Archiv für den Monat: Juni 2011

Rasendes Tier mit zwei Rücken – Schnellschuss am Steuer bei 120 km/h

Letztens suchte ich etwas über Norwegen und fand dabei folgen Artikel.
Diese Nummer taucht aus ganz verständlichen Gründen weder im कामसूत्र noch im 金瓶梅 auf.
In keinem der beiden Werke wird etwas abgelassen über erotischen Besonderheiten beim Bumsen am Zügel auf Esels- oder Büffelkarren.
Was sollte es auch für einen Kick geben? Klar ist, dass es ebenso getan wurde, denn die Frage nach dem Sinn stellt sich während eines dummgeilen Quickies sowieso nicht.
Das Gelbe vom Ei ist die Entsaftung im Mazda 323 bestimmt nicht, allerdings noch besser als ein Versuch im Fiat 500.
War bestimmt stressig für den Typen, denn norwegische Highways sind eben wie Billardtische.
Die beiden hätten vor einigen Jahren ihren Autobahntrieb auf der deformierten Piste nach Prenzlau ausleben sollen, auf jenen reichsdeutschen Betonplatten. Da ließ sich mit Hilfe der Geschwindigkeit ohne weiteres die entsprechende Frequenz erzeugen, schon bei 50 Stundenkilometer und synchron dazu: Hits von Johannes Bargeld aus der Beschallungsanlage…
Meine Erinnerungen an den Zustand der heutigen BAB 11 sind nicht die Besten. Als ich Anfang der 90er einen total überladenen 7,5-Tonner in die Uckermark kutschierte, kamen irgendwann mächtige Bedenken auf, weil auch die Stoßdämpfer im Arsch waren und man die gesamte Fahrt mit einem Ritt gleichsetzen konnte.

Trödelmarkt im Gemeindesaal

Auf dem Weg zum Trödel-Basar begegnete mir dieses Trio, Balkan-Blueser, deren Mucken eigentlich mehr nach Mariachi klingen. Seit Jahren tingeln sie manchmal durch den Kiez, mittlerweile begrüßt mich der Schefff per Handschlag.
Die Gesichter habe ich leicht verfremdet, könnte ja sein, dass irgendein Amt denen das SEK auf den Hals schickt, schließlich verdienen diese Leute Millionen EUs im Jahr. Hinzu kommt, wenn solche Leute nicht musizieren, kloppen sie bekanntlich alten Omis einen vor den Latz und klauen deren äußerst üppigen Renten…

Gestern war für die nächste Zeit letztmalig „Trödeltreff“, während der Schulferien macht das Kollektiv auch immer Pause. Eigentlich schade, denn der Kuchen von den Babuschky schmeckt elephantös. Das Stück Torte nebst Kaffee ist für einen EU zuhaben und alle Backwaren bräuchten die Konkurrenz eines Wiener Cafés nicht zu scheuen.
So mancher der alten Gemeindemitglieder könnten Bücher über sein Schicksal schreiben. Die Ahnen, unter Katharina von Zerbst an der Wolga angesiedelt, unter Stalin bis nach Kasachstan vertrieben und in den 80er Jahren wieder in der „Heimat“ angekommen. Auf ihrem langen Trip waren sie überall Fremde, da war die Nachbarschaft mit den Kosaken noch die erträglichste. Später als Faschisten verfemt, sind sie heute im „Reich“ auch wieder Aussätzige, denn hier gelten sie als Russen…
Beim jetzigen Pastor fehlt der Hinweis, dass man den Gottesdienst nach Tradition der Wolgadeutschen zelebriert.
Letztens sah ich dort einen Anzug und Weste aus Kaschmirwolle – ungetragen – wie grade aus ´ner Boutique, aber nicht von Charme & Anmut! Hose und Weste passten wie angegossen, auch die Jacke, leider waren die Ärmel 10 cm zu kurz. Wie üblich, genetisch stehe ich den Affen sehr nah, wegen meiner überlangen Arme.
Witzig gemusterte Kulturstricke waren diesmal nicht im Angebot.
Allerdings findet man in dem Gekrusche stets etwas, wenn es sich nur um einige CDs und Vinyl-Singles handelt. Mehr als 1Eu werden allerdings nicht ausgegeben…

