masse auch in den letzten 20 Jahren ihre Finger nicht aus den Ärschen bekommen – wie üblich.
Wie soll der Satz den interpretiert werden?
Früher hätte sich товарищ  Медведев über Kimme und Korn an seine Landsleute gewandt, nun господин Медведев, in der Funktion eines Präsidenten, da ist ein scheindemokratisches Handeln für den Rest der Welt zwingend angesagt. Momentan lockt er deshalb noch mit K.O.Tropfen getränktem Zuckerbrot in der einen Hand, während die Peitsche in der anderen bereits mächtig knallt.
Wie diese marxistisch geschulten „Machteliten“ nun alles in den Griff bekommen wollen interessiert in der „freien westlichen Welt“ natürlich niemanden, solange jene Misere die Interessen ihres Steinzeitkapitalismus´ nur partiell tangiert.
Im Falle Russlands reagiert das Kapital wie ein „scheues Reh“, was in der heutigen Zeit eigentlich nur noch sehr selten vorkommt. Kein Wunder, denn jegliche Geschäfte müssen mit harten Devisen beglichen werden, im Gegensatz zum nordafrikanischen Gürtel, wo in der nächsten Zeit Rohstoffe wieder ganz billig weggefunden werden.
Hinzu kommt, dass der russische Bär bis an die Zähne bewaffnet herum torkelt und deshalb wird auch nicht in Erwägung gezogen, mit Hilfe der NATO-Luftwaffe, „demokratischen Verhältnisse herbeizuführen“ und ganz nebenbei die alten Seilschaften wegzubomben…

Johan Marius Nicolaas Heesters geht nicht mehr einkaufen

Nach kurzer Krankheit raffte ihn ein schweren Schlag hinweg – natürlich plötzlich und vollkommen unerwartet!
Jahrzehnte sah ich sein Konterfei immer mal wieder in den Medien.
Zu meinen späteren Kindheitstagen liefen Schnulzen mit ihm und Marika Röck (in dem Filmchen wird ihr Auftritt mit Bilder der Bewegung „Mumm durch Fez“ untermalt) ewig im Kino, die wir uns wie die blöden einzogen.
Mit ihm ist nun einer der letzten Überlebenden hingeschieden, der seit frühester Jugend, laufend mit technischen Neuheiten überrollt wurde.
Zu seiner Zeit wurde alles immer bombastischer und schneller, Neuerungen der letzten Jahre dagegen wurden immer kleiner, reagieren dabei aber ungeahnt schneller.
Meine Großeltern (Baujahr 1896 und 00) schwärmten zeitlebens mit großen, glänzenden Augen vom ersten Zeppelin, den Kraftdroschken, den Fliegern, den laufenden Bildern, dem Tonfilm, den ersten Klängen aus dem Detektor, vom Radio und späteren Fernsehen, über E-Loks…
Sie erlebten den Sputnik und Oma auch noch die Mondlandung (Ob es die real überhaupt gab?).
Wenn diese Themen angesagt waren, konnte ich stundenlang mit offener Klappe unter den Erwachsen hocken und wollte nur lauschen…
Anfang des letzten Jahrhunderts gab es noch massenhaft technische Neuschöpfung und immer sollten sie die Menschheit einander näher bringen.
Beim wachsenden Individualverkehr war Opa oft der Miesepeter, er sah ihn kritisch, „Mit deren Hilfe fuhren die Leute voreinander weg und für viele waren Automobile schlichtweg nur Statussymbole“.
In den nächsten Tagen wird meine Glotze gemieden, wegen der vielen geschwätzige Larven die vor den Kameras respektlos übereinander herfallen werden und sich währenddessen aufgelöst, berührt, bestürzt, betreten, entgeistert, entsetzt, ergriffen, fassungslos, gerührt, tief gerührt, konsterniert, verdattert, verwirrt, aufgewühlt, betroffen, bewegt, erschüttert, überwältigt, baff, bestürzt, betroffen,  erschrocken, geschockt, Platt, ratlos, außer Fassung, außer sich, beklommen, verdattert, wie vor den Kopf gestoßen, derangiert, durcheinander, entgeistert und konfus geben dürfen.
UNSER couragierter BuPräsi wird, so Gott will, nach seinem Weihnachtsfrieden (von der Union gefordert) mit sehr viel Glück, medienträchtig in unmittelbarer Nähe der Witwe platziert…