Seit Jahren demontieren irgendwelche ganz „wichtigen“ Leute kontinuierlich den ideellen Wert der Nobelpreise, eigentlich von Anbeginn schon…
Der janusköpfige Fritz Haber ist dafür ein leuchtendes Beispiel. 1919 erhielt er den Nobelpreis für Chemie, ausschlaggebend war das Haber-Bosch-Verfahren (1910), das er mit seinem Kollegen Carl Bosch entwickelte. Es ermöglichte die synthetische Herstellung von Ammoniak aus dem Stickstoff der Luft und Wasserstoff, als Ersatz für Salpeter, der dringend für die Sprengstoffindustrie im 1. Weltkrieg benötigt wurde.
Ach so, nebenbei ließ sich auch Stickstoffdüngemittel herstellen.
Der Nobelpreis wurde für ihn ausgelobt, obwohl F. H. gleich anschließend Phosgen entwickelte, dieses Giftgas führte zu rund 100 000 Toten im damaligen Weltkrieg.
Einem seiner Mitarbeiter gelang Anfang 1920 die Entdeckung vom Cyanwasserstoff, 1922 als Patent zur Schädlingsbekämpfung angemeldet. Später gelangte dieser Stoff – unter dem Produktionsnamen – noch zu einem ganz anderen Bekanntheitsgrad…
So wurden folglich immer wieder, im weitesten Sinne Kriminelle und Verbrecher in irgendeiner Form mit dieser „Auszeichnung“ in Stockholm und Oslo bedacht…
Wenn nun Herr Kappes wiederholt in Erwägung gezogen wird, kann sich jeder selbst auslegen, in welche Kategorie man ihn einordnen sollte.
Für mich würde es die Wertschätzung von Menschen, wie z. B. Bertha von Suttner, Carl von Ossietzky, Albert Schweitzer, Martin Luther King, Willy Brandt, Andrei Dmitrijewitsch Sacharow und Nelson Mandela merklich schmälern.
Bei meiner subjektiven Auswahl handelt es sich für meine Begriffe um Preisträger, die ich an sich schon, in einer Reihe von so manch ausgezeichnetem Komiker und den ein oder anderen merkwürdigen Selbstdarsteller, deplatziert finde…
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Rosenkönigin aus Sangerhausen – Große Aufregung um ein kleines Plakat
In meiner kalten Heimat gehen die Uhren nicht viel anders als hier im hundeverschissenen Bundeshauptdorf. Idiotische Kleinigkeiten werden aufgeplustert, viele Leute klammern sich daran fest und bekommen dabei multiple Orgasmen.
Seit mehreren Wochen sorgt in Sangerhausen ein Poster für Unruhe. Am 5. Oktober wärmte die MZ mal wieder diese olle Kamelle auf, wird wohl noch ein Weilchen so weiter gehen, leider ist das entsprechende Foto dazu verschwunden.
Habe nun heute auch meinen Senf dazu verspritzt – bei Fezbuck...
Gruß an Doreen Keitel und die Mitstreiter der Werbeagentur Wieprich!
Mit ihrer Kreation haben sie doch genau das erreicht, was einen guten Werbegag auszeichnet, er ist in aller Munde.
Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen flüsterten es sogar die Spatzen im Frankenland von den Dächern.
…Mit großer Außenwirkung. Sogar in Alice Schwarzers “Emma” ist das Plakat gelandet. Auf der Leserbriefseite. Unter dem Titel “Prostituierte Prinzessin”. Verfasst haben diesen Brief Beatrice Grölle und Claudine Schmidt aus Nürnberg…
Spätestens, seit Frollein Schwarzer sich grinsend als Werbeprinzessin für „BILD“ verdingte, kann man diese Tante doch nun gar nicht mehr für voll nehmen! Eigentlich schade, denn für meine Begriffe erfährt das Sangerhäuser Poster dadurch sogar eine gewisse Abwertung.
