Archiv für den Monat: Januar 2018

Dolores O’Riordan geht nicht mehr einkaufen

In ZEIT ONLINE wird sie als Königin von Limerick bezeichnet, der Titel wuchs aber bekanntlich auf ihrem Mist…
Wiedermal hat es jemand vorgezogen, sich sehr früh vom Acker zumachen.
In solchen Momenten lasse ich immer Revue passieren, was mir in jenem Alter widerfuhr.
Zu meinem 46er Lenz kam 1994 das Albums No Need to Argue der Cranberries heraus.
Dessen irlandspezifischer Polithit, Zombie, wurde auch als Single ausgekoppelt.
  – Als ich 1977 meinen ersten großen Urlaub im Westen nahm, ging es damals nach Irland.
Meine Tour rund um die gesamte Insel führte mich auch über Limerick, geile Gegend am Shannon entlang…
In jenen Tagen galt Dolores aber noch nicht als die dortige Königin!

CSU-Landesgruppenscheffchen Alexander Dobrindt, Don Seehofer´s Sancho Pansa, zieht blank gegen den imaginären „Zwergenaufstand“

Wir müssen uns von einem geschäftsführenden Mautminister einer bayerischen Regionalpartei keine Ratschläge in innerparteilicher Demokratie geben lassen, meinte nicht nur Juso-Landesvorsitzende Tina Rosner und ich könnte ihr sogar Recht geben.
Zumal sämtliche, vermeintlich pflichtbewusst agierenden Parteien-Häuptlinge+In während ihres monatelange Hickhack´s die noch vorhandenen Bestände hiesiger Politmoral mächtig angefressen haben. Was aber den bundergermanischen Massen schlicht an ihren fetten Ärschen vorbeizugehen scheint. Außerdem will die Mehrheit überhaupt keine GroKo, denn die Plebse wollen bereits jetzt AfD wählen und nicht erst in vier Jahren!
Irgendwie merkwürdig, wie sich Meister Dobrindt momentan die Ehre gibt und nebenher ganz unbeirrt den Witzbold der Nation spielt.
Schon lustig, wenn ein ebenfalls zu kurz geratene Zeitgenosse, ausgerechnet zu einem bildlichen Vergleich Zwergwuchs heranzieht.
So sind sie halt, die Kleinformatigen! Müssen lebenslang kompensieren, dass sie im richtigen Augenblick vergessen haben: Hier! zurufen, als der Liebe Gott haufenweise Wachstumshormone verteilte.
Fast könnte man bei Abgebrochenen eine allgemeingültige Erkenntnis herleiten, denn sie verfügen in der Regel zwar über eine so große Klappe, dass man annehmen möchte, sie könnten ein Zweipfundbrot mit einem Biss quer fressen, nix da, oftmals nur ein typischer Fall von denkste!
Man blicke deshalb bei solchen Leuten besonders auf deren Lebensleistungen, da klaffen zwischen Theorie und Praxis vielfach mächtige Lücken. Will keine Namen nennen, da jeder für seine Feindbilder selbst zuständig sein sollte!
Hatte fast eine wichtige Bemerkung vergessen. Denn weltweit irren nämlich zuhauf Leute herum, denen muss man nach ihrem Ableben, ihre vormals große Schnauze anschließend noch extra totschlagen.
Für die rasante Verbreitung jener widerlichen Gepflogenheit auf UNSERER ERDENSCHEIBE, scheint in heutigen Zeiten eine Art Mikroorganismus verantwortlich zu sein. Schlimm ist die Tatsache, dass gerade Politiker und Manager sehr anfällig für diesen Virus sind, der bereits mutierte, denn die menschliche Körpergröße spielt überhaupt keine Rolle mehr!
Deshalb wartet auf die nachfolgenden Generationen unermesslich viel Arbeit, um hinterher endlich wieder Ruhe zu schaffen…

ERSTE ERGEBINISSE: Darauf haben sich die „GroKo-Sondierer“ verständigt

Nach meinem physikalischen Verständnis entsteht auch aus zusammengegossenem Dünnschiss irgendwann eine andere Konsistenz, man muss nur lange genug herumrühren…
Aus den irgendwann entstandenen festen Korpuskel lassen sich hernach fast unendlich verschiedenartige Objekte kreieren, die nur darauf warten, dem Zeitgeist entsprechende hübsche Anstriche verpasst zubekommen.
Keines Sorge, dafür werden sämtliche beteiligten Politalchimisten schon etwas passendes zaubern, frei nach der ergötzlichen Devise: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Was aber trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass aus der ehemals flüssigen Masse, auch wenn sie nun unter enorm großen konstruktiven Arbeitsaufwand sukzessive ihren Aggregatzustand änderte, die Grundsubstanz trotzdem nachhaltig gleichgeblieben ist!
Nach dem monatelangen plätschernden Geschwätz sämtlicher beteiligten Sondinistas, rollen nun unerträgliche verbale Tsunamiwellen heran, da der Erfolg bekanntlich viele Väter hat! Im jetzigen Fall (von denkste) zwei Väter und eine ganz berühmte Väterin, zumal sich die Medien  auch noch ganz fett reinknien werden…
…und der echte Rand lacht sich einen ins Fäustchen

