…schon seit längerer Zeit geht ein medienmäßiger Riss durch unsere staatlich sanktionierte Zweierbeziehung. Als der Angetraute meiner Gattin bevorzuge ich mehr aus Tradition, seit dem Tod des SPANDAUER VOLKSBLATTES, den TAGESSPIEGEL. Wobei mir überregional immer wieder die FAZ in die Hände fällt, vom Format her die FR wesentlich mehr zusagt. Leider finde ich dieses Blatt zu gutmenschelnd und zeitweise zum Kotzen politisch korrekt.
Die ZEIT vergrätzte mir der aus Sangerhausen stammende Schatten von Fritz Schorlemmer, der sich in jener renommierten Postille viel Jahre als Trotzossi produzieren durfte…
Heute nun ging ich mal fremd und „studierte“ die BERLINER ZEITUNG.
Beginne mit folgendem Artikel: Das Ende der Funktionspartei
Den Abstieg der FDP leitet 1982 Hans-Dietrich Genscher mit dem Bruch der sozialliberalen Koalition ein – ein Essay…
Ich möchte es kurz machen! Eigentlich war doch mit Guida Schwesterwelle das Ende der Fahnenstange erreicht.
Nee, es gibt immer weitere Steigerungen und Christian Bommarius bringt es hier optimal auf den Punkt.
Wie schreibt der Knabe es so formvollendet?
Und dem ist wirklich nichts hinzuzufügen!
…Genscher hat die FDP vergiftet, Westerwelle ihr die letale Dosis verabreicht – nach Lage der Dinge könnte es Philipp Rösler, dem freundlichen, ratlosen neuen Parteivorsitzenden, vorbehalten bleiben, ihr demnächst den Totenschein auszustellen…
Dieser Satz ist einfach elephantös! Weiterlesen
3SAT – Georg Schrammmmmmm!
88 Minuten und 59 Sekunden in denen ich nicht einpennte…
Georg Schramm: \”Meister Yodas Ende\” Über die Zweckentfremdung der Demenz
Schuldig, unschuldig? Tot!
Heute kramte ich noch Reste des TAGESSPIEGELS der vergangenen Woche durch und stieß auf den Artikel von Helmut Schümann, sein Zeug finde ich immer besser. Manchmal fehlen für meine Begriffe die fetten I-Punkte.Wer weiß, ob ihm nicht sowieso der Zensor im Nacken hockt, außerdem besteht ja dann auch die Gefahr einer Nichtveröffentlichung.
Nun hat die amerikanische Rechtsprechung nicht viel mit In dubio pro reo am Hut, dies zieht sich wie ein roter Faden durch deren Geschichte. Denke dabei auch an ganz bestimmte Urteile aus dem 20sten Jahrhundert. Da bleibt der Fall von Troy Davis letztendlich nur etwas für Statistiker.
Kann es sein, dass gewisse amerikanische Kreise in Afghanistan und dem Irak lediglich die Scharia abschaffen möchten, damit sie dort ihre „freiheitlich-demokratische“ Rechtsprechung zementieren können? Weil sie meinen, dass sich deren muselmanische Gerichtsbarkeit an zu viel humanistischer Gefühlsduselei orientiert.
Bin mir sicher, was die Hinrichtung von Mr. Davis angeht, wird es irgendwann auch eine fette Retourkutsche geben, nicht heute und nicht morgen…
Zum Federweißer Zwiebelwaffeln
Die Waffelpampe bestand aus folgendem Zeug:
150 gr. gewürfelter Schinkenspeck
150 gr. Joghurt
2 Bollen – rund 7 cm Durchmesser
6 mittelschwere Eier aus der Prignitz
2 Knofizehen
Pfeffer, Salz, Muskatnuss, eine Pieseratze Zitronensaft und
Vorher Schinkenspeck leicht anbraten, dabei Zwiebeln blanchieren, alles abkühlen lassen. Dann Mehl drunter quirlen, bis zähflüssige Matsche entsteht – natürlich in einem Behältnis!
Die Konsistenz testete ich nach Handwerkerart, als ob ich frei Schnauze Tapetenkleister anrührte.
Daumen und Zeigefinger parallel halten und rin in die Mumpe, beim Spreizen sollte der entstandene Faden bei ca. 5 cm abreißen.