Was ging denn in den Hirnwindungen der Doppelspitze Grölle/Schmidt während der Betrachtung jenes winzigen Bildausschnittes eigentlich ab? (*) Jemand (Frau oder Mann ist nicht ersichtlich) hockt auf einem hängenden Einzylinder, im Volksmund auch Thron genannt, mehr nicht. Ganz keusch sind dort lediglich hochhackige Puschen, zarte Fußfesseln und ein witziger Slip dargestellt? Dieses Höschen ist von solch harmloser Ausführung, so etwas wird heutzutage in jedem Dessous & Lingerie Online Shop für Senioren angeboten…
Mit viel kranker Phantasie wird daraus, unter Inanspruchnahme einer Moralkeule, der Aufmacher: …”Prostituierte Prinzessin”…
Mir kommt alles vor wie ein schlechter Lesbenwitz…
Nun folgt noch: …“Es ist schade, dass sich in meiner alten Heimat die Entwicklung von einer weitestgehenden gleichberechtigten Frau seit der Wende in großen Schritten rückwärts entwickelt statt vorwärts.”…
Den Witz verstehe ich auch nicht!
…Für die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) ist die Sache offenbar noch nicht zu den Akten gelegt. “Der Vorstand der GRF wird mit den Verantwortlichen der Werbekampagne ein persönliches Gespräch zur Klärung führen.”…
In dem Verein hängen bestimmt auch Leute herum, die nach dem Anschluss von Neufünfland an den Westen, in ostdeutschen FKK-Gefilden auftauchten und gegen die dortige Freikörperkultur protestierten.
PS. Meine politische Inkorrektheit ist sprichwörtlich!
Habe mich deshalb etwas gebremst, der Schrieb wurde letztendlich verkürzt wiedergegeben… Weiterlesen
Nachtrag zum gestrigen Schrieb
Heute fiel mir noch etwas zum warmen Jäten zwischen den Hügeln beider Sitzwangen ein.
Was geschieht nun, wenn in dem Gestrüpp jede Menge Klabusterbeeren prangen? Oder an den Rändern der ringförmigen Muskulatur Hämorrioden*gedeihen?
Muss im Anschluss daran noch eine Erschwernis- bzw. Schmutzzulage entrichtet werden?
Sehe schon, wenn man das Waxing im Detail betrachtet, scheint es sich dabei nicht um einen simplen Job zu handeln.
(*) Dieser Artikel bei WIKI erinnert an ein Plagiat, wo viel im Pschyrembel (In einem echten P. muss unbedingt der Hinweis auf die Petrophaga lorioti zu finden sein!!!) abgekupfert wurde. Zum Schluss des Artikels wird es sogar noch lustig.
Hier für alle die den Text nicht bis zum Ende gelesen haben.
Dort heißt es: …Im Jahr 2004 untersagten die Erben des US-amerikanischen Sängers und Songschreibers Johnny Cash die Nutzung des erfolgreichsten Cash-Liedes Ring of Fire für die Werbung einer Hämorrhoidensalbe. Dabei wurde die für die Werbung geplante Nutzung der Zeile „And it burns, burns, burns, the ring of fire, the ring of fire“ von den Cash-Erben als Verunglimpfung des Liedes betrachtet.
Mächtig humorlos die Nachfahren, denn eine bessere Werbung hätte es doch nicht geben können. Man Munkel ja, dass jeder dritte Deutsche (Mir ist aber nicht bekannt, ob in dieser Statistik auch die Leute mit Migrationshintergrund einbezogen wurden.) an diesen Beeren leidet, da wird es unter den Weißbroten im Amiland nicht viel anders sein…
Wenn man mich fragen würde, ich hätte diesen Werbegag ausgesprochen cool gefunden. Kommst in eine Apotheke und dort läuft jener Hit von Johannes Bargeld.
Oder ein gschamigter Zeitgenosse hätte seine Bestellung dem Apotheker leise ins Ohr pfeifen können…
Fußnote zur ganz obigen Problematik:
Erstens – Gibt es keine Probleme, sondern nur Aufgaben die bewältigt werden müssen!
Und zweitens – Zu Risiken und Nebenwirkungen jedweder Art lesen Sie die Packungsbeilage nie und fragen Sie auch niemals Ihren Arzt oder Apotheker! Denn in Dr. Ueli’s liederlichi Wäut findet man prompt auf seine Frage auch eine ganz spezielle Antwort.
dIE nACHHALTIGEN mELODIEN aUF dER hÖHE uNSERER zEIT iM „gOLDENEN hERBST“…
Zig Sachen hatte ich in den letzten Tagen begonnen und keine fertig gestellt. Es begann mit Robert Zimmermann, betraf die Wulffsche, Herrn Pobereit, den Propheten Mohammed, Privilegienmuschi – Jula S. – von der Post-Gender-Feministen-Sippe…
Landete schließlich bei der momentanen Jahreszeit, dem beginnenden Herbst, welcher sich heute noch einmal als dahinschmelzender Sommer präsentierte.
