Weh-Mmm/Portugal gegen DRDB*

(* Das Reich Des Bösen) – Betrifft: FIFA-Dauerreklameberieselung! Nebenbei menschliches Fleisch in Action, ähnlich der nächtlichen Werbung mit den Bumsnummern, dort wird gestöhnt und gewetzt, hier gedröhnt und gehetzt
Bei diesem Handballergebnis vermute ich mal, dass sich die Portugiesen spielerisch noch gebremst haben und deshalb nicht jede Torchance wahrnahmen, was dem Koreanischen Torwart zugute kommen wird, bei der bestimmt anstehenden Bestrafung in seinem kommunistischen Schlaraffenland. Wie viele Stunden werden die Genossen im Angesicht vom „Geliebten Führer Kim Jong-il“, Kritik und Selbstkritik geübt haben?
Bekommt der Keeper nun für jedes nicht verhinderte Tor ein Jahr oder ein Monat Lagerhaft?
Vielleicht ist er ja schon stiften gegangen.
Früher zahlten die Südkoreaner doch eine nicht unerhebliche Fluchtprämie, wenn mich nicht alles täuscht, von mehreren Millionen US-Dollars. In diesen Genuss kamen wohl nur Angehörige der Nordkoreanischen Luftwaffe, wenn sie ihren Jet mitbrachten…
Fakt ist, im Umgang mit Torpedos sind die Landsleute der eingeseiften Fußballgang wesentlich geübter. Was nicht ist, kann ja noch werden…
Die Genossen müssen sich halt den weisen Spruch des noch größeren, aber schon lange mausetoten Sowjetführers, Владимир Ильич Ульянов, hinter ihre Löffen schreiben, der da heißt: Учиться, учиться и ещё раз учиться!
War aber ein fairer Zug von den Lusitanern, dass sie ohne Häme und Gedöns vom Platz gingen.

– Was mir sehr merkwürdig erscheint, ist die Tatsache, dass Fernsehanstalten dreistellige Millionenbeträge für Übertragungsrechte hinblättern mussten und dieser „Sportverein“ blendet bis zu dreimal in der Minute sein wanderndes Logo ein, eigentlich müssten die doch blechen! Weiterlesen

Weh-Mmm: Implodierende Sprechblasen aus Südafrika

Pücholoche Dr. Löw liest im Kaffesatz, benutzt dabei den „Pluralis Majestatis“. Was heißen wird, seine Knechte liefern ein Scheißspiel ab und er wird kreischend am Rand einen Veitstanz aufführen.
„Hätte der Hund nicht…“, Meister Lahm drückt es so aus: “Ich

Pücholoche Dr. Löw liest im Kaffeesatz, benutzt dabei den „Pluralis Majestatis“. Was heißen wird, seine Knechte liefern ein Scheißspiel ab und er wird kreischend am Rand einen Veitstanz aufführen.

„Hätte der Hund nicht…“, Meister Lahm drückt es so aus.

Heute in Port Elizabeth

Zu einer ganz bestimmten Zeit überquerte ich am Nachmittag den „Hurfürstendamm“.
Einige Tröten quietschten zwar und der eine oder andere klägliche Ruf: „Deutschland, Deutschland“ ertönte, aber sonst passierte nichts.
Aha, UNSERE Millionäre haben einen an die Klatsche bekommen.
Fast auf den Tag genau hat ein Serbe nach 96 Jahren wiedermal den entscheidenden Schuss abgeben.
Klar, deshalb konnten sich auch keine inneren  Reichsparteitage einstellen. Mal sehen, ob die Ghanesen dem waidwunden Löw-Team den Gnadenschuss verpassen.
Wird nicht passieren, frei nach der Devise: „Minimaler Input – max. Output“, geht es weiter in Richtung einer deftigen Siegprämie.
Der größte Bock wurde ja 1974 geschossen. Als man einem Zoni gestattete die Murmel im bundesgermanischen Kasten zu versenken. Die Roten konnten sich ja nicht mehr einholen und nervten wie die Blöden in den Medien.
Ein Kumpel erklärte mir damals, was den Wessis widerfahren wäre, hätten sie dieses Spiel gewonnen – eine Bauchlandung in der nächsten Runde und die vorzeitige Heimreise.

