Auch fünf Jahre nach Beendigung des letzten letzten Weltkrieges, eines Vernichtungsfeldzuges, war für die meisten Deutschen klar, es handelte sich nur um einen verwonnenen Sieg.
Wie äußerte sich lage vorher Propagandaheinz, Dr. Joseph Goebbels: ” Und wir gehen in diesen Krieg wie in einen Gottesdienst”. Dies konnte schließlich auch für Atheisten nichts schlechtes bedeuten. Ausgedrückt mit heutigen Worten, handelte es sich bei dem Rest lediglich um Kollateralschäden…
Mit verschrammter Stimme (?!?)
(Einiges hatte ich bereits letzte Nacht verzapft)
Frage an Ätsch Pi! Sollte Shane etwa mit einer Kastratenstimme jodeln?
Gestern fehlte zu dem Scheißwetter nur, dass der Scheff nicht erschien oder nach den ersten Tönen von der Bühne abschmierte.
Aber schon ´94 war er schließlich noch besser drauf, als jener große Meister aus Sheffield (Ende der 70er ?), während eines schrägen „Woodstock-Rivivals“ in der Eissporthalle. Als er fünf Minuten versuchte seinen Einsatz zu treffen, schließlich aufgab und sogar lebend die Bühne verlassen durfte.
Shane MacGowan hat seinen Job optimal erledigt!
Das sollte ihm erst mal ein Volksdrogenjunkie aus einer x-beliebigen deutschen Amtsstube nachmachen! Diese bürokratischen Weicheier kippen doch heute schon bei den geringsten Unpässlichkeiten aus ihren Designerschlappen.
Vorhin schaute ich mal in die Printmedien rein und ward richtig sauer! Weshalb hat eigentlich niemand die Girls von der Vorgruppe erwähnt?
Gut, bei den Pogues hätte ich mir auch Wolles „Seamen“ aus Berlin vorstellen können.
Als die Mädels sich schafften, regnete es gerade Mistgabeln, deshalb hockten wir unter den tropfenden Kastanien und schoben uns nebenbei etwas zwischen die Kiemen. Was die Befriedigung mit pseudo-hedonistischen Köstlichkeiten anging, konnte man nicht meckern. Viel aus der Umgebung, allerdings fand ich die gut schmeckenden Spreewald-Fettbemmen für den Preis etwas zu „überschaubar“.
Dafür waberten keine Ausdünstung aus Glutamat-Tempeln umher.
Unser Herrgott wollte MacGowan sicher bei Laune halten, deshalb hörte er pünktlich, zu seinem Auftritt, mit Pissen auf. Mir wäre es egal gewesen, hockte ich doch Überdacht, zu Füßen des Mixers.
Meine Aufnahmen wurden dadurch nicht das Gelbe vom Ei, da sich der Krach aus den Lautsprechertürmen voll unter dem Zelt verkeilten, natürlich mit leichtem Hall. Weiterlesen
Im Netz gefunden: EU-Irrsinn
Von JÜRGEN DREVES
Für Schnullerhalter gibt es 91 EU-Normen.
Gottes zehn Gebote, wie sie im Kleinen Katechismus stehen, umfassen gerade mal 103 Wörter. Sie sind seit Jahrhunderten die Grundlage der gesamten abendländischen Kultur. Die EU-Bürokraten geben sich mit solchen Kurztexten nicht zufrieden.
Sie haben zum Beispiel die Norm EN 1400 erfunden: rund 50 Seiten stark, mit 91 Anforderungen – nur für Schnullerhalter. Ausgedacht vom „Technischen Komitee Artikel für Säuglinge und Kleinkinder – Essen, Trinken, Saugen und ähnliche Funktionen“.
Nach vier Seiten mit skurrilen Definitionen werden Normen aufgestellt, die jeder in der EU verkaufte Schnullerhalter erfüllen muss. Eine der harmlosesten lautet: „Ein Schnullerhalter darf eine maximale Länge von 220 mm haben.“
Auf weiteren 34 Seiten sind bis ins letzte Detail Prüfverfahren geregelt, und zwar für jede der 91 Vorschriften. Kostprobe: „Wenn der Schnuller am Band durch einen dauerhaft angebrachten Schnullerhalter befestigt ist, muss die Messung von dem vom Band am weitesten entfernten äußersten Ende des Schnullerhalters bis zum letzten Stück des Bandes oder der beweglichen Befestigungsvorrichtung an der Befestigung am Kleidungsstück erfolgen; ausgenommen ist die Länge der Befestigung am Kleidungsstück.“ Alles klar?