Von Henri de Toulouse-Lautrec stammt folgender Spruch: Der Herbst ist der Frühling des Winters!
Dagegen ist nichts einzuwenden!
Dazu müssen aber unbedingt die Altweibersommertage(*) mit einbezogen werden. Deren brillierende Farbenpracht man in den mistigen Straßenschluchten des Bundeshauptdorfes natürlich vergeblich sucht…
Jener Tou-Lau machte sich ein Namen als pinselnder Paparazzo des Post-Impressionismus im ausgehenden 19. Jahrhundert.
Das waren noch Zeiten, als dieser kleinwüchsige Kerl direkt vor Ort, ganz nah am sündigen Fleisch seine Werke schaffte, die von Lebenslust und Freizügigkeit nur so sprühten, nebenher den bürgerlichen Spießern Zornesröte in ihre bigotten Larven trieb.
Heutzutage sind permanent irgendwelche Lüstlinge mit digitalen Kameras unterwegs und versuchen mit schweinisch teurem Equipment überall Titten abzulichten.
Ist ja nichts gegen einzuwenden, wenn jemand private Ablichtungen produziert, um sich später im Kämmerchen einen von der Palme zu wedeln.
Nein, solche Spanner prostituieren sich bei den Medien, weil diese vorgeben, auch wirklich alle schwülstigen Bedürfnisse der breiten Masse befriedigen zu müssen – dabei geht es doch nur um billige Quoten – wegen der zu erwartenden Werbeeinnahmen.
Warum dafür z. B. auch jene recht bescheidenen Bindegewebswucherungen der jungen Frau herhalten mussten, die sich im englischen Königshaus einklinkte, will mir nicht in die Birne. Ist doch alles mit reichlich pathologischen Wirrungen behaftet.
Zur gleichen Kategorie der Großbildjäger gehören auch sämtliche netten Modderratoren, die anschließend immer gleich stinkende Medienjauche anrühren…
Habe wiedermal einen mächtigen Haken geschlagen – nix mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Zurück zum Güldenen Herbst, den man nicht nur visuell registriert, sondern auch durch ganz spezifische Geräuschpegel. Wenn sich Leute wegen Starts oder Landeanflüge von Passagierjets aufregen, darüber kann man doch nur müde lächeln, die sind zwar häufiger aber nur recht kurz.
Wer zwanzig Jahre in der Nähe eines Russenflugplatzes aufwuchs und dort lebte, den kann so schnell nichts mehr erschüttern. Da war es lediglich mal eine Abwechselung, als rund sechs Kilometer von mir, eine sowjetische MiG 21 Friedenstaube abschmierte. Dies geschah am späten Nachmittag, im Jahre 1970, als ich mit Ali am Hochhaus auf den Bus wartete, mit dem wir zu Huckys Geburtstagsfeier düsen wollten. Dabei entstand ein riesiger glühender Rauchpilz, der an eine Atombombenexplosion erinnerte, nebst eines infernalischen Knalls, wie niemals vorher vernommen und auch später nicht wieder… (Zumindest bisher!) Außerdem, wer noch Hongkong-Kai Tak erlebt hat, dem fällt sowieso nichts mehr ein.
Ab 10:00 Uhr kam es mir vor, dass auf dem Nachbargrundstück jemand die Motoren einer JU-52 warmlaufen ließ. Eine halbe Stunde später kam noch eine zweite Maschine hinzu. Als ich dann halb zwölf abdüste, waren beide noch zugange. Wieder daheim, lief ab 13 Uhr 30 die nächsten anderthalb Stunden nur noch ein Teil, allerdings 100 Meter weiter weg.
Leute!
Endlich ist wieder die Zeit der „Laubpuster“ angebrochen!
Hier folgt noch der Sound vom Beginn und 20 Sekunden von Nachmittag.
Die Genehmigung für diese Foltergerätschaften haben wir den Narren in Brüssel zu verdanken… Weiterlesen
Gezettelt in Berlin. Fotostrecke mit Leserbildern.
Machen Sie mit!
Manchmal schaue ich in die Photostrecken vom TAGESSPITZEL rein, heute wurden zwei Bildchen gefunden, die ergänzt werden müssen.
Seit Jahren werden von mir sporadisch Ablichtungen der Blumenrabatten im Volkspark fabriziert. Einfach genial, was die Gärtnerin immer wieder dort veranstaltet, auch im Kampf gegen die Massen von Karnickeln – und ewig werden Pflanzen geklaut.
