Kategoriearchiv: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Hinweise der Volkspolizei

Diesen Fetzen der ehemaligen Zonenorgane setze ich nicht rein, um den größten Trotzossi aller Zeiten zu ärgern, der letztens meinte, ich solle mit diesen ollen Kamellen aufhören und „mir eine schöpferische Tätigkeit suchen!”
Es handelt sich nur um die Präsentation von etwas nerviger Vergangenheit.
Mich wundert es schon lange, warum sie hier diese Spitzelbücher noch nicht eingeführt haben. Wird sich mit Hilfe von Superelektronik aber auch bald ändern, schließlich erinnern Hausbücher an Machenschaften aus der Ära von Fred Feuerstein. Weiterlesen

Agenda-Jahr 2010 – mit neuen Reformen gegen die Jobkrise?

ANNE will

Gegen 20 Uhr30 kämpfte ich mich gestern mit dem Drahtesel durch einen gefährlichen Blizzard. Auf knapp 80 Meter Weg, von der Kneipe nach Hause, knallten mir mindestens 8 bis 9 Schneeflocken an die Birne.
Aus lauter Frust mümmelte ich anschließend etwas vor der Glotze und zappte zwischen „Tatort” und „The Day After Tomorrow” hin und her. In letzterem Streifen sollen die Animationsknechte ja Aufnahmen veredelt haben, als die Oder, neee, glaube die Weißeritz war es, als sie sich im August 2002, einen neuen Weg durch den schon fast wiederhergestellten Dresdner Hauptbahnhof bahnte. Alle Originalaufnahmen fand ich schon recht beeindruckend, wollte mal sehen was, man daraus gemacht hatte. Na ja, ging so, die Bilder aus der sächsischen Hauptstadt fand ich persönlich besser. Beim Rest vom Tatort übermannte mich leichte Müdigkeit, wurde anschließend geweckt durch die Claqueure von “Anne will”. Weiterlesen

wg. Raucherei

Nach einem Umzug ist es nicht einfach für einen Printmedienmessie etwas Ordnung in solch einen Müllhaufen zubringen. Bisher habe ich mehr gelesen, statt zu sortieren. Dabei fällt mir ein, immer wieder meinten irgendwelche Leute, dass ich aus Büchern oft die falschen Schlussfolgerungen zog…
Kann es sein, dass in den paar hundert Jahren Buchdruck mehr Bäume hops gingen, als Jahrtausende vorher für Bauwerke, Schiffe und Brennmaterial? Schon lustig von wem ich dabei irgendwelches Zeug in den Händen hielt. Viele Säufer darunter, Massenmörder, Perverse, dummschwätzende Schöngeister, kranke Durchblicker, allerdings auch mal der eine oder andere Mensch – einem der vielen Götter sei Dank! Weiterlesen

Vorhin fiel mir ein Heftchen in die Hand

100 Worte Kominform – Ein Leitfaden für angehende Kremldeutsche
Herausgeber: Studiengruppe Gewerkschaftspresse/Berlin-Dahlem, Leuschner-Haus

’76 hatte ich begonnen Reichsdeutsche (ab 1871) Gülle zu sammeln. Unmengen davon, wurden plötzlich Anfang der 80ziger auf dem „Potsdamer Platz”, dem sogenannten „Dreckmarkt” verklickert. Der Name deshalb, weil man den Platz nach Regengüssen nur in Gummistiefeln betreten konnte, in trocknen Zeiten wäre bei dem Staub ein Maske angebracht gewesen.
Nach dem Militärputsch tauchten dort viele Polen mit irgendwelchem Zeug auf. Pfiffiger Weise begann dieser halb legale Verkauf in der Nähe des Lenné-Dreiecks, jene recht große Fläche gehörte zu Ostberlin. Bei anstehenden Razzien zogen sich die Händler auf diese halbherzig eingezäunte Fläche zurück, da dort nur Alliierte einschreiten durften, was ich niemals erlebte. Auch während der späteren Besetzung durch Jugendliche, hielten die sich da raus. Weiterlesen

West-Ost Propaganda

Zwei Propagandaschriften aus den herrlichen Zeiten des kalten Krieges, als die Fronten noch klar waren.
KiWi gab 1960 eine Sonderausgabe heraus – „Für das Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen”. Diese “sehr bedeutsame” Bundesgermanische Institution gab damals wirklich auf nichts Antworten.
Heute ist es umgekehrt, politische Wichtigtuer beantworten Fragen, die niemand stellen würde
Eine Geschichte daraus, schildert die Vorstellung eines hinreißenden Lebens im sozialistischen Schlaraffenland.

Die andere Schwarte ist schon an diesem Scheisspapier als ein Ostprodukt zu erkennen und stammt aus dem Jahr 1970. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist mir solch ein Machwerk niemals unter meine entzündeten Äuglein gekommen. Scheinbar verstanden wir den Humor der Stalinisten nicht.
Bei einer bestimmten Klientel ist es hier im Westen auch nie anders gewesen, bei den Massen an softigen Jüngern der weichgespülten stalinistischen Bewegungen. In diesem Zusammenhang fällt mir immer eine Veranstaltung am Vorabend des 1. Mai in der „Deutschlandhalle” ein. Es muss Ende ’70 oder Anfang ’80 gewesen sein. Irgendwann legten die „Drei Tornados” los. Wir stoned mittenmang, konnten uns vor Lachen kaum noch halten und wurden eingangs von den Genossen in unmittelbarer Umgebung mächtig angemacht.
Vor wenigen Jahren sprach mir deshalb Michael Moore aus dem Herzen, als er anlässlich eines Vortrags in der Berliner „Urania” äußerte: „Linke sind sehr humorlos, besonders die deutschen…”

An jener Geschichte ist nicht so genau erkennbar, was da witzig sein soll. Entweder waren die handelnden Personen auf der Ostseite total bekloppt, oder Funktionäre hatte sie scharf gemacht und ihnen eingetrichtert, dass diese kleinen Kullern Stinkbomben wären.
Eben fiel mir eine Erklärung ein, warum 39 Jahre später, viele Ossis ihre Bananen nicht zurück gefeuert haben. Noch unter dem Einfluss von FDJ- und Parteischulungen glaubten sie immer noch alles. Scheinbar hatte ihnen jemand erklärt, dass die gelben Teile nach dem Wegwerfen sofort zurückkehren, da es sich um Bumerangs handeln würde.


Jenes Photo ist kein Werbegag der United Fruit Company, dieses Gefährt ist schon lange vergeben! Es befindet sich bereits in Nordkorea und steht zwischen den vielen Rolls-Royces von Kim Jong-iI!