„Vom ersten Prozesstag an war der Angeklagte Torben P. bemüht, dem Eindruck eines brutalen Schlägers entgegenzuwirken. Ordentlich gekämmt, in hellblauem Hemd und dunkelblauer Stoffhose wirkte er wie ein wohlerzogener Junge aus gutem Hause.“
Fett gedruckt beginnt so ein Artikel in der heutigen MoPo.
T.P war „bemüht“, klar, richtig getrimmt von Pappi, jener geht schließlich dem Gewerk eines Advokaten des Winkels nach.
Immer wieder und überall wurde ewig betont: der Knabe entsprang einem „gutem Hause…“
Da kommt mir doch die Schlussfolgerung, wer nicht aus solch einer „guten“ Hütte stammt, der muss doch von vornherein mildernd behandelt werden und darf jeder Zeit austicken. Sind doch nur Zeichen heutiger Lebensweisen, ist halt Lifestyle. Es gehört einfach dazu, wenn mal versucht wird jemanden das Lebenslicht auszulatschen. Beim Spiel an der Bit-Möhre folgt anschließend immer die Auferstehung…
Ach so. Da wird heute mit der ganzen Strenge des Gesetzes zugeschlagen.
Sicher mehr jongliert…
Wer es noch nicht registrierte, vorm Kadi wird nie „Recht“ gesprochen! Es werden lediglich Urteile gefällt, diese belegen dann immer wieder die Unabhängigkeit UNSERE Gerichte.
Wobei jeder seinen klitzekleinen Anteil finden kann, denn der Spruch beginnt immer: “Im Namen des Volkes“…
(Was die ganz breite Masse noch nie interessierte, im Gegenteil. Der ehemalige Marinerichter im Dritten Reich und späterer Ministerpräsident vom Musterländle brachte es vor einigen Jahrzehnten auf den Punkt – „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein“
Auf diese Kernaussage berufen sich ja auch viele §§-Heinze der Zone.)
Schätze mal, dem „wohlerzogene“ Täterchen geben sie neun Monaten auf Bewährung und zehn Tagessätze à 11 EU.
Während sein Kumpel mindestens vier Totensonntage in den Knast muss
18.09.2011 – Berliner Tausch – Pest gegen Cholera
Also, zur „Wahl“ bin ich eigentlich nur wegen der Beteiligung hingelatscht, machte schließlich meine Kreuzchen bei den „Piraten“.
Sollen doch auch mal eine Chance bekommen, wenn sie schon nichts besseres vorhaben, oder können und deshalb meinen, sich in die Politik verkrümeln zu müssen.
Meine Erfahrungen und Erlebnisse mit solchen Leuten, ob im Osten oder Westen, gleichen sich auffällig. Alles irgendwelche Figuren, die mich an Grottenolme oder respektlose Blindfische erinnerten, über schwarz, rot, bis zu grün hin. Darunter Nazis, christlich angehauchte, Neobolschewisten, ewige Kompromiss-Sozis, „Liberale“, bis hin zu den „linken“ Renegaten, die irgendwann zu Chlorophyll-Marxisten mutierten und sich durch die Bank weg für etwas Besseres hielten.
Am Eiligsten vollzog sich der Wandel zu „Politprofis“ bei den Hellgrünen. Ihre Häutungen konnte ich ja nun parallel und in unmittelbarer Nähe beobachten. Schon witzig, wie sich teilweise deren Werdegänge vollzogen. Oftmals dem Bodensatz der Gesellschaft entronnen, existieren sie heute als kleinbürgerliche Parteibeamten auf Zeit, bis sich etwas besseres findet.
Wobei fast jeder mit dem Neckermann-Abitur auf dem II. Bildungsweg begann und ganz nebenbei die Massen für den eigenen, sozialen Aufstieg instrumentalisierte – das große Verdienst der 68er Bewegung…
Man betrachte die Gallionsfiguren der „linken“ Machtbewegung, den Polit-Napoleon aus Hannover, und den Frankfurter Taxifahrer. Deren damaliges Umfeld trampelt und scharrt heute, weil sie sich für höhere Weihen berufen fühlen.
Bin ich froh, dass es Renate nicht gerafft hat! Bei Wowi weiß man wenigstens, was man nicht erwarten kann, das vereinfacht vieles.
In den letzten Tagen tauchte neue Politreklame der grünen Tante auf, da haben die Jungs und Mädels aber mächtig an ihren Mac´s gemorpht, möglicherweise mit Hilfe eines Konterfeis der 20jährigen Lolo, den gigantischen Häckerchen einer afrikanischen Halbstarken aus Mali.
Was aber keinem auffiel, ihre zarten Händchen. Diese Pranken erinnern an jene von „Wieland“, den Schmied…
So unecht wie die Ausstrahlung des Posters rüber kommt, empfinde ich die darauf abgebildete Person.
Komme wieder zu den „Piraten“, wegen der Chancen für die neue Politgang.
Nehme mal an, deren Wandel wird noch schnelle von statten gehen als bei den Grünen. Damit meine ich nicht nur, dass Funktionäre bald potthässliche Kulturstricke um den Hals winden werden und ihre Klamotten in Boutiquen ordern. Sie werden genauso abheben, um Mammi und Pappi zu umgarnen, weil die sie schon seit Jahren als Nichtsnutze aufgegeben hatten, außerdem müssen alle Sandkastengefährten den sozialen Aufstieg registrieren…
Aufbruch an neuen Ufern – Die Lange Nacht von Stadt und Spree
Aus dem Manuskript ist absolut nicht erkennbar, was diese dreistündige Sendung alles hergab!