Zu beiden Schappschüssen muss ich folgendes ablassen.
Jene Tafeln betrafen zwei unterschiedliche Beete, was heißt, dass mehrere Stauden an unterschiedlichen Stellen verlagert wurden.
Auf Grund der Kommentare von einem Dödel oder einer Dödelin der Zeitung erfolgt nun meine Gegendarstellung.
Unter der Folge – 63 steht:
Diesen Schnappschuss einer unfreundlichen Botschaft schickte uns Michael Wiedmann. Haben Sie auch eine lustige Entdeckung gemacht? Schicken Sie uns Ihr Foto an leserbilder@tagesspiegel.de.
Foto: Michael Wiedmann
Auf der einen Seite – …unfreundliche Botschaft – dann wiederum – Haben Sie auch eine lustige Entdeckung gemacht?
Bei Folge – 64:
Merke: Bei dieser Version, noch ohne unflätige Beschimpfung, ist das Blatt an anderen Stellen feucht – unser Leser hat also keineswegs die Version mit und ohne Beschimpfung direkt hintereinander aufgenommen.
Foto: Michael Wiedmann
… noch ohne unflätige Beschimpfung,..
Nebenbei das Blatt war furztrocken! Allerdings besitze ich die Version(en) mit und ohne Beschimpfung direkt hintereinander aufgenommen.


Fußnote:
Wenn Leute wie Raben Pflanzen wegfinden, dies scheint UNSERE Behörden nicht sonderlich zu interessieren.
Aber schon öfters bemerkte ich, dass radelnde Angehörige von Ordnungsamt oder Polizei auf Hightech-Drahteseln in Parks Radfahrer „jagten“. (Auch hier im Volkspark!) Allerdings immer nur diese Zeitgenossen anschließend verarzteten, die langsam und vernünftig auf den dortigen Wegen herum kurvten. Sportliche Biker, die sich mit Speed querfeldschräg verdünnisierten, ließen die uniformierten Helden permanent entkommen.
Vor einigen Jahren widerfuhr mir ähnliches im Treptower-Park.
Zwei jung-dynamische Knaben vom Ordnungsamt hatten gerade ihre Räder im Bully verstaut, als ich an ihnen vorbei radelte und ihre kreischende Anmache geflissentlich überhörte. Vernahm aber gerade noch, dass sie ihre Hirschleins rasant wieder auspackten und die Verfolgung aufnahmen, nun hieß es Gummi geben.
Vor mir am Ehrenmal, waren für zwei Hochzeitspaare mehrere Tapeziertische fürstlich gedeckt und daran gaben sich die Anwesenden einer sehr ausgelassenen Völlerei hin. (Wie es die slawischen Völker so drauf haben und ich schon öfters erleben durfte.)
Als man mich in meiner Not gewahrte, wurde ich laut schreiend eingeladen, also nichts wie hin.
Das gab vielleicht ein Hallo. Mehrere Zerrwanstspieler machten sich musizierend über die beiden Beamten lustig, nebenher sorgten beide Rudel sofort für meinen Schutz. Die Verfolger gaben schließlich auf und trollten sich mit leicht zur Faust geballten Gesichtern…
Leider musste ich alsbald die illustre Gesellschaft verlassen, da meine Gattin an der Bootshaltestelle meiner harrte, da noch eine „Große Müggelseetour“ anstand. (Die ich nur empfehlen kann!)
Etwas irritiert nahm sie zur Kenntnis, dass ich nach einer halben Stunde Abwesenheit, ganz schön angetüdelt zurückkam…
Fotos werfen neue Fragen auf
Nach Rundgang und Studium der bedruckten Rollos, fragte ich mich, was man von dieser Winzausstellung in der Jacobikirche eigentlich halten sollte.
Schon während der visuellen Namensregistrierung von “Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.” und “Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur” schwoll mir mein Kamm.
Gut, ich gestehe Menschen einen gewissen Wandel ihrer Ansichten zu, allerdings können mich Individuen mit 180 Grad Kehrtwenden nicht sonderlich beeindrucken. Genosse Havemann gehörte zu dieser merkwürdigen Spezies. Erst half er als glühender Verfechter jener unsäglichen Ideologie, die Basis des ersten sozialistischen Schlaraffenlandes der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden zu zementieren, aber keine 20 Jahre später ging es plötzlich in die entgegengesetzte Richtung…
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an sein Vorwort im Jugendweihe-Folianten: „Weltall, Erde, Mensch“, brrr!!!