Wir haben hinterher festgestellt, dass nächste mal wird die doppelte Menge an Zwiebeln und Schinken genommen.
Dazu wurde Pfälzer Federweißer von Feinkost-Reichelt kredenzt.
Ich verzichtete als Ausländer deutscher Herkunft auf „Château la Berlusconi“, wegen des Erhaltes von Arbeitsplätzen auf einheimischen Weinbergen.
– Andere Varianten sind folgende.
Eier, Mehl, ein Schuss Bier (oder etwas Backpulver), Gewürze, frische Zippeln oder Röstzwiebeln nach belieben Zucchini, Karotten oder Aubergine rein raspeln, zusätzlich gehackte Petersilie – alles etwas flüssiger herstellen.
Tandoori-Masala, Kurkuma, Curry, Cumin und etwas Liebstöckel kommen auch gut usw.
Man kann ebenso eine Knofibombe bauen, dann sollten die Zehen gepresst und dann mit einem Teelöffel in etwas Salz ausgequetscht werden…
In der Schatzkiste befindet sich das wichtigste Reqisit für die Waffelproduktion
Nachtrag zur gestrigen Protestwanderung
DB is OK? – oder?
Heute fand ich 
ein Kärtchen der DB im Kasten. Anschließend fragte ich mich, warum schmeißen die für solch einen Scheiß Knete raus? Warum sollte mich dieser Schmus irgendwie interessieren? Kann mir mal jemand verraten, was ich bitte schön in Bielefeld soll? Dort möchte ich nicht tot über einem Zaun hängen…
Wenn die Bahn auf solch wichtige Information verzichten würde, könnte sie die dafür verantwortliche Dame auch mit anderen Aufgaben betrauen, ihr z. B. einen Freifahrtschein für das Jobcenter aushändigen.
So, so!
Auf der Strecke Berlin-Hannover-Bielefeld 130 000 Schwellen ausgetauscht. Waren es nicht 130 012?
Seit mehr als 20 Jahren doktern sie bereits an der Strecke. Scheinbar wurden Betonschwellen verlegt, wo sie wieder mal salzhaltigen Kies verarbeiteten. Bei den 190 Kilometer Schienen, ist da die gesamte Strecke gemeint oder wurde erst mal nur eine Seite ausgetauscht? Betraf es vielleicht doch nur die Länge von 95 km und alles wurde beidseitig erledigt? Was heißt, dass es in zwei/drei Jahren weiter geht, die jetzigen Schwellen gleich wieder erneuert werden?
Was war denn mit den 32 Weichen passiert? Wahrscheinlich hatten sie damals sehr billigen Stahl aus Rotchina geordert – ST 16?
Der erste Absatz endet mit einem Sparwitz: „Einzig und allein mit dem Ziel, (jetzt geht es fett weiter) Ihre Bahnreisen so zuverlässig wie möglich zu machen.
Klar, im Rahmen ihrer bescheidenen „Möglichkeiten“ und dem Bundesbahnverständnis für „Zuverlässigkeit“.
Aha – Geschwindigkeiten von bis zu 250 Km/h, benutzt die DB das „h“ wirklich für „Stunden“?
Standard wird bestimmt das“VON“ bleiben.
Klar, an katholischen Feiertagen wird der Lokführer (Heißen diese Knechte überhaupt noch so?) mächtig auf die Tube drücken, wenn er dringen nach Haus will, da Frau und Kinder seiner harren, wegen des abendlichen Kirchganges. Zwischendurch auch mal einen Bahnhof auslassen, weil es ebenso die Durchschnittsgeschwindigkeit erhöht, mit viel Glück schiebt auch noch Rückenwind…
Da ist es leicht möglich auf 250 km/Tag zukommen.
Jetzt habe ich mal einen beliebigen Zug rausgesucht.
Berlin Hbf (tief) Sa, 24.09.11 ab 08:54 3 A – D ICE 652 Intercity-Express Bordrestaurant
Berlin-Spandau ab 09:04 4 A – C
Hannover Hbf ab 10:31 12 D-G
Bielefeld Hbf Sa, 24.09.11 an 11:20 4
Auf dem Weg vom Hbf nach Spandau traue ich den Angaben noch, aber…
Insgesamt dauert die Fahrt rund dreieinhalb Stunden – das One Way Ticket kostet 77 EU.