Making Beer Can Chicken – by Derrick Riches, About.com Guide

Jetzt, wo alle Eidgenossen Weltmeister werden, der ultimativer Grillhinweis! Damit sich die die Siegesfeier zu einem „inneren Reichsparteitag“ entwickeln kann. Pardon, zu einer inneren „Rütli-Fête.
Dieses Rezept befasst sich mit der Herstellung einer recht ungewöhnlichen Broilervariante.
Erstmalig kreiert von einem saufenden Hühnerbumser aus Kentucky?
Schon möglich.
Als Krönung kann sicher die innere Geschmacksnuance gelten, wenn durch glühende Hitze der farbige Dosenaufdruck im Rektum des toten Vogels verschmörgelt.
Na denne, juten Hunger!

wg. Weh Mmm – Text: F.A.Z. – 15. Juni 2010

Während auf der ganzen Welt Millionen Menschen die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika verfolgen (…und sich freiwillig von Vuvuzelagetröte nerven lassen), können Fans im ostafrikanischen Somalia das Großereignis wenn überhaupt, dann nur klammheimlich sehen – unter Lebensgefahr. Denn große Teile des Landes haben radikale islamische Milizen unter Kontrolle…
„Ich warne alle somalischen Jugendlichen, die Spiele nicht anzusehen. Das ist nur Geld- und Zeitverschwendung“, sagte Sheik Mohammed Abdi Aros, Sprecher der Miliz „Hezb al Islamiya“, am Montag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. „Es ist Zeitverschwendung, verrückten Männern beim Auf- und Abspringen zuzusehen.“
Da muss ich dem Typen sogar Recht geben! Deshalb verzichte ich öfters auf diese Art von Übertragungen. Allerdings finde ich es nicht ganz korrekt, jene Leute abzuknipsen, die sich vor der Glotze einen Abgang holen, weil sie auf diese „Sportlichen Ereignisse“ der Heiden stehen…
– Leider kann man sich dieser Werbescheisse mit „Balleinlagen“ nicht vollständig entziehen.
Schlimmer nerven in den Nachrichten die eckigen Sprechblasen der ganz wichtigen Außenstehenden, von Proletenablegern, kickenden Muttersöhnchen, die von den Medien zu Staren, Königen und Kaisern gekrönt wurden. Nicht zu vergessen die Funktionärsriege. Ihr deutsches Scheffchen erinnert mich immer an eine Chimäre, besser gesagt an einen Verschnitt mit Anteilen von Breschnjew und Onkel WU…
Hier ein Sprung zu einem anderen Thema mit Kommentar von Yogi:

“Ich würde die Vuvuzelas abschaffen, wenn es irgendwie möglich wäre. Wir sind aus den Stadien ja Fangesänge gewöhnt, aber das ist eine andere Atmosphäre, als wenn die Zuschauer ununterbrochen in diese Tröten blasen”, sagte Löw in der Zeitung “Die Welt”.
Dies lässt ausgerechnet jemand ab, der aus einem Ländchen stammt, in dem man nicht nur kleine „Hörnchen“ legal rauchen darf, sondern auch riesigen Hörner aus Holz kreiert und dies schon seit vielen hundert Jahren.
Ist der Junge etwa sauer, weil die Buschmänner ihn nur mit so billigen Tröten aus Rotchina quälen. Die Nase, hat er kein bisschen Phantasie? Welche Ausmaße hätten denn die Stadien haben müssen, wenn jeder zweite mit einem Alphorn auf dem Ast, seinen Sitzplatz geentert hätte.

Manchmal erinnert mich das latente Geräusch, wenn es nur reduziert aus den Fenstern quillt, an Bienenschwärme im Frühjahr, wenn ich als Kind unter Obstbäumen lag und heimlich „Micky Maus-Hefte“ las.
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