Ergänzung vom späten Nachmittag:
The Best of the Best :  Durchgebrochenbruch bei Verhandlungen…
Hier folgen köstliche Monologe im entzückenden CocktailSmallTalk!
Man sagt ja, zum Schluss stirbt die Hoffnung!
Was garantiert nicht zutrifft, wenn lediglich ein frommer Wunsch der Vater des Gedankens ist.
Diese sechs SPD-Politiker stimmten im Vorstand gegen die GroKo, gemeinsam mit Genossen von der Basis bestände ja die Möglichkeit 100%St.Martin, Nahles usw. am Sonntag in acht Tagen wegzuwischen.
Wobei dann der Christsozialist und die Unionistin ganz nebenbei auch etliche Schrammen einfangen würden…
Aber…
Wie heißt es doch so schön?
Wie wie der Herre, so’s Gescherre!
Wie die Alten sungen, so zwitschern jetzt die Jungen!
Was sagen uns in letzter Konsequenz beide Sprüche?
Es wird sich leider alles in Schall und Rauch verflüchtigen, denn der Dominoeffekt wird gnadenlos zur Anwendung kommen. (So phantastisch wird er natürlich nicht sein!) Die drei scheinheiligen Sondinistas
Wenn es sich dabei nicht um ein perfektes Paradebeispiel von Demokratur handelt, dann weiß ich nüscht mehr – ist doch für jeden Untertan im Land etwas dabei! Hurra, auch für mich!

Ich meine damit allerdings nicht die faden Kompromisse auf dem ausgehandelten Spickzettel, sondern die Lobhudeleien, die Spöttereien und das blanke Entsetzen im GMX-Text…

Gitarrist „Fast“ Eddie Clarke geht nicht mehr einkaufen

„Fast Eddie, keep roaring, rockin‘ and rollin‘ up there!“
Lieber hörte ich Eddies´s alte Kumpels von Motörhead, seine neugegründete Band war mir etwas zu soft.
Kann mich noch erinnern, mitte der 1990er Jahre renovierte ich im Musterländle mehre Monate ein schnuckeliges Häusle. Was dessen Elektrik betraf, hatte ich für zwei Wochen einen alten Spezi aus meinem Geburtsdorf engagiert. Während kniffliger Arbeiten hörte ich allein dann immer Metal, Punk und Hiphop. Musste in der Zeit einige Tage auf solche Mucken fast gänzlich verzichten, da der Scheff bei jener Musik immer gleich richtig unwirsch wurde…
Menschenskinder, was ist bloß los? Immer mehr Leute, die unsereins das bisherige Leben begleitet haben, machen den Abflug. Bereits im letzten Jahr waren es übermäßig viele. Hinzu kommen die ewig näheren Einschläge aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, alles ist damit verbunden, ab und zu mal an die eigenen Beschaffenheit zudenken, brrr.
Vor mehreren Wochen hielt ich mich mal wieder auf solcher Fete auf, deren Grund man eigentlich besser verdrängt.
Mit Abstand der Jüngste von insgesamt acht Geschwistern hatte da urplötzlich sein Leben zurückgegeben. Bei 54 Lenzen auf dem Buckel, konnte man auch bei seinem friedlichen Hinwegscheiden, nichts positives in Erwägung ziehen.
Es wäre etwas anderes gewesen, 400 Monate drauf, geistig und körperlich fit, dann zur ersten sonntäglichen Zigarette nebst Kaffee auf dem Balkon, ganz friedlich den Löffel abzugeben, da gäbe es nichts zu meckern…
Wobei Eddie´s 67 Jahre, waren eigentlich auch noch kein prickelndes Alter für den Weg in die ewigen Jagdgründe.

Fußnote: Black Sabbath: The End of the End

„Wir fordern die Freiheit, aufdringlich werden zu dürfen“ – Dank an C. Deneuve und ihre vielen Mitstreiterinnen!