Mal nach alter Gewohnheit umgerechnet = 144 DM, beim Kurs von 1:6 wären das 864 Ostmark.
Nun versucht ich die Bahnkilometer herauszufinden, es gab nur immer Luftlinien. Die Tabelle begann mit der Irakischen Hauptstadt…
Bagdad – Bielefeld:3540 km, Berlin – Bielefeld: 330 km.
Bagdad würde mich natürlich wesentlich mehr interessieren
Nähe Bebelplatz, XXII.IX.MMXI
“Ego Te Absolvo” Klingelton für Ihr Handy downloaden
In Nazareth irrte mal ein Scharlatan herum, der sich mit Taschenspielertricks durchs Leben schlug und dem man nachsagte, dass er aus Wasser Wein machen konnte. Ist bestimmt alles nur ein Übertragungsfehler, wahrscheinlicher ist eine Klitterung. Möglicherweise hatte bereits vor 2000 Jahren ein Urahn von Guido Knopp seine Griffel im Spiel, als diese Variante irgendwo eingeritzt wurde.
Sicher war jener Nazarethaner lediglich ein Weinpanscher.
Bei mir entspräche die Umwandlung von einer Flüssigkeit in eine andere den Tatsachen und ist für fast jeden nachvollziehbar.
Aus einer Qualität entstünde lediglich eine weitere.
Nennt man das nicht auch – Negation der Negation? (Dieser Zonen-Stabü-Scheiß)
Um bei meinem Beispiel zubleiben.
Wenn ich oben Unmengen von einem Teufelszeug
(Meine damit Papstbier) rein kippe, läuft unten noch mehr von hinnen und ich bekomme schließlich eine sehr dicke Birne. Die Erklärung für das Phänomen lieferte bereits ein Freund der Gebrüder Lehmann (Nicht zu verwechseln mit den Lehman-Brothers!).
Die weisen Worte des Herrn Karl Schmidt lauten deshalb:
1. “Die Dehydrierung ist der größte Feind des Trinkers.”
2. “Denkt an die Elektrolyte!”
Nun bin ich wieder mächtig abgeschweift…
Will es jetzt kurz machen.
Mit welchem Trick es Herr INRI gelang aus Wasser Wein zu kreieren, ist mir unbekannt.
Wie das kleine
kann ich aber Bölkstoff auch in Natursekt verwandeln…
Wie bin ich überhaupt auf den ganzen Scheiß gekommen?
Klar, wegen des Himmelskomikers. Ich werde mich morgen allerdings der anderen Fraktion anschließen…
Hier noch etwas, ein Spruch aus alten anti-218er-Tagen: „Hätte Maria damals abgetrieben, wäre uns Herr
erspart geblieben!
Auch Hannes Wader beschäftigte sich mal mit seiner Scheinheiligkeit (Steh doch auf du armer Hund!), ist fast 40 Jahre her…*
Gerhard Polt als Papst
Helmut Schleich als benedikt XVI.
* Noch etwas vom Wader
“Report Mainz”: Gefährliche Keime auf Geflügelfleisch
Den Sparwitz des Tages kann man in jenem Artikel finden, der sich auf eine gestrige Magazinsendung bezieht und folgendermaßen lautet:
…Die Geflügelwirtschaft wies Vorwürfe zurück, dass Hühner und Puten übermäßig mit Medikamenten behandelt würden. Die Geflügelhalter seien sich ihrer Verantwortung für sichere Lebensmittel bewusst.
Nochmals Torben
– Mit solch einem Namen muss man auch erst mal klarkommen in seinen ersten Jahren.
So hätte ich noch nicht mal meinen Flohcontainer getauft! Konnte ich sowieso nicht, denn er hieß bereits Bobby.
Ab der vierten Klasse zog mich der größte Sadist an der Schule mit dem Vornamen meiner Erzeugerin auf. Ich verachtete dieses Miststück von Pädagochen, deshalb ging mir seine Art sehr schnell am Arsch vorbei.
Ein Schulkamerad war schlechter dran und litt fürchterlich dabei. Er wurde ewig mit dem Namen seiner Großmutter aufgezogen, die er abgöttisch liebte, sie hieß Hulda.
Unser Russischlehrer begann z. B. während der Klassenarbeiten zu singen. Wenn dann fast die ganze Klasse frenetisch grölte, hieß es zur Beruhigung aufstehen, was immer von der Zeit dieser schriftlichen Leistungskontrollen abging.