Frage mich, welche normalen Steuerzahler und Innen können sich so etwas einziehen, zu dieser unchristlichen/unmuselmanischen Zeit?
Workers Art, made in East-Germany
ch gehörte ja auch zu diesen Muddelbären.
Was habe ich für Flurgarderoben, Zaunfelder, Rankgerüste und alles mögliche A und E geschweißt. Das meiste Zeug entstand aus Moniereisen und das lag in der Zone überall herum, man musste sich nur bücken, denn es warte auf seine baldigste Weiterverarbeitung. Wie sagten damals die Genossen, „Wenn alle klauen fehlt keinem was!“
Gegen den Begriff “klauen“ möchte ich mich hier verwahren! Es wurde nie geklaut! Es wurde weggefunden! Man verlagerte Eigentum, stellte es sicher! Da es bestimmt jemand anders geklaut – padon – weggefunden hätte…
Hier einige Ablichtungen von sozialistischer „Heimarbeit“, der Verlagerung von Produktionsreserven aus den Betrieben ins Heim, dadurch entstand eine sinnvolle Verquickung der Arbeitskraft von der gesellschaftlichen Ebene in die Private.
Wie war der andere Spruch?
Privat geht vor Katastrophe!
Was macht man mit Photomüll?
Irgendwann muss ich mal aufhören mit den Massen an Bildern…
Dabei habe ich noch mehrere tausend analoge Negative, bei fast der Hälfte ging ich noch nicht so schlampig um. Es existieren noch Leitz-Ordner mit seitenweise beschrifteten Kontaktabzügen.
Die witzigste Serie entstand auf dem heutigen Gelände der Kulturbrauerei. Gleich nachdem alle Mieter weg waren, überall vollkommenes Chaos, Dreck, Gestank und wir begannen zu photographieren. Fast das gesamte Gelände ist unterkellert. Anfangs machte ich dort noch Führungen, heute sind alle Deckel und Luken verschweißt. Was bei den Gussteilen kein Hindernis wäre, da ließen sich alle Nähte sofort wieder aufklopfen. Zwei Kellerebenen waren Anfang der 90-er noch begehbar, weiter nach unten ist alles abgesoffen. Einen Bekannten versuchte ich zu einem Tauchgang zu überreden, er fand leider keinen Mitstreiter. Außerdem ist es nicht so einfach an kleine, aber gute Sonargeräte heranzukommen. Wenn ich mit der Sprache rausrückte, kam nur: Njet! Da half auch der Spruch nichts, dass sich in den unteren Eiskellern Teile des Bernsteinzimmers befinden sollten. Da war dann ganz Pumpe, wegen Sprengfallen und so…
Angeblich geht es insgesamt 8 Etagen abwärts.
Zwei witzige Beobachtung machten wir. Alle Gerätschaften, wie riesige Antriebsmotore, Pumpen, Schaltschränke, Kabellage – wo vorher fette Erdkabel für 380 Volt und den entsprechenden Stromstärken entlangliefen – nothing. Motorengehäuse und Anker vollkommen deformiert und zerlegt, alles wegen Kupferkabel, Messing und dem Rotguss von Kreiselpumpen…
Es gab Räumlichkeiten, da ist seit Ende des letzten Krieges niemand mehr durch gelatscht. Auf dem Boden anderthalb Zentimeter Staub, von ganz feiner Qualität und nur entlang der Wände die Pfade von Ratten.
(In dem Zusammenhang fällt mir noch ein, wie man testen kann, ob sich Ratten im Keller befinden.
Man lehne mehrere Streichhölzchen im Winkel von 45 Grad an die Wand, verteile sie im Abstand von ca. einem Meter. Ratten rennen aus Sicherheitsgründen immer mit der Schnauze an der Wand lang…)
Phantastisch sah es aus, wenn jemand Kleinteile über diese staubigen Böden schmiss, so wie man es mit flachen Kiesel auf dem Wasser macht.
Halbrunde Staub Fontänen zischten wie Schlangen über den Boden, fast 50 cm hoch. Bis mir siedend heiß einfiel, bei den Metallteilen die ich dazu verwendete, konnte es unter Umständen zu Staubexplosionen kommen…
Was ließ das alte Lästermaul damals ab?
Nach einem Tippppp von Basti, der ihn wiederum von Phillip bekam, etwa zu Jaggers neuem “Team” und dessen Scheibe.
Beginnend mit jenem Hinweis auf den bissigen Comedian aus Amiland:
Bill Hicks ließ kurz vor seinem Tod etwas zur damaligen Musikszene ab – wobei sich in den Jahren darauf nicht viel änderte.
Gut, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich finde die Scheibe von “SuperHeavy” geil, zu dessen Erfolg haben bestimmt allseitige Erfahrungen der beiden Rock-Fossile beigetragen.
ZDF-zoom, Die heimliche Strippenzieher
Wäre es unseriös, wenn man diese Leute als demokratisch/kriminelles Konglomerat bezeichnen würde, die sich zwar ungemein seriös geben, nebenher aber jegliches Agieren von Cosa Nostra, Mafia und Ndràngheta in den Schatten stellen und deren langjährige Geschäftserfahrungen einem schließlich vorkommen, wie das Schachern mit bunten Glasperlen auf x-beliebigen Flohmärkten
12. September
Nein/Öleffen
Habe heute zum Schreiben nicht noch zusätzlich den Finger aus dem Arsch bekommen, wegen der “Präsentation” meiner digitalen Kacke.
Hatte etwas begonnen, aber dann doch ewig wieder entschärft.
Nix wegen nein/öleffen, betraf den Berliner Wahlkrampf…
Rechts befindet sich der Eingang zu meiner digitalen Mülldeponie!

