Archiv für den Monat: September 2013

GMX war wieder mal dabei!

Eigentlich wollte ich etwas fertig kritzeln – wg. SPD und ihrer ewigen Kotau-Übungen vor der Frau Kanzler, was auf Dauer doch sehr langweilig ist – fand dafür aber zwei recht nervige Artikel bei GMX, wo die Flachzangenunterhalter vorher tief in ihrem Kistchen wühlten um mir damit eine gewisse „Unterhaltung“ anzudienen…
Danke Jungs und Mädels!
Ihr könnt ja, als LeibeigeneInnen der Werbquoten auch nichts dafür.
Was ich persönlich immer ganz große Scheiße finde, dass solcher Artikel unter journalistischen Ergüssen abgebucht werden, dies muss doch nun nicht sein, auch wenn „Bild der Frau“ sich als Stichwortgeber produziert.
Der deutsche Mann sei kein Macho, sondern verunsichert… Für die Studie hatte das Allensbach-Institut rund 950 Männer und 550 Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.
Wieder typisch, die holde Weiblichkeit wiedermal unterrepräsentiert!
Weshalb benötigt man dafür überhaupt eine sauteure Studie? Weiß ja nicht, für zwei Pullen Krimsekt hätte die russische Toilettenfee vom Wolfsburger Hbf garantiert über ihre Erfahrungen mit deutschen  Männern geplaudert.
Ist denn noch nie aufgefallen, dass man Muttersöhnchen sehr gebündelt in Landesregierungen und im Bund findet. Solche Leute sind in der Regel auch vollkommen Wahrnehmungsresistent, da sie lediglich Mutti, mit ihrem krankhaften Hang zur Harmonie, Rede und Antwort stehen müssen. Die Alte kommt anschließend mit den Rezepten für die nächsten Tage, so läuft das eine ganze Legislaturperiode und dann die nächste ebenso und… Weiterlesen

Britzer Garten

Der Zufall wollte es, dass ich mich in den Berliner Südosten verkrümeln konnte – ein Spaziergang auf dem ehemaligen Buga-Gelände war angesagt.
Eigentlich wollten Dagmar und die Scheffin nur dort hin, weil sich laut Programm ein Pomologe angesagt hatte.
Als „kleinbürgerliche Individualistin“, seit geraumer Zeit mit einem überschaubaren ansehnlichen Kleingarten gesegnet, wollte Frau D. endlich mal wissen, welche Apfelsorten sie besaß.
Mir kam die Einladung sehr gelegen, konnte ich so wenigstens dem stundenlangen Helikoptergedonner entfliehen, da in der City wieder Narren durch die Häuserschluchten irrten und  im TV wird immer wieder betont, dass bei der „sportbegeisterten Bevölkerung“ ein latentes Informationsbedürfnis vorhanden sei, was unbedingt gesättigt werden muss.
Für viele Berliner scheint es so eine Art Ersatz für frühjährliche Karnevalsumzüge zu sein. Ist mir auch egal, wenn ich zu diesem Frohsinn nicht gezwungen werde. Ist ja nicht nur der konsumbetonte Marathonlauf, den viele Leute vor der Glotze inhalieren. Noch unverständlicher kommen mir Kreisfahren und Tennis vor, vom fast ausnahmslos dumme Geschwafel jener „Helden“ in den Nachrichten, nach solchen „Sportveranstaltungen“, ganz zu schweigen.
Beim diesjährigen Marathon gab es ja mehrere herausragende Momente für die Medien.
Ein Teilnehmer hat im diesjährigen Rennen der ganze Angelegenheit mal wieder seinen historischen Touch zurückgegeben. Das Ableben des 71-järigen Skaters war politisch zwar nicht ganz korrekt, denn der Legende nach, lief vor knapp 2500 Jahren der Bote barfuß…
In einer andere Meldung kam, dass ein Flitzer vor Weltrekordler Kipsang die Ziellinie überquerte –
Wenige Monate nach Boston ein bedenklicher Vorfall. – Jener Satz ist natürlich eine Unverschämtheit, weil der Typ lediglich für erotische Dienstleistungen warb – Zitat von der Homepage: „… verbindet Hostessen und Gentlemen in deiner Nähe und lässt dich an deren Bangs teilhaben. Findet euch, wir zeigen, wie es geht!
Gott nochmal, der Knabe machte Werbung für ein lustbetontes Freizeitvergnügen, was in UNSEREN demokratischen Gefilden nicht verboten ist. Im Gegensatz zu Bosten, dort sind drei Menschen hops gegangen und eine fast hundertfache Anzahl verletzt worden.
Wenn man nach solchen Taten die Reaktionen von Flachzangen im Café, der Kneipe oder sonst wo mitbekommt, scheinen sie doch einen hohen Unterhaltungswert bei den sensationslüsternden Gaffern zuhaben. In dem Zusammenhang möchte ich jene Darstellung der Medien nicht unterschlagen, die anschließend Blutlachen und kleinste Fleischfetzen im HDTV-Format unters Volk bringen…
Langsam ist doch auch schon ein Gewöhnungsprozess eingetreten, zwar Nicht immer, aber immer öfter kommt es mir so vor, dass blutrünstige Ereignisse jeglicher Art und in allen Lebenslagen, für die Masse bereits zum Lifestyle gehören…
Jedenfalls hatte unserer Tag wieder eine ganz andere Gewichtung, zum Schluss gab es dann statt Heligeräusche alpenländischen Frohsinn der durch die Gegend waberte und beim Marsch in Richtung Heimat, sogar erträglich war