Johannes Bargeld hat 1969 zu dieser Problematik, was Vornamen betrifft, etwas abgelassen. Zur damaligen Zeit sorgten prüde Zensoren im Amiland dafür, dass bestimmte Vokabeln mit Tröten unkenntlich gemacht wurden.
In dem Song hat „Sue“ aber eine Mutter und zum Schluss kann sein Anrührer eine halbwegs plausible Erklärung für die Namensgebung ablassen.
Bei dem Jungen aus „gutem Hause“ wird bestimmt alles etwas anders gelaufen sein.
Daddy wird sicher recht unmotivierte Eitelkeiten mit Hilfe eines nordischen Namens auf die Brut projiziert haben.
Ansonsten kann man ihn bestimmt mit dem Knilch in der Werbung vergleichen, der stolz seinem softigen Freund eine Menge Bilder auf den Tisch knallt:
„Mein Haus,
meine Wagen,
meine Jacht,
meine Scheckkarten,
mein Köter mit adligem Stammbaum,
hier das ist meine Alte, die ganzen Klunkern sind von mir!“
– Schnitt –
„Mutti, wo ist das Bild von unserem Sohn?“
Scheinbar wurde gestern wiedermal ein „Urteil“ geschickt eingefädelt. War bestimmt ein Deal, zwischen den drei, vier Verteidigern und dem Richter.
In der nächsten Zeit können alle Plebse aufjaulen, vornweg die Postille aus der Kochstraße. Im lautesten Geheul wird in Revision gegangen, dies bekommt schon niemand mehr mit, weil dann irgend etwas viel „Wichtigeres“ anliegt.
Im Endeffekt wird alles auf „Bewährung“ hinauslaufen, vielleicht erhält Torben sogar noch Schmerzensgeld wegen der üblen Meinungsmache in den Medien.
Auf Anraten darf er die Knete allerdings nicht verprassen, wird eine Stiftung gründen müssen für Leute, die bei nichtigen Rangeleien auf U-Bahnsteigen dem Tod von der Schippe hopsten…
Jemand ganz bestimmtes setzt sich in Zukunft noch dafür ein, dass dieser wackere Eingreifer für sein couragiertes Handeln Bundesblech erhält und zwar bei nächster Gelegenheit im Schloss „Bellevue“.
Abschließend fällt mir noch eine Frage ein.
Wenn der Knabe schon so billig davon kommt, warum zieht man nicht diejenigen zur Rechenschaft, deren erzieherischen Belanglosigkeiten im „guten Hause“ dazu beitrugen, dass ihre Brut zwangsläufig irgendwann ausflippen musste.
Bei den abschließenden Zeilen werden mir wieder einige grenzenlosen Zynismus unterstellen.
Wenn ich mehreren mir bekannten Kids weises Handeln unterstelle, als sie freiwillig ihr Leben zurückgaben, um den jahrelang erlittenen Frust nicht auf ähnliche Art und Weise auszuleben.
Da waren keine Ableger aus s.g. asozialen „Elternhäuser“ darunter.
Bei manchen „fassungslosen“ Elternteile empfand ich es als Hohn, wenn sie anschließend jahrelang mit den Behörden stritten, weil sie durchsetzen wollten, auf den Grabsteinen endlich Konterfeis ihrer verblichenen „Lieben“ anbringen zu dürfen…
Schon recht merkwürdig, wenn „Elternteile“ in den entscheidenden Augenblicken feststellen mussten, dass sie gar keine Pläne für ihren Nachwuchs mitbekommen haben, außer den verinnerlichten pädagogischen Defiziten ihrer Altvorderen.
Stimmt ja nicht! Sie bekamen es nicht mit und stellten auch nichts fest!
Es läuft halt nur immer so weiter, wie es ihnen eintrichtert wurde und was irgendwie hängen blieb. Wenn ich mich so umschaue, dann ist fast nichts da, was als bewahrenswert erachtet werden könnte.
Jeglicher Mangel wird deshalb pausenlos kompensiert mit nichtssagenden, gutmenschelnden Nettigkeiten und krankhafter politischer Korrektheit. Ansonsten versucht die dumpfe Masse sich nur noch über materielle Dinge zu definieren…
Haste was, dann biste was – (Fritz Schiller meinte es aber nicht so!)