Wirklich Leute, bereits als 14-jähriger hätte ich kotzen können. Deshalb wurde er von mir auch nie ernst genommen. In die ähnliche Schublade wanderte alsbald auch sein Schatten aus Hamburg (W. Biermann).
Was soll überhaupt jemand mit dem nostalgischen Feigenblatt der BzAdSED-D anfangen?
Es reicht einfach nicht – nur politisch korrekt – irgendwelche humanistischen Gefühlsduseleien unters Volk zu streuen und dabei dem Trugschluss aufzusitzen, im Zuge dessen, könne man jenes historisch gefestigte allseitige Desinteresse in den vielen geistigen Sahelzonen aktivieren. Mit der wagen Hoffnung beseelt, eines Tages entstehen daraus sogar noch blühende Landschaften. Dementsprechend wird diese Beweihräucherei immer wieder arg folgenlos betrieben, nebst einer krankhaften Erwartungshaltung, dass eventuell etwas hängen bleibt. Aber meistens entwickelt sich daraus lediglich grenzenlose Lethargie für den Rest des Lebens…
In Folge jenes Dilemmas, können Heerscharen von Pädagochen, Pücholochen und Soziolochen ihre ganz wichtigen Daseinsberechtigungen ableiten. Das sie aber nur witzlose Symptombekämpfungen in allen Lebenslagen betreiben, darauf kommt von diesem elitären Klüngel aber niemand.
Was dort an der Kirchenwand hing, wurde bereits ewig vorgekaut den Kids offeriert und für dieses unverständliche Lexikonwissen wurden sie in den Schulen auch noch mit Noten malträtiert. Oftmals geschah dies unter der führsorglichen Obhut von ausgesprochen dummen, ungebildeten und sadistisch veranlagten Leerkörpern. Witzigerweise wird diese Art von Geschichtsvermittlung dann auch noch unter Bildung abgebucht!
Was damit absolut nichts zu tun hat, entsprechende Wissensvermittlung beginnt eigentlich im Elternhaus! Dort muss das Interesse für die Vergangenheit geweckt und am Leben erhalten werden, um später Verknüpfungen herstellen zu können für die Gegenwart und darauf aufbauend in Richtung Zukunft…
Nochmal retour zu den Publikationen!
Natürlich hätte ich auch zu einigen anderen Leuten etwas privates ablassen können, da würde aber nur sehr schwer der Bezug zu Sangerhausen herstellbar sein.
Es ging mir nur um die unbekannte Kleinigkeit – wie üblich!
Außerdem war Mischa sehr lange mit „Renft“ verbandelt. Da gab es zwangsläufige Schnittmengen. Dahinter steigt aber nur jemand, der zu älteren Ostzeiten Verbindungen in jene Richtung pflegte und dies waren in Sangerhausen nicht viele.
Die kommenden Zeiten werden bestimmt lustig.
Als nächstes wird garantiert ein Peter “Mischa” Langner-Verein aus der Taufe gehoben, gegründet von Berufszeitzeugen (Ich bin Zeuge! Um was geht es? Ich kenne jemand, der kennt jemand, der Mischa kannte…), ähnliches Kaliber wie vom Schleef e.V…
Habe meinem Weib gegenüber schon abgelassen, welche ganz wichtigen Leute dafür zwingend in Frage kämen. Als Generalsekretär steht dann bestimmt sein ehemaliger Nachbar aus längst vergangenen Tagen in den Startlöchern (Wilfried Hering, genannt: Fischchen!). Markante Opportunisten sind offenkundig für solche Positionen immer am Besten geeignet…
Wie manche Leute Schleefs Lebenswerk zerfleddern und plötzlich auf seiner Pisse Kahn fahren, so ähnlich wird es letztlich auch Langner gehen und dies haben beide wirklich nicht verdient!
Fußnote zum Artikel –
Ich hatte ja den Ausstellungswächter (Steffen – kannte ihn bereits als Kind schon, da ich oft mit Großvater in das Christliche Antiquariat von Alban Hess ging, wo besagter Herr auch arbeitete. Im Gegensatz zu seinem Scheff, war er immer ein angepasster netter Zeitgenosse… Hier noch ein Nachtrag vom 6. August 2021) der meinen Wisch unbedingt entfernen wollte, inständig gebeten, einmal in seinem Leben über seinen Schatten zu springen – er schient den Versuch nicht unternommen zu haben. Denn für das Foto hält Frau Pastor den Zettel lediglich in der fast identischer Position, wo er vorher hing – der Pin fehlt nämlich.