Schlappe Wahlplakate – Herstellerfirma beantragt Insolvenz

Wahrscheinlich hatte der ehemalige Berliner Grünen-Landesgeschäftsführer, André Stephan, was seine Firma betraf, mit den alten Parteigenossen gekungelt. Sie halfen ihn nach dem alkoholbedingten Ende seiner Parteikarriere wieder auf die Beine und dafür sollte es aus seiner Firma preiswerte Pappen für Politmüll geben. Thomas Loy drückt es in seinem Artikel wie folgt aus: …das er seine langjährigen Erfahrungen als Wahlkämpfer und ehrenamtlicher Plakatkleber einbringen konnte.
Was nun seine Erfahrungen beim Anpappen von papiernen Schlagagitationen an Häuserwände und sonst wo, mit der Herstellung vom später bedruckbaren Werkstoff zu tun haben soll, versteh wer will…
Meine Wenigkeit fand diese flachen Kreationen aus Zellstoff oder vielfach recyceltem Altpapier und Mehlkleister richtig geil.
Deshalb nachträglichen Dank an André Stephan, weil mir durch seine lobenswerte Ökoeinstellung und deren Umsetzung eine größere Serie von dreidimensionalen Fratzen regionaler Politmodels gelang.
Vielleicht sollte der berühmte Erfinder sein Patent an Leute verkaufen, die in Death Valley oder der Atacamawüste etwas damit anfangen können!

Metaphern allerorten…

Am vierten Tag nach dieser Wahl tut sich an den entscheidenden Stellen der Republik nicht viel, außer den wenig gehaltvoll Peinlichkeiten die sich überall breitmachen. Fast könnte man auf die Idee kommen und den vormals vom Herrn Jörg Schönbohm geprägten Begriff von der „Proletarisierung“ auch noch anderweitig zu besetzen, ich meine damit die Stillosigkeit des Miteinanders auf allen politischen Ebenen, jedwede Medien eingeschlossen. Wobei letztgenannte immer wieder einen drauf geben und versuchen sich mit grenzenlosen Dümmlichkeiten auch noch zu übertrumpfen.
Vor fast drei Jahrzehnten ließ ein großer CDU-Barde jenen Satz ab: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt.
Deshalb beginne auch dort und werkele weiter gen letzten Sonntag und kokettiere nebenher etwas mit Lexikonwissen, verzichte dabei aber auf Bibelzitate. Könnte ich zwar auch machen, bin mir sogar sicher, als anarchistisches Heidenkind bibelfester zu sein, als mancher der abgelichteten Stare dort bei GMX, wo es heißt: Wer wird Muttis Liebling? (Bei der Mutti wäre ich lieber Halbwaise!) – Koalitionspartner verzweifelt gesucht
An was mich Änschies verklärter Blick erinnert, darauf will ich hier nicht eingehen, jedenfalls scheint sie nicht gerade an eine verzweifelte Suche zudenken, gut kaschiert und bestimmt mehr in jene Richtung: Schimpflich ist es, nicht zu gehen, sondern sich treiben zu lassen und mitten im Wirbel der Dinge verblüfft zu fragen: Wie bin ich bloß hierher gekommen? (Seneca d.J)
Oder dieser Spruch: Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor (Goethe)
Gerade mal 60 Jahre gingen ins Land, seit Brecht folgende Sätze abließ – die von ihrer Aktualität absolut nichts eingebüßt haben!
Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?