Brücken im ehemaligen Yugo-Land Weiterlesen

Dr?! Kohl und das östliche Hakenkreuz

Möchte nur kurz einiges über neuerliche Publikationen ablassen.
Da sollen sich seit mehreren Wochen zwei Bestseller (Wer kauft überhaupt solchen Scheiß?) über Dr?! Kappes auf den Schnäppchentischen stapeln und dem Herrn gefällt es wieder nicht.
Ist ja nichts neues bei diesem Griesgram.
Aha, „Die öffentliche Zurschaustellung und Vermarktung meines Privatlebens durch Dritte empfinde ich als unangemessen.“
Wieso durch „Dritte“, sein Ableger war doch einer der Hauptakteure im Oggersheimer Bungalow.
Wird schon seinen Grund haben, dass Walterchen aus dem Nähkästchen plauderte und die Altbirne es nun als unangemessen deklariert.
„…die Grenzen von Geschmack und Anstand weit überschreiten und in wesentlichen Punkten mit der Wahrheit nicht in Einklang stehen“.
Wie üblich werden alle anderen despektierlich abqualifiziert.
Eigentlich ist es mir nicht so egal.
Wie weit überschritt er denn ewig die Grenzen von Geschmack und Anstand? In wesentlichen Punkten brachte er in seiner selbstgefälligen Art die Wahrheit noch nicht mal annähernd in Einklang…
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Wobei seine 16jährige Regentschaft nur einen Abklatsch der angeblichen „Demokratiekonsistenz“ dieser (unseren) Republik darstellte.
Lustigerweise kam es anschließend noch „besser“ – mit dem roten Pat und dem grünen Patachon, meinetwegen auch: Stan & Ollie.
Biolek hätte eine Kohl-Biographie verzapfen sollen! Hatte er doch vor seiner „großen Kanzlerbefragung“ den Entwurf eingereicht und anschließend mit der überarbeiteten Schablone seine Sendung gestaltet…
Mein Gott, wenn ich daran denke, dass man den großen Eingemeindungskanzler im „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn“ auf seine Strickjacke reduzierte, was bleibt von dem Mann noch übrig, wenn es diesem hässliche Requisit ähnlich ergehen sollte, wie letztens der Brille vom großen Mahatma? Weiterlesen

Das 11. STADTWERKE-FESTival in Potsdam – 01. bis 03. Juli 2011

Letztmalig war ich 2008 dort, der Friesenknabe kam nachmittags auch gut rüber und kurz vor Mitternacht – natürlich ZZ-TOP.
Über „Thin Lizzy“ decke ich den Mantel des Schweigens…
Außerdem nervte Cherno Jobatey die ganze Zeit mit seinem ätzenden Gequatsche, da konnte einem das Sperma flockig werden und dies ging nicht nur mir so…
…Vielleicht schauen wir am Freitag wegen der „Carmina Burana“ mal vorbei.
Hier das Programm

DAMENFUSSBALL – Weh emM

Die Schonzeit ist lange vorbei! Seit Jahren beobachte ich den Einzug von chauvinistischen und militärischen Vokabeln im alltäglichen Sprachgebrauch. Merkwürdigerweise gab es noch nie Einsprüche aus dem Lager der politisch korrekten Gutmenschen.
Da waren jene regierenden Tischler, Maurer und Dachdecker in der Zone ehrliche, oder einfach nur dümmer, ihnen schien die lückenlose Übernahme von zackigen Ausdrücken militaristischer Herkunft egal.
Diese Erkenntnis kam Victor Klemper bereits in den Anfangsjahren der SBZ, als 1947 sein „ Lingua Tertii Imperii“ erschien. Er selbst hatte nie den Arsch in der Hose, um eine Fortsetzung zu beginnen, das tat er nur heimlich in seinen Aufzeichnungen, wie die „1000 Jahre“ zuvor…
Außerdem passt diese aggressive Terminologie zu den Rasenpartien, denn letztendlich war und ist Fußball ein Proletenspiel (den Begriff benutzte meine Großmutter immer). Darüber können auch Millionenverdienste der Kicker nicht hinwegtäuschen, eben sowenig feiner Zwirn und Titel vieler Funktionäre im weltweiten Milliardenzirkus der Balltreter…
Nun wollen UNSERE Mädels Rache üben für die „Schmach“ der Jungs. Beide Teams sollten sich mal pücholochisch checken lassen, wenn sie nicht darüber hinwegkommen, dass auch andere Mannschaften kicken können.
Die Fußballwelt würde schon lange ganz anders aussehen, wenn…
Hinsichtlich der vielen Knete, die bei den Weißbroten nur so auf den Straßen herumliegt, können Newcomer aus Afrika oder Asien irgendwann nichts mehr mit Ehrgefühl oder Nationalstolz anfangen und verspüren recht schnell keinen Trieb mehr, um in ihren Heimatländern der eigenen Größe Beständigkeit zu verleihen.
Deswegen landen viele über kurz oder lang bei UNS.
Werden als Kampfmaschinen auf dem Rasen wohlwollend geduldet, so lange sie Leistung bringen – sind aber im täglichen Leben störenden „Kanakers“…
Wenn man den Medien Glauben schenken soll, dann haben die Mädels so große Klappen, dass sie Brote reihenweise quer mümmeln könnten.
Wir werden sehen, sprach der Blinde. Weiterlesen