Es gleicht einer Sternstunde, dass sich endlich ein gestandenes Weibsbild, noch dazu eine Persönlichkeit ohne Fehl und Tadel, zu jenem Sachverhalt äußerte.
Las heute in irgendeiner Postille, dass sich die beiden Urheberinnen von #mE t00 darüber beschwerten, weil sie zum vergangenen Golden-Globes-Ringelpiez nicht eingeladen wurden, war aber schaaade!
Modele zum Abend in Hollywood noch einen Satz von Franz Werfel (Leider kennt den sowieso keine Sau mehr.) etwas um: „Das Wesen farbloser Mitläufer*Innen usw. besteht ja gerade darin, dass sie ohne jeglichen Charakter die jeweiligen Initiatorinnen spiegeln.“
Nun verrät Catherine Deneuve auch noch massenhaft ihre Geschlechtsgenossinnen, oh weiowei!
Bin ich froh, dass nicht Claudia Roth oder Petra Pau auf selbige Idee kamen. Ihr eventueller Einsatz hätte natürlich weiteren medialen Disputen lediglich den Boden vollständig entzogen! Möglicherweise haben sich beide nur deshalb aus dieser total zerredete Problematik herausgehalten, da sie aus eigener praktischer Erfahrung sowieso nicht mithalten könnten…
Was sicher nicht des Pudels Kern trifft, denn viele Politiker plaudern selbstverliebt und außergewöhnlich gern über Sachverhalte, von denen sie nur eins viel haben, nämlich wenig Ahnung!
Möchte hier kurz einige Schnurren ablassen, wie ich mit Anmachen von weiblicher Seite umging, die andere als sexistische Pöbeleien bezeichnen würden, was mir nie auffiel, im Gegenteil, von mir wurde alles entsprechend zurück gegeben und kein Deut entschärfter.
Als Eulenspiegel in allen Lebenslagen, fanden meine Retouren natürlich auf gleicher Ebene statt. Muss noch einfügen, ob es sich dabei lediglich um verbale Attacken oder des zusätzlichen körperlichen Einsatzes handelte, für beide Gegebenheiten muss auch immer die entsprechende Bereitschaft vorhanden sein, alles entweder zu akzeptieren oder sofort einen Riegel vorzuschieben und zwar hundertprozentig!
Kann mich aber nicht daran erinnern, dass es mir irgendwann mal in den Sinn kam, jemals die zweitgenannte Möglichkeit auch nur ansatzweise in Betracht zuziehen…
Für Sensibelchen waren viele Auswüchse allerdings nie etwas, solche Leute hatten dann aber auch für ewig ganz schlechte Karten.
Wenn ich mich im Nachhinein erinnere, welche beschissene Arbeit Rudel von Frauen im Dreischichtsystem erledigen mussten, z. B. Speichenfädlerinnen im MIFA-Werk oder in der Schoko, die Pralinenpackerinnen.
Da bekamen selbst primitivste sexuellen Anspielungen zwangsläufig eine zusätzlich Ventilfunktion.
Am Stausee Kelbra war es nicht anders, da gab es Regentage, wo sich während der Schicht niemand sehen ließ. Statt die biederen Hausfrauen an solchen Tagen, mit voller Bezahlung nachhause zu schicken, hockten alle die gesamte Zeit sinnlos ab. Wenn dann leicht gezecht wurde, hing auch ich als Quotenmännchen oft unter dem weiblichen Lohngesindel…
Dabei gab es für mich immer etwas zu tun, denn meine kleine Werkstatt war optimal ausgestattet. Konnte deshalb ewig Schweiß- oder Lackierarbeiten in der Schattenwirtschaft tätigen, außerdem wartete der Traktor ewig auf seinen Einsatz ebenso der kleine Vierseitenkipper.
Nebenher konnte mein Tonband sehr lautstark westlich dekadente Mucken plärren und ich musste mich deshalb an solchen Tagen nicht ewig von irgendwelchen roten Flachzangen anmachen lassen, die dort als Badegäste umherirrten…
Ansonsten war ich ewig am Spleißen für alle möglichen Schaukelarten, die mein Schefff in viele Kinderferienlager gut honoriert vertickte. Weiterlesen

Hollywood´s Tanz um´s „Güldene Kälbchen“ – Die Verleihung des Messing schimmernden Stückchen Blech´s