Abschließend fällt mir noch etwas zu den Sozis ein.
Muss aber vorher noch eine Kleinigkeit einschieben, die mich betrifft.
Ich kann lange, auch genau zuhören und bin beiläufig immer ein gründlicher Beobachter, wobei mir letztlich das Handeln der Erzähler immer wesentlich wichtiger waren. Auf viele Sprüche ist letztlich sowieso geschissen! Eine meiner Devisen ist: Leben und leben lassen! Wer mir in jener Richtung schräg kommt, kann auf zwei Verwarnungen bauen. Beim dritten mal, heißt es nur noch: Schnitt!
So jemand ist folglich für immer gestorben.
Ansonsten bin ich eher ein Eulenspiegel, so wie mir – so ich dir! Hinzu kommt, dass ich dabei nie auf meine gut sortierten Schubladen* verzichte.
Außerdem sagt man mir eine ausgeprägte Phantasie nach und dies schon seit über 50 Jahren, allerdings gehören dazu auch mein Sarkas- bzw. Zynismus. Entsprechend kommen selbige besonders bei Leuten zum Tragen, die ihr proletarisches Halbwissen lediglich an Büchertischen auf Uni-Fluren, in Rudel bei Kapitalkursen oder durch Geo-Hefte erweiterten und nun meinen, nicht nur mir ewig im Fressen rummähren zu müssen – da ist oft alles zu spät…
Vor ein paar Tagen ging meine politisch vollkommen inkorrekte Einbildungskraft wieder mit mir durch, diesmal betraf es eine Banalität seitens der Sozis.
In dem folgendem Text steht eine Passage: Wenn die Union dennoch mit uns etwas anfangen möchte, muss sie zur Kenntnis nehmen: Es geht nur mit Verhandlungen auf Augenhöhe.
Was sollte diese gehaltlose Forderung überhaupt?
Ist doch logisch, dass Verhandlungen in Augenhöhe stattfinden müssen, schon deshalb, um den anderen wesentlich besser über den Tisch ziehen zu können!
Wenn dieser Appell nicht aus dem Munde des diplomierten Schulmeisters gekommen wäre, hätte ich ihn schlicht ignoriert. Aber vom Scheffchen der ewigen kompromissbereiten Mehrheitsbeschaffergruppierung bekam alles wieder so einen merkwürdigen Nachgeschmack.
Jenes Bild im Artikel täuscht ganz sicher und entspricht deshalb auf keinem Fall meiner Interpretation der Metapher – „Verhandlungen auf Augenhöhe“.
In meiner Phantasie entsteht die Augenhöhe ganz anders!
…Änschie hockt barfüßig, ganz entspannt mit überschlagenem Bein in einem Sessel.
Als plötzlich mehrere der künftigen Koalitionäre auf allen Vieren angekrochen kommen, die Sehschlitze der Verhandlungsführer sind dabei auf Höhe ihrer Hühneraugen ausgerichtet!

(*) Muss zu meinen S. noch etwas bemerken!
Sie besitzen alle die Ausmaße von Badewannen der Euronorm, lassen sich deshalb sehr schwer händeln und stehen somit auch immer offen herum. In ihnen kuscheln sich Angehöriger vieler Berufssparten, wie Sprotten in der Dose.
Wenn ich eine Hitliste aufstellen würde, beginnt alles mit Pädagochen, auf den Fuß folgen Pücho- und Soziolochen, fast wurden bestimmte Himmelskomödianten und Politiker vergessen…
Wenn ich den Volksvertreter aller Couleur, die in den letzten Jahrzehnten sehr nah meine Wege kreuzten, mit denen ich auch länger Kontakte pflegte, heute eine gewisse Wertigkeit zuschreiben müsste, kämen sie bis auf eine Ausnahme (Der Typ begann seine Politkarriere bei der AL und verließ später Berlin.), nicht gut bei weg. (Der Rest wirklich nur Komiker!)
Unter Zuhilfenahme einer Metapher – hier bietet sich das Skatspiel an – könnten wirklich alle nur den Platz der Schellen 7 einnehmen.
Wobei auch diese größte Lusche in der Gesamtheit eines Spiels als nicht vollkommen bedeutungslos anzusehen ist!