Hier der Beleg, Tante STEFFI ROHLAND flunkerte in der berühmten lokalen Postille!
Weshalb jonglierte sie sogar dort mit einer Notwahrheit?
Siehe Text auf meinem miesen Photo, dort steht nix, dass Mischa 1946 geboren wurde!
Hätte noch gefehlt: …1946 in Sangerhausen, auf dem Boden der ehemaligen DDR, das Licht der sozialistischen Welt erblickt…
– Ich kam nur deshalb darauf, lief doch in der etwas größeren Besenkammer vom Spengler-Museum, in der man ein Gedenkplätzchen für Einar Schleef eingerichtet hatte, monatelang ein seltsames Vijo.
Auf ihm plapperte einleitend eine Tante vom Schleef e. V., mit sehr gewichtiger Mine und spitzen Mündchen den folgenden Satz: Einar Schleef wurde 1944, in Sangerhausen, in der ehemaligen DDR geboren…
Bob Dylan Theme Time Radio Hour Episode 58: Smoking
In der mir uhreigenen Art ziehe ich über ein ganz bestimmtes Thema her, hole dabei aber wieder sehr weit aus…
Beginne mit einem gestrigen Artikel aus dem Hause Springer, jener regionalen Berliner Postille, deren Titelbuchstaben nicht ganz so groß daherkommen wie bei dem bundesweit anzutreffende Verdummungsschlachtschiff aus der Kochstraße.
Es geht um den Artikel über „Schmidtschnauze“ und sein Outfit als Räuchermännchen in der Glotze.
In seinem Kommentar: „Eine Ikone der Unkorrektheit“, traf jener Nichtraucher den Nagel auf den Kopf: …Für diese Fanatiker des Nichtrauchens ist die Zigarette des Teufels. Was sie aber vor allem ärgert, ist nicht, dass Helmut Schmidt vor einem Millionenpublikum im Studio raucht, sondern dass er nicht daran stirbt. Hi, hi, hi…
Nun will irgend so eine Nase unbedingt die ARD verklagen. Hat der, die, das kein anderes Steckenpferd, als ewig anderen im Fressen herumzumären?
Der Freudianer würde in jenem Fall auf unerfülltes Sexualleben eines solchen Individuum schließen, das nebenbei zwanghaft irgendjemand etwas beweisen will, sei es nur der verblichenen Mutti…
– Man überfliege nur mal kurz den Werdegang des Herrn Sebastian Frankenberger, da lassen sich möglicherweise gewisse Schlussfolgerungen ziehen, warum solche Leute ihre denkbaren Profilneurosen unbedingt auf diese Art ausleben müssen…
Eigentlich ist dieser Typ nur mit einer weltbewegenden Vorstellung wie ein Phönixchen aus der Zigarettenasche aufgestiegen und produzierte sich mit einer Banalität, für die er sogar mit einem Eintrag in der Bibel aller streitsüchtigen Alkoholiker belohnt wurde – Glückwunsch!
Seine elementare Kultivierung einer Belanglosigkeit bestand darin, dass er den Weltrekord im 44 Stunden Dauerdebattieren an der Universität Tübingen brach und dies auch noch zu einem Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde führte – nochmaliger Glückwunsch!
Außerdem erschien im August 2011 sein Buch “Volk, entscheide! – Visionen eines christlichen Polit-Rebells” (Weiß nicht warum, aber das erinnert mich so ein bisschen an Monty Pythons Brian – nur ganz entfernt.) – letzter Glückwunsch! Dies muss aber nun reichen! Weiterlesen
wg. Weltgipfel für “nachhaltige Entwicklung”
Das geilste an solchen Masturbationsperformances (© Chajim Koenigshofen †) sind immer die gewaltigen Wortschöpfung und ihre Abkürzungen, hier wurde wieder der Begriff: World Summit on Sustainable Development – WSSD – benutzt. (Nur gut, dabei handelt es sich um internationale Kürzel aus dem Englischen, denn in Deutschland wäre dies nicht so einfach möglich, gutmenschelnde Traumtänzer würden bei UNS sofort aufschreien, wegen der beiden „S“ Lettern.)
