Akira Kurosawa

Er wurde an einem 23. März vor hundert Jahren in Tokio geboren und geht aber seit 12 Jahren nicht mehr einkaufen.
Mehrere seiner Filme liefen auch in der Zone, oft zu unmöglichen Zeiten in den Kinos, allerdings auch zensiert.

Er wurde an einem 23. März vor hundert Jahren in Tokio geboren, geht aber seit 12 Jahren auch nicht mehr einkaufen.

Seine Filme liefen auch in der Zone, allerdings oft zu unmöglichen Zeiten in den Kinos und wurden auch zensiert.

“Ungerechtfertigte Vorwürfe” ?!?!

Aha, jetzt sind wir bei den Evangelen gealandet. Warum sollen die wesentlich anders gepolt sein als der repräsentative Querschnitt unserer Gesellschaft? Ist doch nichts gegen einzuwenden, wenn man sich mal einen schnattern lässt, oder gern a tergo andockt.
Da die Zeiten des antiken Griechenlands schon lange vorbei sind, sollte man bei seinem Hobby, was junges Gemüse angeht, doch etwas aufpassen und statt der Bibel, mal seine Nase  in einen  Paragraphenschmöker stecken. Oder mal den Scheff konsultieren, was er dazu meint. Passiert doch nichts, wird eh vertuscht, vielleicht frönte er ja in jüngeren Jahren das gleiche Hobby, hat sich bloß nicht so blöde angestellt…
– Leute! Was denkt ihr was los ist, wenn sich erstmals ein Balltreter der Bundesliga outen sollte. Hossa! Da wird die Post abgehen wie ein Sektkorken
Ich wage gar nicht, an ein Massenouting bei Y-Tours zu denken, bei strahlendem Sonnenschein am Hindukusch vielleicht.
Oh Götter, was ist heute überall los? Weiterlesen

Schreibtisch West, Arbeitslosengeld Ost

In diesem Artikel geht es um jemanden, der auf 200 EUerchen Amtsknete mehr klagt. Dieser arbeitslose Knecht hat sein Wohnzimmer scheinbar in eine etwas teurere Pinte als das „Uhlandeck“ verlegt. Er wird auch andere Ansprüche an die Qualität seiner Drogen stellen, vielleicht kommt bei ihm auch ab und zu eine Linie vom Scheißhausdeckel hinzu.
Ansonsten finde ich die Problematik im Text nicht richtig lustig, eher bezeichnend für die Kreativität von deutschen Beamtensitzschinken (der Begriff „…Arsch“ sollte in diesem Zusammenhang nicht benutzt werden). Was hat der Mann vom Amt für Zeit vertan, um auf diese glorreiche Auslegung zu kommen, sicher bei Auszeiten während gewisser Mikado-Wettkämpfe in der Amtsstuben…
In den 80ern wurde ich immer mal wieder mit Ergüssen beglückt, entstanden von ehrenwerten Leuten an Schreibtischen.
z. B.
Wie lautet die Übersetzung von: “an and peach” = an und für sich
Beim folgendem gebe ich keinen Hinweis: “How up do high knee!”

Frühlingsbeginn

Heute Nachmittag verbrachte ich über zwei Stunden bei „Holzpossling“, musste sein, wegen der Stückliste für eine Terrasse. Solch Baumarkt geht ja noch, das dämliche Gequatsche wurde mit meinen Ohrwärmern übertönt, in diesen kleinen Stöpseln schafften sich „Rage Against The Machine“ und die „WU TANG Horde“. Anders sind diese Konsumtempel für mich nicht zu ertragen. Früher träumte ich am „Tauentzien“ immer mal davon, stoned wie eine Natter, mit einer AK-47 durch das hell erleuchtete „Lichthaus Mösch“ zu tigern, mit zehn gefüllten Magazinen in den Taschen.
Im Alter wird man komisch, nun interessiert mich so ein Konsum-Stall gar nicht mehr.
Existiert dieser Laden überhaupt noch?
Hat dies etwas mit meinem Demokratieverständnis zu tun? Eigentlich bezieht sich meine Toleranz nicht auf irgendwelche Neurosen der Plebse in „unserer“ Gesellschaft. Mittlerweile gestehe ich ihnen das Ausleben dieser krankhafte Mentalität einfach zu. Irgendwann registrierte ich einfach mal, dass jeder seine Macken vollkommen legal im Alltag umsetzen darf. Was im Artikel 2 der FDGO garantiert wird und  es firmiert in dieser Rubrik als „freie Entfaltung der Persönlichkeit“. Weiterlesen