Lügen haben kurze Beine…

Da irrt die Frau Kanzler noch aufgeregt in ihrem Bungalow herum – denn immer ist noch kein Freier in Sicht und ihr Finanzadlatus beginnt bereits zu unken, dass er Einschnitte nicht mehr ausschließt. Dabei handelt es sich doch gerade um eine jener herausragenden Beschwichtigungsnotwahrheiten, weshalb viele mündige Plebse UNSERER Republik ausgerechnet der CDU auf den Leim gingen. Nun heißt es gerade für diese Klientel, was stört uns das Geschwätz der letzten Wochen…
„Also Leute, Kopp runter und durch, wir brauchen Eure Tacken für die Aussteuer, denn von nichts kommt nichts!“
Wie beginnen beim GMX-Artikel die einleitenden Worte? …Schäuble und führende CDU-Politiker schließen dies jedenfalls nicht mehr kategorisch aus und gehen so auf Sozialdemokraten und Grüne zu.
Bereits jene anfängliche Aussage ist politisch nicht korrekt, denn UNSER Fi-Mi rollt!
In dem Zusammenhang kam mir fast der Gedanke, die Feststellung meiner Kopfzeile würde sich gar nicht auf ihn anwenden lassen, denn wie sollte bei ihm so ohne weiteres feststellbar sein, ob sich dessen unteren Extremitäten überhaupt verkürzen…
Dabei weiß doch jedes Kind, dass jene Geschichten von den kurzen Gehwarzen oder der beträchtlich wachsenden Nase Pinocchios, im Zusammenhang mit bewussten Falschaussagen, ausgesprochener Humbug sind.
Kann nur hoffen, dass Rote und Grüne den seichten Bluff vom Herrn Schäuble rechtzeitig durchschauen, wenn er und andere flunkernde Christenparteiführer vorgeben, später Mindestlöhne damit zu finanzieren.
Hier der Hinweis zu einer erfolgreichen Vorgehensweise von praktizierter schwarz/grüner Einheit auf lokaler Ebene in Berlin – ich bin sehr stolz, weil die Umsetzung jener grandiosen Idee gerade in meinem Heimatkiez geschah.
Alles begann mit der Entwicklung von Sammelbehältern für Pfandflaschen (Wie viele Monate oder gar Jahre dafür ins Land gingen, hier rüber schweigt sich Stefan Kuhls leider aus.) und deren prompter Aufstellung, sogar bildlich festgehalten. Belegt ist nicht, ob es sich bei den beiden Werkelnden wirklich um die namentlich erwähnten Stadträte handelt oder Doubles den Job in Schwarzarbeit erledigen…
Ich kann bei soviel Engagement nur sagen: „Leute, das Geld liegt auf der Straße, man muss sich nur rechtzeitig danach bücken!“
Allerdings hege ich auch schwere Bedenken!
Näher betrachtet, ist es eigentlich der Aufruf zu einer strafbaren Handlung, denn alles läuft doch auf Steuerhinterziehung hinaus! Schließlich mutierte in den letzten Jahren schon so mancher Pfandflaschenhai zum Multimillionär. Was mit großer Wahrscheinlichkeit der Bielefelder Jugendforscher K. Hurrelmann in einer neuerlichen Forschungsarbeit belegen kann…
Da WIR bekanntlich in einer großen demokratischen Solidargemeinschaft – einer multikulturellen natürlich – leben, sollten WIR auch zum Erfolg diese großen Experimentes beitragen!
Auch wenn manche der Meinung sind, WIR sitzen zwar im gleichen Boot, aber nur die drögen Plebse rudern, kann UNS das nicht von UNSEREM Vorhaben abbringen!
Also, wessen Geldkatze es hergibt, der sollte zumindest in den wärmeren Monaten im Volkspark saufen gehen →Dabei allerdings auf Einwegpullen verzichten!← und seine Pfandflaschen an den vorgesehenen Orten deponieren!

Qual der Wahl – Pest oder Cholera?

