Archiv für den Monat: September 2009

Das ewige Lied vom Kompromiss

Eigentlich wollte ich etwas über die Partei der ewigen Kompromisse ablassen. Kam aber zu dem Schluss, dass jede Auseinandersetzung mit diesem Haufen, einer Aufwertung gleichkommt.
Deshalb fasse ich mich kurz. (Wie eine Politflachzange: „Lassen Sie mich noch ein Wort dazu sagen!“)
Alldieweil sich ein „Neuanfang“ entwickelt, der akkurat dem vorherigem Geschluse gleicht, nur anders verpackt. Wie ging der Spruch von „Gorbi“ an „Honni“? – „Wer zu spät geht, den bestraft das Leben nicht.“ – oder so ähnlich.
Mir ist ein anderer Slogan bekannt: „Better an end with terror than terror without an end.“ (Diese Variante wählte ich wegen des zukünftigen Außenministers… Kann er nun nicht, oder wollte er nicht? Trotzdem, er ist „heavy an wire.“)
(An Münte) Ich finde, auch jemand der von Altersstarrstinn nur so strotzt, sollte im richtigen Augenblick mit der entsprechenden Marschrichtungszahl nach Hause geschickt werden! Warum findet sich keiner der nachhilft, sei es nur mit einem leichten Tritt in seinen verlängerten Rücken. Ach ja, sein Alter, seine Verdienste und Trallala…
Lustig ist momentan jene Tatsache, dass sich die Genossen gegenseitig daran erinnern, dass alle eigentlich in einem Verein agieren, den sie wieder als „Volkspartei“ verkaufen möchten. Deshalb die kommende Etablierung eines Dreigestirns – Gabriel, Steinmeier und Nahles. Wieder etwas provisorisches, ein Kompromiss von rechts – sowohl, als auch – bis links. Darin sind sie Weltmeister und es gibt nichts beständigeres als ein Provisorium – denn
Diese Phänomen fand schon 1919 Kaspar Wrobel-Panter drollig, deshalb sein „Lied vom Kompromiss.“
Ein anderer Satz, aus selbiger Zeit, bringt es kürzer auf den Punkt:
„Wer verrät uns seit eh und je? Die S P D!“
(In den 80er Jahren, des letzten Jahrhunderts, wurde der Spruch komplettiert durch:
„Doch wer verrät uns schneller? Der ALler“)

Es wurden doch etwas mehr Flöhe aus meinem Pelz geklopft…
Was mir noch einfällt.
Vor zwei Wochen war ich platt, als ich registrierte, dass ausgerechnet der Politnapoleon aus Hannover laudationierte, als sie in Berlin-Köpenick einen Hinkelstein für Otto Wels enthüllten.
Ob der Knabe als Juso bereits wusste, um wen es sich da handelte?
Nicht nur meine Wenigkeit fand Gerdchens dortigen Auftritt mehr als unpassend

Tröstende Worte wg. das „Wahl“

Komme eben aus dem Wirtshaus und finde, dass ich einige tröstende Worte ablichten sollte…
Zupfe etwas aus meiner digitalen Müllhalde. Sind alle in Deutsch gehalten, nix angelsächsisches dabei, allerdings in leichter Frakturschrift.
Älterer werden diese Sprüche noch aus ihrer Schulzeit kennen. Meine Schwester besaß auch ein „Pösi“ und malträtierte einige Jahre damit ihre Umgebung.
War ich gut drauf, dann lautete mein Standartspruch: Edel sei der Mensch, hilfreich und gut – J. W. v. „Göhte.“ (Für unbedarfte, dieses „J. und W.“ stehen nicht für „Joseph Wissarionnowitsch“!)
Meine renitente Seite begann in der Grundschule bereits zu sprießen. Wer mich näher kannte, gab eine Seite vor, die sich notfalls ohne Probleme entfernen ließ.
Zu einer Zeit, als mir schon lange bekannt war, dass man seinen Jogi noch anderweitig benutzen konnte, als nur zum Pinkel und Wichsen, rutschten auch mein Sprüche in jene Richtung…
Keine Angst, es folgen zwei ganz harmlose Mehrzeiler. Immer an sie denken, wenn Fräulein Schwesterwelle wieder versucht, einem auf den Zünder zugehen… Weiterlesen