18. März 1990

Vor zwanzig Jahren durften sich die übriggebliebenen “Bürger” (unsrer Deutschn Demokratschn Replik) des Restreichs Deutscher Nation Ost,  in  Demokratie „üben“. Dieser Dauertest ging über mehrere Monate und jeder konnte sich auf die blühenden Landschaften vorbereiten.
Wo und wie wird diese Großtat endlich mal abgebucht?
An jenem Erinnerungsstück wird ja noch gebastelt. Ich würde eine Banane vorschlagen, allerdings mehrere Zentimeter höher als der “Burj Chalifa”
Wenn schon keine Banane, dann jarnüscht!
Weil – Mahnmal – Scheiße ist! Kostet ewig nur Knete. In der Bauphase werden wichtige Teile geklaut, später wird so ein Teil nur besprüht, Hunde pissen dran, Besoffene kotzen es voll und irgendwann weiß keine Sau mehr, warum so ein Monstrum überhaupt in der Pampa herumsteht.
Vor Jahren fiel mir der folgende Spruch ein, ich bezog ihn aber nicht nur auf diese Heimwerkerstelen am Brandenburger Tor.
So selten, wie jemand beim Anblick eines Grabmals auf den Gedanken kommt, mit Graben anzufangen – genauso selten wird irgendwer im Angesicht eines Denkmals auf die Idee kommen, mit Denken zu beginnen, geschweige denn – nachzudenken
Der Namen vom damaligen Regierungsscheffchen ist mir schon wieder entfallen, de Misere oder so ähnlich. Ist diese ehemalige Blockflöte heute solo im Bundestag erschienen, oder in Begleitung seines Führungsoffiziers?
Ein Artikel zu besagtem Tage, verfasst von Lothars Kollegen, vielleicht entstand sein Exzerpt noch in der Normannenstrasse.

Zu jener Zeit befand sich das Kind in einem mentalen Bermudadreieck, was den Kunstkurs der Penne anging.
Ob ich nicht eine Idee hätte? Weiterlesen

Die deneralGebatte im Wallotschen Palaverhaus


Olle Wehner hätte wieder ablassen können
Gemeint ist damit, dass Tatsachen, Voraussetzungen oder Sachzwänge die Regeln des Handelns diktieren.
Gott sei Dank! Der Tag hat nur 24 Stunden – wie jeder auf den Bildchen erkennen kann, amüsieren sich die Jungs und Mädels doch prächtig. Leicht, lockere und lustige(?) Bildfolge Man beachte den rötlichen Zonenschick der Frau Kanzler!

Ein Carlo Collodi hätte seine Freude gehabt und viele Inspirationen gefunden für ein neues Werk, in der deutsche Übersetzung des Arbeitstitels: Abenteuer der Langnasen – Geschichten von Hampel-männern und -männinnen

Skeptiker zwischen den Fronten – Harry Pross geht nicht mehr einkaufen

Leider habe ich nur seine letzten beiden Seminare genießen dürfen. Damals existierten an der FU wenig Menschen von seinem Format. Mir fällt momentan nur noch der Professor für Semiotik, Dr. Ivan Bystřina ein, den ich ebenbürtig einschätzen würde.
Beide verzichteten auf politisch korrekte Gutmenschelei, da sie etwas zu verkünden hatten.
Prof. Dr. Harry Pross