Eine merkwürdige Hocketse und es war Trauerkleidung angesagt!
Dennoch manche Frau darunter, die mit Hilfe ihres maßgeschneiderten Kittels, minimal keusch aussehend, trotzdem mehr anpries als sie aus gegebenem #mE t00-Anlass eigentlich hätte verbergen sollen.
Was da alles geplappert und von den Medien spekuliert wurde, mir reichte bereits das gestrige zappen durch diverse Frühabendsendungen der öffentlich/rechtlichen Anstalten. Für mich nicht nachvollziehbar, wie sich dort kleinbürgerlich säuerlich moralisierende Moderatorinnen schafften, anschließend wurde zum Thema noch etwas im Netz gesurft, dort ging es mit Placebo-Kotzpillen weiter….
Eigentlich halte ich die SZ noch immer für relativ seriös, sie scheint sich aber auf dem absteigenden Ast zubewegen, den da stand irgendwo: Oprah Winfrey for president?
Richtig, die fehlt bisher in jener Raupensammlung der Präsidenten des Amilandes. Madame scheint von wohl von unbändiger Lust gequält, zum Abschluss ihres Daseins endlich alles noch mit jenem Amt zu krönen, dabei zwei Klappen mit einer Fliege zuschlagen. Meine damit ihre Hautpigmentierung und die erträumte Tatsache, irgendwo als Quotentante auf der Perlenschnur aller Herren vom Weißen Haus aufgefädelt zu werden. Knete hätte sie ja genug, um sich den Posten auf ähnliche Art und Weise zukaufen, wie es Meister Trump tat.
DIE ZEIT näherte sich anderweitig dem Spektakel von Hollywood, bin ja gespannt auf Fatih Akin´s, neuen Streifen. Wobei ich auch schön länger einen Abwärtstrend bei ihm empfand.
Vielleicht verschwindet sein Film auch nur in meiner Schublade, wo immer hochgelobte und exorbitant gehypte Schmonzetten landen, aus deren Vorstellungen ich bereits nach kurzer Zeit die Kinos verließ…
Retour zu MeToo (Hashtag), was die vorgeschrieben Kleiderordnung betrifft, war es ja für politisch korrekten Gutmenschen ein voller Erfolg, die sich selbigen Werbegag für Hollyweed ausgeknautscht hatten. Sehe allerdings den schwarzen Auflauf nicht ganz so lustig, für mich ist lediglich bezeichnend, wie schnell sich Plebse kurzfristig einem zweifelhaften politischen Anspruch unterwerfen. Nur weil jemand auf die Idee kam, alles mit dem momentan angesagten Drumherum werbeträchtig zu verknüpfen. Leute mit einem Alibi-Feigenblatt zu ködern und ihnen vorzugaukeln, in diesen heroischen Stunden, der vollkommen unwirksamen sowie folgenlosen Trockenlegung des schwülstigen Sexismussumpfes beizuwohnen…
Was eine wahrhafte Aufarbeitung betreffen würde, da müsste allerdings wesentlich mehr geschehen, als nur das Ankratzen der Makulatur, unter Führung von recht zwielichtigen Leutinnen, die sich auch nur wieder auf Kosten der drögen Masse zweifelhaft profilieren wollen. Da sie endlich, nach vielen Jahrzehnten langweiligen Daseins, einen Dreh fanden, um mal mit einer ganz neuen Masche im Rampenlicht herumzuirren, weil es dem jetzigen Lifestyle angemessen erscheint und alternativ überhaupt keine relevanten Sorgen und Nöte irgendwo anstehen.
Eigentlich interessiert mich dieses dümmliche Pille-Palle nicht besonders, stelle mir aber trotzdem die Frage, wem nützt dieser Stich in das total verpestete Wespennest eines vermeintlich christlich/abendländischen Kulturbetriebes eigentlich?
Wenn, dann sollte wirklich überall mal ausgeleuchtet werden und im eigenen Schuppen begonnen werden! Da gäbe es doch hier auch wirklich viel zu tun, alle Branchen betreffend, besonders in den höheren Sphären.
Erscheint es unseriös, zu hinterfragen, wie es z. B. extrem gut positionierte Frauen bei abhängigen Frauen händeln, denen sie anschließend eventuell ihren weiteren Weg ebnen könnten nach einer vorherigen sexuellen Eskapade…
Als die Geschichte mit Harvey Weinstein begann, ließ mir ein Blick ins Netz sämtliche Lichter angehen! Wer sich so alles in herzerwärmenden Posen ablichten ließ. Da kam mir nämlich auch die immer wiederkehren Legende hoch, die da besagt, wenn Frau NEIN sagt, dann meint sie auch NEIN!
Nicht nur meine Erfahrungen lehrten da ganz andere Einblicke…
Möchte noch eine Tatsache bemerken, die von der Münze, weil selbige nämlich zwei Seiten hat. Will in dem Zusammenhang aber nicht auch noch die Mentalität von Zeitgenossen*Innen usw. ins Spiel bringen, die ihrem Hang nach Prominentengeilheit freien Lauf ließen und es sich nun anders überlegt haben… Weiterlesen

