Vergangenen Freitag: FameLab in Potsdam

Nach einem Wink mit dem Zaunpfahl ging es am letzten Freitag auf den Telegrafenberg, ins GFZ – neudeutsch: German Research Centre for Geosciences, dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. Ist ja alles mächtig zentriert!
Mein Weib und ich waren sehr gespannt, denn nach der Kurzinfo vom Filius, konnten wir uns nicht viel vorstellen, um was es in dieser Veranstaltung eigentlich ging.
Am Institut gab es von zwei sehr freundlichen Pförtnern die Parkplatzeinweisung.
Im Gegensatz zu meiner Stupidenzeit an der FU, präsentierte sich das gesamte Institutsgelände als sehr sauber, gepflegt und ohne Tags oder Sprüche an den Wänden. Vorm Eingang zum Hörsaal, lag kein Zigarettenstummel auf dem Pflaster, bis zu dem Zeitpunkt als Herr N. seine Kippe wegschnippte.
Dort trafen wir auf weitere Bekannte, jene hatten bereits den ersten Vorrundenteil erleben dürfen und fanden die Interpretation der Vorträge sehr amüsant, in dem übermackerten Quintett befand sich sogar eine Quotenfrau.
Was anschließend von den nächsten Vortragenden folgte, kam sehr amüsant rüber. Denn alle waren auf ihre Art in der Lage, aufgesogenes Lexikonwissen (Wofür so mancher während des Studiums von Dozenten gelangweilt wurde und seiner Willkür ausgeliefert war.) gekonnt weiterzugeben, wobei jeder sein Thema witzig verpackt vortrug.
In der Pause gab es einen kleinen Imbiss. Hinterher fiel mir noch ein, dass ich vergaß mich zu erkundigen, woher die wunderbaren Brez´n stammten.

Zwei Fußnoten folgen noch.
Sie betreffen die Anzahl der Zuschauer und das Detail auf der Toilette.

Mühsam ernährt sich die Eichkatze – der Traum vom kleinen Geld

Heute endlich mal wieder den kleinen, digital Müllcontainer geleert. Nun dazu einiges Geschreibsel.
…vor zweieinhalb Wochen verlieh ich einen Kuhfuß. Seit diesen Tagen ist eine kommunale Spardose mächtig deformiert. Mein Bekannter gabelte aber unter Zeugen, dass er sich solcher Schwerstarbeit nicht hingeben würde, was wir ihm abnahmen. Hinzu kommt, der Knabe besitzt wahrscheinlich auch zwei linke Hände mit zehn Daumen. Ob er früher auf dem Amt in der Lage war, unfallfrei den Bleistift anzuspitzen ist nicht überliefert…
Folglich musste jemand anders auf die Idee gekommen sein, der wollte bestimmt nächtens Pfandflaschen bei unserem „Feinkost-Reichelt“ verklickern, hatte aber vergessen, das der Laden  sonntags geschlossen ist. Schon mal hier, machte sich er sich forsch ans Werk…
Was muss solch Kleingeldeigentumsverlagerer geritten haben, um eine Karriere als Cent-Knacki zu beginnen. War scheinbar sein Gesellenstück – hat aber noch nie was von Kosten-Nutzen- Analyse gehört, oder wollte er für die nächsten Wochen nur einen warmen Arsch in der U-Haft? Dann bekommt alles einen höheren Sinn.
Die ganze Angelegenheit erinnerte mich wieder an den bewaffneten Überfall von Bummi und Det, in den Endsiebzigern, an der Dominicuststraße.
Letztendlich gingen beide auf das Angebot des Kassierers ein – besser einen Zentner Fünfmarkstücke – als gar nichts…
Wie kann man nur so bekloppt daherkommen? Der Traum von der Karibik – immer Sonne, geile Weiber und Gras bis zum Abwinken – platzte für Bummi bereits nach zwei Stunden. Det ging den Fahndern 14 Tage später ins Netz.
Es wäre es besser gewesen, auf den Zentner Knete ganz zu verzichten. Stattdessen hätte sie  nebenan im Reisebüro, noch ein paar Prospekte krallen sollen gegen die Langeweile in der U-Haft…



Mustafa´s GemüseTürkBurger

Auf einen Tipp hin setze ich mal mehrere Links, sie betreffen die Hausseite einen Imbisstempels im noblen +berg.
Dafür bekomme ich kein Kopfgeld, fleischiger Kebab wurde von mir bereits seit fünf Jahren nicht mehr eingepfiffen. Von seiner Konsistenz her ist ja nicht zu identifizieren was sich in solch einem Teil befindet. Ähnlich dem deutschen “Formfleisch“ oder den Schinkenimitaten der Pizzabäcker.
Bei Fisch ist es nicht anders, siehe die eckigen Meerestierchen auf der Karte.

