Berliner Parcours

WIKI meint dazu: [ˌparˈkuːr] (von fr. parcourir: ablaufen, durchlaufen) damit bezeichnet man allgemein eine Strecke mit vorbereiteten Hindernissen.

Will mal auf den Ber.Par. zurückkommen.
Heutzutage können sich nur noch hier gebürtige Mumien weltweit als Balina outen. Sie erkennt man daran, dass sie beim aufkommenden Gedröhn von nostalgischen Propellermaschinen sofort ihren Blick gen Himmel richten, da sie oberhalb immer noch Rosinenbomber vermuten…
Da hatte ein Zeitgenosse mächtig gepennt!Bei der jüngere Generation hat sich schon lange ein leicht tänzelnder Gang, der BHPS*, eingebürgert, nebst sehr wachsamer Blicke nach unten in Laufrichtung! Wegen permanent anzutreffender Verewigungen von Teppichratten, die mittlerweile oftmals als Statussymbole von psychisch gehandicapten Zeitgenossen angesehen werden müssen…
In irgendwelchen Schubläden lagern noch entwickelte Filmrollen mit Ablichtungen von recht witzigen Verzierungen der Hinterlassenschaft jener lieben Vierbeiner. Leider habe ich irgendwann keine Kontaktabzüge mehr hergestellt, sodass ich nicht mehr weiß, auf welchen Negativen sich diese Kunstwerke befinden.
Nebenbei…
Anfang der 80er hatte sich ein Typ ‘ne Anzeigen wegen Umweltverschmutzung eingefangen. An einem Wochenende verzierte er im frischen Schnee entlang des Zaunes am Charlottenburger Schloss Hundehäufchen mit unterschiedlicher Nitrofarbe aus Spraydosen… Weiterlesen

Wat ham wa heute eijentlich für’n Datum?

Jeder schleppt ja bis zur Urne bestimmte Schlüsselerlebnisse mit sich herum, zu solchem „Aha“ verhalf mir ein Begebenheit, die ich kurz vor der Verabschiedung nach Bettlehem als Göre aufschnappte, sie betraf den 16./17. Juni.
Während der Besuchszeit von Hamburger Verwandtschaft, 1956, entwickelten sich mehrfach am Tag Streitereien. In meinem Beisein kam es nach dem entsprechenden Stichwort zu einem kurzen, aber heftigen Disput zwischen meinem Großvater und seiner Tochter, wegen eines Vorfalls der gerade drei Jahre zurücklag. In dem Zusammenhang hatte der alte Herr Partei für meinen Onkel ergriffen.
Es ging um besagte Nacht, als er sich zu einer kurzfristig anberaumten Streikversammlung aufmachte, die in einem Restaurant (Walkmühle) am östlichen Stadtrand abgehalten wurde, um dort etwas zum Geschehen abzulassen als Sozi, gegen gewisser Stalinisten die im Ort das Sagen hatten, die er immer verachtete und daraus nie ein Hehl machte.
Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden alle vorherigen Telefongespräche abgehört…
Kurz vor seinem Ziel fielen mehrere Maskierte mit Schlagwerkzeugen aus bleiumantelten Erdkabel über ihn her. Er überlebte diesen Angriff nur, weil mehrere Arbeiter auftauchten und ihm in letzten Augenblick zu Hilfe eilten, alle Schläger konnten unerkannt entkommen.
Von seinen schweren Schädelverletzungen erholte er sich nie vollständig.
Jene Auseinandersetzung lief so ähnlich ab: „…bitte Opa! Denke daran, dass es Anhänger der Reaktion waren, die dich in jener Nacht fast totgeschlagen haben!“
„Nein Lanta, nicht die Reaktion! Jene Leute waren deine Genossen! Angehörige der „Reaktion“ hätte es nicht nötig gehabt sich zu maskieren, warum auch, die hätten keine Bedenken haben müssen, dass sie ihre Gesichter verlieren…“

Ansonsten noch etwas älteres, was schon mal hier verbraten wurde: TACH DER DOITSCHEN EINHEIT

Sondernummer der TARATEL zum 17. Juni 1953.

Oldtimern und Mücken

UnbenanntDas heutige Oldtimer-Treffen in Seeburg war nicht ganz so prickeln, da keine Schlepper und Feuerwehren auftauchten. Habe trotzdem etwas digitalen Müll produziert. Am besten gefielen mir die beiden Produkte von Messerschmitt.
Muss allerdings die kostenlosen Schmalzstullen lobend erwähnen, am Brot und dem Aufstrich gab es nichts zu meckern. Die spätere Erbsensuppe nebst Würstchen aus der Gulaschkanone war zwar etwas dünnflüssig – aber auch sehr schmackhaft.
Wieder daheim, machte ich mich vor der Glotze erstmal noch über gezuckerte Erdenbeeren her und war nah dran zu kotzen.
Die N24-News begannen mit dem Parteitag der Neobolschewiken, wie in alten Zeiten schwenkten einige Nasen mit verklärtem Blick ihre überdimensionierten Winkelemente. Augenblicklich legte auch der glatzköpfige Erdnuckel mit seiner üblichen Salbaderei los.
Nun jährt sich in zwei Tagen selbiger Tag, an dem Vorfahren dieser roten Truppe Arbeiter durch russisches Militär kartätschen ließen. Ideologisch befinden sich selbige Leute immer noch auf dem gleichen Level. Wenn sie könnten, würden garantiert jene Verantwortlichen auch heute dafür Sorge tragen, dass ihre Parolen, zum besseren Verständnis für die breiten Masse, mit wachsamen Blicken über Kimme und Korn Verbreitung fänden… Weiterlesen