Offiziell soll die Vorschrift verhindern, dass Babys sich strangulieren. Eine Gefahr, so räumt die EU selbst ein, die äußerst gering ist. Den wahren Grund für den Irrsinn nennt Lüder Gerken, Vorsitzender der Stiftung Ordnungspolitik und des Centrums für Europäische Politik:
„Es geht um Marktabschottung. Die extrem bürokratischen Vorgaben und Prüfverfahren sind derart aufwendig und teuer, dass Hersteller in der Dritten Welt sie sich kaum leisten können oder deren Produkte so teuer machen, dass sie in der EU nicht mehr wettbewerbsfähig wären. Leidtragende sind die Verbraucher, die höhere Preise zahlen müssen.“
The Pogues – 3. VIII. MMX – Spandauer Zitadelle
Jeder hat ja so seine Lieblingshits mit denen er irgendwelche ideellen Werte verbindet.
Abgesehen von den Stones und Bob Dylan, kann ich mich gar nicht richtig festlegen. Hinzu kommen massenhaft geile Songs, die von Schwarzen in 12-taktigen Blues verpackt wurden!
Unter meinen ersten Tophits befinden sich u. a. natürlich: Otis Redding – “Sittin´ On The Dock Of The Bay”, Temptations – “Papa Was A Rollin´ Stone” … – (The Temptations vernahm ich Anfang der 1960er in einer Wolfman-Jack-Show, spätnachts auf AFN. Hörte mich daraufhin etwas um, aber niemand hatte vorher jenen Bandnamen vernommen, auch deren Art von Mucke war bisher völlig unbekannt. Zumal schwarze Musik auf keinem deutschen Sender gespielt wurde. Abgesehen von Little Richard, der manchmal sogar in den morgendlichen Reklamesendungen auf hessischen und norddeutschen UKW-Stationen lief…)
Nebenbei existierten ganz besondere Titel, bei denen man keinen Wert auf die Texte legte, weil sie so banal daherkamen. „Lady in Black“ gehörte dazu, damals aber ein absoluter Dosenöffner bei Feten.
Ein Lied faszinierte mich seit meiner Kindheit ganz besonders, da kam nur ein Feeling rüber, obwohl ich kein Wort verstand.
Anfang der 60er existierte in Sangerhausen ein Schallplattenklub, den die Roten verboten als die vier Weißbrote aus Liverpool das damalige Musikverständnis umkrempelten. Plötzlich erinnerte man sich, dass jener Leiter der Plattengruppe überhaupt keine Befähigung besaß, um mit Jugendliche zu arbeiten und jemand kam drauf, dass er als ehemaliger Fremdenlegionär aus dem Westen stammte. Damit war Sense, haben wir diese dummroten Arschgeigen verflucht. Weiterlesen
Duisburg – gestern fun, heute instrumentalisiert, morgen vergessen
Um der Quotenkacke gerecht zu werden, produziert das ZDF Flachzangenfunk vom Feinsten: z. B. „hallo DEUTSCHLAND“.
Heute schon letzten grauen Zellen abgeschalten? Richtig, dann genügt ein entzündetes Äuglein – „Mit dem ZWEITEN sieht man besser“, denn eins ist dafür ausreichend, eigentlich ist der Ton schon zu viel.
Irgendwann war auch dort Duisburg angesagt, zusammengeschustert gabi haneld. Sie hat sich dafür ein schönes Opferpaar ausgesucht, Janine (klingt nach Osten) und „den Martin. (Ob sie Gage erhielten?)
Er spielte seine Rolle recht gut, man muss ja bedenken, dass er nachts nicht pennen kann.
Was ich nicht verstehe, warum nehmen sie Abschied von den Toten? Merkwürdig, jeder andere würde sich doch freuen, wenn er dieser „Konsumhölle“ entrinnen konnte. “Mit einer Mischung von Wut und Verzweiflung nähern sie sich jetzt zum ersten mal dem Tunnenl.“ (Schnitt)
„Ich muss dahin…“
„…MG traumatisiert von den Erlebnissen. …ich hab doch noch nie Tote gesehen, sagt er und hat wieder diese Bilder im Kopf. Weiterlesen
2 X Mucke
Fortsetzungsgeschreibsel vom 23. Juli
Eigentlich sollte nur eine kurze Fußnote entstehen.