Üblicherweise schob ich mir vor der Glotze etwas zwischen die Kiemen, es lief gerade – „hartaberfair“ – in dem Moment schwadronierte gerade U-mi Altmeier.
Zwei, drei Minuten lief alles noch weiter, dann genügte es mir.
Was darf Meister Plasberg da überhaupt veranstalten – Boulevardjournalismus auf mittlerer Ebene oder versuchten intellektuellen Populismus?
War absolut nichts für mich, auf „arte“ lief ein Film, „Die zwölf Geschworenen“. Trotzdem zappte ich ein paarmal noch zurück und ewig brezelte Altmeier im Bild. Wie er sich dort präsentierte, da kann man auch auf eine recht merkwürdige Kinderstube schließen…
Anschließend wurde die Bit-Möhre hochgefahren, wollte eigentlich nur die Van Morrison-Datei öffnen und noch den Rest der „Berliner Zeitung“ einziehen. Nebenher gings es noch kurz zum Elektrobriefkasten, dort erwarteten mich opulente Peinlichkeiten der christlich-demokraturischen Art, wie man sie eigentlich nur noch von Nordkorea her kennt.
So freudig erregt wie sich Änschie gab, erinnerte es sie bestimmt an ihre alten Tage bei irgendwelchen Vermehrungstreffen der FDJ.
Auf der Bühne strahlte alles jung/dynamischen Anschein aus, wobei der Generalsekretär Gröhe richtig ekstatisch ausflippte. Was allerdings Herr Kauder ins Mikrofon welschte, verstand ich nicht, bestimmt etwas auf Frau Kanzler gemünztes von Grönemeyer oder Roberto Blanco…
Die „Wildheit“ der CDU-Stare kam allerdings etwas anders herüber, als zu Frau Kanzlers Funktionärszeiten in der Zone, denn dort ging alles viel gesitteter zu. Was aber an der Altherrenriege des Politbüros lag, die nach der Synchronisation ihrer Herzschrittmacher schließlich mit zittrigen Stimmen immer nur ihren Lieblingshit intonierten: „Wir sind die junge Garde des Proletariats…“
Viel später ging es erneut zur Heimatseite von ARD. Wollte doch mal wissen, was es mit „hartaberfair“  eigentlich auf sich hatte. Stellte dabei fest – auch so eine Sendung mit der die öffenlich/rechtlichen Anstalten lediglich Gebühren verbraten – um irgendwie den Abend zufüllen. Mit Hilfe einer Sendepause und dem dazugehörigen Testbild würde bestimmt weniger Schaden angerichtet.
Wie viele Quotenpunkte mag denn diese überbrückte Langeweile überhaupt bringen?
Auf der anderen Seite kamen manch komische Selbstdarstellungsversuche recht gelungen rüber, beginnend beim Moderator und natürlich vom U-mi.
Weshalb unterbrach Herr P. eigentlich immer wieder respektlos seine Gäste, wenn sie gerade begannen abschließende I-Punkte während ihren Ausführungen zusetzen? Auf den claqueurenden Pöbel im Studio möchte ich nicht weiter eingehen. Mir ist immer nicht ganz klar, warum man diese  Leute überhaupt einlädt. Sind die Verantwortlich Redakteure etwa der Meinung, dadurch gewinnt solch eine Sendung an Bedeutung oder dient das undifferenziert Händeklatschen lediglich als  Füllstoff bei der anschließenden Abrechnung aller verbratenen Sendeminuten? Plasberg produziert doch bestimmt selber, dadurch kämen natürlich zwischen den implodierenden Sprechblasen etliche tausend Euronen mehr in die Kasse… Weiterlesen

Irgendetwas „ganz wichtiges“ war doch am 22. September…

…es sind noch genau 100 Tage bis Neujahr, vor fünf Jahren starb der Stiefvater von Knut und vielleicht endet die Wespenarsch-Koalition, dabei finde ich Hombre Brüderle ausgesprochen lustig – um den würde es mir richtiggehend leid tun
Gott sei Dank ist in zwei Tagen dieses merkwürdige Pipapo erst einmal vorbei, zumindest dieses permanente Gedöns der verbalen und visuellen Art von den ganz, ganz, ganz wichtigen Leuten.
Mir kam gestern eine Idee, deshalb schnippelte ich auf sehr konservative Art auch noch etwas Politgülle zusammen.
Wessen Hände und um welchen Finger es sich dabei handelt, kann ich nicht sagen. Der Frau Kanzler sagt man ja diese „Rautenstellung“ mit ihren Vorderläufen nach…
Woher jene Abbildung der zähnefletschende Pussy stammt ist mir unbekannt, auch keine Ahnung, wer sie vor Jahren mal in meinen Elektrobriefkasten schmiss…
Abschließend noch: „Petri Wahl“ oder sagt man „Wahl Heil“? Möglich wäre ja auch „Wahl Helau“…
Jedenfalls habe ich nochmals die Wahlesel aus dem Netz geklaubt, diese Zeilen sind auch schon etwas älter. Für eventuell interessierte Zeitgenossen, sie stammen von (Ich hatte mich mit Heinz vertan.) Harry Heine.