Das waren noch Zeiten als vor vielen Jahren an der Grunewaldstraße, Ecke Prinz Regenten eine Gyrosbude stand…
Auf der anderen Seite hat es sich ja schon lange international eingebürgert, irgendwelchen undefinierbaren Dreck, der mal neben Fleisch lag, dem Volk unterzujubeln.
Was passiert überhaupt mit den flachen Viehchern vom Highway? Guten Appetit!
Döner hin und Döner her, die Seite ist sehr witzig.
Außerdem gibt es bei Mustafa nur Gemüsekebab – der statt merkwürdiger Fleischpartikel, dafür bestimmt Herbizide, Pestizide und sonst was enthält…
Jedenfalls werde ich auch irgendwann mal seine Brösel probieren.
Berliner Zeitung
betabuzz
Mustafa´s Gemüsekebab

Aufnahmen von “Dr.” h.c2H5OH Zonenklaus

Meine Ehrendoktorwürde erhielt ich von der Free Scheepfolder University Pfeiffersheim b. Sangerhausen. Mit meiner eigentlichen Doktorarbeit komme ich schon seit Jahren nicht aus der Hüfte, ihr Thema: „Die Reduzierung des maximalen Benzinverbrauchs beim Rückenflug eines mitteleuropäischen Maikäfers“

Berlin Zoo-oohlogischer Garten > Słubice > Zoo-oohlogischer Garten in Bildern und Worten

Franfurt/Oder – Allein die Qualität der Schrippe ist eine Reise wert (stammt sicher aus Polen)! Zum Inhalt möchte ich nur ablassen, dass es heute fast unmöglich ist, gewissen ganz primitiven Neigungen nachzugehen, wenn man sich z. B. den Ranzen vollschlagen will entsprechend seiner mitteleuropäischen Sozialisation und dann feststellen muss – Scheibenhonig! Ist mir klar, Gutmenschen werden wieder aufquieken und versuchen mir Xenophobie zu unterstellen. Warum soll man seine Gelüste unterdrücken, wenn es einem mal nach Bockwurst ist? Die im Bahnhof von FF kommt meinen versauten Geschmacksnerven immer sehr gelegen, obwohl der Fleischanteil in einem Türkburger bestimmt höher ist. Zu Zeiten der letzten Gammelfleischperiode war noch höher. Nach einer deutschen Wurstnorm sind für einen Dampfriemen als Minimum 17% schieres Muskelfleisch vorgeschrieben, was kann da der Metzger alles für ein undefinierbares Zeug unterbringen. Daran darf ich gar nicht denken. In Berlin/Brandenburgischen Gefilden kommt es nicht oft vor, dass man sich solch leckeres Teilchen zwischen die Kiemen schieben kann, in Thüringen sieht es da etwas anders aus…
Die dazugehörige Wurst passte zu der Teigwaren, wie die Faust aufs Auge. Weiterlesen →

Dieser digitaler Müll entstand auf dem Weg in den ehemaligen amerikanischen Sektor und zurück.

Zwei Sachen noch.
Im Bahnhof Tempeldorf, zwischen U- und S-Bahnsteig, schnackte ich kurz mit einem vermeintlichen Dachlosen, das Bild mit ihm und seinem „U-Bahn-Treppenwolf„ setze ich hier nicht rein, auf den Datenschutz scheiße ich, aber aus Respekt vor dem Kunden unterbleibt es.
Oben appellierte wieder eine Stimme aus der digitalen Konserve: Bitte haben sie Verständnis! Warum eigentlich und wie lange noch? Weiterlesen →

„Die Fackel der Freiheit“ oder die Tranfunzel des aufblühenden Irrsinns – es liegt im Auge des Betrachters

Lässt Andreas Casdorff schreiben und hat diesen Text vor dem Druck nicht gelesen? Es besteht aber auch die Option, dass er faktisch wiedergibt was ihm so durch den Kopf geht, schlimm wäre es wenn er daran wirklich glauben sollte.
Möglich ist auch, diese Zeilen stammen aus dem Ministerium für Propaganda und Volksaufklärung oder wie sich der Laden im BuKaA schimpft…
Deren Parole für die nächsten Tage lautet bestimmt: „Solange die Amis keinen Plan haben, wird alles nur positiv gesehen!“ (Obwohl viele mit Karnickelglubschen auf den arabische Gürtel starren wie mümmelnde Vierbeiner in Richtung Kobra.)
Damit vollgefressene Europäer sich nicht der Ansicht versteigen, für Nordafrika und dem Morgenland leuchtet die Fackel der Freiheit nur hier in ihren Ansiedlungen und auf ihren Konsumtempeln…
Mit den paar Bootsausflüglern werden WIR schon fertig werden.
Was soll uns aber der unstillbar Drang nach Nordwesten sagen?
Erstmal Solidarität üben, wenn die armen Menschen dort unten keine Arbeit finden, hier gibt es sie zuhauf, in allen Straßen liegt sie einfach so herum, die Ankommenden müssen sich nur danach bücken. Es ist genügend für alle da. Weiterlesen →