Hatte an jenem Tage schon vergessen auf die ideologische Gülle von Gesine Lötzsch einzugehen, vom 14. 7. im TAGESSPITZEL.
– Ihre ewige Sülzerei dort, wäre eigentlich ein Grund, endlich auch aus dem Wochenend-Abo dieses Blättchens auszusteigen.
Weiter ging es mit Bodo Ramelow, heute nun war der Genosse 1. Sekretär Klaus Ernst dran. Was interessiert mich, dass dieser Knabe zu seiner Selbstdarstellung einen Porsche benötigt und als rote Euro-Gierkröte sein karges Leben fristet.
Jede Notiz über diesen Verein kommt einer Aufwertung gleich, die nicht nur ich zum Kotzen finde.
Ein Haufen Leuten erzählen mir immer, bei dieser Gruppierung handelt es sich um eine demokratische Partei, das mag ja auf dem Papier auch hinhauen, in der gleichen Schublade liegen bei mir aber auch DVU und NPD. Weiterlesen
Jetzt 21 Tote durch Loveparade-Katastrophe
Aldi-Gründer Theo Albrecht gestorben – er starb in Essen, nicht in Duisburg!
Alle Opfer der Loveparade zu Tode gequetscht
Auf der einen Seite schon faszinierend, wer als Trittbrettfahrer so alles auf diesen Leichenzug aufspringt, auf der anderen, finde ich es reichlich ungehörig, wenn Politiker, „Experten“, Pücholochen, Journalisten und andere Schnacker das Leid der Betroffenen rücksichtslos zum Würzen ihrer Süppchen benutzen.
Warum lud ausgerechnet Frau Kraft zu einem Pressehappening? Weil es in ihrem kleinen Reich passierte? Glück ward ihr auch noch hold, einige Knechte hatten bereits Vorarbeit geleistet. Desgleichen musste sie auch nicht mit dem leeren Versprechen der: „Brutalstmöglichen Aufklärung“, hausieren gehen. Allerdings gab es auch ein Dementie, jemand war vorgeprescht und alle möglichen Todesursachen unters Volk gestreut.
Also, es ist raus: Alle sterbselten an Brustquetschungen. Das teilte Ministerpräsidentin Kraft mit und widersprach damit vorherigen Angaben der Behörden. (Focus)
Damit sei geklärt, dass die Menschen nicht etwa durch einen Sturz von der Treppe gestorben seien, sagte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Düsseldorf. Die Obduktion der Leichen ist ihren Angaben zufolge abgeschlossen. (Ad-Hoc-News – Pressemitteilung) – Die Pathologen dürfen fürs Erste nach Hause gehen!
Jetzt möchte ich mal was ablassen. Vorhin hörte ich mit einem halben Ohr, dass ein „Experte“ sich überhaupt nicht erklären kann, warum es zu dieser Panik kam.
Da „WIR“ uns schon lange zu einer Fun-Gesellschaft entwickelt haben, in unserem Lande auf Deubel komm raus gefêtet wird – immer besser, schöner, bunter, größer, greller und billiger für die Plebse (Geiz ist bekanntlich geil!), verbunden mit exorbitanten Gewinnen für die Veranstalter, kann es schon vorkommen, dass Späne fallen, wenn sich allenthalben unüberschaubare Massen zusammenrotten. Irgendwann schlägt halt Murphy´s Law zu, wobei jeder hofft, dass es ihn nicht erwischt. Weiterlesen
“Einfach gut aussehen” während der Lofe Parade
Letzten Freitag zog ich mir im Café den Nachruf für Tittenhertha aus dem „TAGESSPITZEL“ ein. Danach nix Medien.
Keine Zeitung, kein Radio und keine Glotze. Bis mich gestern, gegen 18:00 Uhr, die Tresenmagd aus der Stampe anquatschte und sich erkundigte, was ich vom tödlichen Ausgang der „Lofe Prade“ halten würde.
Natürlich kam mir im ersten Moment, dass ein Dealer Scheisschemie verklickert hatte und deshalb mehrere Leute abgenippelt waren. „Nein! Es gab eine Panikattacke, in deren Folge viele Leute starben.“
Nun ist „VIEL“ relativ.
„Nach neuesten Erkenntnissen sind es 17 Tote.“
„Nachdem sich in den letzten 20 Jahren hunderte von Millionen Ravern auf diesen Happenings herum trieben, sind 17 Verblichene – rein statistisch gesehen – eine Zahl die man überhaupt nicht in Betrachtung ziehen muss. Weiterlesen