Ein (Blut)Flutzoll wg. der saisonalen Seenbildung

Unbenannt

Morgens verzapfte ich im Café lediglich diesen kleinen Brösel digitalen Mülls, später wurde im Netz der entsprechende Artikel studiert. Das Vorpreschen des Herrn Dankerts ist eine Steilvorlage für seinen Genossen Kanzlerkandidaten in spe.
Hat mich bereits gewundert, dass es so lange dauerte, bis jemand auf diese Idee kam, nur ist sie total unausgereift, was ich aber nicht mit dem Alter dieses Lebendsendabschnittspolitiker in Verbindung bringen möchte. (Siehe WIKI, aber 8-ung! Manches ist dort mit Vorsicht zu genießen!)
In dem Zusammenhang fällt mir doch prompt A. Huxley ein, nicht sein“1984“, sondern die „Farm der Tiere“. Wie heißt es darin irgendwo? – „Alle sind gleich, nur einige sind gleicher.“ Möchte deshalb in Erinnerung rufen, jeder kleine Angestellte oder Proll erhält zum gesetzlich vorgeschriebenen Termin, als Krönung seines Lebenswerkes, einen Blick zu Sonne und den Tritt ins Rentendasein, egal ob er am Strick lang scheißt – „politisch korrekt“ wird es als der Gang in die Altersarmut bezeichnet – für manchen Politiker beginnt an dieser Lebensschwelle oftmalig das  richtige Highlife, „ausgewählte“ landet dann sogar noch im Brüsseler Seniorenheim…
Die teilweise vormaligen Schädigungen im eigenen Land lassen sich so europaweit verstreuen, frei nach der Devise: „Geteiltes Leid ist halbes Leid!“ und letztlich werden dabei vorangegangenen Spuren durch die Fettnäpfe der Unfähigkeit sogar verwischt…
Aber diese Problematik steht auf einem ganz anderen Blatt! Weiterlesen

Katastrophentourismus der Politstare

Mit seinem Spruch hat Steinbrück völlig recht, allerdings verkennt er wiedermal haarscharf eine entscheidende Situation, da von den ganz wichtigen „Experten“ die sich ein „Bild“ über die entsprechenden Sachverhalte machen wollen, latschte nämlich keiner in Gummistiefeln herum, zumindest was ich sah, aber dies meinte ich überhaupt nicht!
Werder der schnieke Anzug von UNSEREM Bupräsi, noch der nostalgische Zonenschick von Änschie, der auch noch ganz hell (sicher von Pücholochen und Semiotikern ausgewählt), entsprachen beim Stand der Dinge den vorhandenen Gegebenheiten.
Herr Gauck pirschte sogar behäbig ran und begann seinen sonntäglichen Aufenthalt in den momentanen Seenlandschaften der ostdeutschen Hochwassergebieten ganz relaxt mit einem Gottesdienst…
Vielleicht war er dabei in Gedanken versunken und hatte sich auf der harten Kirchenbank überlegt, wie es wohl der Hallodri aus Nazareth damals angestellt hatte, als er plötzlich übers Wasser stolzierte. War doch klar, vorher hatten ihm seine Jünger, im wahrsten Sinne des Wortes, Steine in den Weg gelegt, optimal unterhalb des Wasserspiegels verteilt und die Plebse dachten, dass er wider ihrer eigenen Erfahrungen, wirklich übers Wasser latschen konnte.
Wenn Joachim dies gelungen wäre – jeder Medienknecht hätten sich hinterher überschlagen – anscheinend war aber für Vorbereitung und Probe dieses Fakes nicht genügend Zeit vorhanden, also wurde umdisponiert. Der anschließend gewählte Weg entsprach außerdem mehr seinem eigentlichen Naturell als Popen, war wesentlich einfacher zuhändeln, kostete nichts und im Überfluss vorhanden.
Er sprach den betroffenen Menschen Mut zu! Weiterlesen

