“Der Tod eines einzelnen ist eine Tragödie, der Tod von Millionen nur Statistik”

Schon gut, das mit der Demokratie klappte halt nicht, also wird demnächst mal etwas anderes ausprobiert und solange werden die anfallenden Toten nur wage über den Daumen gepeilt, wie Pegelstände beim Hochwasser angegeben…
Seit Stunden stellt GMX laufend Bilder mit hochgradig dümmlicher Beschriftung ins Netz.
Dies wird die letzte Meldung sein, die ich noch kommentiere.
Man scheint wieder mal über die Definition zu stolpern, was ist nun eigentlich „Krieg“ oder  „Bürgerkrieg“? Wenn ich jene Photos betrachte, ist es doch eigentlich klar – natürlich kein Krieg! Wenn schwerbewaffnete Heerscharen unbewaffnete Leute abknipsen, da kann es sich in den dokumentierten Fällen nur um putative Notwehr handeln…
Wie tief soll denn beim dortigen Stand der Dinge noch alles versinken, bis man von einem Chaos sprechen darf?
Welcher Depp nimmt denn jetzt noch an, dass Al Kaida sich immer noch Startlöchern scharrt? Die haben doch lange ihre Ränzlein mit dem entsprechenden Equipment geschnürt…
Nach Ablauf der Dinge in den letzten Tagen, könnte man fast zu dem Schluss gelangen, da ist ein Haufen inszeniert worden, damit irgendwer letztlich Bestätigung für alle Aktionen der NSÄ erhält.

hoffentlich sind UNSER Außenminister nebst Gattin schon in Sicherheit

“Feuchtgebiete”-Premiere

Wat soll´n det, ihre Feuchtjebiete trocken jelejt, deshalb für die Hauptdastellerin een Intim-Double?
„Bei der Rasurszene wurde mit einem Body-Double gearbeitet, da es in dieser Szene jemand unrasiertes sein musste.”
Det kann ma aba so nich stehen lassen, schließlich hätten se ihr am Venushüjel een Tupee anpappen können.
„Ich habe entschieden, dass ich für gewisse Sachen ein Körperdouble will. Aber nur, weil mir wichtig war, dass es nicht in eine voyeuristische Richtung geht. Wenn man für sich weiß, dass es ein Double ist, ist das ein Schutz für sich selbst.“
Es sei doch sowieso egal, wessen nackter Körper über die Leinwand flimmert, denn: „Unsere Körper sehen alle gleich aus.“
Na, na, det gloobt och nur eena, der seine Buxe mit ´ner Kneifznage anzieht, man stelle sich ma ihren spillrijen Korpus neben dem von die Cindy aus Marzahn vor!
Allet Humbug, mit die jedubelten Szenen is et doch nur Playback statt Live-Show, un det is  Beschiss!

Was war denn gestern bei der ARD los?

Will nichts groß ablassen zu den beiden Links
Zum 1. fällt mir nur ein, ich müsste mal mein Bautagebuch von 1988/89, als wir viele Monate gegen Maßnahmen der „Wohnwert GmbH“ vorgingen, etwas ummodeln und dann veröffentlichen. Mich tangierte der Psychoterror recht wenig, im Gegenteil, mir bereiteten die Leute einen Haufen Fun. Letztlich hatte es sich aber gelohnt, wir behielten als einzige im Haus den alten Mietzins…
Zur zweiten Sendung fällt mir ein, dass ich wegen seines Abgangs (!) für einen der Ehrenwortler immer noch große Hochachtung hege

Miete rauf, Mieter raus!
Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort

Wer war damals beim Mauerbau eigentlich der Stararchitekt?

01Am dreizehnten Tag des Ährenmonats, im Jahre tausendneunhunderteinundsechzig, nach der Schlüpfung des Herrn Jesu, scherten sich führende Stalinisten des zowjetzonalen Pankowregimes (Conny aus Röhndorf sprach es immer so aus.) nicht darum, dass an einem heiligen Sonntag ihr oberstes Scheffchen, Onkel WU*, im Auftrag der Russen den Startschuss gab – wobei die Sowjets jene Aktion vorher mit den entsprechenden Stellen im US-Amiland abgekaspert hatten – für den Bau einer Mauer quer durch die ehemalige Reichshauptstadt. Später erinnerte dieses Bauwerk, zumindest was die rund 50 Kilometer des innerstädtischen Bereiches betrafen, an eine lotrecht stehende Autobahn, deren Teile ewig trockneten.
UnbenanntDie an sich sehr humorlosen Kommunisten tauften ihr betoniertes Werk kurz darauf:  „Antifaschistischer Schutzwall“, war das lustig! Besonders für mich, da mir langer nicht, eigentlich nie einleuchten wollte, weshalb ich eine schlecht zusammengefuschte Mauer so bezeichnen sollte und dies als Ableger einer Roten Zecke…
Na ja, seit ein paar Jahren ist bei sehr vielen Zeitgenossen fast alles unter Ulk verbucht worden. Weiterlesen