Kein Crash – trotzdem Haftung

Aus welcher Zeitschrift dieser Artikel stammt, weiß ich nicht.
Falls sich jemand angepisst fühlt wegen irgendwelcher Scheinrechte, soll er es kundtun! Dann fliegt alles raus, oder ich setze die “fehlenden Infos“ hinzu.
Scheinbar soll soll der Spruch dieses §§-Gottes wiedermal die Unabhängigkeit der deutschen Gerichtsbarkeit belegen. Hat er doch gut hinbekommen, nichts gegen zusagen.
So etwas ähnliche verzapfte vor wenigen Jahren eine Berliner §§-Tante, sie gab einer Radfahrerin Mitschuld, nach dem die sich eine ganz böse Schramme am Fuß holte, weil eine Autofahrerin in zweiter Spur hielt und einfach ihrer Türe aufriss. Frau Richter schrieb Velofahrer und -Innen einen Mindestabstand von einem Meter vor. Es existieren Straßen, da ist es gar nicht möglich.
Auf der anderen Seite, wenn vor mir jemand blinkt und rechts ran fährt, da käme ich nicht auf die Idee, sofort an demjenigen vorbeizupeesen.
Lustige Erfahrungen kann jeder Radler machen, wenn er sich „erdreisten“ sollte, durch sehr schmale Straßen mittig zu fahren. Meine persönliche Hitliste bleibt außen vor, was Reaktionen in solchen Momenten betreffen. Ganz bestimmte Nationalitäten fallen da besonders auf, dies ist aber von Kiez zu Kiez verschieden.
Was die unterschiedlichen Anmachen betrifft hatte ich vor zwei Jahren ein Erlebnis der besonderen Art. Während einer Fahrt quer durch Berlin, von Nordost nach Südwest und retour mit einem sehr gepflegten Mittelklassewagen – aber mit polnischem Kennzeichen.
An jenem Tage fuhr ich mit dieser fremden Möhre nicht übervorsichtig, aber recht gemächlich und wurde deshalb öfters angehupt. Im Westteil der Stadt recht besinnlich, von älteren deutschen Fahrern, im Prenzelgebirge, Mitte und Friedrichshain allerdings mit verbalen Anschissen von Beifahrerseite. Bis dato war mir nie aufgefallen, wie viele junge Leute mit „Migrationshintergrund“ während des Tages dort herumdüsen…
Allerdings reicht mein türkischer und arabischer Wortschatz aus, um gegenzuhalten.

NEUkölln norWEGEN – 18. Juni bis 31. Juli 2011

Was den letzten Freitag betraf, wurde alles nochmals umgepfriemt…
– Bei den vergangenen „48 Stunden NEUKÖLLN“ – zum 13. mal – könnte es sich um ein Auslaufmodel handeln. Für Kleinkunst ist der EURO-Topf am Austrocknen, schließlich gibt es wichtigere Dinge als bildende Kunst…


Dem Zufall war es zu verdanken, dass ich nur in der Galerie am Körner-Park versackte, vielleicht hätte es mich sonst gar nicht bis dorthin getrieben.
Nachbarin Babsy hatte uns den entsprechenden  Flyer im Briefkasten versenkt – nachträglich vielen Dank!!!
Gengen 19 Uhr beobachtete ich dann mehrere Leute auf der Rasenfläche vor dem langgestreckten Gebäude, sie versuchten zwei Wetterballons startklar zumachen. Keiner schien Segler zu sein, sogar billige Waschweiberknoten bereiteten dem gemischten Doppel große Schwierigkeiten.
Auf dem Weg zum Biergarten, einem Meter vor einem bonbonfarbenen Dingens, ferzte mich ein Typ an, damit kein Rauch jenes großes Werk einnebelte.
Er quatsche dämliches Zeug und vergaß allerdings den wichtigsten Hinweis. Später stellte sich heraus, das Männeken war der dortigen Kneipenschefff und das farbige „Styropor-Objekt“ entpuppte sich als Begrüßungstorte.


An zwei Tischen hockte ein südamerikanisches Rudel, die sich lautstark über jede vorbeiziehende Chica ausließen, egal ob sie acht oder achtzig Lenze auf dem Buckel hatten.
Meine restliche Lektüre störte alsbald ein Endzwanziger, dessen dümmliches, dunkelhaariges Hundel sämtlich ankommenden Leute beleckte und dafür auf Streicheleinheiten bestand. Was ich nicht lustig fand und deshalb erfolgte mein Einwand, dass er sein Kalb von mir fernhalten möchte. Trotzig redete der Knabe nun wesentlich lauter mit irgendwelchen Schnecken und raspelte währenddessen Süßholz mit einer Kettensäge…
Nach seinem fünften oder sechsten ergebnislosen Versuch kam etwas unfeines von mir, worauf beide verschwanden.
Endlich kam Ruhe auf, nun ärgerte mich aber ein Nachruf von Ätsch. Pi., ihn kenne ich ja nun auch mehrere Jahrzehnte, allerdings aus ganz alten Zeiten (Ost und West) den Versterbselten (Richard B., aus G.). Sollte vielleicht mal etwas aus meiner Sicht dazu ablassen.
Die Ausstellung ist klein – aber fein.
Auch endlich mal nicht Massen des Abschaums von überkandidelter Kunstschickeria… Weiterlesen