Solche unendlichen Worthülsen führen bei mir immer wieder zu „inneren Reichsparteitagen“, politisch korrekt und anders ausgedrückt, ich bekomme in solchen Momenten schlagartig multiple Orgasmen „und das ist auch gut so!“ (© Klaus Pobereit, seines Zeichens Berliner Oberdorfschulze)
Ist es überhaupt möglich, unter Einsatz von Biegen und Brechen (eigentlich Kotzen!), aus diesen abschließenden Sprechblasen ein generalisierendes Fazit zu basteln?
Jene Happenings sind arschteuer, das weiß mittlerweile jedes Kind, die Anreisen von Myriaden an Wichtigtuern, viel Demokraties darunter, ist eine grenzenlose Umweltsauerei! Gott sein Dank ist dieser Kelch wiedermal an UNS Berlinern vorbeigegangen.
Nicht nur meine Wenigkeit hat sich schon öfters gefragt, warum wird eigentlich so oft Brasilien für „Meetings“ dieser Art auserkoren? Weiterlesen
Auschwitz: “Sinnloseste Nachhilfe” wider des Vergessens…
Aha, morgen jährt sich in deutschen Landen zum 67sten mal der dickste Tag des schlechten Gewissens, mir kommt es so vor, als ob nichts weiter übriggeblieben ist…
Ganz „wichtige“ Leute mit erigierten Zeigefinger bringen zwar noch immer gleichlautende Worthülsen unter das Volk und sonst?
Ach so, parallel dazu wabert auch „Betroffenheit“ durch die Gegend und nebenher werden dann Statistiken vermeldet, wie heute in der BZ geschehen – „Jeder Fünfte Jugendliche kann mit dem Begriff Auschwitz nichts anfangen!“ und deshalb gibt es auch Ein „Pladoyer“ für das Erinnern!
Wo stammt denn diese Statistik her, mir schwante sie sehr geklittert.
Da es schon lange fast keinen mehr interessiert was vor 90 Jahren schleichend begann, wo sollen die künftigen tragenden Säulen der Gesellschaft denn ihr Wissen her beziehen? Etwa von der Micky-Maus-Geschichtsvermittlung aus der Glotze?
Im letzten Jahr besuchte ich zweimal mit jungen Bekannten meiner und der nachfolgenden Generation das KZ Sachsenhausen. Alles aufgeschlossene und politisch interessierte Menschen, bei allen führten die Präsentation der damaligen Grauen zu reichlichen Irritationen, zumal ich dort den Scout tätigte.
Beim letzten Besuch war ein Schweizer Kabarettist mit bei, wir mussten oft lachen, denn viele Darstellungen sind einfach nur peinlich. Ähnliche Empfindungen kamen mir vergangenen Dezember in Dachau hoch – aber wie soll man der fetten, geistig trägen Fun Generation jenen Lifestyle der damaligen Zeit anschaulich rüber bringen?
Wir hatten auf unserem Rundgang einige Ideen entwickelt, da würden politisch korrekte Gutmenschen der älteren Generationen die Welt nicht mehr verstehen, aber die Kids vielleicht…

Mir kam damals die Idee, auf dem KZ-Gelände etwas ähnliches zu etablieren, wie ich es, 1985, auf dem Anwesen von Konfuzius erlebt habe. Man stelle zwei Tafeln auf, allerdings etwas ausgebuffter, als die in Qufu!
Auf einem sollte sich das Abbild eines SS-Mannes befinden und auf dem anderen ein Häftling, in entsprechender Kleidung. Steckt jemand seinen Kopf durch die entsprechende Öffnung, wird mit Hilfe einer Lichtschranke gezählt. Auch sollte es möglich sein, anonym die Gespräche in der unmittelbarer Umgebung aufzuzeichnen…
Dies Art von Studie würde sich natürlich niemand wagen, weil alle einig wären, was dabei herauskommen würde, ähnlich des damaligen Milgram-Experiment´s!
Denn damit würde prompt das gesamte Lügenkartenhaus zusammenbrechen und belegen, was alles, auch 75 Jahre nach Beendigung des letzten Weltkrieges noch latent in den Köpfen herumspukt, trotz sog. demokraturischer Alt-68er Bildungsschieflage, dem pathologischen Gutmenschentum, der neuzeitlichen genderfaschistoiden politischer Korrektheit…
Hier noch ein älterer Text von mir: MAHNMALE
Fußnote:
In dem Text wird anfangs eine Dame erwähnt, selbige machte sich zu Beginn des neuen Jahrtausends regelrecht zum Affen, in Verbindung mit der steinernen Betroffenheitswiese nahe des Brandenburger Türchens.