Grube, Winfreys unter ferner liefen

Solche Zustände hat es noch nicht mal in der Zone gegeben.
Mir ist auch nie zu Ohren gekommen, dass ähnlich gelagerte Zustände etwa in Kuba oder Nordkorea anzutreffen wären. Sogar in solchen Regionen scheint bekannt zu sein, vorhandenes Equipment muss zur Erhaltung gewartet werden und diese Erkenntnis will bei den Kommunisten etwas heißen!
Marx hat mit seinen Analysen, wie z.B. die „Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie“, „Zur Kritik der politischen Ökonomie“ und mit seinen „Theorien über den Mehrwert“ nicht falsch gelegen. Dass aber ausgerechnet die Kapitäne des kapitalistischen Systems mal dafür verantwortlich zeichnen, das sich der Kapitalismus mit gerade diesen Flachzangen seine eigenen Totengräber schafft, würde Charly heute bestimmt sehr irritieren.
Massen an dilettantierenden Experten führen am Arsch des Kapitals ein wohliges Leben und haben sich mit ihren Seilschaften auf Dauer in der Gesäßfalte recht bequem eingerichtet. Viele diese nadelstreifigen Emporkömmlinge müssen um keine ausgehandelte Privilegien bangen, denn sie dürfen im Einklang mit der Politik schalten und walten wie sie wollen. Wer soll ihnen auch am Zeug flicken, etwa die ähnlich agierenden Herrschaften in den hiesigen Ministerien – da in der EU alles noch eine grenzenlose Verschlimmerung erfährt, werde ich jenen Verein gar nicht im meine Betrachtungen einbeziehen…
Jeder kennt schließlich die Unzulänglichkeiten der anderen Seiten, deshalb wird eine Krähe doch der anderen kein Auge aushacken wollen, zumal bei den anstehenden Problemen niemals in die Zukunft gerichtete Abänderungen – auch nur ansatzweise – in Erwägung gezogen werden. Was auch immer, jegliche Malaisen erfahren deshalb nur perpetuierende Schadensbegrenzungen, die schon fast pathologisch von der Mehrheit aller Beteiligten und -Innen, zumindest rein äußerlich, richtig nett, mit Hilfe jener Verbalseuche der politischen Korrektheit, eine behelfsmäßige Deckelung erfahren. Während dieser permanenten Symptombekämpfungen kommt keinem die Eingebung, dass nichts beständigeres existiert als das Provisorium…
– Ähnlich verhält es sich bei meiner Beinkleidung, was mich oft verwundert: Loch an Loch und hält doch! Letztendlich entschließe ich mich irgendwann und beseitige das gesamter Übel, aber korrekt! Zumal in der kälteren Jahreszeit eingerissenen Klimazonen nicht das Gelbe vom Ei sind… Weiterlesen

Jedes Jahr im Juni

Gestern setzte ich in meinem Geschreibsel über „Jedes Jahr im Juni“ ein Sternchen und vergaß die entsprechende Erläuterung. Dazu muss ich mal wieder etwas ausholen…
Oft fielen immer nur mir gewisse Kleinigkeiten in irgendwelchen Filmen auf, welche absolut nicht in bestimmte Szenen passten. Mittelalterliche Ritter mit Armbanduhren, Statisten aus selbiger Zeit mit Brillen oder Hochspannungsleitungen im Hintergrund. Noch schlimmer empfinde ich, wenn mit der Authentizität von Uniformen schludrig umgegangen wird. Oft in alten Ami-Schinken der Fall, wenn es um das III.Reich geht und dann zu beobachten ist, dass Wehrmachtsuniformen mehr den „Ehrenkleidern“ von Ostdeutschen Vopos glichen oder SS-Kluft an Reichsbahnuniform erinnerten. Abgesehen von geschichtlichen Zusammenhängen die aus den unterschiedlichsten Beweggründen einfach falsch dargestellt werden.
Ausgerechnet gestern stolperte ich nach dem Einschalten über zwei solche Klopse, wird sicher niemanden aufgefallen sein. Woher auch, weil fast niemand etwas damit in Bezug bringen würde, alles aber für die weitere Handlung im Film eine gewisse Bedeutung besaß.
Gab im Streifen einige Merkwürdigkeiten die nicht zonenspezifisch herüberkamen, habe deshalb heute mal über den Film gegoogelt, fand bei WIKI nebenher eine Kritik von Harald Keller, welche mir sehr entgegenkam.
Verstehe immer nicht, dass ewig Leute krampfhaft versuchen solche filmischen Situationen zu konstruieren. Interessenhalber schaute ich letztens bei „Unsere Mütter, unsere Väter“ rein, nach zehn Minuten war es für mich unerträglich, auch beim nochmaligen Einschalten änderte sich nichts, es blieb beim kruden Betroffenheitsdünnschiß.
In meinem Leben sind mir so viel Menschen über den Weg gelaufen, die genau beobachtete interessante Sachverhalten aus dem letzten Jahrhundert zum Besten gaben, schrecklicher Art, lustige Geschichten darunter, Situationskomik sogar auch aus den Kriegen dabei, Deutsch-deutsche Begebenheiten aus dem vollen Leben gegriffen, mit den unterschiedlichsten Lebensbetrachtungen und deren anschließenden Auseinandersetzungen nach dem Neubeginn, was hauptsächlich Wanderer von Ost nach West betraf, aber auch umgekehrt… Weiterlesen