Ananas hat es geschafft

Fräulein Schwesterwelle vor der Wahl

Nachmittags – Wie üblich, kam Guida von achtern. Aus dem Nachrücker wurde ein Vorrücker. Wie er hinter seiner zukünftigen Schefffin scharwenzelte und dann nach ihr, mit einem Erdalfroschgrinsen, auch etwas in die Kamera plappern durfte, ein Bild für ganz kleine Göttinnen und Götter.
Was seine neoliberalen Fans angeht, fällt mir momentan der abgewandelte Spruch von BB* ein: „Nicht mal die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber!“ *(Auf keinen Fall meine ich das Blondchen Bardot, die heute ihren 76. Geburtstag begeht)
Vor 166 Jahren ließ Henri H., in -„Nachtgedanken“- etwas ab, allerdings in einem anderen Zusammenhang, jetzt wird geklittert. (Wie in den ZDF-Historien der anderen Guido)
„Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen…“
In der heutigen Zeit, würde Weltmensch Henri, den zukünftigen Außenminister, sicher wie folgt beschreiben: „…dieser warme Freund, …sei mehr ein Mann von Steiß als ein Mann von Kopf…“

Nachtrag:
Heine pisste damals Graf Platen an, der sich für einen großen Dichter hielt, dessen Einfluss er allerdings unterschätzte.
Heute hält sich Guida für den größten Politiker aller Zeiten (GröPaZ). Im Schlepptau von Änschie, kommen mir beide wie Pat und Patachon vor, allerdings nicht so lustig.
– Die Amivariante von P&P hieß dann: D&D

27.09. 2209 – ein Trauma

Nach 16 Jahren Kohl folgt jetzt das 20jährige Zeitalter Änschie/Guida.
Micha sendete mir einen Link zu einem klasse Video, leider hat die IGM es alles in die Tonne getreten.
S C H A D E !
Es betraf „mich“ und Guida…
Ich bin tief erschüttert, dass el Fiel versuchte, mich so „schwer“ zu verwunden. Dieses Jäckchen wollte ich mir nun doch nicht anziehen.
Fräulein Schwesterwelle als Kanzler, nee, nee. Weiterlesen

Das Schlechte gewinnt durch die Nachahmung an Ansehen, das Gute verliert dabei

Warum reduzieren massenhaft Püscho-, Sozio-, Kriminolochen, viele andere Lochen auch, die ungehemmten Gewaltausbrüche von Jugendlichen, fast unisono, auf den grenzenlosen Konsum von Ballerspielen und Gewaltvideos? Diese Erklärungsversuche finde ich sehr dünn, manch anderer sicher auch, oder? Töpfchen-Pfeiffer hält sich scheinbar nur deshalb zurück, da er im stillen Kämmerchen seines Elfenbeinturmes unverdrossen an einer neuen, aber ähnlichen Theorie bastelt…
Cui bono est? (Was im ganz alten Slang der Bewohner aller Apenninen, sehr frei übersetzt, ungefähr so lautet: „Wat solln der Scheiß?“) Weiterlesen

wg. Ansbach

In keinem Bericht wurde erwähnt, ob sich der Typ seines Tomahawks und des Bowie-Patchknives bereits entledigt hatte. Jemand wie Doc Holliday wäre bezecht und mit 15 Dioptrien in der Lage gewesen, ihn mit einer x-beliebigen Handfeuerwaffe zu erledigen. Aber die SEK-Genossen benutzten auf die kurze Distanz MPis, obwohl er ihnen nur „entgegen kam“, vielleicht mit erhobenen Flossen, weil er mittlerweile anderer Meinung war und doch nicht hopsgehen wollte.
Das soll man nun verstehen, aber von einem unbewaffneten Stino wird Courage verlangt, er soll sich Massen von gewaltbereiten Flachzangen entgegenstellen…
Es folgen einige, aus dem Netz gefischte Bruchstücke: Weiterlesen