Diese Tante kokettierte unbewusst mit ihren Defiziten was jüdische Traditionen betrafen, dass ich mir damals dachte, wenn Dummheit quietschen würde, dann müsste sie immer eine Ölkanne bei sich führen.
Na dämmert es?
Sie wollte stolz ein Fundstück aus dem Vernichtungslager Bełżec, scheinbar als Reliquie dort verbuddeln lassen. Ohne DNA-Analyse behauptete sie damals, dass es sich um den Zahn eines jüdischen Häftlings handeln würde.
Zu jener Zeit wurde mir in trauter Kneipenrunde während einer endlosen Diskussion, bei der auch reichlich Allohol im Spiel war, Antisemitismus, Pietätlosigkeit und eine latent faschistoide Ader unterstellt, weil ich irgendwann die Schnauze von dieser ewigen Sülzerei voll hatte und scheinbar etwas recht unpassendes einwarf.
„Wieso seid ihr eigentlich auch alle der Meinung, dass es sich nur um den Backenzahn eines jüdischen Häftlings handeln kann?
Nur weil er aus Bełżec stammt?
Er könnte ebenso von einem SS-Mann sein, der besoffen die Treppe eines Wachturm hinabstürzte, sich dabei das Häckerchen ausschlug und es anschließend ausspuckte!“
PS: In dem folgenden Geschreibsel, das einen Tag ableuchtet, kommt irgendwo auch etwas über einen gedenkenden Hinkelstein vor!
Seit einer Woche geht Johnny Otis nicht mehr einkaufen
Als Wurzel der heutigen Popmusik gelten die Einflüsse der schwarzen Musik aus dem Amiland. 1952, während der Jim-Crow- und McCarthy-Ära begingen mehrere Weißbrote und eine farbige Frau ein Sakrileg, sie schissen auf die vorherrschenden Konventionen.
Die Johnny Otis-Band nahm gemeinsam mit Big Mama Thornton eine „schwarze“ Version von „Hound Dog“ auf, selbiger Titel stammte aus der Feder des Duos Leiber & Stoller. Mit diesem Hit begann deren Karriere als wichtigste US-amerikanische Musikproduzenten und Songwriter (Ihnen folgten später nur noch Jagger/Richards) der 50er und 60er Jahre.
Die rockige Ausführung von Elvis Presley war drei Jahre später allerdings erfolgreicher, was auch der Tatsache zuzuschreiben war, dass quer durch alle Bevölkerungsschichten der Konsums von R´n B jeglicher Art rasant zugenommen hatte. Als Nebeneffekt begannen die Klassenschranken zwischen schwarzer Tanzmusik und weißem Amüsierbetrieb aufzuweichen. Während z.B. Chuck Berry, Bo Diddley und Jimmy Reed ihren Stil fanden und sich treu blieben, näherte sich Little Richard – der auch viele Stücke von Leiber/Stoller in sein Repertoire aufnahm – dem Geschmack weißer middle-class-kids, Jerry Lee Lewis ging mit zweideutigen Hit den entgegengesetzten Weg…
Nicht zu unterschätzen war der beginnende Einfluss vieler großen Fernsehanstalten mit ihren Shows…
Viele Leute kennen „Willie And The Hand Jive“, wissen aber nicht, dass es sich dabei um den erfolgreichsten Hit seiner Johnny Otis Show handelte.
Zum Nachruf von Johnny O. fiel mir sofort der Blues Doctor Manfred Paul Galden wieder ein. Weiß gar nicht ob er noch unter uns weilt. Anfang des neuen Jahrtausend ereilten ihn etliche Schlaganfälle, nur über mehrere Ecken vernahm ich öfters nichts gutes, was sein Erdendasein betraf. Viele Jahre fast täglich hundert „Rothändle“ hatten ihr Tribut gefordert…
Aber davon soll nicht weiter die Rede sein!
Für MPG war „Willie and…“ ein favored Song. Da er oft das Publikum einbezog, gehörten immer mehrere Bierdosen, gefüllt mit Reiskörnern, zum Equipment…
Ich spiele mal eine sehr eigenwillige Interpretation von ihm an, sie erinnert allerdings mehr an den Keyboarder Alan Price. Weiterlesen