Otis Redding – The King of Soul

The King of Soul – affenscharf!
Es gab keine Mucken mit denen man dieses dummrote Stalinistenpack in der Zone so zur Weißglut bringen konnte, wie die von Little Richard, James Brown und Otis Redding und ich hatte einiges von den Jungs…
Natürlich ist „Sittin´On The Dock Of The Bay“ auch immer noch mein Lieblings-Soul-Hit, schon weil er so destruktiv für all jene vielen Flachzangen erscheint, die mit den Kleinigkeiten des Lebens absolut nichts am Hut haben.
Die viele Werbung in der Tube ist noch mehr als nur zum Kotzen, trotzdem hier der Link zu einem der schönsten Dosenöffner von ihm: „I’ve Got Dreams To Remember
Seit Jahrzehnten bereits, habe ich mit dem Jahresendkonsumfest nichts mehr am Hut, trotzdem etwas dazu vom ganz großen Scheff: „White Christmas“!

Frische Nachwürfe gegen Hoeneß

Mit was punktet überhaupt Henri Nannens (Allah hab ihn selig oder ein anderer da oben!) jetziges Werbeblättchen?
Wird da populistisch mit dem Sozialneid der drögen Masse jongliert oder oder ist es lediglich billige Sensationsheischerei zur Auflagensteigerung?
Ist mir eigentlich scheißegal, ebenso die Millionenschnagelei vom Herrn Hoeneß, den ich ganz nebenbei, noch nie ab konnte…
– Muss nun zur weiteren Erklärung den gestrigen TV-Abend Revue passieren lassen.
Gegen 21 Uhr, nach Entern der Wohnung gings zum Mümmeln vor die Glotze. Auf arte lief gerade eine absonderliche Zonenschmonzette mit recht merkwürdiger Handlung (*) und den entsprechend  kauzigen Charakteren…
Kurz darauf gab ich mich der Augenpflege hin, zappte irgendwann zwischendurch zur ARD, dort begannen gerade die Nachrichten und nebenbei wurde erstmalig der hochgelobten Thomas Roth registriert – ein Grauchen, Brille Fielmann(?). Der mich mit seinem Aussehen leicht an Jay Leno erinnerte – aber ohne Glas gefassten Intelligenzverstärker.
Stimmt gar nicht, sein Äußeres und die väterlichen Art des Vortrages (brrr!) kam mehr an Vader Abraham heran und dies schläferte mich augenblicklich wieder ein. Weiterlesen

Hertha stolpert hastig an die Bundesliga-Spitze

Ein blindes Huhn findet auch mal einen Ball.
Zufällig teilte sich Frankfurt seine Kräfte für den Rest der Saison recht ausgeglichen ein und offerierte der Springer-Elf freudig ihr Tor und die fielen darauf rein.
Hinten hat der Fuchs seine Eier!
…viele aber werden die Letzten sein, die die Ersten sind, und die Ersten sein, die die Letzten sind.

P.S.
Ich bin weder Bibelfest noch interessiert mich diese hektische Balltreterei, allerdings nervt das anschließende Gesülze in den Medien, besonders jene Worte der Intelligenzbestien aus den Teams…

Polizist liest SMS (Wirklich?!)

Wenn global gespitzelt wird, weshalb soll dann nicht auch der kleine Streifengendarm sein wachsames Auge mal auf einen Display werfen?
Mich wundert lediglich mit welcher affenartigen Geschwindigkeit die Staatsanwaltschaft in diesem Fall reagierte.
z.B., Herr Erwin Wirz (Wohnung eines Kranken ausgeräumt > googeln) hat mit seiner Geschichte, die im Jahre 2003 begann, bisher noch nicht soviel Glück gehabt. Bei ihm scheinen die Mühlen mit jener Geschwindigkeit zu mahlen, in der sich eine gedopte australische Beutelrennschnecke einem Salatblatt nähert.
Allerdings ist bereits Mitte November (Ist eine öffentliche Verhandlung, da kann jeder auftauchen. Vielleicht ist ja an dem Tag Scheißwetter und Gerichtssäle sind immer mollig warm…) der nächste Gerichtstermin anberaumt worden und dieser wird nicht der letzte sein…
Im Fall von Polit-Pirat Andreas Baum hat es ja ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf den Punkt gebracht: „Nicht alles, was unschön ist, muss strafbar sein“
Was kann man aus dieser halben Stunde schließen, nach der Baum sein Handy zurückbekam?
Zuerst kam mir, schon eine ansprechend Leistung von einem Mann, in dieser kurzen Zeit vielleicht drei/vier SMSsen von ca. 60 Worten (Stand mal irgendwo, eine wichtige Standart-SMS soll um die 20 Worte bzw. Kürzel enthalten.) zu lesen…
Da mit ein bisschen Tippen erkennbar wurde, welche Programme der Beamte benutzte, haben in dem Streifenwagen bestimmt mehrere Polizisten gesessen, die dann vermeintlich in Teamwork alles aufarbeiteten…