The Moody Blues: Ray Thomas geht nicht mehr einkaufen

Eigentlich hatte die Band mit „Nights in White Satin“ ihren einzigen Hit, zumindest sehe ich das so.
An den Song kann ich mich noch genau erinnern. Er gehörte zu den herausragenden Stücken, die mir damals von den Kommunisten vorenthalten wurde. Zu jener Zeit, ausgerechnet 1967/68 wo die Popmusik ungeahnt explodiert, hing ich unter einem Faradayschen Käfig als Breitschaftsbulle in Halle/Saale. Es gab etliche Kumpels, denen es genauso wie mir ging, wir hätten zu Rockern werden können, denn nirgendwo gab es die Möglichkeit neueste Sachen aus UK und Amiland zu lauschen. Irgendwann wurde auch das Hören von Radio Stockholm verboten, deren Programm sogar in jeder Ostzeitung zu finden war, später kam Radio Warschau hinzu und Anfang ´68 Radio Prag.
Ab und zu brachte zwar jemand einen kleinen AM-Transistor mit, die aber bei den ewigen Filzereien oder Anscheißereien immer sofort hochgezogen wurden. Alles war dazu mit drei Tagen Bau verbunden, darauf war allerdings geschissen.

Das schon etwas ältere Sternchen schien sowieso zu groß, der etwa zwei Drittel kleinere Mikki auch noch, ihm verdankte ich drei Nächte bei Vater Phillip. Einzig der Cosmos, der passte optimal hinter die Trageriemen vom Stahlhelm. Sein Nachteil, der wurde mit Akku betrieben, der hielt aber keine Stunde. Hinzu kam immer das Problem, wo ihn heimlich laden?
Das Radio im Klubraum durften nur ausgewählte Soldaten und die Vorgesetzten bedienen und nur UKW. Dafür klebten kleine weiße Brösel aus dem Papierlocher auf der Skala…
Gott sei Dank hatte ich Kumpels im Dorf, die kleine transportable Plattenspieler besaßen!
Noch etwas fällt mir zu „Nights in White Satin“ ein.
Dies war der erste wirkliche Dosenöffner, den Weißbrote spielten, der auch von Leuten gemocht wurde, die nicht so auf schwarze Mucken standen.
Vor 50 Jahren gehörte es zu diesen Stück, dass von beiden Seiten gefummelt und betatscht wurde und die clinchenden Tanzbewegungen glichen halben Geschlechtstakten, sie gehörten zwingend zum Vorspiel!
Damit stellte sich allerdings das anschließende Problem!
Wo konnte man hinterher eine Entsaftung vornehmen?
Denn damals besaß fast niemand von uns eine eigene Bude…
Ach so, waren das noch Zeiten!
Politisch vollkommen inkorrekt galt damals #Me Too noch frisch frei und fröhlich für alle daran beteiligten. Scheinbar waren deshalb auch die Geburtenraten in der Zone wesentlich höher…

„Berlin direkt“ – wir müssen umdenken!

Bin mir wiedermal nicht sicher, in wieweit man jenen ganz wichtigen 18minütigen Pausenfüller  in irgendeiner Form ernst nehmen sollte. Scheint sich wohl um eine neuerliche Form von Politkabarett zu handeln, welches einem die Tränen in die Augen treibt, allerdings nicht vom Lachen.
Da jeder für seine Feindbilder persönlich gerade stehen muss, lasse ich nichts weiter ab, oder?
Irgendwie berauschte es mich doch etwas, meine damit das Geplapper der Mumien im letzten Viertel der Sendung. Was da urplötzlich noch hochkommt, so kurz vor der Urne, schon bemerkenswert!
Leider habe die Plepse ja vergessen, mit welchen Malaisen man jeden der dort aufgetauchten Schnacker in Verbindung bringen könnte, viel positives lässt sich da nicht zusammenklauben! Weiterlesen

Die Frau Kanzler: „Gestern standen wir vor einem tiefen Abgrund, aber heute haben wir einen großen Schritt nach vorn getan!“

Was haben denn sämtliche Heinze und Heinzinnen UNSERER Eliten+Innen usw. eigentlich in den vergangenen Monaten veranstaltet, wenn die Unionen nebst der SPD schon wieder irgendetwas sondieren wollen?  – (Ist ihr Stil vielleicht eine grenzenlose Stillosigkeit?)

Wozu genügt ihnen eine Kluft nicht?
Weshalb müssen es unbedingt mehrere sein?
Was sucht man eigentlich in den Klüften?
Vielleicht sollte sie mal einen wirklichen Experten hinzuziehen!
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