Fortsetzung vom gestrigen Schrieb

Gestern wurde unsere Glotze dreimal für kurze Zeit eingeschaltet und anschließen noch über mehrere Kanäle gezappt.
Am frühen Nachmittag genehmigte ich mir nebenbei einen Ohnmachtshappen, zu den 17-Uhr-News mein Hauptgericht und nebst weiterem kurzen Hopping durch die Programme. Zwei Stunden später – erst ZDF, dann ewiger Wechsel zwischen 3SAT und der „rbb“-Abendschau. Fünf nach acht stand mir alles Unterkante/Oberlippe, folglich endete mein Medienkonsumrausch sehr abrupt.
Heute Morgen wurde ich im Café gebeten die Zeitungen zu holen, im Folgenden wurde gleich ein kurzer Blick hineingeworfen, BILD – mehrere Sekunden, BZ – drei/vier Minuten, beim Tagesspitzel hielten mich Headline und Titelblatt davon ab.
Wie in den Medien mit dem Hochwasser umgesprungen wird, da kommt mir der Verdacht, dass bereits wieder so etwas wie ein ReichsBundesministeriumministerium für Volksaufklärung und Propaganda existiert, alles läuft nach Schema F ab, den sogenannten Frontrapporten in ehemals preußischen Gefilden. Wobei alle Fernsehstationen wetteifern und sich recht chaotisch an der Wehrmachtberichterstattung zu orientieren scheinen, natürlich dem Zeitgeist entsprechend umgemodelt – ein bisschen Herz/Schmerz, Betroffenheit und sehr viel jung-dynamische Euphorie, in die allerdings die hoffnungsfrohe Kukidentgeneration ebenfalls einbezogen wurde. Weiterlesen

Marc Kleber & Claus Bator – Fy og Bi der Konkurrenz

Was sich so manche Komiker immer wieder einfallen lassen um ins Gespräch zukommen ist oft schon mehr als merkwürdig. Herr Bator wird auch nicht zu SAT gewechselt sein, nur weil diese Boulevardstation anspruchsvolleres Fernsehen produziert. Gut, dass dieser “trockene Nachrichtenableser” vom „nordkoreanischen Propaganda-TV“ weg wollte, kann sogar ich nachvollziehen, schließlich muss sich jeder irgendwie prostituieren, schon wegen der Brötchen die verdient werden müssen, zumal erst das Fressen kommt und dann die Moral, jene Weisheit aus der „Dreigroschenoper“ ist heutzutage nicht mehr ganz stimmig, denn erst müssen die Statussymbole her und nebenbei fällt dann noch das luxuriöse Fressen ab, zumindest bei solchen Leuten. Davon kann der ZDF-Anchorman und bestbezahlte Nachrichtenmoderator im deutschen Fernsehen sicherlich ebenso ein Liedchen singen, darauf würde ich sogar eine Flasche Thüringer Mett verwetten…
Allerdings könnte der hochdekorierte Journalist mal in Erwägung ziehen, endlich auch vor seiner Tür zukehren. Tschuldigung, jemand wie er wird mit Bestimmtheit keinen Besen anfassen, er könnte aber zumindest dafür Sorge tragen und einen Knecht mit diesem Reinigungsakt beauftragen. Betreffs der Präsentation von frisierten und tendenziösen „Meldungen“ seitens ARD, ZDF oder x-beliebiger sonstiger Medienanstalten, konnte ich bisher noch keine gravierenden Unterschiede entdecken.
Mir persönlich geht jener stiere, fast irre Blick der “trockenen Nachrichtenableser” seit Jahren bereits auf den Zünder, wie sollte es aber anders gehändelt werden, wenn sie den Text aus der Kamera vorgesetzt bekommen?
Hinzu kommen die permanenten Spielereien mit elektronischem Equipment.
Richtig bedeppert finde ich vor Interviews die militärische Rechtsdrehung des Moderators und sein anschließendes Geplapper in den blauen Dunst hinein, möglicherweise wird diese Form des Frage- und Antwortspiels beim ZDF wegweisend empfunden…
Für eine ewig wiederkehrende Situation ist mir noch keine plausible Erklärung eingefallen. Weshalb hat der der Sprecher eigentlich immer noch einen linksseitigen Beisitzer? In der Regel handelt es sich dabei um eine Frau, „den Sport präsentiert heute…“
Existieren beim Sender etwa übermäßig viele Angestellte? Die paar Kommentare für „sportliche“ Einspielungen kann doch nun wirklich der Hauptschnacker mit erledigen, die andere könnt dann nämlich weg rationalisiert werden!
Ach so, kann es sein, dass es sich dabei um ein Quotenhascherl handelt oder eine Sprecherlehrlingin (generische Femininum), dann hätte sie doch eine gewisse Berechtigung für ihren Job.
Wie wäre es eigentlich mit einem ganz anderen Studio? Alles leger gestylt, allerdings nicht in diesem IKEA/Bauhausschick des Herrn Gottschalks! Für den Zuschauer alles leicht von links nach vorn rechts ausgerichtet, fast diagonal.
Der Sprecher könnte auf einem bequemen Sitzobjekt flegeln, auch mal seine Hufen auf dem Tischchen vor sich drapieren. Jene Puppe, die bisher immer verstört neben ihm hockte, könnte ab diesem Zeitpunkt vor jeder neuen Meldung dann als Nummerngirl vorbeihuschen, dazu benötigte man allerdings ein Art Ingrid-Steeger-Verschnitt…
…jetzt habe ich die „heute-show“ verpasst – nicht ganz!
Fußnote:
Seit Tagen werden UNS ja medienträchtige Sternstunden auf allen deutschen Fernsehstationen  vorgesetzt, mittlerweile eine dümmlicher als die andere – von morgens bis weit in die Nacht hinein…
Dazu noch etwas, aber nachher